Hallo Monsti,
Deine Aussage ist nicht korrekt.
Zusammenfassung
Unter Fibromyalgie versteht man eine Erkrankung, die durch langanhaltende Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates (Sehnen, Muskeln) charakterisiert ist. Daneben sind allgemeine Krankheitssymptome, Schlafstörungen und Depressionen nicht selten. Meist sind Frauen ab dem 35. Lebensjahr betroffen. Die Ursache ist noch unbekannt, es kommt jedoch zu keiner krankhaften Veränderung in Muskeln und Sehnen. Eine zentrale, d.h. vom Gehirn ausgehende Schmerzentstehung wird diskutiert. Zur Diagnose werden die Krankengeschichte und die Fibromyalgie- Druckpunkte herangezogen. Die Behandlung besteht aus einer Kombination von psychosomatischer Betreuung, physikalischer Therapie und Medikamenten. Die Erfolge sind umso besser, je früher damit begonnen wird, da die Fibromyalgie bei längerem Bestehen dazu neigt, chronisch zu werden. Seit kurzem gibt es auch chirurgische Therapieansätze.
Definition
Die Fibromyalgie ist eine
nicht-entzündliche, weichteilrheumatische Erkrankung, welche mit generalisierten Schmerzen des Bewegungssystems und Allgemeinsymptomen, wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Depressionen, Schlafstörungen u.v.m. einhergeht und durch schmerzhafte Druckpunkte an den Sehnenansätzen charakterisiert ist.
Häufigkeit
An der Fibromyalgie leiden ca. 2% der Bevölkerung und dabei überwiegend Frauen. Das Verhältnis von Frauen zu Männern beträgt dabei ca. 9:1. Die Erkrankung beginnt meist um das 35. Lebensjahr und hat einen Häufigkeitshöhepunkt im und nach dem Klimakterium. In manchen Familien kommt sie gehäuft vor.
Entstehung
Patienten mit Fibromyalgie haben meist bereits in der Vorgeschichte
chronische Schmerzen des Bewegungssystems, z.B. durch einen Bandscheibenvorfall oder ein Schleudertrauma. Zur Fibromyalgie kommt es dann, wenn sich der Schmerz gewissermaßen verselbstständigt und nicht mehr nur lokal an den ursprünglich schmerzhaften Stellen, z.B. der Halswirbelsäule, sondern am ganzen Körper verspürt wird. Zu diesem Zeitpunkt hilft auch die Beseitigung der ursprünglichen Ursache des Schmerzes nicht mehr, um eine Besserung zu erreichen. Dies kann auch bei Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen, wie z.B. der rheumatoiden Arthritis passieren, man nennt dies dann
sekundäre Fibromyalgie. Gleichzeitig bestehen oft psychische Symptome, wie z.B. Depressionen und der Patient fühlt sich ausgesprochen krank. Es ist bekannt, dass es bei Patienten mit Fibromyalgie zu Änderungen der Regelsysteme der Schmerzempfindung im Gehirn kommt. Manche Botenstoffe des Gehirns, wie z.B. Serotonin und Tryptophan werden "herunterreguliert", während andere, wie die Substanz P - eine bestimmte Schmerztransmittersubstanz - vermehrt gefunden werden. Trotz dieser "organischen", d.h. körperlichen Veränderungen des Gehirns, ist aber immer noch nicht klar, ob die Fibromyalgie letztendlich eine psychosomatische Erkrankung ist, bei der die Veränderungen der Botenstoffe des Gehirns erst sekundär entstehen oder ob es sich wirklich gewissermaßen um eine Stoffwechselerkrankung des Gehirns mit der Folge von Schmerzen und psychosomatischen Störungen handelt. Sicher ist aber, dass die schmerzhaften Stellen des Bewegungssystems selber nicht verändert oder gar entzündet sind, sondern erst die veränderte Schmerzempfindung im Gehirn dazu führt, dass der Schmerz des Bewegungssystems empfunden wird. Trotzdem handelt es sich aber um
echte und nicht etwa eingebildete Schmerzen.
Quelle:
http://www.m-ww.de/krankheiten/rheuma/fibromyalgie.html
Grüße
Felix