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Neu im Forum und sehr unsicher

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von mechthild, 5. November 2010.

  1. mechthild

    mechthild Neues Mitglied

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    Zunächst möchete ich mich kurz verstellen, mein Name ist Manfred. Ich schreibe an dieser Stelle für meine Frau Mechthild, die sich zur Zeit in der Klink Sendenhorst (Prof. Hammer) befindet. Sie leidet seit über einem Jahr an einer Übelkeit, die fast täglich auftritt. Parallel dazu hat sie verschiedene Probleme im Nacken- und Schulterbereich, aber auch im Bereich der Hüfte und neuerdings auch die Kniegelenke. Der CRP-Wert war in dem ganzen Jahr immer etwas, teilweise auch stärker erhöht. Zur Zeit liegt er bei 2,6 (max. -0,6)- Auch der Blutenkungswert ist erhöht bei ca. 30. Sonst sind keine Rheumafaktoren auffällig. Vor ca. 10 Jahren hatte meine Frau entzündliche Prozesse in den Fingergelenken auf einer Seite, die aber ohne Medikamente ausheilten und nur geringe Verdickungen ohne Funktionstörungen hinterließen.
    Prof. Hammer hat heute das Hüftgelenk mit Cortison gespritzt. Er geht von von einer Polyarthritis aus. Die endgültige Diagnose liegt noch nicht vor, da der Aufenthalt auch erst begonnen hat.
    Nun zu meiner Unsicherheit:
    Mechthild hat familiär bedingt ein erhöhtes Krebsrisiko. (Brustkrebs). Ist MTX ein zusätzliches Problem?
    Gilbt es Mitglieder, die auch diese Übelkeitoprobleme schon vor der Behandlung hatten? Wie wird die MTX-Einnahme sich auswirken?
    Sind wir in Sendenhorst an einer guten Adresse, oder sollten wir lieber künftig nach Herne gehen? Wäre für mich (Raum Dortmund) auch etwas näher.
    Was ist, wenn alls nur einen orthopädische Hintergrund hat? Meine Frau hat auch Probleme im Bereich Nackenwirbel und untere Lendenwirbel?

    Das sind nur einige der Fragen, die mich massiv bedrücken. Ich sollte noch erwähnen, dass ich ein sehr pessimistischer Typ bin, ganz anders als meine Frau, die eher positiv und fröhlich veranlagt ist.

    Ich würde mich freuen, wenn ich auf diesem Weg Kontakt zu Poyarthritis-Leuten bekommen könnte, die uns helfen Irrwege zu vermeiden.

    Beste Grüße ans Forum
    Manfred
     
    #1 5. November 2010
    Zuletzt bearbeitet: 5. November 2010
  2. Kathi2010

    Kathi2010 Neues Mitglied

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    Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum!!! :a_smil08:

    Lasst Euch Zeit für die Diagnose und bleibt gleichzeitig am Ball, genauso wie Ihr es grad macht! Ist anstrengend und nervenaufreibend aber es führt bestimmt zum Ziel!:top:

    Lg,
    Kathi 2010
     
  3. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

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    Hallo Manfred,

    willkommen im Forum :)

    der Weg zur Diagnose ist oft recht steinig, doch der Professor hat ja schon eine Vermutung, auf die er aufbauen wird. Wenn das Kortison wirkt, ist es sehr wahrscheinlich ein entzündlicher Prozess.

    Die RA nistet sich auch gern in die Wirbelsäule ein und kleinste Schwellungen drücken dann auf die Nerven, die für den Magen "zuständig" sind. Das wäre eine mögliche Erklärung für die Übelkeit, wenn Gastritis u.ä. ausgeschlossen wurden.

    In Sendenhorst ist Deine Frau gut aufgehoben, Herne hat auch einen guten Ruf, da könntet Ihr im Zweifel noch eine Zweitmeinung einholen.

    Über das erhöhte Krebsrisiko müsst Ihr unbedingt mit dem Prof. reden, damit das in der Behandlung berücksichtigt wird. Er wird Deiner Frau sicher auch die Wirkweise der Medis erklären, wenn nicht, immer fragen. Du weisst ja, nur wer fragt kommt weiter.:)

    Ich wünsche Deiner Frau eine baldige, gesicherte Diagnose, damit die richtige Behandlung begonnen werden kann und es ihr bald besser geht.

    "alles wird gut"
    Heidesand
     
  4. mechthild

    mechthild Neues Mitglied

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    Hallo Heidesand

    besten Dank für Deine einfühlsamen Worte. Wir -meine Frau und ich- stehen eben ganz am Anfang. Die letzten 15 Monate waren bei Mechthild gesundheitlich schon ganz schön heftig. Wenn ich allerdings auf Deine Mängelliste schaue und auf Deine Beitageendung -alles wird gut- betrifft mich das schon sehr.
    Alles Gute für Dich und Deine Familie

    Manfred

    PS.: auch wir haben unsere Wurzeln in Gelsenkirchen
     
  5. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    Hallo Martin!

    Vielleicht beruhigt euch das hier ein wenig, was MTX betrifft:

    http://www.rheuma-online.de/archiv.static/fragen/antworten/antwort232.php3

    Info ist wichtig - aber man darf auch nicht immer an das Schlimmste denken!
    Sei froh, wenn deine Frau so positiv eingestellt ist - und bemühe dich nach Kräften, sie in dieser Einstellung zu unterstützen!

    Alles Gute für euch!