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Natürliche Heilverfahren bei rheumatoider Arthritis

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von mei44, 28. November 2005.

  1. mei44

    mei44 Guest

    Hallo zusammen,

    ich leide seit ca. 2 Jahren an rheumatoider Arthritis. Mein Arzt hat mir MTX verschrieben, womit meine Beschwerden tatsächlich besser wurden. Eigentlich fühle ich mich aber nicht wohl dabei, dieses Medikament nun dauerhaft einzunehmen, vor allem wenn ich mir die Liste mit den Nebenwirkungen anschaue. Seit ich mit der Einnahme begonnen habe, sind zwar, wie gesagt, die Schmerzen viel besser, dafür fühle ich mich antriebslos, lustlos und sehr nah am Wasser gebaut (auch in der Arbeit), was ich vorher überhaupt nicht war.

    Deshalb würde es mich interessieren ob es nicht doch irgendwelche natürlichen, nebenwirkungsarmen Behandlungsmethoden für diese Krankheit gibt. Man liest und hört ja immer wieder etwas von Akupunktur, Enzymtherapie, verschiedenen Heilpflanzen, die zur Behandlung von rheumatoider Arthritis eingesetzt werden.

    Hat von euch damit oder mit anderen Methoden bereits jemand Erfahrungen gesammelt?

    mei44
     
  2. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Alternativen ?

    Hallo, mei44 -

    alternative Medizin wie Homöopathie, z.B., kann nur begleitend sein und dient meist dem Körper dazu, sich fitter zu fühlen, die Chemie besser zu verarbeiten und ist sicherlich immer gut. Nur - da rheumatische Erkrankungen durchweg nicht heilbar, sondern nur anhaltbar sind und man ja gezielt auf das Entfernen von Dauerschmerzen geht, kann die Anwendung von chemischen Meistern nicht umgangen werden.

    Ich z.B. habe mich dieses Jahr auch für alternative Begleitung entschieden. Bislang ist als Wirkung klar erkennbar: ich fühl mich besser, mein Darm ist aktiver, mein ganzes Ich fühlt sich fitter - doch meine Rheumamedis muss ich nach wie vor nehmen und auch Homöopathie ist nie nebenwirkungsfrei !!!!

    Such dir deinen Weg und alles Gute dorthin.

    Pumpkin
     
  3. Monsti

    Monsti das Monster

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  4. crystal

    crystal Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich habe ganz andere Erfahrungen gemacht. Mit MTX ging es mir körperlich auch besser, aber ich bin mit dem Gedanken, dieses Gift nie mehr los zu werden, schwer fertig geworden. Dann bin ich ohne Medikamente mit Akupunktmassage gut über mehrere Jahre gekommen. Dann ist mir mein Akupunktmasseur abhanden gekommen und ich konnte mich nicht sofort für jemand anderen entscheiden. Die SChmerzen wurden wieder schlimmer, ich bin zurück zur Chemie und habe Arava bekommen. Das war eine Katastrophe, keine Hilfe aber Nebenwirkungen satt. Dann habe ich in Berlin das Zentrum für traditionelle chinesische Medizin entdeckt und bin dort seit einem knappen Jahr in Behandlung. Mein TCM Arzt und seine Vertreter, die allesamt in China studiert haben, behandeln meine cP und zwar mit Erfolg. Mit der Behandlung einher geht eine Ernährungsumstellung, das Einnehmen von chinesischen Kräutern und eben die Akupunktur. Es gibt auch bei mir Tage an denen es nicht so gut geht, dann tut mal die Hüfte weh oder die Schulter oder mein rechtes Knie, aber insgesamt fühle ich mich sehr wohl. Die Schäden an den Gelenken, vor allem an den Händen, die bei meiner ersten Diagnose 1996 schon da waren, sind nach dem letzten Röntgenbild von Februar nicht schlimmer geworden. Ich bin sehr froh, dass ich mich für diesen Weg entschieden habe. Bedauerlich ist natürlich, dass die Krankenkasse keinen Cent daran bezahlt. Meine Erfahrung ist außerdem, dass man diese Behandlung natürlich kontinuierlich machen muss. Das was allgemein so angeboten wird, zehn Sitzungen und dann muss es gut sein, funktioniert auch da nicht. Ich bin kontinuierlich in Behandlung, am Anfang zweimal wöchentlich, das war finanziell haarig, ich musste sogar meinen Schuhkauf stark einschränken, dann zwei Monate wöchentlich einmal und dann alle zwei Wochen bis alle vier Wochen und wenn akut was ist, gehe ich wieder zwei-, dreimal in kurzen Abständen hin.
    Wie gesagt, ich bin froh, dass es diesen Weg für mich gibt.
    Liebe Grüße, Christel
     
  5. bensen

    bensen Neues Mitglied

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    hallo mei 44,
    ich leide seit fünf jahren an einer serologisch positiven c.p und habe sehr lange gebraucht um ein basis med. zufinden was hilft. seit zwei jahren bekomme ich humiria und damit geht es recht gut.
    ich habe auch sehr viele alternative heilmethoden versucht und in den letzten drei jahren etwa 25000,- euro investiert, leider erfolglos.
    im moment mache ich noch begleident zu meiner therapie eine enzymtheraoie mit phlogenzym. mal sehen obs was bringt.
    gruß , gute besserung und viel erfolg, bensen
     
  6. Frank.H

    Frank.H Neues Mitglied

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    Hallo mei44,
    ich glaube die meisten haben schon mal versucht von den Medikamenten wegzukommen,oder sie einzuschränken.
    Ich kenne jemanden der hat das auch versucht.Hat einfach sein MTX nicht mehr genommen und was anderes probiert.
    Seine Gelenke sehen jetzt recht mies aus und er musste ins Krankenhaus.Man hat ihn wieder auf Rheumamedis eingestell und es geht ihm wesentlich besser.
    Mir geht es auch so das mich das manchmal ankotz,diese ständige Medikamentenschluckerei.Aber es geht nicht ohne.
    Vor 20Jahren wären sicherlich viele froh gewesen wenn es bessere Mittel gegeben hätte.Wer möchte schon total deformierte Gelenke haben und sich kaum mehr bewegen können?Man kann vielleicht zusätzlich mal was ausprobieren.Habe öfter was über Weihraukapseln gelesen.
    Sind hier glaube ich nicht zugelassen.Allerdings wohl in Östereich.Kann man sicher über das Internet besorgen.
    Ich wünsche dir alles Gute,
    Frank.