1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

neu und viele fragen zur infektreaktiven arthritis

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von funcarver, 22. Juni 2007.

  1. funcarver

    funcarver Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2007
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    huhu und schönen guten abend an alle RO´ler..

    Hab schon öfter mal hier rein geschaut und immer sinnvolle Tips und Ratschläge gefunden!

    Bin (erst) 30 Jahre alt und leide seit nem Jahr an einer infektreaktiven Arthritis. Meine Lieblingssportarten wie Tennis und Skifahren hab ich dann für die nächsten Jahre mal aus meinem Kopf gestrichen. :mad:

    Aber hier mal eine Frage:

    Hat jemand ne Ahnung, wie lange so ne Klamotte eigentlich dauert?

    Nehme seit Dez. letzten Jahres Cortison und seit ungefähr 2 Monaten auch Sulfasalazin. Aber so ne mega explosionsartige Verbesserung kann ich leider noch nicht feststellen. Wenn das in den nächsten Wochen nicht besser wird, "droht" mir auch noch MTX in Spritzenform.

    So wirklich begeistert bin ich ja davon nicht..

    Kann jemand was dazu sagen oder mir Tips geben, was ich sinnvolles anstellen kann, damit mir "noch mehr desselben" erspart bleibt???

    Lasse auch mal liebe Grüße da..

    Christine:cool:
     
  2. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    1.809
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Sachsen - Anhalt
    hallo christine,

    willkommen bei rheuma online.
    soweit ich weis kann man eine infektreaktiven Arthritis bei rechtzeitigem erkennen mit entsprechend langer gabe der richtigen antibiotika ( resistenzen beachten!) sogar ausheilen. aber ich denke, das dies selten der fall sein wird, denn dazwischen steht der faktor mensch und ein voller terminkalender des docs...... die antibiose müßte begonnen werden, noch bevor sich die arthritis zeigt, soll heißen, die hauptinfektion muss ausreichend behandelt werden.

    wie du schreibst bekommst du jetzt basismedikamente, also hat sich die arthritis eher schon eingenistet.
    wunder in punkto heilung wirst du leider meist nicht erwarten können. manche betroffenen finden aber durchaus "ihren medikamentencocktail". meist muss man dafür aber bisschen geduld aufbringen, denn was bei frau müller hilft,taugt bei frau meier nix ..... ich wünsche dir gute besserung und frag ruhig mal deinen doc aus

    hier noch ein link zum lesen: http://www.rheuma-online.de/a-z/i/infektreaktive-arthritis.html

     
  3. gisipb

    gisipb Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    2.229
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
  4. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    1.809
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Sachsen - Anhalt
    ..... na denn prost und hoch die tassen ..... öööööööhhöhh gläser ....
     
  5. AntjeHamburg

    AntjeHamburg Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2005
    Beiträge:
    121
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hamburg
    "Noch besser war der protektive Effekt bei mindestens zehn Alkoholeinheiten pro Woche.
    Für Prof. Dr. Tore Kvien, Präsident der EULAR, sind dies sehr ermutigende Daten."

    Wenn das mal keine gute Nachricht ist - gröhl!!!
    Mit der entsprechenden Menge Alkohol gehts einem also besser - wußt ich´s doch....

    Grinsende Grüße,
    Antje
     
  6. boehni

    boehni Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Mai 2007
    Beiträge:
    297
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Schweiz
    Hallo zusammen

    Ja bei einem bestimmten Pegel geht es einem wunderbar....:)
    Nur wie vertragen sich die Rheumamedis mit Alkohol????:eek:
    Habe es noch nie ausbrobiert!.

    LG Boehni:D
     
  7. AntjeHamburg

    AntjeHamburg Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2005
    Beiträge:
    121
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hamburg
    Hallo Christine,
    leider kann man nicht vorhersagen, wielange so eine infektreaktive Arthritis dauert. Bei manchen nur Wochen oder Monate, bei anderen Jahre. Man braucht Geduld...
    Manchmal ist die reaktive Arthritis der Auslöser oder Anstoß für "richtiges" Rheuma. Es gibt nicht den typischen Verlauf. Und dann hängt es auch wieder vom behandelnden Arzt ab, meine erste Rheumatologin "wischte" z.B. die reaktive Arthritis, die meine HÄ festgestellt hatte, vom Tisch und hat den Verdacht auf CP oder PSA geäußert.
    Aber ich hab ganz vergessen, mich vorzustellen: Bin (bald) 40 Jahre und habe seit ungefähr April 2005 Gelenkbeschwerden. Bei mir sind nach ein paar Monaten Antikörper auf Yersinien gefunden worden, was die Diagnose "Reaktive Arthritis" brachte. Seit ungefähr 3 Monaten nehme ich Sulfasalazin (Pleon) und mir geht es zum ersten Mal besser (auf Holz klopf).
    Was du "anstellen" sollst, damit dir die vielen Medi´s erspart bleiben,kann ich dir auch nicht wirklich sagen. Ich denke, ohne Medikamente geht es nicht. Du mußt ausprobieren, was dir wirklich hilft. Ich hab diverse pflanzliche Mittelchen probiert, Schmerzmedikamente und Akupunktur, Sport tut mir (in Maßen) gut. Naja, das mit dem Kühlen oder der Wärme muß ich dir bestimmt nicht sagen...
    Liebe Grüße von Antje
     
  8. Colana

    Colana Musikus

    Registriert seit:
    18. Januar 2004
    Beiträge:
    6.173
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Schleswig-Holstein
    Und prost allerseits,

    habe gerade den Link gelesen und werde mir dann ohne Gewissensbisse ab und zu ein Glas Rotwein (hilft auch dem Blut) gönnen... habe ja auch noch keine Medis...

    Viele Grüße
    Colana
     
  9. funcarver

    funcarver Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2007
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    ja servus noch einmal..

    vielen Dank für die Ratschläge...

    Ich werde meinen Rheumatologen auf jeden Fall noch mal löchern und auch mal zur weiteren Vorgehensweise ausfragen!!

    Grüßle

    Christine