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natur oder chemie?

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde und Komplementärmedizin / Alternati" wurde erstellt von puffelhexe, 25. September 2009.

  1. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    hallo ihr lieben!

    also, mir geht schon seit längerem eine frage durch den kopf...

    ich habe ja auch schon so einiges an rheumamitteln durch. basismedikamente. (ich nenne es jetzt mal chemie) und habe auch schon etliches an naturheilmitteln durch! (osteopathie, reiki, bachblüten, homöopathie und und und). mir hat bis jetzt beides keine linderung gebracht! bzw. ich konnte weder mit natur noch mit chemie mein cortison runterdrosseln...

    und ich kann von mir behaupten, das ich viele rheumaleute kenne! (jetzt mal grob umschrieben!)

    hier im forum. von krankenhaus- oder kuraufenthalten. habe einige rheumafreunde die auch wieder viele kennen...

    mir ist bis jetzt noch keiner bekannt, dem die natur geholfen hat! also, ich meine, deutlich weniger schmerzen oder runterdrosseln der medikamente! allerdings kenne ich einige, denen doch die eine oder andere basis geholfen hat!

    was meint ihr dazu? traut ihr eher der chemie oder der natur die linderung unserer beschwerden bzw. das "runterkommen" von z. b. cortison zu???

    bin echt gespannt auf eure antworten!

    lieben gruß von der puffelhexe
     
  2. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    guten morgen!!!

    ich schieb meinen beitrag nochmal kurz nach oben!!! vielleicht hab ich ihn auch zu einer ungünstigen zeit reingestellt!!! so kurz vorm weekend!!!

    kennt ihr mehr leute, die mit chemie erfolg hatten? oder kennt ihr mehr leute, denen die natur geholfen hat? oder was habt ihr selber für erfahrungen gemacht?

    ich denke im moment sehr viel darüber nach, und wäre gespannt auf eure meinung!

    lieben gruß und ein schönes wochenende

    von der puffelhexe
     
  3. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    Für mich selber kann ich nur sagen, daß die Basismedikamente mir bisher schon 2x zu anhaltenden Remissionen verholfen haben. Allerdings wurde meine Erkrankung frühzeitig erkannt und behandelt und verläuft auch "nur" in Schüben. Naturheilmittel habe ich nicht ausprobiert, weil a) die Basismedis in kurzer Zeit geholfen haben, b) das meiste Zeugs einfach nur teuer ist, ohne eine wissenschaftlich fundierte Grundlage (Studien) zu bieten. Die noch verwendbaren Basismedis werden zwar immer weniger, dennoch würde ich bei einem neuerlichen Schub wieder zu Medikamenten greifen.
     
  4. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

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    Bei mir hat ausser Chemie nur die Megnetfeldtherapie etwas gebracht. Ich denke, gegen Rheuma ist noch kein Kraut gewachsen.
    Diese Weissheit habe ich von meiner Oma und die kannte sich mit Kräutern gut aus. Gegen ihr Rheuma hat auch sie schon Chemie genommen.

    "alles wird gut"
    Heidesand
     
  5. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Bei mir hat auch nur die "Chemie" (Basis und Cortison) wirklich was gebracht. Da es mehrere Jahre gedauert hat, bis ich eine Diagnose bekam, habe ich in dieser Zeit einiges an alternativen Heilmethoden probiert. Leider haben die alle nichts gebracht, aber es war damals meine einzige Chance. Ohne eindeutige Diagnose wollte da keiner, außer einer Ärztin für Naturheilverfahren, ran.
    Was ich schon merke ist, dass Ernährung bei mir einen gewissen Einfluss hat, aber eben nur einen geringen.
     
  6. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Bärlin :-)
    Hi,
    bei mir ist es die Mischung.
    Mein Mann sagt immer:
    Wenn jeder so auf seinen Körper hören würde,ginge
    vieles besser.Nur ich kann es auch nicht.
    Nur,ich bin auch nicht perfekt,das muss ich sagen,
    nur für ihn sieht es halt anders aus.
    Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit:
    Eigenblut plus Folsäure plus Vitamin B6 und B6.
    Schüsslersalze und halt Cortison.
    Ich vertrage nur ganz wenige Schmerzmittel.
    Meine Augen werden rund,wenn ich ein neues
    Medikament nehmen muss.Viel dazu schreiben,ich meine
    zur Allergie,möchte ich nicht.
    Will ja keinem Angst machen.
    Melissetee,Melissbad din bei Verspannungen hilfreich.
    Seit einger Zeit geht Baden nicht mehr so gut,denn,wo
    Wärme gut tut,gibt es Stellen,das schadet sie.
    Also schmiere ich mir vor dem duschen:Melisse auf Körper
    und dusche halt nicht so heiss.Ach war das nch schön,als
    warm einfach nur gut tat.
    Besser geht es auch,wenn ich mich bewege.
    Das habe ich vor Cortison fast garn geschaft.
    Mein kleiner junger Mann, ein kleiner Hund,der schafft es,
    das ich vor die Türe gehe.Da macht es auch Spass.
    Es bleibt mir nichts anderes übrig als auf die Hufe zu kommen.
    Nur seit 3 Tagen bleibt es an meinem Mann hängen.
    Uhi,nun habe ich viel geschrieben.
    Ich denke,irgendwie, muss jeder das finden das ihm gut tut.
    Einmalig wie wir in unsere Ungesundheit dennoch ale sind.
    Ich wünsche euch ein scherzarmes Wochenende und
    liebe Grüße
    Gitta
     
  7. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    guten morgen!

    so, der letzte versuch!

    gitta, kleine eule, tennismieze und heidesand: danke schön, für eure antworten! ich finde es interessant, was andere mit dem thema für erfahrungen gesammelt haben!

    schade, das sich nur so wenige melden! wär echt spannend gewesen! hatten nämlich neulich so eine kleine interne umfrage, im rheuma- freundeskreis! da siehts ungefähr so aus: von 100 leuten die man kennt, oder von denen auch noch welche kennen hat 1 person deutliche erfolge mit der naturmedizin, die anderen leider nicht! ich komme doch da immer mehr zu der erkenntnis, das die chemie doch mehr ausrichten kann! bis auf einzelfälle natürlich!

    vielleicht entsteht ja hier doch noch eine diskussion! sonst belaß ich es einfach hierbei!

    eine schönen start in die woche von puffelhexe
     
  8. alteschachtel

    alteschachtel Gabriele

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    Leider war ich nun eine lange Zeit nicht mehr hier..lag zum einen daran das mein Pc auch Rheuma bekommen habe ich das Motherbord austauschen mußte so wie diverse andre Teile.;):D

    Zum Thema Natur oder Chemie habe ich zur Zeit eine Kombinationa us beiden.. Katadolon gegen extreme Schmerzen und viele Naturheilkundliche Sachen wie Niederfrequente wellen um den Knochenaufbau zu unterstützen, Lichttherapie um das Immunssystem zu stärken, Photonentherapie um die leichten bis mittelstarken Schmerzen zu lindern. Rashiri zur Entspannung und Massage um die Muskalur zu lockern, sowie Hotstone, Lichtsteine,und zu guter letzt die schöne entspannende Muscheltherapie.

    Also habe ich eigentlich mehr naturkundliche Sachen als Chemie und bisher fahre ich gut darin auch wenn sich inzwischen 4 Ärzte streiten ob nun Arthrose die Schmerzen im Ellenbogen (laut MRT auch bewiesen) oder es doch eine Epigodyloistis humaris radialis ist.... naja ich lasse sie weiter streiten.. mal sehn wer gewinnt.

    Bei Fragen stehe ich gerne weiterhin zu verfühgung.
     
  9. Nora_Luka

    Nora_Luka Neues Mitglied

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    Hallo,

    also bei mir ist es auch eine Kombination aus beidem, wobei ich "Entspannung", "Ruhepausen" und "Schlaf" mit zu den Naturheilmitteln zähle ;)

    Die Chemie hat super geholfen die Gelenkschmerzen in den Griff zu bekommen, ab und zu muckert es zwar aber ist ok. Allerdings reagiere ich wohl sehr auf "Stress" egal ob Arbeit oder Party:(, so dass ich da lernen muss, auf meinen Körper zu hören und rechtzeitig eine Ruhepause einzulegen. Das ist gerade nicht einfach, weil auf Arbeit viel zu tun ist...

    Von den ganzen Naturheilmittelchen und Pülverchenhab ich keine direkte Verbesserung gemerkt. Nur Omega 3 hat mein PMS verschwinden lassen :)

    LG

    Nora
     
  10. cava

    cava Neues Mitglied

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    Hallo Puffelhexe,

    Grundsätzlich ist dieses Thema etwas, worüber man sehr intensiv diskutieren
    kann und jeder verschiedene Ansichten hat.

    Es gilt dabei für mich folgendes: Chemie dämmt nur etwas ein, bekämpft nur die Symptome und langfristig kann die Chemie nur schädlich sein.
    Die Natur kann dabei weitaus mehr. Die Natur ist ein gesetzmäßiger Kreislauf und alles ergibt einen Sinn. Die Natur hat nichts mit Wirtschaftsmächten und dem Geld verdienen im Sinn.

    Wenn einem die Natur also helfen soll, dann ist das nur möglich, wenn man
    konsequent mit der Natur lebt und sich intensiv damit beschäftigt. Viele Lebensgewohntheiten und Genüsse muß man dabei über den Haufen werfen. Und genau da steckt der Teufel im Detail. Wer ist bereit dazu???

    Ich kann für mich behaupten, das mit die Natur schon ein ganzes Stück
    geholfen hat und die Chemie immer mehr verschwindet. Die Tage sind
    gezählt bis ich auch mein derzeitiges letztes Medi verbannen werden und
    dann wird es sich zeigen.

    LG
    Cava
     
  11. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    Die Natur sicher nicht, jedoch diejenigen, die die "natürlichen" Mittel und Produkte anbieten.
    Es geht häufig auch nicht um "wer will mit der Natur und davon leben", sondern ganz einfach, wer kann den Kram bezahlen? Ein Langzeitkranker, der zwangsläufig inzwischen von Hartz IV existieren muß, hat andere Überlebenssorgen, als sich teures Zeug aus dem Bio-Laden zu holen. Als Chroniker mußten viele von uns sich schon von Gewohnheiten und sonstigem verabschieden. Daran wird es sicher kaum liegen.

    Mag sein, daß ich Dich jetzt mißverstehe. Aber was verstehst Du denn unter konsequent mit der Natur leben? Und unter welchem Aspekt ist das möglich, wenn die Finanzen eben äußerst beschränkt sind?
     
  12. cava

    cava Neues Mitglied

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    Hallo Tennismieze,

    ja Du hast mich mit Sicherheit mißverstanden.

    Ich habe von der Natur geredet und nicht von natürlichen Mitteln! Man beachte diesen kleinen feinen Unterschied.
    Wenn Du durch Wald und Wiesen gehst und Dich mit der bunten Vielfalt
    von dem grünen Zeug etwas auskennst (ganz einfaches Beispiel die Brennnessel, Spitzwegerich, Breitwegerich etc.), findet man genug Dinge, die ergänzend auf den täglichen Speiseplan könnten. Dafür braucht man z.B. nichts bezahlen. Wenn Du dann auch noch einen Garten hast, kannst Du genug Dinge selbst anbauen. Es gibt sogar Städte und Gemeinden, wo Du für ganz wenig Geld eine kleine Fläche zum Anbau pachten kannst.
    Du mußt also nicht in den Bio-Laden gehen. Desweiteren ist vernünftiges Saisongemüse auch zu niedrigen Preisen erhältlich.

    Klar, es ist natürlich einfacher in den nächsten Discounter zu gehen, als
    sich mit den Jahreszeiten und dem zu beschäftigen, was wann wächst und
    gedeiht. Und genau das ist es, was ich meine. Beschäftigt euch mit der
    Natur, ändert eure Ernährung und lasst mal diesen ganzen Industriekram weg, der einfach nur billig und mies ist. Genußmittel wie Kaffe, Alk, Tabak
    und Co bitte auch streichen. Die Kosten halten sich dann auch für diejenigen im vernünftigen Rahmen, die wenig Geld zur Verfügung haben.

    Jeder hat es selbst in der Hand, ob er sich weiter mit einer, ich nenne es
    mal "normalo-Ernährung" durch´s Leben bewegt, mit all seinen Konsequenzen, oder wirklich etwas ändern will, um seinen Krankheitsverlauf
    positiv zu beeinflussen und vielleicht sogar ganz auf Medis verzichten kann.
    Ich kann jedenfalls von mir berichten, das es sich lohnt. Das ist meine
    persönliche Erfahrung und wenn der eine oder andere es auch mal versucht
    und hierbei ähnliche Erfahrung macht, ist es doch schön......

    Puffelhexe wollte doch wissen, wer welche Erfahrung gemacht hat und
    ich habe diese eigene Erfahrung mitgeteilt. Von Geld war übrigens im dem
    Posting von Puffelhexe auch nicht zu lesen :rolleyes:

    LG
    Cava
     
  13. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    huhu cava!!!

    nun sag doch mal bitte ganz konkret, welche art von natur dir bei deinen leiden linderung verschafft hat?! nu ma nich so um den heißen brei drum herum reden...

    weil, das wollt ich eigentlich wissen: wem hat was in welcher weise geholfen???

    da gäbe es dann z.b. folgende antwortmöglichkeiten:

    1.) mir hat die chemie besser geholfen. ich komm mit mtx super zurecht. mein rheuma ist deutlich besser und ich brauche weniger schmerzmittel...

    oder

    2.) mir hat die natur besser geholfen. ich mache reiki und nehme vitamin e. meine schmerzen sind deutlich zurückgegangen und ich nehme weniger cortison...

    oder

    3.) ich kombiniere das eine mit dem andern und habe da gute erfahrungen mit! ich nehme enbrel und gehe zur osteopathie und nehme weihrauch. ich bin mit dieser kombination sehr zufrieden und es geht mir prima...

    das wären doch mal konkrete antworten!!!

    lieben gruß

    puffelhexe
     
  14. cava

    cava Neues Mitglied

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    Hallo Puffelhexe,

    was mir sehr geholfen hat, ist eine konsequente Ernährungsumstellung.
    Also auf zur frischen Rohkost (Gemüse, Obst, Wildkräuter, etc.). Fleisch, Fisch, Milch, Zucker etc. gibt es bei mir nicht auf dem Speiseplan. Vergiß
    also mal den Kochtopf.

    Auch irgendwelche Pillen als Nahrungsergänzung gibt es nicht.

    Derzeit nehme ich ausschließlich noch Humira (Abstand derzeit 6-8 Wochen). Sonst nichts. Humria setze ich in Kürze komplett ab.

    Wenn ich mir meine letzten Untersuchungen anschaue, ist auf den Bildern deutlich zu erkennen, das die kleinen Löcher in den Knochen der Gelenke kleiner werden, was bedeutet, das sich wieder neue Knochensubstanz bildet.

    Selbst mein Rheumadoc ist erstaunt über die Ergebnisse in so kurzer Zeit.

    LG
    Cava
     
  15. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    huhu cava!!! erstmal lieben dank für deine konkrete antwort! allerdings bleibt ja jetzt noch die frage bei dir, ob sich deine knochen durch humira oder die ernährung oder evtl. durch beides gebessert haben!!! weil, du hast ja auch humira genommen!!! mal sagen...
     
  16. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Na,
    das mit der Natur,kann man nicht so einfach sehen.
    Ich lebe mit dem,was die Natur bietet,bis auf kleine
    Ausnahmen.Schon als Kind,war ich"komisch"
    weil ist selten Fleisch essen wollte.Mein Körper sagt
    mir,was er sich gerade wünscht.Aber,ich danke,das es auch Chemie gibt.
    Ohne sässe ich nur noch auf dem Sofa.
    Lasst euch nicht verunsichern und probiert,soweit es euer
    Geldbeutel zulässt.Erfahrung kann man eben nicht vermitteln.
    Jeder muss sie selber sammeln.Wenn man mit der Natur leben
    möchte,benötigt es eine Menge Zeit,sich das Wissen anzulesen.
    Zeit ist etwas,das viele Menschen heute nicht mehr haben.
    Das ist unsere Zeit in der wir leben.
    Biba
    Gitta.
     
  17. cava

    cava Neues Mitglied

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    Hallo Puffelhexe,

    da hast Du völlig recht. Deshalb trenne ich ja auch in Kürze vom Humira.
    Wenn es dann weiter bergauf geht und ich keinen Rückfall bekomme, bleibe
    ich bei dieser Ernährung.

    Als Fazit könnte man daraus u.U. daraus ziehen: Die Chemie unterstützt
    ein wenig beim Krankheitsverlauf, aber zusätzliche konsequente Umstellung
    der Ernährung ist langfristig der ideale Nährboden für einen möglichen
    "Heilungserfolg" (bitte diesen Begriff jetzt nicht überbewerten)!!!
    Eventuell hätte sich mein Zustand auch nur durch konsequente Ernährungsumstellung gebessert. Vermutlich aber erst wesentlich später.

    In Summe kann ich aber für mich sagen: Mein gewählter Weg bekommt mir
    sehr gut, ich stehe weiterhin voll im Berufsleben, kann Sport machen, die
    Natur in vollen Zügen geniessen, habe eine super liebe Frau und alles ist
    einfach sauschön (mit der richtigen Einstellung).

    Also was will ich mehr,.......

    LG
    Cava
     
  18. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    na dann glückwunsch! hauptsache du bist mit deinem weg glücklich und zufrieden!!!
     
  19. Rei

    Rei Gesperrter Benutzer

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    Hallo puffelhexe,

    im Bemühen um sachliche Information meine sehr vorsichtige Stellungnahme:
    Es geht ohne. Meine detaillierte Biografie kann ich nachliefern.

    Die Fragestellung würde ich etwas ändern wollen. "Chemie" steht wohl für Erzeugnisse der Pharmazie, die der Rheumatologe zur Abwehr der Gelenkdeformation und aus Kosten- und Organisationsgründen üblicherweise einsetzt. "Natur" kann nur ein Oberbegriff sein, da der Begriff zu viel bezeichnet. "Natur" kann aber nicht heilen- ich verstehe Dich aber sehr gut. "Natur" könnte aber ein Sammelbegriff sein, wenn es auch ein philosophischer Begriff, eine evolutionäre, statistische oder zelluntersuchende Betrachtung etc sein dürfte. Aber dann wird es kompliziert. Rheuma ist ausgesprochen komplex. Ich würde es "Suche nach Ursachen" nennen- Pharmazie versus Ursachenermittlung vielleicht.

    Die Ursachenermittlung kann mit eigenen Aufzeichnungen und Beobachtungen beginnen, durch umfangreiche Labor- und ärztliche Untersuchungen bestätigt. Die Ursachen können mitunter vielfältig sein von Umwelt- bis pychologische Einflüsse. Sind die bekannt, so können die Vorgänge im Körper wohl in Monaten normalisiert werden.

    Durch verschiedene Gespräche lerne ich immer mehr Rheumatiker mit und ohne Pharmazie kennen und versuche unmittelbar einigen zu helfen, soweit ich es organisieren kann. Darüber würde ich gerne berichten.

    VG Rei
     
  20. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    Sicher habe ich Dich falsch verstanden. Jedoch bringt mich Deine neuerliche Erklärung auch nicht weiter. Mit Deinen Ausführungen gibst Du hauptsächlich die Kräuter in Wald und Flur als Beiwerk an. Soweit ist das ja noch nachvollziehbar. Allerdings ist die Ausbeute sicher in ländlichen Gebieten größer oder überhaupt lohnend als in den Städten (rechnet sich dann auch bei der Anfahrt nicht mehr). Beim Garten hört die ganze Geschichte schon wieder auf. Mit Pacht, Aussaat, Wasser usw. kommt ein erkleckliches Sümmchen zusammen, dazu kommt die Zeit, die aufgebracht werden muß, auch wenn es einem gerade mies geht. Auf so eine scheinbar einfache Rechnung würde ich mich nicht einlassen.

    Saisonale Früchte und Gemüse stehen sowieso auf dem Plan, weil es schon vom Finanziellen her das meist billigste ist. Kaffee, Alk, Zigaretten und ähnliches Gedöns stand noch nie auf dem Einkaufszettel.

    Ich denke mal, es ist immer eine Sache der Ausgangsposition. Wenn ich mich aus gesundheitlichen Gründen kaum ein paar Schritte bewegen kann, nützt mir der ursprünglichste, kräuterreichste Wald gleich nebenan überhaupt nichts. Wenn dazu dann noch finanzielle Engpässe durch die staatlich so üppige Versorgung von Dauerkranken folgen, bleibt nur ein Ausweichen auf niedrige Preise und dementsprechend "nicht natürliche" Lebensmittel. Einem Verhungernden ist es schließlich auch völlig gleich, ob das Brot mit natürlichen oder industriellen Mitteln gebacken wurde. Somit wiederum ist es nicht jedem selbst überlassen, was er gerne zu sich nehmen würde und in jedem Fall sehen die Bedingungen anders aus, so daß sich Verallgemeinerungen wiederum ausschließen.