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Nebenwirkungen

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von bellis, 15. Dezember 2010.

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  1. bellis

    bellis Neues Mitglied

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    15. Dezember 2010
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    Hallo,ich bin neu hier und habe mich heute angemeldet.Mein Sohn ist 17 ,vor drei Wochen wurde PSA diagnostiziert.Er bekommt Sulfosalazin 1-0-1,Rantudil retard 1-0-0 .Am Anfang also in den ersten 2 Wochen hatte er keine Nebenwirkungen,jetzt ist er ständig müde,abgeschlagen und seit ein paar Tagen hat er Einschlaf-u-Durchschlafprobleme.Meine Frage nun ist das in der Eingewöhnungsphase normal oder sind das schon bedenkliche Nebenwirkungen ,die in Richtung Depression gehen.Vor den Medis war er total fröhlich,jetzt ist er so still,ich mache mir echt Sorgen.
    Momentan hat er einen Schub und total geschwollene Finger und Zehen und Schmerzen,er steckt mitten in den Klausuren.
     
  2. Rückenweh

    Rückenweh Neues Mitglied

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    Hallo,

    könnte es sein, dass der Junge erstmal die Diagnose und die sichtbaren Veränderungen an sich verdauen muss?
    Sulfa gilt als sehr gut verträglich, was das Rantudil anbelangt...hat er einen Magenschutz (z.B. Omeprazol)?

    Gute Besserung
     
  3. bellis

    bellis Neues Mitglied

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    Hi,vielen Dank für deine Antwort.Nein,einen Magenschutz hat er nicht bekommen.Also die Müdigkeit und Abgeschlagenheit hat er seit Beginn der Medikamente,aber nicht die Schlafstörungen.
    Klar hat er Probleme damit zu akzeptieren chronisch krank zu sein,so mitten in der Pubertät.Ich spreche ja auch viel mit ihm darüber,meine Freundin hat auch schwer Rheuma und sagt ihm auch das das Leben trotz Krankheit toll ist,aber trotzdem hat er sich am Anfang völlig geweigert irgendetwas darüber zu lesen etc.,aber nur wer informiert ist über seine Krankheit und die Medis kann etwas gelassener werden.Ich habe ihm schon gesagt,dass er die Medis innerlich nicht ablehnen sollte,da es noch die Verträglichsten sind,ich hoffe auf Einsicht.Vielleicht sollte ich jetzt auch mal mit den Erklärungen Schluß machen,vielleicht nervt es ihn.
    Ich habe ja auch Probleme es zu akzeptieren,jeder wünscht sich Gesundheit für seine Kinder.
     
  4. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

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    Hey,

    er wird seine Zeit brauchen damit klar zu kommen. Das kann sehr lange dauern bis er das akzeptiert und man kann natürlich nicht erwarten das er jetzt fröhlich hüpfen durch die weltgeschichte geht. Es ist völlig verständlich das er dann auch Einschlaf und Durchschlafprobleme hat. Ich würde es beim nächsten Termin beim Rheumatologen mal ansprechen, falls es dann immernoch so ist. Und so mitten in der Pubertät ist er ja auch nicht mehr, er wird ja schließlich 18 und somit fast raus aus der Pubertät. Obwohl du es wohl mit am besten einschätzen kannst...

    Ich finde es toll, dass du dich hier informierst! :top:

    Ich war 13 als ich die Diagnose Polyarthritis bekam. Die Diagnose habe ich per Telefon von meiner Mutter erfahren. Ich war in einer Rheumaklinik und der Befund wurde währenddessen nach zuhause geschickt und meine Mutter teilte mir die Diagnose am Telefon mit, ich hab sofort geheult, hab aber eigentlich auch garnicht richtig verstanden was das jetzt für die Zukunft bedeutet. 7 Jahre war ich beschwerdefrei. Mit dem 20ten Lebensjahr hats dann wieder zugeschlagen.

    Es fällt mir auch heute teilweise noch schwer damit umzugehen. Aber es nützt ja alles nix.

    Ich drücke dienem Sohn die Daumen, dass ihm die Medikamente helfen.

    Liebe Grüße

    Kristina