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Obwohl die Sonne lacht

Dieses Thema im Forum "Sonstige Medikamente und Schmerztherapie" wurde erstellt von delphin, 22. September 2010.

  1. delphin

    delphin Aktives Mitglied

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    wäre es besser ich wäre heute morgen nicht auf gestanden.Da ich so schlecht schlafe fühle ich mich ausgebrannt.Weil aber so ein herrliches Wetter ist, habe ich mir die Sportschuhe angezogen,bin eine Stunde spazieren gegangen ,an den Feldern lang (ich mag die Strecke, war früher da immer gejoggt). Kurz vor zu Hause, war ich fix und fertig,am liebsten ,hätte ich mich hingesetzt .....ich wollt nicht mehr weiter.Glaubt mir ,mir liefen die Tränen,selbst das bischen laufen, kann doch nicht zu viel sein.Auch bei der Gartenarbeit ist mir das schon aufgefallen,das man immer wieder pausieren muß.
    Dabei komme ich mir so jämmerlich vor, wenn der Körper Grenzen setzt.Wie geht Ihr damit um?
    LG. delphin

    Der hofft , das es Morgen wieder etwa besser ist.
     
    #1 22. September 2010
    Zuletzt bearbeitet: 22. September 2010
  2. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    huhu delphin,

    na ach herrje. das mit dem "plötzlich mag man keinen schritt mehr gehen" kenne ich!

    meine spaziergänge beschränken sich meist auf 10 minuten. dann ist ende.

    wie ich damit umgehe? irgendwie garnicht! es bleibt einem nichts anderes übrig, als die krankheit und auch die damit verbundenen einschränkungen zu akzeptieren.

    an manchen tagen klappts ganz gut! da denkt man sich: nützt ja nix. es gibt schlimmeres. und an anderen tagen mag man nur noch weinen oder ist wütend und verzweifelt.

    liebe grüße

    puffelhexe
     
  3. tina71

    tina71 Neues Mitglied

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    kommt mir auch bekannt vor !

    Leider können meine Kinder, vor allem die Kleine, da noch keine Rücksicht drauf nehmen... bin deshalb abends immer vollkommen groggy. Also, wenn Du Dich selbst "einteilen" kannst - versuchen, es positiv zu sehen !!
    Ansatz : mit einigen Pausen schaffe ich doch noch eine Menge !
    Liebe Grüße,
    Tina
     
  4. kakamu

    kakamu Neues Mitglied

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    Hi delphin,

    meinen Körper könnte ich immer wieder verfluchen, aber leider tauscht mir den keiner um. In solchen Fällen versuche ich immer - klappt aber nicht wirklich immer - mich drüber zu freuen, dass ich zu 90% einen schönen Spaziergang an meiner Liebslingsstrecke hatte. Die letzten 10% haben dann die 90% gefälligst nicht ganz runterzuziehen.
    Die Grenzen zu akzeptieren ist für mich jeden Tag aufs Neue schwer (ich ich kämpfe mit der cP schon seit über 20 Jahren, mit Fibro seit 11). Wann immer möglich akzeptiere ich sie nicht, sondern versuche sie klammheimlich und Stück für Stück zu überschreiten und freue mich diebisch wenn es klappt. Klar kriege ich dafür danach eine Quittung meines Körpers - aber wenn es z. B. ein schöner Spaziergang, ein Tag im Garten oder so wert war, dann ist es ok. Mal gewinne ich, mal mein Körper.
    An den Tagen, an denen nix mehr geht, fühle ich mich dann durchaus als totaler Verlierer und versinke ne Runde in Selbstmitleid mit ner Tafel Schoki. So wie derzeit: Schmerzen ohne Ende, gehe wieder am Stock (wortwörtlich), mag einfach nicht mehr. Und dann noch jede Menge Überstunden, weil so viel zu tun ist.
    Aber geht nicht gibts nicht. Mein Schatz nimmt mich dann in den Arm, erzählt mir, wie stolz er auf mich ist, darauf, dass ich nicht aufgebe - und vor allem mich nicht aufgebe - und dann kann ich ja auch nicht anders, als ihm zu zeigen, dass er recht hat. An solchen miesen Tagen ist das Umfeld, Familien, Freunde, Kollegen superwichtig, finde ich.

    Alles wird zwar nicht gut, aber es wird bestimmt wieder besser. Du packst das !!! :a_smil08:

    Grüße von kakamu
     
  5. embenjo

    embenjo Neues Mitglied

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    Tja, an schlimmen Tagen wäre es schön, so in den Arm genommen zu werden. Aber meist ist nur Streß, Streß, Streß.
    Und mit meinen Grenzen kann ich auch noch nicht gut umgehen.
    embenjo