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OP durch Neurochirurgen HWS - wer hat Erfahrung?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von dani, 10. September 2004.

  1. dani

    dani ÖRL-Worker

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    Hallo Ihr Lieben!

    Brauch dringend Euer Wissen bzw. Erfahrungen.

    Gestern wurde eine MR bei mir gemacht, da ich extreme Nervenprobleme in den Fingern habe und die HWS sehr geschädigt ist.
    Heute rief mich meine Ärztin an und teilte mir mit, dass alles noch schlimmer aussieht als befürchtet. Ich muss dringend die HWS operieren lassen.

    Sie hat auch sofort einen Kontakt zu einem erfahrenen Neurochirurgen hergestellt.

    Da ich weiß, wie so eine OP in etwa durchgeführt wird, habe ich natürlich da schon einen gewaltigen "Bammel". :( Bin sicher kein Feigling und dies ist dann meine 11. OP

    Wer von Euch hat auch dieses Problem oder wurde schon operiert? Wäre um Eure Antworten und Erfahrungen sehr dankbar!!

    liebe Grüße aus Österreich
     
  2. schnullerdevil

    schnullerdevil Das Teufelchen vom Dienst

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    hi dani
    also ich kann dir sagen ich hab die probleme wie du, mit den fingern, durch die hws , nur bei muss vorerst nur immer kontrolliert werden ob es schlimmer wird.
    lg schnulli
     
  3. bise

    bise Neues Mitglied

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    habe auch das problem - seit 8 jahren -
    werde halbjährlich untersucht, ob es noch "so " geht,
    wenn nicht mehr, wäre op fällig.
    gruss
    bise
     
  4. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    arme dani...

    so ein schiet.....kann dir leider garnichts dazu schreiben...tut mir echt leid.:o

    aber ich denke, da werden noch einige kommen, die was dazu berichten können.

    drück dich und wünsche erstmal eine gute nacht....

    knuddel

    liebi:)
     
  5. VerenaHH

    VerenaHH KrankeSchwester

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    da ich lange in einem neurochirurgischen OP gearbeitet habe, ist mir diese OP vertraut. Eigentlich ist das keine sehr aufregende Geschichte. Du solltest nur darauf achten ob der Operateur mit Mikroskop arbeitet, das ist einfach eine wesentlich sicherere Methode, da mit Mikroskop auch die kleinsten Nervchen sichtbar sind und geschont werden können. Ich habe in den vielen Jahren keine Patienten erlebt denen es hinterher schlechter ging.
    Also Kopf hoch und durch.


    Gruss
     
  6. dani

    dani ÖRL-Worker

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    Hallo Verena!

    Na Du machst mir schon wirklich Mut! :) Weißt Du auch, ob Patienten dabei waren, denen "Platten" zur Stabilisation eingesetzt wurden? Das soll nämlich bei mir gemacht werden. :(
    Wie wurden die operiert? Soviel ich weiß, geht das entweder (wenns ganz glücklich ist) vom Nacken aus, dann vorne beim Hals oder (das ist das Allerschlimmste :eek: ) durch den Mund.

    Wäre toll, wenn Du mir dazu noch was sagen könntest!

    Und allen anderen danke ich auch für die Anteilnahme!

    Wenn ich einmal denke, dass alles halbwegs im Griff ist, dann kommt gleich ein Überhammer.......... :o Aber anscheinend muss ich in meinem früheren Leben eine extreme böse Hexe gewesen sein, denn sonst würde ich jetzt nicht so gestraft... ;)

    liebe Grüße!!
     
  7. Margit

    Margit Neues Mitglied

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    Nur Mut

    Hallo Dani,
    hab soeben deine Zeilen gelesen. Hab zwar keine Erfahrung bezüglich deiner Operation, möchte dir aber von Herzen alles alles Gute wünschen. Es gibt da so einen schönen Spruch den ich dir noch mitgeben will: Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich! Ich weiß, es ist leichter gesagt, aber trotz allem nochmal alles Gute!
     
  8. kukana

    kukana Moderatorin

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    hi dani,

    ich kann nur von einer tante berichten, die damals ein knochen dreieck eingesetzt bekam, das man ihr vorher aus dem oberschenkelknochen gesägt hatte. ( bei unfall war ein wirbel verletzt worden) soweit ich mich entsinne wurde es bei ihr von hinten gemacht. die op ist schon bald 15 jahre her und es geht ihr damit gut.

    einem kollegen wurde eine titanplatte im lendenwirbelbereich eingesetzt. der körper verträgt dies sehr gut, aber dadurch ist er versteift in dem bereich.

    hoffe es geht dir nach der op auch wieder besser.
    gruss kuki
     
  9. Lilly

    Lilly offline

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    grüss dich dani,

    mir ist noch eingefallen, winnie hatte letztes jahre eine op in der hws. schreibe ihr doch eine pn, sie kann dir sicher viel erzählen.

    nochmal alles gute
     
  10. VerenaHH

    VerenaHH KrankeSchwester

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    Hallöchen,

    wir haben sowohl die OP von vorne als auch von hinten gemacht. Wir haben ebenfalls Platten eingesetzt und auch Knochen, welcher in der gleichen OP am Beckenkamm entnommen wurde.
    Alles in allem klingt das sicher nicht so toll, ist aber auch nicht so schlimm. Eine OP hat immer einen Schnitt, egal ob am Bauch oder Rücken, und ein Schnitt tut eben auch eine zeitlang weh. Ich selbst habe mir das bei meinen OP´s immer klargemacht und kam dann immer schnell wieder auf die Beine. Weh tut´s, ob ich jammere und rumliege genauso wie wenn ich mich zusammenreisse und drauf achte schnell wieder fit zu werden. *ggg*
    Also keine Panik, klar tut das weh, man bekommt aber auch was gegen die Schmerzen, und die dauern eigentlich nicht sehr lange und sind zum Aushalten.

    Viel Glück
     
  11. Jula

    Jula Der Solling ist groß

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    Hallo dani,

    welche Probleme mit der HWS hast Du?Bandscheiben oder so?Bei mir sind ind der ges.HWS BAndscheibenvorfälle,der erste wurde 97 diagn.Habe auch richtige Probleme mit Händen,Armen und dem Kiefer(Taubheit usw.)War beim 1.BSVF bei 3Neurochirugen die alle ne andere Meinung dazu hatten.Habe dann ne OP abgelehnt,da auch versteift werden sollte und sowas.Inzwischen werden die Probl. aber auch immer mehr und ich weiß auch nicht,wie ich mich entscheiden soll.Habe damals immer gesagt,nur wenn Notfallmäßig was gemacht werden muß,dann OP,aber inzwischen gehts auch nicht mehr so wirklich.Habe auch noch nen MB,der schön die Wirbelsäule kaputt gemacht hat,das empfinden die Ärzte als das größte Problem,da ja auch in LWS und BWS Vorfälle sind und halt die Entzündungen.
    Sag an,wenn Du ne gute Klinik(empfehlen kann ich die Wicker-Klinik Wildungen oder Seesen) gefunden hast.Fasse dann vielleicht auch Mut!!
    Lieben Gruß Jula
     
  12. dani

    dani ÖRL-Worker

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    Hallo Jula!

    Danke für Dein Statement. Nein, mit einem Bandscheibenvorfall in dem Sinn hat dies nichts zu tun. Dieses Problem tritt eigentlich nur bei sehr schweren Verlauf einer cP auf. Der Panus (oberste "Wirbel" im Nacken) ist fast nicht mehr vorhanden, da er so "zerfressen" ist. und die nächsten haben sich so ineinander verschoben, dass das Knochenmark wie bei einem "verbogenen Abflussrohr" durchläuft. Und dies drückt auf die Nerven.

    Um eine OP werde ich nicht umhin kommen. Muss jetzt nur schauen, dass ich einen guten Neurochirurgen finde.

    Na, ich habe mit meiner cP eben in die "Vollen"gegriffen. Immer wieder etwas anderes :( Aber auch das wird sich bewältigen lassen, was wäre das Leben ohne Oprimismus ;)

    Danke Euch allen für Eure Anteilnahme und Antworten!!
    liebe Grüße aus Österreich
     
  13. Ulmka

    Ulmka Guest

    Hallo Jula,

    ich kann dir das ev. KH Oldenburg empfehlen (für Dani ist das wohl zu weit weg :o ). Ich war dort zur MS-Diagnose, aber meine Zimmernachbarin hatte dort vor einigen Jahren eine Platte in die HWS bekommen und war sowohl mit der OP als auch mit der Zeit danach super zufrieden!

    Liebe Grüße

    Ulmka
     
  14. Jula

    Jula Der Solling ist groß

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    Hallo Ulmka,

    danke für den Hinweis.Oldenburg ist von mir nicht so weit,ca.3Std.Kann jetzt nur von der ersten Untersuchung sagen 98,da sollte Beckenkamm entnommen werden und dann ne Platte.Allerdings wiesen mich alle 3 Chirug. darauf hin,das der desolate Zustand der HWS es mit Sicherheit erforderlich machen würde,mich noch öfter unters Messer legen zu müssen.Ist ja dann auch im Lauf der letzten Jahre so eingetreten und die HWS ist im Eimer.Will das jetzt doch mal in Angrif nehmen .Heißt das denn dann wohl,das die gesamte HWS versteift wird und wie ist dann die Lebensqualität?Hält das wohl dann trotz des Bechterws?
    Lieben Gruß Jula
     
  15. Winnie

    Winnie kleines Nordlicht

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    Hi, Dani!

    Ich hab gerade eben erst von Deinem Problem gelesen!
    Wie Lilly sagt, ich hatte im vergangenen Jahr eine OP in der HWS, allerdings war bei mir die auslösende Diagnose ein BSV im Bereich C5/6, also doch anders als bei Deinem Befund.
    Arthrose habe ich ja auch von oben bis unten eigentlich überall, wie Du auch, darüber haben wir uns ja auch schon ausgetauscht und vielleicht sollten wir also eher nach Gemeinsamkeiten gucken?
    Also, bei mir wurde letztes Jahr die kaputte Bandscheibe restlos entfernt, war nicht ganz einfach, weil sie auch schon "um die Ecke nach unten gekrabbelt" war. Mir wurde dann ein sogenannter "Titancage" zwischen die Wirbel eingesetzt und dieser wurde mit meinem eigenen Knochenmark aus dem Beckenkamm gefüllt, sodass sich die Wirbel 5 und 6 miteinander verwachsen/verblocken konnten.
    Meine Beschwerden in der Hand (Kribbeln, Taubheit) klangen nach der OP ab und sind nun weg. (Nachgeblieben ist etwas anderes, scheint für dich aber ohne Bedeutung zu sein.)

    Wie üblich wurde die OP auch bei mir von vorne durchgeführt.
    Ich hatte natürlich einen Riesenbammel vorher. Aber es ist doch immer die Frage des Leidensdruckes, oder?
    Ich entschied mich nach einer gewissen Zeit ertragenen Leidensdruckes dann doch FÜR die OP.
    Die nervösen und motorischen Ausfälle verschwanden innerhalb einiger Tage, die seelische Verarbeitung der OP hat bei mir einige Zeit in Anspruch genommen. Ein Rest motorischen Ausfalls (oder eher nervlich bedingten) ist geblieben und bleibt wohl auch.

    Wenn Dich meine persönliche Erfahrung zu dieser OP interessiert, gib mir nur ein ganz kurzes Zeichen als pN!
    Dann schreib ich Dir mehr!

    Sei lieb gegrüßt von
    Winnie!


     
  16. Ulmka

    Ulmka Guest

    Hallo Jula,

    meine Zimmernachbarin hatte zwei Platten an der HWS verschraubt, aber ich weiß nicht genau, wo. Ansonsten ist sie eine sehr lebenslustige Frau, die für jeden Blödsinn zu haben ist und kräftig zupackt, wo es sein muss - die Platten in ihrem Hals stören sie dabei überhaupt nicht. Die einzige Einschränkung, die ich bemerkt habe, war, dass sie öfter mal ihren Kopf angelehnt oder mit der Hand abgestützt hat, weil er sonst etwas 'wackelig' wurde.

    Was bei MB evtl. wichtig ist, ist, dass die eingesetzen Platten aus einem Material (z.B. Titan) sind, das auch noch nach der OP eine MRT der HWS erlaubt - das geht nämlich bei manchen Metallen nicht!

    Liebe Grüße

    Ulmka