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Neu und auf der Suche nach der Ursache für Muskel- & Gelenkschmerzen

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Zimtherz, 13. Dezember 2012.

  1. Zimtherz

    Zimtherz Registrierter Benutzer

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    Hallo liebes Forum,

    seit längerem bin ich auf der Suche nach der Ursache für meine Muskel- & Gelenkschmerzen und langsam am Verzweifeln. Ich habe das Internet nach Infos zum Thema durchsucht und bin dabei auf euch gestoßen. Ich würde mich freuen, wenn ihr einen Rat oder Erfahrungen hättet! :)

    Ich bin 24 Jahre alt. Bekannt ist eine autoimmune Schilddrüsenerkrankung (Hashimoto), die seit Anfang des Jahres behandelt wird.

    Vor 1,5 Jahren bemerkte ich plötzlich ein Taubheitsgefühl in mehreren Fingern der rechten Hand. Nach einigen Tagen kamen dann noch Schmerzen in Fingern und Handgelenk dazu. Eine zeitlang war der Unterarm zudem sichtbar angeschwollen.
    Der Hausarzt tippte erst auf eine Sehnenscheidenentzündung und schickte mich, als es nicht besser wurde, zum Handchirurgen. Der vermutete ein Karpaltunnelsyndrom und überwies mich zum Neurologen. Die dort durchgeführte Messung der Nervenleitgeschwindigkeit war jedoch unauffällig. Zur Abklärung wurden dann noch die Rheumafaktoren bestimmt und wegen Borreliose geschaut. Beides war unauffällig.
    Die Schmerzen im Handgelenk kamen und gingen in den folgenden Wochen und Monaten. Bald begannen sie auch in der zweiten Hand und irgendwann in den Füßen.

    Seit mehreren Monaten habe ich nun diese bohrenden und stechenden Schmerzen immer wieder an verschiedenen Stellen am ganzen Körper, vor allem in Händen, Füßen und im Beckenbereich.
    Meist läuft es so ab, dass ich mich dauerhaft "ungelenkig" fühle, die Schmerzen aber nicht immer da bzw. zeitweise nur leicht sind.
    Schubweise treten sie dann für meherere Tage stark auf. Teilweise machen sie mich nachts wach und erschweren es am Tag, sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Ich habe dann das Gefühl, ich könnte "an die Decke gehen", weil es so weh tut. An diesen Tagen fühle ich mich dazu immer besonders müde und allgemein erschöpft, als könnte ich nur noch schlafen.

    Der Hausarzt hat vor einem halben Jahr wegen der Rheumafaktoren geschaut und wieder waren sie unauffällig. Als ich diese Woche wegen eines starken "Schubs" da war, wollte er sich die Entzündungswerte anschauen.

    Ich bin sehr verunsichert, da ich von einigen Leuten, die auch Hashimoto haben, gehört habe, Muskel- und Gelenkschmerzen könnten auch durch den Autoimmunprozess bei dieser Erkrankung hervorgerufen werden und würden mit guter Schilddrüsenhormoneinstellung meist verschwinden. Ich nehme die Schilddrüsenhormone jetzt seit fast einem Jahr und mir geht es mit den Gelenkschmerzen nicht besser.
    Der Schilddrüsenfacharzt meinte, ich solle mich in Richtung Rheuma untersuchen lassen, da eine Autoimmunkrankheit öfters mit einer anderen einhergehen würde.

    Ich fühle mich total verunsichert, wie ich am besten vorgehen soll und hätte so gerne, dass es endlich besser wird. Hat jemand einen Rat, in welcher Richtung man noch schauen könnte?
    Würde ein Termin beim Rheumatologen Sinn machen? Oder ist eine rheumatische Ursache ausgeschlossen wegen der negativen Rheumafaktoren?

    Viele liebe Grüße
    Zimtherz
     
    #1 13. Dezember 2012
    Zuletzt bearbeitet: 22. Dezember 2012
  2. tiger1809

    tiger1809 Gesperrter Benutzer

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    Auch wenn ich nicht der Fachmann für Rheumabeschwerden bin, weiß ich doch, das es seronegative Rheumaformen gibt. Will heissen, bei der Blutuntersuchung zeigen sich keine rheumaspezifischen Faktoren. Aber in diesem Forum gibt es sicherlich selbsterfahrene Fachleute für dieses Thema.
     
  3. took1211

    took1211 Guest

    Hallo Zimtherz,
    ich habe vor drei Tagen einen Bericht im Fernsehen verfolgt.Ein HA und Internist aus Berlin,der eine umfangreiche Weiterbildung absolvierte,erklärte,
    dass ein starker Vitamin D-Mangel Schmerzen in Knochen und Muskeln bewirken kann.Demzufolge sei es unbedingt wichtig,dass jeder Mensch seine
    Vitamin D-Speicher nicht nur auffüllen ,sondern auch eine hohe Gabe von Dekristol einnehmen sollte.Der zu erzielende Wert läge bei 50 -70.
    Wir wären besonders von Mangelerscheinungen betroffen,zum Einen aufgrund der geographischen Lage und zum Anderen wegen der sonnenarmen Jahreszeiten.
    Der Wert des Vitamin D(B12,Eisen,Ferritin u.a.) lässt sich ganz einfach mittels einer Blutuntersuchung,veranlasst durch den HA,feststellen.
    Alle anderen Untersuchungen beim Rheumatologen und anderen FÄ können sich anschließen.
    lg took
     
  4. amberlily

    amberlily Neues Mitglied

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    Hallo Zimtherz,
    nein, Fachmann/frau bin ich nicht, aber ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass nicht immer alles an der Hashimoto liegt.
    Bei mir (Hashimoto Diagnose 2009) hieß es anfangs auch, das käme alles davon. Dann habe ich mein VitD, Zink, Vit B12 usw alles schön brav aufgesättigt und es wurde NICHT besser.
    Seit über einem Jahr bin ich super mit L-Thyroxin 75 eingestellt, der Ultraschall zeigt eine unveränderte Schilddrüse, also da tut sich nix...
    Dafür kamen seit diesem Jahr erst ein Sicca, dann ein Rhaynaud, Rosacea, Saxontest positv, dazu.
    Seit drei Wochen habe ich die Diagnose undiff. Kollagenose.:(
    Ich schließe mich meiner Vorrednerin an, erst aufsättigen und dann ab zum Rheumatologen.
    Alles Gute,
    amberlily
     
  5. Zimtherz

    Zimtherz Registrierter Benutzer

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    Hallo ihr drei,

    vielen lieben Dank für eure Antworten!

    Eisenmangel wurde vor einigen Monaten festgestellt & behandelt. Nächste Woche soll geschaut werden, ob er weiter besteht, da ich seit längerem wieder sehr müde und schlapp bin. Der HA möchte das zusammen mit den Entzündungwerten wegen der Gelenkschmerzen kontrollieren und auch noch mal nach den Schilddrüsenwerten schauen.

    Der Endokrinologe hat mal einige andere Werte getestet, die aber alle gut waren. Vitamin D & B12 waren aber nicht dabei. Vielleicht ist der HA so nett und überprüft es mit, wenn ich ihn nächste Woche darauf anspreche?
    (Muss vielleicht noch dazu sagen, dass ich seit Jahren Vegetarier bin ;)).

    @ amberlily:
    Wegen Hashimoto bin ich mir total unsicher, inwiefern das für mein momentanes Befinden verantwortlich ist oder nicht. Nachdem ich mit den Schilddrüsenhormonen begonnen hatte, ging es mir eine zeitlang ziemlich gut. Einige Symptome, die ich jahrelang gehabt hatte, verschwanden fast sofort und kamen bisher auch nicht wieder. Andere waren nach kurzem wieder da oder kamen neu hinzu.
    Mir fehlt es total schwer zu erkennen, welche Beschwerden jetzt vom Hashimoto/möglichen Nährstoffmängeln oder vielleicht einer weiteren Erkrankung kommen. Dazu sagt irgendwie jeder Arzt etwas Anderes bzw. schickt einen zum nächsten, wenn die Werte, die er sich anschauen wollte, unauffällig waren. Bei den Facharztterminen gibt es dann aber wieder diese ellenlangen Wartezeiten und man muss versuchen, sich bis dahin irgendwie über Wasser zu halten ...

    Viele liebe Grüße
     
    #5 14. Dezember 2012
    Zuletzt bearbeitet: 22. Dezember 2012
  6. took1211

    took1211 Guest

    Hallo Zimtherz,
    es wäre durchaus anzuraten,die Werte von Eisen und B12 zu überprüfen.Hast du einen B12-Mangel und man puscht diesen mit Tabletten oder Vitamin-Spritzen auf,so sinkt der Eisen-Wert.
    Es sind folgende Werte zu kontrollieren: Eisen,B12,Vitamin D,Ferritin,Folsäure, Mg,Ca,K.Die einzelnen Werte sagen viel darüber aus,weshalb man sich
    schlapp,müde und abgespannt fühlt,Krämpfe in Händen oder Füßen/Beinen aufreten können,Schmerzen in den Knochen und der Muskelatur spürt oder das Herz stolpert oder rast.
    Diese Werte werden bei mir in regelmäßigen Abständen überprüft und auch von der KK bezahlt,wenn der HA die Kontrolle aufgrund des Krankheitsbildes für notwendig erachtet.
    Ich würde mit meinem HA ausführlich darüber sprechen,vielleicht holst du dir die Auskunft über die Kostenübernahme bei der KK vorher ein.
    lg took
     
  7. Zimtherz

    Zimtherz Registrierter Benutzer

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    Danke dir, took! :)

    Ich werde mir alles notieren und den HA dann nächste Woche darauf ansprechen ... Ca & K wurden schon überprüft und waren gut, die anderen Werte noch nicht.
     
  8. Zimtherz

    Zimtherz Registrierter Benutzer

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    Hallo ihr,

    da bin ich wieder mit (zumindest ein paar) neuen Ergebnissen von der Blutabnahme gestern.

    Die Enzündungswerte waren unauffällig und der Rheumafaktor erneut negativ. Eisenmangel liegt nicht mehr vor und der TSH zeigt keine Schilddrüsenunterfunktion mehr an.
    Vitamin D & B 12 wollte mein HA nicht kontrollieren - er meinte, davon könnten keine Gelenkschmerzen kommen :rolleyes: Rheuma sei jetzt ausgeschlossen. Als ich ihn fragte, was ich noch tun könne, meinte er, ich könne es höchstens noch beim Orthopäden versuchen (was ich aber nicht für so sinnvoll halte, da die Schmerzen a) schubartig auftreten und b) an wechselnden Stellen, bis auf Hände und Füße, die immer "dabei sind").

    Was meint ihr dazu?
    Ich muss gestehen, ich fühle mich in Sachen Gelenkschmerzen von den Ärzten, bei denen ich bis jetzt war, allein gelassen :o
    Der HA meint, er hätte nun seine Pflicht getan und könne nun nichts mehr für mich tun. Der Nuklearmediziner sagte, ich solle beim Rheumatolgen vorstellig werden, da eine Autoimmunerkrankung gerne mit einer anderen einher gehe. Das hält der HA wiederum aber wegen der unauffälligen Entzündungswerte und dem negativen Rheumafaktoren nicht für sinnvoll. Der Endokrinologe hat sich für das Thema nicht interessiert und die Vitaminwerte will keiner kontrollieren ...
    Ich habe einfach das Gefühl, da stimmt etwas nicht, irgendwoher müssen die Schmerzen doch kommen, und hätte einfach gerne einen Arzt, der mir bei der Ursachensuche und Schmerzlinderung hilft.

    Ratlose Grüße
     
    #8 20. Dezember 2012
    Zuletzt bearbeitet: 20. Dezember 2012
  9. magdalena1256

    magdalena1256 Mitglied

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    Neu und auf der Suche nach der Ursache für Muskel-und Gelenkschmerzen

    Hallo Zimtherz,

    ich würde an Deiner Stelle auf einem Besuch beim internistischem Rheumatologen bestehen. Es ist sehr wohl möglich, dass der Rheumafaktor negativ ist und keine hohen Entzündungswerte im Blut festzustellen sind und man doch irgendeine Form von Rheuma hat. Der Rheumatologe ist in der Lage ganz andere Untersuchungen durchzuführen. Lass Dich von Deinem Hausarzt nicht davon abhalten.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg und hoffe, dass es Dir bald besser geht.
    Liebe Grüße
    Magdalena
     
  10. Zimtherz

    Zimtherz Registrierter Benutzer

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    Hallo Magdalena,

    lieben Dank für deine Antwort und den Rat!

    Nachdem ich den ersten Frust und die Enttäuschung über die Gleichgültigkeit meines HAs weggesteckt hatte, dachte ich auch, dass ich es trotzdem beim Rheumatologen (und vielleicht doch auch Orthopäden) versuchen will. Sonst trete ich sicher noch in einigen Monaten weiter auf der Stelle und nichts verändert sich in Sachen Schmerzen... Ich habe jetzt eine internistische Rheumatologin bei uns im Ort gefunden und werde nach den Feiertagen gleich anrufen, um einen Termin zu vereinbaren.

    Viele liebe Grüße und euch allen schöne und erholsame Feiertage
    Zimtherz
     
  11. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Hiich habe die Sendung über das Vitamin D auch gesehen.
    Der Arzt,der da rede und Antwort stand,hat auch darauf hingewiesen,
    das er viele Kollegen hat,die es als Humbug abtun.
    Nur,ich persönlich hatte wieder mal ein AHA-Erlebniss.
    Ich achte nun wieder darauf,das ich mein Vitamin D sehr regelmäßig nehme.
    Biba
    Gitta
     
  12. Marie2

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    hallo zimtherz,

    vitamin D (hormon) ist immer wieder ein interessantes thema.
    auf der startseite von ro findest du dazu das editorial von dr. langer mit seinen eigenen erfahrungen, und teil 1 und 2 zu dem schwerpunkthema, teil 3 zum zusammenhang mit rheumatoider arthritis und psoriasis-arthritis folgt.
    rheuma-online: Vitamin D - nicht nur ein Knochenvitamin. Editorial vom Oktober 2012

    hier noch zwei weitere links mit interessanten texten zu dem thema...

    Wirkung einer Vitamin D-Gabe nur bei bestimmten Personengruppen und Patienten gesichert
    Presse-Informationen der DGE

    "das hormon der streithähne"
    Trotz dieser Zahlen hält die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie den Vitamin-D-Mangel in Deutschland für überbewertet. »Ausgeprägte Mangelzustände, die bei einem Abfall der Werte auf unter etwa 10 ng/ml Blut auftreten können, sind sehr selten«, versichert deren Sprecher, Professor Dr. Helmut Schatz. Die meisten Menschen hätten auch im Winter nur unbedenklich niedrige Vitamin-D-Spiegel.
    Worm und andere Forscher sind da ganz anderer Meinung.........
    Pharmazeutische Zeitung online: Vitamin D: Das Hormon der Streithähne

    ich unterstütze die allgemeine aufforderung, dass man einfach mal so "auffüttern" soll nicht. wer unter bestimmten beschwerden leidet oder bereits bestimmte diagnosen hat,
    eine knochendichtemessung ungünstig verlief, dem ist sicher geraten seinen wert kontrollieren zu lassen und nach anweisung zu substituieren, wobei man wohl die besseren erfahrungen mit einer hohen startdosis gemacht hat. selber arbeite ich mich zur zeit mühsam von 6,7 (schwerer mangel) hoch, vorher knapp 130, also viel zu hoch laut meinen referenzwerten. es wäre absolut kontraproduktiv gewesen, wäre ich seinerzeit unwissentlich über den hohen wert einfach mal so der allgemeinen meinung gefolgt, jeder solle vitamin D substituieren. und wenn es mir so ging wird es auch anderen so gehen. deshalb meine empfehlung: zuerst den wert kontrollieren! es kann allerdings sein, wenn keine hinreichenden gründe laut arzt für eine messung sprechen, dass dies dann eine IGEL-leistung ist.

    im übrigen kann ich amberlilys anmerkung bestätigen, ich habe keinen unterschied bemerken können, weder bei dem zu hohen noch bei dem zu niedrigen wert, kann sich natürlich noch ändern ;-)

    zimtherz, schön, dass du einen termin vereinbart willst bei einer internistischen rheumatolgin! zu deinem ha, ist er wirklich gleichgültig? bedenke bitte, dass er ein allgemeiner hausarzt ist, kein internistischer rheumatologe, der weiss, dass ein fehlender rheumafaktor /entzündungszeichen keinen ausschluss einer entzündlichen rheumaerkrankung bedeuten muss, dass es andere marker gibt, die untersucht werden können, wie anti-ccp / hla b27 / ana, als beispiele - ich denke, da sollte man schon differenzieren ;-)

    alles gute für dich, und ein schönes fest! marie
     
  13. took1211

    took1211 Guest

    Hallo,
    ich möchte mich nochmal zum Thema Vitamin D bemerkbar machen.
    Vor ca. 2 Wochen verfolgte ich einen medizinischen Beitrag über diese Hormon.Ein Arzt und Internist aus Berlin berichtete in der Sendung "Praxis" des rbb über
    die Wichtigkeit von Vitamin D.In seiner Praxis wurden 600Patienten auf Vit.D untersucht,200 von ihnen wiesen einen starken Vit.D-Mangel auf.
    Von einer umfangreichen Weiterbildung brachte Dr.Ötte die Erkenntnis mit,dass für Menschen ein Wert von 50-70ng/ml anzustreben ist.Denn Vit.D sei nicht nur wichtig für den Knochenstoffwechsel,die Einlagerung von Ca.,sondern ihm kommt eine noch größere Bedeutung zu.
    In der täglichen Arbeit sähe es leider so aus,dass sich viele Ärzte auf diesem Gebiet noch nicht weitergebildet haben und deswegen der Problematik Vit.D nicht
    die notwendige Beachtung schenken.
    Frau Prof.Dr. Bischoff-Ferrari aus der Schweiz strebt Studien über einen Zeitraum von 4Jahren an,um die Wirksamkeit von Vit.D bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    näher zu untersuchen.
    Im Mai 2011 stellte meine HÄ bei mir einen Wert von 27,3ng/ml fest,worauf ich 1x2 Tabl. Dekristol 20 000I.E. monatlich verordnet bekam.
    Im Sept. 2012 war der Vitam.D-Wert auf 28,1ng/ml gestiegen,immer noch im Mangelbereich.
    Nach einer erneuten Kontrolle Ende Nov.2012 kletterte mein Wert auf 34,0ng/ml.Mein Mangel war ausgeglichen.

    Meine HÄ,die nur zäh auf eine höhere Dekristolgabe ansprang,verordnete mir nun eine wöchentliche Gabe von 1x 20 000I.E. Dekristol.
    Auch sie hatte inzwischen an einer Weiterbildung teilgenommen und sei von der Wichtigkeit des Vita.D überzeugt.

    Ich freue mich sehr darüber,dass die Ärzte,die mich behandeln, auf viele meiner Belange eingehen.Deshalb kann ich nur empfehlen,kämpft darum und lasst auf keinen Fall nach,egal wie lange es dauert.Es geht um die Erkrankung jedes Einzelnen,nicht um die Krankheit des Arztes.
    lg took
     
  14. merre

    merre Aktives Mitglied

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    Diagnose

    Hallo, also ich interpretiere mal die bisherigen Untersuchungsergebnisse.
    Ein Rheumafaktor würde diagnostisch nur in Richtung Arthritis zeigen, aber selbst ohne diesen ist nicht einmal das auszuschließen, da ca 20% von Erkrankten mit Arthritis diesen Faktor nicht haben.
    Auch die Entzündungszeichen müssen nicht unbedingt erhöht sein, gilt ähnlich mit 20% ohne solche, das wird dann diagnostisch mit "Seronegativ" bezeichnet.
    Betreffs der Blutwerte könnte man noch auf andere Antikörper untersuchen, auch eine HLAB-Bestimmung wäre sinnvoll.
    Es gibt verschiedene Befunde betreffs Rheuma, die Deine Probleme erklären würden, aber man sollte da nach einem Ausschlußsystem verfahren.
    Taubheitsgefühle in den Händen kann auf ein Karpaltunnelsyndrom zurückgeführt werden, würde aber die 4 Finger und den Bereich des Daumenballens betreffen. Kommt durch Druck auf die Medianus-Nerven im Karpalkanal, ein Orthopäde kann durch Druck auf bestimmte Stellen überprüfen, ob da etwas nicht stimmt. Wenn das ausgeschlossen wird würde ich die Halswirbelsäule mit untersuchen.
    Da gibt es "und jetzt bitte nicht als HAB ICH DAS ETWA interpretieren!" zum Beispiel das Scaleneus Syndrom.
    Durch Haltungsprobleme und daraus resultierende Blockaden im Übergang Hals- zur Brustwirbelsäule kann es zu Gefühlsstörungen in Hände, Armen oder Beinen kommen. Also sollte man da auch hinschauen.

    Arthrose wäre auf Grund des "jugendlichen" Alters eher unwahrscheinlich...

    Rheuma kann man gerade wegen der Möglichkeit "seronegativer Formen" nicht ausschließen.
    Ein MRT zu machen wäre denkbar, ich würde aber ersteinmal eine Therapie in Kombination Entzündungshemmer/Schmerzmedikament bevorzugen und schauen, ob das hilft.

    Bezüglich des Rheumaarzttermins würde ich mich vorbereiten:
    -Schmerzen seit wann und welcher Art?
    -Besserung bei Bewegung, ja-nein?
    -Körperhaltung betreffs Beruf/Sport (besondere Belastung von Gelenken)?
    -nächtlicher Ruheschmerz ja/nein?
    -nehme ich Medikamente, wieviel, welche helfen mir, welche nicht?
    -Schwellungen bei Gelenken, fühlen sie sich warm an, sind sie rötlich?
    -gab es zurückliegend entzündliche Erkrankungen, Magen/Darminfekt, Blasenentzündung?
    -könnte man zurückliegend eine besonders "nervlich anstrengende" Phase finden?
    -kann man auch von einem bei Schmerzen der Gelenke auftretenden verschlechternden Allgemeinbefinden sprechen?
    -gibt es familiär ähnliche Erkrankungen?
    -wie ist die medikamentöse Einstellung der Schilddrüsenbehandlung, gute Werte erreicht?

    ja soweit ersteinmal, also Gute Besserung "merre"
     
  15. Zimtherz

    Zimtherz Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    ein frohes neues Jahr erstmal :)
    Lieben Dank für eure Antworten; ich finde es so klasse, wie hilfsbereit man hier ist! Das kenne ich aus anderen Foren nicht in dieser Form.

    Meinen Vitamin D-Wert würde ich gerne kennen: Wenn er gut sein sollte, lässt sich zumindest eine weitere mögliche Ursache ausschließen und man kann weiterüberlegen.
    Vielleicht lässt der HA noch mal mit sich reden (muss bald hin, um Blutzucker zu kontrollieren)? Auf Verdacht etwas nehmen möchte ich nicht.

    Wegen des HAs: Ich hatte gedacht, dass er meine Beschwerden ernst nimmt, weil er meinte, dass er selbst mit Gelenkschmerzen Probleme hat (Rheuma wohl). Dass er kein Fachmann in diesem Bereich ist, weiß ich, aber ich hatte gehofft, dass er zumindest meine Lage nachvollziehen kann und mir einen Rat gibt, wie es weitergehen soll, an wen ich mich wenden könnte, was man noch ausschließen sollte.

    @merre:
    Ein Karpaltunnelsyndrom wurde damals beim Handchirurgen ausgeschlossen, nachdem die Messungen beim Neurologen unauffällig waren. Auf dem Röntgenbild der Hand zeigte sich nichts. Auf die "Klopftests" habe ich teils positiv, teils negativ reagiert, wenn ich mich richtig erinnere.
    Der Doc meinte, ich könne noch einmal wiederkommen, wenn die Schmerzen und das Taubheitsgefühl nicht besser werden (wurden sie in dem vergangenen Jahr nicht) und dann könne eine erneute Messung beim Neurologen durchgeführt werden.
    Nur glaube ich nicht, dass die Schmerzen daher kommen, da sie inzwischen verteilt am ganzen Körper auftreten (an den Händen und Füßen am stärksten).

    MRT für die Halswirbelsäule war damals im Gespräch, wenn es nicht besser werden sollte. Hatte das aber ehrlich gesagt vergessen, als dann die schilddrüsenbedingten Probleme anfingen/sich verstärkten und dachte dann, vielleicht kämen die Gelenkschmerzen auch davon. Das ist jetzt bald fast ein Jahr her und es hat sich in Sachen Gelenkschmerzen unter der Schilddrüsenhormon-Substitution nichts verändert.

    Arthrose wurde vor kurzem bei meiner Mutter festgestellt. Sie hat seit Jahren starke Gelenkschmerzen, bei denen die Ärzte teils meinten, es käme von ihrem Übergewicht, teils der Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung im Raum stand. Letztens wurde dann Arthrose bestätigt. An den Fingern hat sie Knoten (die hatte meine Oma wohl auch); ich weiß jetzt nicht, was das genau für welche sind ...

    Vielen Dank für den Fragenkatalog, fand ihn sehr hilfreich :top: Habe mir schon die Antworten überlegt und werde sie dann zum Termin beim Rheumatolgen notieren und mitnehmen!
    Ich denke, einen Termin beim Orthopäden sollte ich dann auch noch machen ...

    Alles Gute und viele liebe Grüße
    Zimtherz
     
    #15 2. Januar 2013
    Zuletzt bearbeitet: 2. Januar 2013
  16. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Zimtherz,

    lass Dir mal sämtlich schriftlichen Befunde kopiert aushändigen,
    es könnten hier Kopierkosten anfallen, das bitte mit bedenken.

    Du hast Deine eigene Kranken-Akte und kannst in Ruhe alles
    nachlesen, ggf Fragen notieren, die Dir bei einem Besuch nicht
    einfallen

    Als nächstes machst Du Dir eine Liste:

    Was (Gelenke, Muskeln, Haut)
    tut mir
    wann (Morgens oder Abends, bei Wärme o Kälte, bei Ruhe o Bewegung)
    wo
    wie (wie ist Dein Schmerz: ziehend, pochend, stumpf, feurig, unterschwellig, immer da, spitz
    weh und
    was hilft mir? (Ruhe o Bewegung, Wärme o Kälte, Medikamente)

    Und denke auch an die Schmerzskala von 0 (schmerzlos) bis 10 (ich kann nicht mehr) zu notieren

    Auch müssen noch folgende Dinge mit rauf:

    Fremdkörpergefühl im Auge: jucken sie, Sandgefühl usw., tränen sie viel
    Nase: ist sie trocken, borkig
    Mund: trocken, Durstgefühl, musst Du nach jedem trockenen Stück was hinterher trinken, verträgst Du salziges, scharfes usw.

    Sind Deine Fingerspitzen, Hände, Zehen, Füße, Nasenspitze kalt,
    verfärben sie sich auch
    Sieht Deine Haut manchemal marmoriert aus

    Verfärben sich Hautpatien, wenn ja wo und wie

    Kannst Du noch alles machen oder hast Du irgendwo Schwierigkeiten
    wie
    beim Treppensteigen: Probleme ----> Energielosigkeit, Schwäche, Schmerzen in der Beinmuskulatur
    nach längerem Sitzen: Probleme beim Aufstehen mit anschließendem schmerzhaften Eineiern, bis es sich normaliesiert

    Kannst Du noch weite Strecken gehen?
    Schwere Einkaufstüten tragen,
    Deine Haare waschen, bürsten und föhnen oder gibt es da Probleme

    Denke an alle Hausarbeiten, wo Du Probleme hast.

    Wenn das alles gemacht ist, such Dir einen neuen internitischen Rheumatologen oder ein
    Endokrinologikum mit Rheuma-Abteilung <-------------hier findest Du Standorte mit inkl Rheuma-Abteilung.

    Hoffentlich habe ich Dich jetzt nicht erschlagen damit und wünsche Dir viel Kraft und Energie für Deinen Diagnoseweg.
     
  17. Zimtherz

    Zimtherz Registrierter Benutzer

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    Lieben Dank, Colona! Werde mir alles notieren und dann zum Arzt mitnehmen.
     
  18. Sira6868

    Sira6868 Neues Mitglied

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    Hallo Zimtherz,

    meine Geschichte liest sich so. Vielleicht hilft sie dir weiter. Aber denke daran: Es muss aber bei dir nicht dasselbe sein!!!

    Mitte der 70er/Ende der 70er Jahre einmalig eine kleine "Hautirritation" am Bauch, die als Schuppenflechte diagnostiziert wurde. Danach nie wieder eine solches "Hautproblem".

    Mitte der 80er Jahre Autoimmunerkrankung Hashimoto. Seitdem nehme ich Tabletten und lebe sehr, sehr gut damit. Ich hatte niemals Schmerzen, die ich damit in Verbindung bringen würde. Obwohl ich wie du auch solche Geschichten gehört habe. Und deswegen vor 3 Jahren auch mal beim Endokrinologen war.

    Ende der 90er erstmalig unerklärliche Schmerzen in linken Fuß. Quasi über Nacht konnte ich nicht mehr richtig auftreten, weil dann unter der Fußsohle bzw. an der inneneren dicken Sehne starke Schmerzen auftraten. Habe dann schnell hintereinander zwei Orthopäden aufgesucht. Der zweite untersuchte u. a. den Harnsäurespiegel, stellte eine Erhöhung fest, verschrieb Medikament dagegen- und mir ging es wieder gut.

    2002 nach sehr großem seelischen Stress erstmalig Schmerzen an verschiedenen Stellen - Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Sehnenschmerzen. Es fing im linken Kniegelenk an, ich dachte erst an Meniskus. Dann kamen andere Stellen dazu. Und am Knie die waren wieder weg. Keine Morgensteifigkeit. Keine Symmetrie der schmerzenden Körperstellen. Keine Schwellungen oder Rötungen. Einfach nur Schmerzen. Und immer wieder an wechselnden Stellen. Habe schon damals zwei Rheumatologen an Uni Düsseldorf und in Rheumaklinik Meerbusch aufgesucht - ohne Ergebnnis. Es stand der Verdacht auf Rheuma im Raum, aber alle Blutwerte und radiologischen Untersuchungen waren unauffällig. Im Laufe der Zeit (dauerte ca. 1 Jahr) gingen die Schmerzen peu à peu wieder weg. Und mir ging es wieder gut. Ganz selten tat mal vereinzelt etwas weh. Das habe ich dann darauf geschoben, dass ich ja auch nicht jünger wurde.

    2009 (wieder bei großem seelischen Stress) wieder Schermezn im Knie. Das gleiche Spiel von vorne. Jetzt war aber auch mal die Hüfte dran. Ich hatte z. B. auf einer Städtereise nach viel Rumlaufen über den ganzen Tag abends so Hüftschmerzen, dass ich nachts nicht wusste, wie ich liegen sollte. Bin Seitenschläfer. Und auf beiden Seiten tat's weh. Und die Schulter und Ellbogen taten auch schon mal weh. Aber fast nie symmetrisch, also rechts und links gleichzeitig. Ganz neu war jetzt auch oft das Gefühl wie bei einem sehr, sehr starken Muskelkater. Wieder Rheumatologen aufgesucht. Wieder keine klaren Befunde. Und wieder ließen die Schmerzen nach, gingen aber nicht mehr zu 100% weg. Irgendwie spürte ich unterschwellig immer, dass da etwas war.
    Bis zum letzten Sommer. Im Juli wieder Schmerzen wie in den 90er Jahren - diesmal im rechten Fuß. Ende August/Anfang September dann u. a. plötzlich Schmerzen erst in der linken, dann in der rechten Hand bzw. Finger. Als ich nachts davon wach wurde und nicht mehr schlafen konnte, habe ich nach dieser Art von Schmerz gegoogelt - und war 100%, nein 1000% sicher, ein Karpaltunnelsyndrom zu haben. Ganz genauso wie beschrieben fühlten sich meine Handschmerzen an. Erst links und zwei Wochen später rechts. Aber die neurologische Untersuchung war wieder mal negativ.

    "Könnte Rheuma sein - aber eigentlich bestätigen die Ergebnisse das nicht. Wollen Sie etwa Rheumamittel nehmen, wenn es kein Rheuma ist", sagte der Rheumatologe noch Ende September. Da hatte ich u. a. plötzlich auch eine Verfärbung auf dem Nagel eines kleinen Zehs wie ein Ölfleck. (Der Nagel hat sich dann später abgelöst) Den Fleck hat der Rheumatologe gesehen. Von der "einmaligen kleinen" Schuppenflechte vor fast 40 jahren wusste er auch. Ein positiver HLA B27 stand inzwischen auch fest. Nur ich kannte den Zusammenhang vor 4 Monaten noch nicht. Er entließ mich mit meinen Schmerzen und einem neuen Kontrolltermin für Februar d. J.
    Mein Orthopäde nahm mich nicht richtig ernst. Und mein HA (Internist) auch nicht.
    Ich habe dann zum 1. Oktober HA/Internist gewechselt. Die jetzige Internistin brauchte ganze 3 Wochen für die Diagnose, die all die Rheumatologen in den Jahren nicht zustande gebrahct hatten: Psoriasis Arthritis!
    Als ich mit dieser Diagnose im Internet geforscht habe, fand ich auf wenigen Seiten all meine Sympthome der letzten jahre wieder. Es ist mir nach wie vor unerklärlich, wieso der internistische Rheumatologe im September nicht zu dieser Diagnose gelangt ist.

    Lange Geschichte - kurze Quintessenz: Hashimoto, Schmerzen wie bei Karpaltunnelsyndrom, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, negative Blutbefunde - das kenne ich alles von mir! Mach es so, wie Colana schreibt: Schreibe alles auf, jede noch so "unwichtige" Anormalität. Und sprich es mit der Rheumatologin durch. Es muss kein Rheuma sein.
    Könnte aber. Meine Geschichte zeigt, dass nicht alle Rheumaarten so leicht festzustellen sind. Ich habe auch irgendwann aus dem Gedächtnis aufgeschrieben, was mir auffällig erschien. Ohne dieses Wissen hätte die jetzige Internistin wohl nicht so schnell die Diagnose stellen können.

    Ich wünsche dir eine rasche Diagnose und natürlich bald gute Besserung.
     
  19. Zimtherz

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    Hallo Sira,

    lieben Dank für deinen Bericht!
    Ich habe ihn mit Interesse gelesen, auch, weil ich einige Parallelen finden konnte.

    Ende Februar habe ich den Termin bei der Ärztin und werde es bis dahin so machen, wie von euch geraten: Alles notieren und die bisherigen Untersuchungsergebnisse möglichst in Kopie mitnehmen. Werde berichten.

    Viele liebe Grüße
    Zimtherz :)
     
  20. Nachtigall

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    Hallo Zimtherz!
    Hast ja Glück gehabt, dass du schon Ende Februar einen Termin bekommen hast. Meistens muss man einige Monate warten.
    Also mein Hausarzt wusste, dass es auch "seronegative" Rheumaformen gibt. Bei mir sind heute, nach 10 Jahren, die Blutbefunde immer noch genauso gut und unauffällig. Das sagt also gar nichts aus.
    Ich wünsche dir einen ausgezeichneten Rheumatologen, der dich ernst nimmt und dich gründlichst untersucht. :)