Liebe Forumgemeinde,
erst einmal vielen Dank für den Erfahrungsaustausch
Ich bin ganz neu hier im Forum und auch ganz neu mit dem Thema Kollagenose konfrontiert...
Gestern hatte ich meinen ersten Termin bei einem Rheumatologen - Anlass war ein ANA-Titer von 1:1280.
Nun der gute Mann hat mir eher weniger zugehört und ist auch nicht wirklich auf meine Fragen eingegangen, deswegen wende ich mich nun an euch.
Ich bin erst 22 Jahre alt und Studentin.
Meine Beschwerden bzw Vorgeschichte ist, dass ich mich nun seit längerem, ca. 1 Jahr ständig richtig müde und erschöpft fühle, obwohl ich schlafe und nicht wirklich unter Stress stehe.
Ich fühle mich im Allgemeinen einfach krank und angeschlagen - Kopfschmerzen, Halsweh, Gliederschmerzen und auch oft erkältet.
Seit nun 3 Jahren habe ich Schmerzen in beiden Hüftgelenken, manchmal auch in den Knien. Mein damaliger Orthopäde meinte es sei eine Muskelentzündung und ich bekam etwas gegen die Entzündung. Die Schmerzen kommen jedoch immer wieder, verstärkt bei Belastung.
Seit einem halben Jahr habe ich sehr trockene Augen und sehr trockene, schuppige Haut, meine Nase ist oft rot und schuppt sich sehr stark (ich hatte sonst eher Probleme mit glänzender Haut), auf der Stirn habe ich auch solche Hautveränderungen, aber nur in leichter Form, diffusen Haarausfall habe ich auch.
Ich habe auch immer wieder Probleme mit der Verdauung - mal Durchfall, Verstopfung, Krämpfe etc...
Ich hab bestimmt noch das ein oder andere vergessen, aber ok.
Der Rheumatologe sagte mir jetzt sehr schnell - Sjögren-Syndrom, wegen den trockenen Schleimhäuten und der trockenen Haut.
Er hat mir Augentropfen und Kreon aufgeschrieben, dazu noch Eisen und Vitamin D, da hier ein großer Mangel bei mir besteht.
Auf meine Frage wie er so schnell zu einer Diagnose gekommen ist und ob er nicht noch irgendwelche Tests machen will, sagte er nur - er ist sich sicher und überprüft nur noch ob spezielle Ak für das Sjögren-Syndrom im Blut sind.
Ich habe ihn gebeten mich auch auf Lupus zu testen, da mir dies mein Hausarzt empfohlen hat und es vom Alter her doch "besser" passen würde, mit Anfang 20... Dazu kommt, dass ich dieses Jahr ganz urplötzlich nicht mehr mit der Hitze und der starken Sonne klarkomme und sofort schlapp mache, obwohl ich sonst immer eher eine absolute Sonnenanbeterin war.
Das hat er jedoch verneint und meinte noch ich soll mich nicht so anstellen - wenn ich Lupus hätte dann wäre ich wirklich krank und er würde es auf Anhieb sehen!
Nun meine Frage an euch.
Was würdet ihr mir raten, soll ich nochmal eine 2. Arzt aufsuchen (hat jmnd. eine Empfehlung für Raum Mannheim/Heidelberg)?
Oder haltet ihr meine Zweifel an der sehr schnellen Diagnose auch für unbegründet?
Entschuldigt bitte meine langen, etwas durcheinander geratenen Text.
Danke schonmal für jeden Rat und jede Hilfe!
LG eure Tiffany
erst einmal vielen Dank für den Erfahrungsaustausch
Ich bin ganz neu hier im Forum und auch ganz neu mit dem Thema Kollagenose konfrontiert...
Gestern hatte ich meinen ersten Termin bei einem Rheumatologen - Anlass war ein ANA-Titer von 1:1280.
Nun der gute Mann hat mir eher weniger zugehört und ist auch nicht wirklich auf meine Fragen eingegangen, deswegen wende ich mich nun an euch.
Ich bin erst 22 Jahre alt und Studentin.
Meine Beschwerden bzw Vorgeschichte ist, dass ich mich nun seit längerem, ca. 1 Jahr ständig richtig müde und erschöpft fühle, obwohl ich schlafe und nicht wirklich unter Stress stehe.
Ich fühle mich im Allgemeinen einfach krank und angeschlagen - Kopfschmerzen, Halsweh, Gliederschmerzen und auch oft erkältet.
Seit nun 3 Jahren habe ich Schmerzen in beiden Hüftgelenken, manchmal auch in den Knien. Mein damaliger Orthopäde meinte es sei eine Muskelentzündung und ich bekam etwas gegen die Entzündung. Die Schmerzen kommen jedoch immer wieder, verstärkt bei Belastung.
Seit einem halben Jahr habe ich sehr trockene Augen und sehr trockene, schuppige Haut, meine Nase ist oft rot und schuppt sich sehr stark (ich hatte sonst eher Probleme mit glänzender Haut), auf der Stirn habe ich auch solche Hautveränderungen, aber nur in leichter Form, diffusen Haarausfall habe ich auch.
Ich habe auch immer wieder Probleme mit der Verdauung - mal Durchfall, Verstopfung, Krämpfe etc...
Ich hab bestimmt noch das ein oder andere vergessen, aber ok.
Der Rheumatologe sagte mir jetzt sehr schnell - Sjögren-Syndrom, wegen den trockenen Schleimhäuten und der trockenen Haut.
Er hat mir Augentropfen und Kreon aufgeschrieben, dazu noch Eisen und Vitamin D, da hier ein großer Mangel bei mir besteht.
Auf meine Frage wie er so schnell zu einer Diagnose gekommen ist und ob er nicht noch irgendwelche Tests machen will, sagte er nur - er ist sich sicher und überprüft nur noch ob spezielle Ak für das Sjögren-Syndrom im Blut sind.
Ich habe ihn gebeten mich auch auf Lupus zu testen, da mir dies mein Hausarzt empfohlen hat und es vom Alter her doch "besser" passen würde, mit Anfang 20... Dazu kommt, dass ich dieses Jahr ganz urplötzlich nicht mehr mit der Hitze und der starken Sonne klarkomme und sofort schlapp mache, obwohl ich sonst immer eher eine absolute Sonnenanbeterin war.
Das hat er jedoch verneint und meinte noch ich soll mich nicht so anstellen - wenn ich Lupus hätte dann wäre ich wirklich krank und er würde es auf Anhieb sehen!
Nun meine Frage an euch.
Was würdet ihr mir raten, soll ich nochmal eine 2. Arzt aufsuchen (hat jmnd. eine Empfehlung für Raum Mannheim/Heidelberg)?
Oder haltet ihr meine Zweifel an der sehr schnellen Diagnose auch für unbegründet?
Entschuldigt bitte meine langen, etwas durcheinander geratenen Text.
Danke schonmal für jeden Rat und jede Hilfe!
LG eure Tiffany
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