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Osteoporose behandlung

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von bise, 1. Oktober 2007.

  1. bise

    bise Neues Mitglied

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    am 29.9.07 war mal wieder der welt osteoporose tag.

    langjährige corti einnahme führt fast zwangsläufig zu sekundärer osteoporose. dazu kommen dann noch etliche rheuma medi. wir sind daher alle osteoporose gefährdet.

    frage an alle:
    was macht ihr dagegen - ausser calcium und vit d -?

    wer nimmt actonel?
    wer nimmt fosamax?
    wer erhält aredia?
    wer erhält bondronat?
    oder was sonst noch?

    was sind eure erfahrung? wie könnt ihr es vertragen oder auch nicht vertragen? die nebenwirkungen sollen doch bedenklich sein? wie schützt ihr euch bzw. wie verhaltet ihr euch?

    bin gespannt auf eure infos.
    wie verträgt sich das alles mit arava, mtx, enbrel, humira, remicade etc?

    ich habe mal gegoogelt, nix gefunden.

    ich glaube, hier ist noch gr. info-bedarf.

    gruss
     
  2. ivele

    ivele Aktives Mitglied

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    hallo Bise

    also ich nehm schon seit ca drei oder vier Jahren Actonel 35 mg 1x /Woche und vertrag es eigentlich ganz gut bisher,
    ausser, wenn mein Magen ganz acut eleidigt ist, dann verschieb ich den Einnahmetag einfach um einige Tage , oder laß ihn ausnahmsweise mal eine Woche aus (nicht unbedingt zur Nachahmung empf., ich weiß;) ),
    mach ich aber wirklich auch nur, wenn der Magen, total weg. Schmerzmedis oder so spinnt,ansonsten Calc+Vit D natürlich tgl,
    liebe Grüße ivele :)
     
  3. Stine

    Stine Stehauffraule

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    Hallo Bise,
    ich nehm seit fast 20 Jahren ununterbrochen Corti und seit fast 10 Jahren Fosamax 70 mg einmal pro Woche. Meine Knochendichte ist seither nicht schlechter (aber auch nicht besser) geworden. Dazu natürlich täglich Vit. C und D. Das Fosamax drückt meinen Blutdruck runter, so daß ich am Einnahmetag meist schwindelnd durch die Gegend laufe. Ansonsten habe ich keine Nebenwirkungen.
     
  4. ronniRonja

    ronniRonja Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich nehme nun seit grade mal 3 Jahren Cortison ein, und wegen meiner mittlerweile wohl eher niedrigen Dosierung (5 mg/Tag) habe ich keine wirkliche Osteoporose-Profilaxe bekommen, nur Vit. C und D. Letzten Monat wurde zum 1. Mal die Knochendichte gemessen - Osteopenie, die Vorstufe von Osteoporose. Nun bekomme ich das Calcium sogar verschrieben, super!
    Was das jetzt für mich bedeutet (bin 25) lässt sich für mich noch überhaupt nicht abschätzen. aber schockiert bin ich nicht. Immerhin kann sich die Knochenmasse wieder aufbauen... Klingt ja besser als cP, und daran hab ich mich schon gewöhnt...
    Jetzt ist das erste Ziel, dass ich vom Kortison runterkomme, also wurde die Basistherapie "verschärft".
    Was ich jetzt tun kann außer mich bewegen und calciumreiche (und phosphatarme) Nahrung zu mir nehmen weiß ich aber nicht...
    Gruß!
     
  5. gisipb

    gisipb Neues Mitglied

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    Osteoporose

    Zoledronsäure-Spritze wird von den Krankenkassen übernommen bei Osteoporose.

    Jahresspritze ersetzt Tabletten

    Kein tägliches Pillenschlucken, keine Spritzen alle drei Monate . . . Für viele Osteoporose-Patienten ist das noch ein Traum. Ein Traum jedoch, der wahrwerden könnte. Gestern stellten Johann Ringe vom Westdeutschen Osteoporosezentrum am Klinikum Leverkusen, Dieter Felsenberg von der Berliner Charité, Holger Willenberg von der Universitätsklinik in Düsseldorf und die Hamburger Privatdozentin Birgit Hermann aus Anlass des morgigen Osteoporosetags die neusten Erkenntnisse rund um die Behandlung der Knochenschwundkrankheit vor.

    Im Mittelpunkt stand dabei eine Studie zur Jahresspritze, die bei der Pressekonferenz im Leverkusener Klinikum als Weltneuheit bezeichnet wurde. Über einen Zeitraum von drei Jahren wurde mehr als 7700 Patientinnen jährlich einmal fünf Milligramm des Wirkstoffes Zoledronsäure verabreicht. Dadurch sei die Häufigkeit von Knochenbrüchen an den für Osteoporose typischen Körperstellen wie Wirbelkörper, Schenkelhals und Hüfte um bis zu 70 Prozent, die Sterblichkeitsrate gerade bei Menschen mit Hüftbruch um 28 Prozent gesunken. Zudem hätten sich bei den behandelten Patientinnen Knochendichte und Knochenstoffwechsel deutlich verbessert.

    Wegen der Darreichungsform durch die Vene könne der Wirkstoff komplett aufgenommen werden, 60 Prozent davon würden direkt an den Knochen gebunden. Beim Schlucken des Medikaments hingegen werde weniger als ein Prozent vom Organismus aufgenommen. Bisher mussten die Bisphosphonat-Tabletten täglich, wöchentlich oder monatlich genommen werden, was mit schmerzenden Nebenwirkungen wie Magenreizungen und Speiseröhrenschäden einherging.

    Ebenjenes Tablettenschlucken sei leider für viele Osteoporose-Patienten auch der Grund gewesen, die Therapie abzubrechen, erklärte Ringe im Gespräch mit dem "Leverkusener Anzeiger". Einer Studie zufolge sind es 50 Prozent der Betroffenen, die die Behandlung nach einem halben Jahr abbrechen. Dabei könne der gefährlichen Krankheit nur durch eine konsequente, andauernde Therapie entgegengewirkt werden. Am Osteoporosezentrum in Leverkusen werde das neue Medikament, das erst seit Anfang Oktober zugelassen sei, schon seit zwei Jahren getestet und verabreicht. Rund 150 Betroffene seien hier damit behandelt worden, so Ringe.

    Die Kosten für die jährliche Zoledronsäure-Spritze wird von den Krankenkassen übernommen und kann beim Hausarzt oder Orthopäden verabreicht werden. Laut Ringes Hochrechnung leiden in Deutschland rund acht Millionen Menschen an Osteoporose, jede zweite Frau über 50 Jahre habe als Folge der Krankheit mit Knochenbrüchen zu kämpfen.

    http://www.ksta.de/html/artikel/1192744869057.shtml


    http://www.razyboard.com/system/morethread-tipslinkskrankheitenneuesforschung-marsden-795942-2032945-70.html
     
  6. Pukki

    Pukki immer wieder Aufstehn!

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    Hallo Bise,

    ich habe auch eine Cortisoninduzierte Osteoporose. Nehme wie ivele Actonel 35 +CA +VitD und habe auch ähnliche Probleme mit Magenschmerzen und Übelkeit.
    Deshalb setze ich auch schon mal aus.:mad:
    Ca vertrage ich nur in Tabl., die direkt geschluckt werden können. Aufgelöst oder als Lutschtabl. wird mir davon schlecht.

    Meine ganz individuelle Zusatzprophylaxe ist ein Eßl. Haferflocken zum Frühstückscortison + 1Teel. Leinsamen und so viel Bewegung an frischer Luft (wohne auf dem Land) wie möglich.:)
    Meine Kontrolle nach ca. 2,5 Jahren hat ganz leivcht verbesserte Werte ergeben.:rolleyes:
    Wenn ich nicht so oft mit Ca und Vit D "geschlunzt" :cool: hätte, wären die Werte wohl noch nen Tick besser.

    @ gisip: Das ist megainterressant - werde meine RheumaDoc nächst Woche mal drauf ansprechen - kann auf den wöchentlichen "Übeltag" gut verzichten.

    Grüß Pukki
     
    #6 24. Oktober 2007
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2007