1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Natürliche Rheumabehandlung?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Nicole, 21. Oktober 2007.

  1. Nicole

    Nicole Katzenmama

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    18
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    München
    Gibt es hier jemanden, der sein Gelenkrheuma nur natürlich behandelt? Man hört ja so einiges von teufelskralle oder Weihrauch und Bachblüten....

    Ich habe seit meiner frühen Kindheit Rheuma und habe früher super auf Wobenzym angesprochen....

    Die vielen Medis auf Dauer machen mir angst....

    Wer kann mir hier Tips geben??

    Grüße

    Nicole
     
  2. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. September 2003
    Beiträge:
    3.972
    Zustimmungen:
    0
    hallo nicole,

    schau mal hier , in diesem thread haben schon so einige leute ihre erfahrungen mit alternativen hinterlassen. vielleicht hilft dir das weiter.

    ich kann deine angst bezüglich der medis verstehen, aber man darf dabei nie vergessen, keine wirkung ohne nebenwirkung. die wirkungsweise von alternativprodukten ist oftmals nicht nur geringer, als die der schulmedizinischen, sondern sie können auch genauso nebenwirkungen verursachen. zudem kosten sie häufig ein heidengeld, die kassen zahlen nicht und man kann nie sicher sein, ob es am ende tatsächlich etwas bringt. bei schulmedizinischen medis ist nicht nur die wirkungsweise gründlich getestet, sondern auch die möglichen nebenwirkungen sind bekannt. medikament müssen einfach gründlich geprüft werden, ehe sie zugelassen werden. bei freiverkäuflichen medis, gerade wenn sie auf pflanzenbasis sind, ist das nicht immer in diesem maße der fall (kava kava z.b. ein pflanzliches medi gegen nervöse unruhe, ganz toll in der wirkung, wurde vor einigen jahren vom markt genommen, weil es schwere leberschäden verursachte). viele erfolgversprechende zusatzstoffe sind einfach auch völlig überflüssig, z.b. biotin, ein mangel daran ist praktisch unmöglich, ein zuviel wird deshalb einfach wieder ausgeschieden, der käufer kann die pillen also auch gleich ins klo werfen.
    ich denke, ein gutes maß zwischen schulmedizin und alternativen ist optimal. wenn man es mit alternativprodukten schafft, die basismedis und corti auf minimaldosis zu kriegen ist das schon ein erfolg, mehr kann man nicht erwarten. auch eine gute beratung ist enorm wichtig, wobei hier der arzt der bessere ansprechpartner ist, da apotheken auch nur verkaufen wollen und einem am ende viel überflüssiges und zudem teures zeug aufschwatzen.
    bachblüten sind ne nette sache, ich würde dennoch eher den gang zum homöopathen (bevorzugt mit schulmedizinischer ausbildung, weil er in beiden richtungen zu hause ist) empfehlen, da dieser gezielter an die entsprechenden symptome ansetzen kann. bin selbst bei einer internistin/homöopathin in behandlung (wegen chronischer gastritis) und sehr zufrieden mit den ergebnissen.

    lieben gruß
    lexxus