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Neue Therapie am Rheumazentrum Würzburg

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Rollo, 9. November 2004.

  1. Rollo

    Rollo Meistens Optimist

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    Aktuelle Nachricht: Neue Behandlungsmethode am Rheumazentrum Würzburg

    Hallo zusammen!

    Das Main-Echo aus Aschaffenburg hat heute folgenden Artikel veröffentlicht:

    Neues gegen Rheuma
    Mediziner der Uni setzen auf Immun-Antikörper

    Würzburg. Gegen rheumatische Gelenkentzündungen wenden Mediziner der Universität Würzburg eine neuartige Therapie an: Die Patienten erhalten Infusionen mit dem so genannten anti-CD20-Antikörper. Dieser bewirkt, dass fast alle B-Zellen des Immunsystems zerstört werden, wodurch sich nach sechs bis acht Wochen die Krankheit deutlich bessert.

    "Die Methode namens B-Zell-Depletion schlägt bei 60 bis 70 Prozent der Patienten an", berichtet Professor Hans-Peter Tony, Sprecher des Rheumazentrums Würzburg/Bad Brückenau. Zudem sei die Verträglichkeit sehr gut. Nach der Behandlung bleiben die Patienten bis zu neun Monate lang von der Arthritis unbehelligt. Dann lässt die Wirkung nach, die Antikörper müssen neu verabreicht werden. Im Vergleich zu anderen erfolgreichen Behandlungsmethoden hat die B-Zell-Depletion einen entscheidenden Vorteil: Die Patienten müssen nicht ständig bestimmte Medikamente einnehmen. Die Würzburger Mediziner sehen noch andere gute Perspektiven: Möglicherweise lässt sich die Wirksamkeit der Behandlung immer mehr verlängern. Auch eine Kombination mit anderen Therapien könnte weitere Verbesserungen bringen.
     
    #1 9. November 2004
    Zuletzt bearbeitet: 9. November 2004
  2. Knaddeldü

    Knaddeldü Guest

    Klingt nicht schlecht!

    Hast Du vor dort mal nachzufragen?

    Grüße
    Knaddel
     
  3. anbar

    anbar Neues Mitglied

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    na

    hallo, guten morgen, hört sich gut an,vor allem vielversprechend. Aber ich denke, es muß noch überprüft werden, ob es wirklich an dem ist.

    Alles Gute
    Gruß Anbar
     
  4. uli

    uli Mitglied

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    Neulich stand ein Bericht bei den rheuma-news zu Deinem angesprochenen Mittel, u.a. Zitat:

    "Trotz aller Euphorie ruft Edwards zur Vorsicht auf, da unter einer mehrjährigen Therapie die B-Zellen sehr niedrige Spiegel erreichen und nicht mehr auf normale Ausgangswerte ansteigen. Die Befürchtung ist, dass sich durch ein ständige Wiederholung der Rituximab-Infusionen ein Immundefekt entwickelt, der zu schwerwiegenden Komplikationen führen könnte."

    rheuma-news: Rituximab - `Wundermittel´ der Zukunft zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis?



    http://rheuma-online.de/news/389.html

    Gruß

    Uli