1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

OP-Marathon steht bevor - welche Tep zuerst?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von jas.ber, 13. September 2011.

  1. jas.ber

    jas.ber Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juli 2011
    Beiträge:
    18
    Zustimmungen:
    0
    Ich war gestern in der Handchirurgie im Imanuel - Krankenhaus in Berlin-Wannsee, bin sehr zufrieden mit dem Ablauf und den Ärzten. Eigentlich wollte ich wegen anstehender Finger-Operationen vorsprechen, aber so einfach ist das nicht, erst brauche ich ein künstliches Ellenbogen-Gelenk. Ab zum Röntgen und zum Gespräch mit der Anästhesistin, und dann auch gleich einen OP Terlin bekommen, alles innerhalb von knapp 2 Stunden! Sensationell! Anfang Jamuar gehts los.

    Da auch eine TEP fürs linke Knie ansteht, hab ich nun Sorge, wie ich nach der OP mit einem künstlichen Ellenbogengelenk an Gehstützen laufen soll. Ausserdem: Rechtes Knie arthroskopische OP, und bei einer Hüft-Tep ist die Gelenkpfanne nicht mehr in Ordnung.
    Hat hier jemand Erfahrung mit dieser oder einer ähnlichen Situation?

    viele Grüße,
    Jasmin
     
  2. josie16

    josie16 PsA

    Registriert seit:
    16. Mai 2010
    Beiträge:
    2.094
    Zustimmungen:
    24
    Hallo Jasmin!
    Schwierige Frage!
    Meinst Du kannst mit dem kaputten Ellbogen mit Gehstützen laufen?

    Im KH gibt es auch Gehstützen, die bis unter die Achseln gehen, diese werden meist für Rheumapat. benutzt, weil die anderen Gestützen natürlich auch auf die Handgelenke gehen und die sind bei Rheumapat. sehr häufig auch von Entzündungen betroffen.
    Die Achselgehstützen sehen so aus und können von der KK verschrieben werden:
    http://www.rehadat.de/rehadat/Reha.KHS?State=311&Last=-1&Db=0&GIX=M/11688
     
  3. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2009
    Beiträge:
    2.875
    Zustimmungen:
    55
    Ort:
    an einem fluss
    OP Marathon..

    @hallo jasmin,

    du wirst bei der knie tep deine stützen für etwa 3-4 wochen benötigen. wobei es stützen gibt, wo du die arme auflegen kannst oder aber wo du diese unter die achsel schiebst, so dass keine belastung auf den ellenbogen liegen würde.

    du solltest das thema mit deinen ärzten noch mal genau besprechen. wenn der ellenbogen noch nicht so drängt, würde ich die knie tep vorziehen! und danach ggf. die kappe der hüft tep ersetzen lassen.

    für den ellenbogen denke ich mal, wäre es gut, wenn du anschließend nicht solche großen belastungen drauf hast. denn den kannst du erst mal am anfang auch nicht besonders gut benutzen.

    ich habe eine knie tep(eigentlich 2) und da sieht es ganz anders aus. das problem, dieses einsetzen der tep verläuft bei jeden anders. anschließende ahb versteht sich fast von selbst.

    lässt du erst den ellenbogen machen, könnte ich mir vorstellen, dass dann natürlich sehr viel kraft auf die eingesetzte tep gehen muss und somit der ellenbogen stark belastet wird.:)

    lg sauri
     
  4. jas.ber

    jas.ber Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juli 2011
    Beiträge:
    18
    Zustimmungen:
    0
    Danke für deine Antwort, Josie16!

    ja, das ist die Frage - ob ich mit meinen kaputten Ellenbogen (beide hinüber) an Stützen laufen kann. Ich denke schon. Jedenfalls halte ich es für berechenbarer als nach Implantation künstlicher Ellenbogengelenke. Vor 20 Jahren nach meinen Hüft-Teps habe ich mich mit spezielen Arthritis-Stützen durch die Gegend geschleppt (12 Wochen ohne Belastung des betroffenen Beines gehen, das waren noch Zeiten ;-), das waren Stöcke, oben, ungefähr auf Höhe meiner Taille, waren metallene, stabile Halbschalen montiert, um die Unterarme aufzulegen (ich musste mich volll reinhängen) und vorn waren Griffe. Das sah immer aus, als wenn ich rechts und links zwei Eistüten in der Hand habe. Aber irgendwie ging`s.

    Diese Stützen, die man unter der Achsel benutzt, gehen leider gar nicht bei mir, tat höllisch in den Schultergelenken weh, damals schon.
    Meine Schultergelenke hab ich noch nicht vorgestellt, da muss auch was passieren.

    Ich überlege seit Tagen folgendes: Wenn also ein künstliches Ellenbogengelenk eine Belastung von 2-3 Kilo aushält, wie sieht das im Alltag aus? Tasche tragen: berechenbar. Aber die gleich schwere Tasche hochheben, also da wirken doch ganz andere Kräfte, Zug und Schub und was nicht alles, bin kein Mechaniker, also da muss ich den Arzt noch mal löchern, obwohl ich ja so sehr hoffe, hier im Forum Betroffene zu finden, die mir dazu mehr erzählen können. Aus eigener, praktischer Erfahrung, Ärzte sind ja eher Theoretiker in dieser Beziehung.-

    herzliche Grüße,
    Jasmin
     
  5. jas.ber

    jas.ber Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juli 2011
    Beiträge:
    18
    Zustimmungen:
    0
    Hallo sauri!
    Das wollte ich gern wissen, wie lang ich nach der Knie-Tep an Stützen laufen muss. 3-4 Wochen gehen ja eigentlich, bei mir werden es wahrscheinlich 6 Wochen, weil ich die Reha eher ruhig angehe. Zeitraum ok, weil überschaubar. Zum Einkaufen im Winter besorge ich mir notfalls einen Rollator.

    Erst Knie, dann Hüfte, denke ich auch, so wird das laufen. Habe mich jetzt nochmal im Immanuel-Krankenhaus angemeldet, brauche drinhend jemanden, der das Ganze koordiniert.

    Ich würde gern mehr über deine 2 Knie-Teps erfahren! Dass das nicht ohne ist, habe ich schon gehört, aber wie läuft das im Alltag?
    Kann ich meine Beine wieder durchstrecken? Aus der Hocke wieder hochkommen, ohne Hilfsmittel wie Sessel oder die helfende Hand eines Freundes?
    Werden die Knie dann trotzdem regelmäßig dick? Oder gibt sich das?

    Entschuldigung für den langen Text, aber ich hab`s nicht so mit Foren, bin nicht viel im Internet, aber diese Lawine bevorstehender OPs inkl. Reha und AHB und Alltags-Rahmenprogramm, also ich bin etwas von der Rolle. Logische Konsequenz jahrzehntelangen Ignorierens meine RA, also wie gesagt, egal welche TEP, bin für jeden Erfahrungsbericht dankbar, gern auch per pn, egal welches Gelenk, ausser Sprunggelenk der Füße, die sind beidseitig in Ordnung.

    herzliche Grüße,
    Jasmin
     
  6. skyfly

    skyfly Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. September 2011
    Beiträge:
    49
    Zustimmungen:
    0
    klingt ganz schön übel mit den ganzne operationen die auf dich warten. hast du , so wie ich deinen text verstanden hab seit 20 jahren rheuma? welche form denn? hast du nie in deinem leben medis genommen?
    ich würde deine komplexe krankengeschichte auf jeden fall mit den behandelnden ärzten besprechen. sonst weiss man ja überhaupt nicht was in welcher reihenfolge dran ist.
    ich selber hab jetzt seit knapp einem jahr n schulter-tep (li) und bin äusserst zufrieden damit. ich kann wesentlich mehr als früher und v.a sind die schlimmsten scherzen, di ekaum zum aushalten waren endlich weg.
    bei mir steht auch noch die andere schulter als tep aus - ausserdem ist auch die situation der handgelenke ungewiss, da beide hochgradige arthrose aufweisen udn bei bewegung schnell verkanten. mein operierender orthopäde hat mir geraten, nur eine tep durchführen zu lassen, wenn der "zerstörungsschmerz" einsetzt, dh. wie bnei meiner li schulter. da bohrte sich vor der prothese der schulterkopf 8 cm in die gelenkpfanne. es war also höchste eisenbahn operativ einzugreifen, bevor keine gelenksubstanz mehr da ist.
    liebe grüße
     
  7. jas.ber

    jas.ber Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juli 2011
    Beiträge:
    18
    Zustimmungen:
    0
    Danke für die Schultergelenk-Info, Skyfly! Meine sind wohl in absehbarer Zeit beide dran. Kannst Du mit dem Implantat zB selber das Haar färben oder Fenster putzen? Gerade jetzt wo es Herbst wird und kühl, da geht wieder diese Fummelei mit Jacken los, die reinste Akrobatik, wenn niemand in der Nähe ist, der mir in die Jacke hilft.
    Ich kann meine Arme ca 45 grad abwinkeln, dann setzt der fiese Schmerz ein.

    Ich habe seit gut 35 Jahren chronische Polyarthritis, ging 1975 los, Basismedikation gabs damals nicht, Anfang der 80er probierte ich Azulfifine RA, dann war da noch die Gold-Therapie, und Cortison. Und nochmal Cortison. Und Voltaren dazu. Nichts half. Krankengymnastik bekam ich verordnet, "wir müssen in den Schmerz gehen" war damals die Devise - kurz: Ich hab mich ausgeklingt und nur noch Voltaren genommen. So waren die Schmerzen zu betäuben, hab ja immer voll gearbeitet.

    Die Hüft-Teps bekam ich Anfang 20, die Ärzte waren nicht begeistert wg meines jungen Alters, aber die Schmerzen in den Hüftegelenken waren nicht mehr auszuhalten, und alles ging gut. Wie ein neues Leben. Jetzt allerdings ist die eine Pfanne kaputt. Wie doch die Zeit vergeht!

    Ich litt nie unter Ruheschmerz, vielleicht hab ich die ganze Sache deswegen so lange vor mir hergeschioben.
    Und ja klar muss das koordiniert werden, hatte ich zu anfang nicht bedacht, hab mich jetzt komplett in die "Hände" des Immanuel.Krankenhauses begeben, bin heilfroh, dass es diese Einrichtung hier in Berlin gibt.

    Gibt es hier im Forum vielleicht einen Strang, " Ich und meine TEP" oder so?
    Erfahrungsberichte aller Art interessieren mich so sehr.

    viele Grüße,
    Jasmin
     
  8. skyfly

    skyfly Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. September 2011
    Beiträge:
    49
    Zustimmungen:
    0
    zu meiner schulter-tep: der grad der beweglichkeit hängt von mehreren faktoren ab. zum einem wie weit du dich vor der op bewegen kannst. ich selber hatte zb. durch starke bewegungseinschränkungen immr einen schulterhochstand, so dass ich nie auf die abduktion (also seitlich hochheben) eine rotation aufsetzten konnte. da dieser zustand lange anhielt, ist er nach der op geblieben. zum anderen hängt deine beweglichkeit sehr stark mit den krankengymnasten zusammen die dich nach der op betreuen. ich hatte für die ersten 6 wochen eine, die auch über meine schmerzen gegangen ist. das war sehr schmerzhaft für mich und ich war immer nass geschwitzt, aber im nachinein seh ich, was icnur nh dadurch für eine tolle beweglichkeit habe. die nächsten therapeuten (in der reha) gingen nur immer bis zum schmerz, dh. ich konnte meine beweglichkeit nicht so ausbauen wie in den ersten 6 wochen. bei meiner nächsten tep-op will ich im rahmen des bewegungsplanes nur noch gequält werden damit die bewegung besser wird.
    zu deiner frage: mit dem operierten arm komme ich hoch zum haare kämmen, jacke anziehen; kann damit putzen eigentlich alles machen. mittlerweile wechsel ich fast immer auf den operierten linken arm um rechts zu entlasten:)
    ich hab mich in marburg operieren lassen - die haben bezüglich tep-operationen sehr viel erfahrung und einen ganz tollen ruf. der behandelde prof nimmt sich für jeden patienten unheimlich viel zeit. laut aussage einiger ärzte hätte meine tep nicht perfekter laufen können.
    hast du nie solche basismittel wie tnf-alpha-blocker zb. humira bekommen?
    lg
     
  9. jas.ber

    jas.ber Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juli 2011
    Beiträge:
    18
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Skyfly! Zu deiner neuen Schulter gratuliere ich Dir, klingt ja großartig! Also für mich jedenfalls. Ich kann mir seit 2 Jahren nicht mal mehr das Haar am Hinterkopf mit einer Spange festmachen, solche (vielleicht unwichtig erscheinenden Banalitäten) halt, aber in der Summe auf Dauer nicht zu regeln, im Alltag, für mich. Ich kann mir keine Putzfrau und Chauffeur leisten.

    NACH Einsetzen einer Tep bin ich natürlich auch für volle KG, notfalls unter örtlicher Betäubung, egal wie. Den Gymnastik Schmerz ertrage ich, bin ja im Krankenhaus/ Reha oder zumindest zu Hause, muss hinterher nicht zur Arbeit. So wie früher, KG mit 2 kaputten Hüften, also ich konnte mich oft genug anschließend nicht bewegen, nicht auftreten, es war schlimm. Die einzige Methode, die mir all die Jahre einigermaßen geholfen hat, war Feldenkrais. Das sind aber eher Bewegungsübungen denn Krankengymnastik.

    Ich habe leider nie eine Basistherapie gemacht, hab schlicht und einfach den Zug verpasst - in den 70ern gabs halt nur Gold und Voltaren und einen Kuraufenthalt, ja, den hätte ich sofort bekommen. Aber als junger Mensch, mit 17, 18 Jahren bin ich aus dem Thema regelrecht geflüchtet und irgendwie hab ich das Rheuma-Leiden über die Zeit gebracht, heute nun stehe ich vor einem Op Marathon, wie schon gesagt. Aber 30 Jahre gings gut ohne Basistherapie, ich kann jetzt nicht sagen, dass ich meine Anti-Basistherapie-Haltung bereue.
    Bisschen mulmig wird mir natürlich bei der Vorstellung, in Zukunft (vorausgesetzt, die vielen OPs und TEPs gehen alle gut) wie ein Zombie oder sowas zusammengehalten zu werden und Beweglichkeit zu erlangen mittels künstlicher Bauteile, mit denen mein Körper sich arrangieren muss. Ich kann nur das Beste hoffen.

    Welche Tep steht denn als nächstes an bei Dir?

    viele Grüße,

    Jasmin
     
  10. skyfly

    skyfly Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. September 2011
    Beiträge:
    49
    Zustimmungen:
    0
    hi,
    ist doch aber gut, dass du wenigstens 30jahre auch ohne basismedis leben könntest. ich leb seit 14 jahren mit der erkrankung und bekomm auch seit anfang an basismedis, aber die konnten die entstehung meiner vielen arthrosen auch nicht verhindern. eigentlich sollte das ja sinn der ganzen chemie sein...
    klingt schlimm mit deinen schultern. aber mir gings vor der schulter-op auch so. ich hab immer den schlimmsten arm auf einen schrank abgelegt damit ich n zopf machen konnte. man entwickelt ja seine tricks:)
    die wenigsten könnn sich chauffeur, putzfrau usw leisten. allerdings besteht die möglichkeit aufgrund einer schweren chron. krankheit mit starken bewegungseinschränkungen eine haushaltshilfe vom arzt verordnet zu bekommen. oder man stellt einen pflegestugenantrag; dort bekommt man auch hilfe im haushalt und auch einkaufen. es gibt enige möglichkeiten.
    bei mir wird wohl als nächstes die andere schulter dran kommen - entscheidet sich im november. solang es geht schiebe ich das hinaus, da ja irgendwann auch mal austausch-ops dran sind. allerdings sollte ich auch meine handgelenke operieren lassen - hier tendiere ich zur versteifung, da sie ständig verkanten und sich aufgrund einer sehr stark ausgeprägten arthrose eh kaum auch bewegen lassen. aber mal sehen, ich schieb ops gerne vor mir her..
    alles liebe
     
  11. jas.ber

    jas.ber Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juli 2011
    Beiträge:
    18
    Zustimmungen:
    0
    Mit Putzfrau und Chauffeur, das war flapsig gemeint, pardon. -

    Neulich in der Handchirurgie-Sprechstunde in der Rheumaklinik bin ich mit einigen Patienten ins Gespräch gekommen, ausnahmslos alle nehmen Basismedikamente. Den einen hilft es , andere leiden schwer unter Nebenwirkungen - aber es bremst wohl wirklich das Rheuma. So viele Baustellen wie ich hatte jedenfalls keine (waren alles Frauen).

    Man halt halt die Wahl zwischen Pest und Cholera, ein Optimist würde jetzt sagen:" Naja, an der Pest stirbt man, an der Cholera nicht" .

    Danke skyfly für den Tipp mit dem Pflegestufenantrag! Auf die Idee bin ich noch nicht gekommen, alein schon weil ich vielleicht aus Sturheit oder Gewohnheit nicht gewillt bin, mich in der Nähe eines pflegefalles zu sehen. Ist auch eine Frage der Eitelkeit, irgendwie. Aber ich habe mit einer Frau vom Sozialdienst telefoniert, es gibt die sogenannte Pflegestufe Null (hört sich auch irgendwie besser an), ich kann ein Budget beantragen, und mir privat jemanden suchen, der mir hilft, beim Fensterputzen und Einkaufen im Winter bei Glatteis.
    Das wäre toll. Ich habe insgesamt 27 Jahre gearbeitet, Vollzeit, und bekomme eine EU Rente, die nur 100 Euro mehr als die gesetzliche Grundsicherung beträgt.
    Da die OPs anstehen, freue ich mich riesig, wenn ich in der Zeit danach ein bisschen Hilfe bekomme.

    Meine Handgelenke übrigens sind von allein versteift, jahrelang weh getan, dann plötzlich Ruhe. Aber auch die totale Unbeweglichkeit. Das sind zwei OPs, die mir erspart bleiben, sie müssten versteift werden, bevor die Grundgelenke an den Händen operiert werden, damit die Finger wieder einigermaßen gerade werden.

    Ich möchte noch etwas zu Basismedis Ja/Nein sagen: Wenn die Basistherapie nicht funktioniert, dann bleiben immer noch Möglichkeiten. Wenn ich das alles richtig verstehe, wie gesagt, ich beschäftige mich erst seit 2 Monaten mit der Sache. Klappt das eine Medikament nicht, versucht man ein anderes. Es gibt Medizin, die die Nebenwirkungen mindert und behandelt. Es bleibt jedenfalls Raum und Möglichkeit, zu variieren oder was anders zu machen. Ich hingegen habe mich und mein Leiden über die Zeit gerettet, das war auch nicht einfach, kann sich jeder hier denken. Und mir bleibt nun am Ende dieses Weges nur noch die Option mehrerer Teps.

    Deshalb interessieren mich so sehr die Erfahrungsberichte mit Teps, aber irgendwie hat hier keiner so richtig Lust, davon zu erzählen, anscheinend.
    Ich hab auch keinen OP-Strang oder sowas hier im Forum gefunden, oder hab ich da was übersehen? Vielleicht verbergen sich die infos und Geschichten ja in Strängen, deren Titel das nicht vermuten lassen?

    Viele Grüße.
    Jasmin