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Neu und Rheumaverdacht.

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von KindDesSüdens, 17. Mai 2014.

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  1. KindDesSüdens

    KindDesSüdens Neues Mitglied

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    Hallo liebes Forum


    Habe mich hier angemeldet da ich ziemlich "seltsame" Gelenkbeschwerden entwickelt habe.


    Angefangen hat das ganze letzen August wo ohne jeden Grund mein rechtes Grosszehengrundgelenk leicht geschwollen und schmerzhaft war. Nicht in schlimmer Weise aber ich fand es doch seltsam da ich mich nirgendwo gestossen hatte.

    Hab es dem Hausarzt gezeigt, der hat Blut genommen, keine Auffälligkeiten, Rheuma und Gicht ausgeschlossen, hat mich zum Orthopäden geschickt, auf dem Röntgenbild nix zu sehen, Einlagen bekommen. Probleme haben sich nach ein paar Wochen vollständiog gelegt.

    Dann im Winter mal am rechten Daumengelenk ein, zwei Wochen Schmerzen gehabt, aber keine Schwellung oder so, ging wieder weg, und nachdem alles was ich wegen dem Zeh unternommen hatte im Sand verlaufen ist bin ich damit nicht zum Arzt.


    Dann ende letzen Monats hat dann sehr plötzlich mein rechter Daumen sich entzündet und zwar so krass und schnell daß ich noch ins KKH gefahren bin um mir vor dem Feiertag Medikamente zu holen weil es diesmal ECHT wehgetan hat. Habe hochdosiert Voltaren für 5 Tage, Diagnose Athrose, daß Rheuma oder Gicht dahinterstecken könnte hat die Ärztin verneint.

    Nach den 5 Tagen war das gröbste abgeklungen, es ist aber auch jetzt, mehr als 2 Wochen später nicht gänzlich okay. Und zusätzlich habe ich jetzt wieder leichte Beschwereden (ohne Schwellung) mit dem Fuss, und zwar diesmal am Grosszeh und am kleinen/zweitkleinsten.


    Und an diesem Punkt wurde mir das ganze ziemlich unheimlich und mein seltsames "Gefühl" daß da mehr dahinterstecken könnte von letzem Sommer wurde leider sehr ungut bestätigt. Ich hab nämlich nie schwer körperlich gearbeitet um extensive Abnutzungsarthrosen sinnstiftend erklären zu können und mir damals schon so meine Gedanken gemacht.


    Mein Hausarzt ist erst nächste Woche wieder aus dem Urlaub zurück. Ich hab mich jetzt quer durch das Internet gelesen zwecks Rheuma und Gicht und habe den Eindruck daß es eher nicht nach Gicht aussschaut (keine riesige, heisse Schwellung). Ich habe dann noch im Radio eine Sendung über Rheuma gehört und habe mir daraufhin spontan einen Termin im Endokrinologikum bei einem Rheumatologen geben lassen um das zweifelsfrei abzuklären. (ich bin kein Hypochonder, habe aber mit Bagatllisierung von ernstzunehmenden Symptomen durch Ärzte schon früher recht schlechte Erfahrungen machen müssen)



    Meine Frage ist nun: Ich habe auch einiges über die "Früharthritis" gelesen, also die Frühform von rheumatischen Erkrankungen und daß man wirklich möglichst schnell behandeln muss um das an dem Punkt zu erwischen und einzudämmen, am bessten im ersten halben Jahr nach Eintreten der Symptome.

    Jetzt gäbe es hier an der Uni eine sogenannte Frühsprechstunde, wofür mich allerdings mein Hausarzt anmelden müsste. Den Termin beim Rheumatologen habe ich aber erst in 6 Wochen. Haltet ihr es für sinnvoll meinen HA zu bequatschen mir zeitnah bei der UNI Früharthritissprechstunde für mich einen Termin zu bekommen damit falls die es (wie ich) für Rheuma halten ganz schnell mal die chemische Keule auspacken dagegen damit sowas nicht zum Dauerzustand wird?


    Ärzten traue ich nur bis zu einem gewissen Grad, habe einfach zu viele schlechte Erfahrungen machen müssen mit meiner chronischen psychiatrischen Erkrankung. Ich gedenke also die Sache an diesem Punkt selbst in die Hand zu nehmen da man bei Ärzten sonst nie sicher sein kann daß man die Diagnosen und Behandlung bekommt die man benötigt.


    Weil was ich wirklich NICHT brauchen kann ist noch eine zweite Krankheit die zum Dauerbrenner wird und die meine Lebensqualität noch mehr beeinträchtigt. Ich bin nämlich bereits wegen der psychischen Krankheit berentet. Von daher will ich hier die besstmögliche Behandlung. Ich bin auch dem Medizinsystem gegenüber mittlerweile recht durchsetzungsfähig geworden und lass mich überhaupt nicht mehr mit dummen "ist doch nix" Sprüchen abwimmeln.
     
  2. KindDesSüdens

    KindDesSüdens Neues Mitglied

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    Hi,

    Danke für die nette Antwort.


    Den schnellen Termin (bei einem Professor Schewe) hab ich bekommen weil da gerade jemand abgesagt hatte... Glück gehabt. Die haben auf der Endokrinologikum Seite (wo der Prof arbeitet) im Infoteil auch einen kurzen Artikel über diese Früharthritis, und dann hab ich im Internet mehr drüber gesucht und die Früharthritis-Ambulanz an der Uniklinik gefunden.

    In Anbetracht dessen daß es jetzt nicht sooo viele Möglichkeiten gibt warum ein Gelenk kaputtgehen kann muss ich leider mit Rheuma oder Gicht rechnen, da sonst ja wohl kaum 2 Gelenke (Hand und Fuss) gleichzeitig ohne jede ungewöhnliche Belastung anfangen zu "spinnen". Infekt hatte ich in den letzten Jahren keinen gravierenden. Wirbelsäule ist mit Anfang 40 auch top intakt.

    Das ist alles ziemlich beschissen, vor allem auch da anscheinend alle Medikamente die es für derartige Erkrankungen gibt potentiell meine Neigung zu Depressionen auslösen/verschlimmern können ( das war echt übel mit 150 mg Voltaren, das hat mich komplett plattgemacht, bin nur noch dauermüde und mit unterirdischer Laune rumgeschlichen) und ich eh schon mit meinem Gewicht kämpfe. Cortison und NSRAs als Dauermedikation sind mit ihrem Nebenwirkungsspektrum so ziemlich das letzte was ich für meine angeschlagene Bedindlichkeit brauchen kann.

    .
    Ich hab wenn alle Stricke reissen eine recht gute Hausärtzin an der Hand die mich ernst nimmt und nicht zum Abwimmeln neigt und die ich vermutlich trotzdem sie eher so eine Naturheilkundetante ist dazu überreden kann auch ohne Blutbefund auf Verdacht auf Rheuma zu therapieren. Nur hat die halt nicht so die grosse Erfahrung mit den entsprechenden Medikamenten, Dosierungen etc.
     
    #2 17. Mai 2014
    Zuletzt bearbeitet: 17. Mai 2014
  3. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Hallo,

    Arthrose kann man auch ohne schwere körperliche Arbeit bekommen.

    Desweiteren gibt es auch sehr viele andere Ursachen außerhalb des rheumatischen Formenkreises für Gelenkschmerzen

    Dein Termin in sechs Wochen ist ein schneller Termin und passt zeitlich gesehen in den Rahmen Frühdiagnostik. Es heißt das zb. in den ersten drei Monaten mit einer Therapie begonnen werden soll, um Schäden sehr wahrscheinlich nicht aufkommen zu lassen, demnach liegt der Termin im Rahmen. In der Uni oder sonst wo wird es kaum schneller gehen.
     
  4. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Diana1978

    Das ist ein ziemlicher Schmarren :mad:
    Ich finde es keine gute Idee, vorbestehende Diagnosen (eine psychiatrische Erkrankung ist für die Gesamtbeurteilung UND für ein medikamentöses Konzept relevant und keine Erklärung für rheumatische Beschwerden - auch Rheumatologen können selbstständig denken!!) zu verschweigen und zu "filtern"; SO wird jede solide ganzheitliche (das wollen wir doch immer, oder??) Betrachtung konterkariert.

    Für derartige "Ratschläge" habe ich keinerlei Verständnis, sorry!
    Und für die zahlreichen substanzlosen Vorurteile ebenfalls nicht.....

    Köpfschüttelnde Grüße, Frau Meier
     
  5. KindDesSüdens

    KindDesSüdens Neues Mitglied

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    Ich werde alleine schon deshalb beim Rheumatologen völlig offen mit meiner psychiatrischen Erkrankung umgehen weil ich zu Depressionen neige aber keine Antidepressiva nehmen kann da sie bei mir andere Aspekte der Krankheit verschlimmern (dissoziative Zustände!) und noch einen ganzen Zoo von Nebenwirkungen produzieren ohne daß die Wirkung zufriedenstellend wäre (und wenn dann kriege ich im schlimmsten Fall relativ abgefahrene Euphoriezustände, nicht schön)

    Und da sowohl NSARs und auch Cortison als unschöne Nebenwirkung müde und schlapp machen werde ich mit diesen Medikamentengruppen mit einer Verschlimmerung meiner psychiatrischen Erkrankung rechnen müssen, die ich mir eigentlich nicht leisten kann.

    Ich hab jedenfalls die Woche wo ich hochdosiert Voltaren genommen habe wegen Antriebsabtötung und "Matsch in der Birne" einen massiven depressiven Einbruch gehabt, das als Dauerzustand wäre völlig untragbar, damit wäre ich mittelfristig wieder ein Fall für die Akutpsychiatrie.
     
    #5 18. Mai 2014
    Zuletzt bearbeitet: 18. Mai 2014
  6. KindDesSüdens

    KindDesSüdens Neues Mitglied

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    Ist schon klar, aber daß mit dem Auftreten der Beschwerden an der rechten Hand prompt auch der rechte Fuss der letztes Jahr schon am Zeh entzündet war und der linke Daumen der vor ein paar Monaten schon mal leichte Beschwerden gemacht hat da jetzt quasi "zufällig" zeitglich mitmachen mit Beschwerden, daß sich die quasi abgesprochen haben, das finde ich schon eher seltsam für eine Abnutzungssache.
     
  7. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Naja das gibt es schon, es gibt auch Polyarthrose, betrifft mehrere Gelenke und breitet sich aus. Hat man denn da durch Untersuchungen schon eine Entzündung festgestellt, oder ist das deine eigene Feststellung ?

    Aber du gehst ja nun bald zum Rheumatologen um abzuklären was das ist, ob rheumatisches oder nicht und dann schaust du weiter, je nachdem was rauskommt.
     
  8. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Diana1978

    Kann man so sehen oder anders - Zitat: "Ist hier ein Erfahrungsaustausch"

    Eine Erfahrung mit einem Orthopäden vor 10 Jahren legitimiert kein Urteil über eine ganze Berufsgruppe; üble Erfahrungen will ich sicher niemandem in Abrede stellen.
    Ich finde nur, dass es nichts hilft, neue User hier gleich auf "Konfront" zu trimmen und dem Pessimismus zu frönen.

    Zur Ganzheitlichkeit: wenn Dinge verschwiegen (oder scheibchenweise serviert) werden, ist eine "ganzheitliche Sicht" nicht so ganz einfach....

    Und nein, ich wollte damit nicht sagen, dass Du schweigen sollst - aber vielleicht das Geschriebene überdenken ;)
     
  9. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Deshalb habe ich es ja zitiert. Unsere Meinungen dürften aber verschieden sein....
     
  10. KindDesSüdens

    KindDesSüdens Neues Mitglied

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    Es stimmt schon daß man mit sowas auch auf die Psychosomatik Schiene geschoben werden kann von Ärzten die das als bequemen Ausweg sehen sich nicht eingestehen zu müssen daß er halt einfach keine klaren Urachen nachweisen kann und der Patient aber TROTZDEM krank ist. So nach dem ziemlich grössenwahnsinnigen Motto -wenn ich nix finde dann kann auch nix "echtes" sein-
     
  11. Ducky

    Ducky Aktives Mitglied

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    Hm,

    habe selber so meine eigenen unguten Geschichten was Psyche und körperliche Erkrankungen betrifft...
    Gibt aber auch sehr gute Ärzte die beides sehr wohl im Kontext sehen.
    Meine Schmerzthera, die ich seit über 10 jahren habe, ist so ein Goldstück!
    sie schaut sich psyche und körper an- mittlerweile weiß sie auch, dass mein körperliches befinden nicht mit dem meiner psyche korreliert.
    sprich wenn es mir psych schlecht geht, heißt es nicht unbedingt, dass die schmerzen mehr werden oder umgekehrt--gott sei dank!
    sie nimmt mich ernst!

    ich kann deine vorbehalte aber verstehen, da ich ebenso wie du auch negative erfahrungen gemacht habe bis hin zu, nichtmal einer untersuchung des körpers-blut etc ( rheumatologin) sondern mit dem dezenten hinweis,bringen sie erstmal ihre psyche in ordnung-dann können sie wiederkommen.

    sowas kann leider passieren :(
    auch wenn es nicht sein sollte.
    auch ich habe mich nach einigen ähnlicher vorfälle von den ärztens ehr zurückgezogen und meine schmerzthera macht nun das was ich brauche incl cortiverbareichung...

    ich wünsche dir mut- auszuprobieren.
    aber man muss nicht drohen. das macht das verhältnis zum arzt nicht besser und kostet nur eigene kraft..finde ich
    viell hatte auch nur der doc mal nen schlechten tag oder man reagiert selber angefressen, weil man die probleme leid ist unfd nun endlich eine lösung finden will
    bzw auf diese gehofft hat

    zum thema größenwahnsinnig.. ich denke größenwahnsinnig ist ein arzt nicht, wenn er sagt da ist nichts..
    viell ist es nur unglücklich formuliert..besser viell.. da ist zur zeit nichts festzustellen-was nicht heißt, dass da nicht was brodeln kann es aber zum derzeitigen zeitpunkt nicht messbar durch untersuchungen ist :)

    aber eine diagnose ist soo eben leider nicht zu stellen--DAS wäre eher größenwahnsinnig.

    alles gute
     
  12. KindDesSüdens

    KindDesSüdens Neues Mitglied

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    Ich finde es schon grössenwahnsinnig. Weil kein Arzt kann doch von sich behaupten daß er bzw der Stand der aktuellen Forschung bereits alles wissen und nachweisen kann was da im Körper vor sich geht.

    Wenn nix nachzuweisen ist aber die Symptome verdächtig aussehen dann ist es doch erst mal sinnvoller anzunehmen daß es auch ein Rheuma sein könnte auch wenn sich bei Bluttests nichts nachweisen lässt und zu sehen wie es auf entsprechende Medikamente anspricht als das kategorisch abzustreiten, den Patienten leiden zu lassen und dann vieleicht 10 Jahre später (wenn alles kaputt ist) draufzukommen daß es nun doch nicht "nur" eine normale Abnutzungssache ist. Wie bei einer Freundin von mir geschehen, die jetzt, wo ihre Knochen kaputt sind eine angemessene Therapie bekommt die sehr gut anspricht, aber was kaputt ist ist halt kaputt.
     
  13. Ducky

    Ducky Aktives Mitglied

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    in der regel werden solche patienten regelmäßig zur kontrolle einbestellt.

    zumindest sollte es so sein

    wenn du auffälligkeiten in form von schwellungen, rötungen etc hast, fotografiere sie, dann steht man nicht ohne da, wenn es einem beim docbesuch wieder besser geht.
     
  14. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Ich zitiere das hier mal wörtlich

    VOR eine Behandlung mit "entsprechenden Medikamenten" hat der liebe Gott eine einigermaßen plausible Diagnose gesetzt.
    Ich bin nebenbei wirklich begeistert, wie glasklar hier eine Userin den "Größenwahn" von Ärzten analysiert und ihrerseits ohne medizinische Ausbildung (eigene Aussage) das "richtige" oder "bessere" Rezept schon genau kennt.

    *Sarkasmus wieder aus* - ich bin aus diesem Thread mal weg....
     
  15. KindDesSüdens

    KindDesSüdens Neues Mitglied

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    Ah, danke für den Tip aber leider schon zu spät. Die akute Entzündung mit fetter Schwellung und starkem Schmerz hat das Voltaren innerhalb weniger Tage plattgemacht. Jetzt, fast 3 Wochen später ist ein latenter Schmerz ohne Schwellung bei Bewegung/Belastung in allen 3 mittlerweile betroffenen Extremitäten vorhanden. Das hat sich so jetzt anscheinend bei mir zum Bleiben eingerichtet.

    Das hat so weh getan daß ich vor dem Feiertag am 1. Mai extra abends noch ins KKH in die Notfallambulanz gefahren bin da ich überhaupt keine Lust auf Starke Schmerzen und Feiertag hatte.
     
  16. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Und hat man in der Notfallambulanz eine Entzündung festgestellt? Oder ist das deine eigene Interpretation ?
     
  17. KindDesSüdens

    KindDesSüdens Neues Mitglied

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    LOL.

    Als ob die Ärzte die Mittel an der Hand haben um alles was sie in Form von Beschwerden ins Wartezimmer bekommen immer und ohne jeden Zweifel richtig diagnostizieren zu können. Wenn dem so wäre, dann gäbe es vom heutigen Standpunkt aus ja wohl kaum noch einen medizinischen Fortschritt weil sie ja schon alles wissen und können.

    Fibromyalgiepatienten wurde doch bis vor nicht allzulanger Zeit noch bescheinigt psychosomatische Probleme zu haben oder Hypochonder zu sein. Genauso Leute mit fortgeschrittenen Formen von Boreliose. Warum? Weil halt weder auf dem Röntgenbild noch im Blut was zu finden war. Und so weiter.


    Ich kenne jedenfalls Leute die einen richtigen Ärztemarathon hinter sich bringen mussten um überhaupt eine korrekte Diagnose und Behandlung zu bekommen nach Jahren Leid und eine Frau mit einer verpfuschten Geburt durch Fehlentscheidung des Arztes und einem nun lernbehinderten Kind (Sauerstoffmangel)

    Ärzte, die allmächtigen, allwissenden Halbgötter in Weiss? In den allermeisten Fällen wohl eher nicht.
     
  18. KindDesSüdens

    KindDesSüdens Neues Mitglied

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    Ja klar, oder warum schwillt das FETT und rot an, schmerzt massiv und ich bekomme ich die Maximaldosis Voltaren, einen ENTZÜNDUNGSHEMMER dageben verschrieben, was die Schwellung dann runterbringt?


    :mad:

    Schön langsam hab ich auf die Diskussion mit den Leuten hier keinen Bock mehr, wenn man sich schon für ein entzündetes Gelenk rechtfertigen muss. Ist mir echt zu dämlich... Dann hängt euren Ärzten hörig an den Lippen und lasst euch wie die Kuh auf der Wiese vom allmächtigen Veterinär mit was auch immer medikamentieren.
     
  19. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Das habe ich schon lang verstanden das was geschwollen war, das war aber nicht meine Frage. Meine Frage war, ob ein Arzt dort durch Untersuchungen, Röntgen, Ultraschall, Blut etc. eine Entzündung festgestellt hat ?

    Nicht jede Schwellung ist zwangsläufig eine Entzündung, deshalb meine Frage, da musst du hier jetzt nicht auf beleidigt und frech daher kommen.
     
  20. Mara

    Mara Neues Mitglied

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    Hallo KindDesSüdens,

    ersteinmal herzlich Willkommen:)

    Wenn man Beschwerden und Schmerzen hat, möchte man möglichst schnell eine Erklärung und Hilfe bekommen. Das ist ganz schön zermürbend.

    Hinter Gelenkschmerzen kann so viel stecken

    rheumatische Erkrankungen, Vit D Mangel, reaktive Arthritis (nach bakterieller Infektion), Schilddrüsenfehlfunktion usw. ....

    Je nach Ursache muss verschieden behandelt werden.

    Typisch für die rheumatischen Gelenschmerzen ist, dass sie an Gelenken parallel auftreten.

    Wenn weiter keine schweren Organbeschwerden auftreten, denke ich nicht, dass in kurzer Zeit mit schweren Schäden zu rechnen ist und du deswegen besorgt sein müsstest. Sprich darüber auch einmal mit deinem Arzt.

    Ich wünsche dir, dass bald die Ursache und damit eine passende Behandlung gefunden wird.
     
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