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Nächtliches Wasserlösen

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von cecile.verne, 13. September 2006.

  1. cecile.verne

    cecile.verne Neues Mitglied

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    Hallo alle Ro-ler

    länger habe ich mich nicht gemeldet. Ich hatte einfach zu wenig Zeit. Zwischendurch kam ich mal vorbei um einwenig zu lesen, aber eigene Betreige schreiben....
    So, nun habe ich aber mal wieder eine kleine Sorge auf dem Herzen. Wer kennt das Problem vom häufigen nächtlichen Wasserlösen? Ich bin 41 und weiblich und gehe mindestens 1 - 2 mal Nachts auf die Toilette. Auch 3 bis auch schon 5 Toilettengänge sind nicht selten. Dies obwohl ich nicht viel trinke am Abend (so gegen 19 Uhr das letzte Mal etwa 3 dl kalten Tee). Am schlimmsten ist es, wenn ich zum Nachtessen ein Birchermüsli, Früchtekuchen oder Kartoffelsalat esse. Da können es schon 5 Gänge werden. Dass damit die Schlafqualität nicht so super ist und ich noch mehr müde bin, ist nicht erstaunlich. Ich habe beim Wasserlassen weder ein Brennen noch sind es nur winzige Portionen. An Medikamenten nehme ich Arava, 190mg pro Woche. Zwischendurch mal ein NSAR. Ansonsten bin ich eigentlich eher eine "bescheidene" Trinkerin, denn ich habe eher Mühe auf die Menge von 1,5l pro Tag zu kommen. Also daran kann es eher nicht liegen. Könnte es das Arava sein? Oder was sonst?

    Herzlichen Dank für Eure Erfahrungen und Infos und liebe Grüsse
    cecile.verne
     
  2. ClaudiaC

    ClaudiaC Neues Mitglied

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    Hallo Cecil.verne,

    geht mir auch so, spielt auch keine Rolle, ob ich viel oder wenig trinke. Habe das auch schon seit Jahren, also vor der Rheumadiagnose. Bekomme aber andere Medikamene als Du.

    Also, mich nervt das, vor allem habe ich dann auch gelegentlich wieder Einschlafprobleme. Allerdings bin ich bislang noch nicht auf die Idee gekommen, ob und evtl. was man dagegen unternehmen könnte.

    Naja, vielleicht hat ja noch jemand einen Tipp.

    Gruß Claudia
     
  3. Sigi

    Sigi Mitglied

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    Hallo Ihr :),

    grins,vielleicht haben wir jetzt die typischen *Männerprobleme* :D. Nein,Quatsch,mir geht es auch so,vor allen,seit ich Cortison nehme. Manchmal laufe ich echt jede Stunde aufs Klo.
    Ein einziges Mal brauchte ich überhaupt nicht ;),da hatte ich mit einer Freundin zu tief ins Glas geguckt :D*grübel*
    Woher das aber kommt,weiß ich nicht.Mein Arzt meinte nur,ist doch gut,dann kommt das Wasser raus.Hab auch meistens keine Probs,wieder einzuschlafen.:)

    Liebe Grüße und eine gute Nacht
    Sigrun
     
  4. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo miteinander,

    ich (weibl) hatte dieses problem auch längere zeit, eigentlich immer wieder mal (egal ob mit oder ohne medis). irgentwann hab ich mal meinen urologen drauf angesprochen, der auch eine blasenentzündung ausschloss. kann nachvollziehen, dass es nervt, ich war zu der zeit auch morgens immer sehr unausgeschlafen und dann vor allem auch übellaunig. ich habe bisher nicht herausfinden können woran es liegt, nur, dass es eben auch wieder plötzlich verschwindet. ich vermute stress, allgemeine anspannung oder ähnliches.
    übrigens hab ich irgentwann angefangen das ganze positiv zu sehen. immer wenn ich aufs klo musste hab ich auf die uhr geschaut und mich gefreut, dass ich noch x-stunden im warmen bett verbringen kann. seitdem hab ich das problem weniger häufig und auch nicht mehr so intensiv (was natürlich nicht heisst, dass es nicht auch wieder heftiger werden kann).

    na denn, eine hoffentlich erholsame nachtruhe
    liebe grüsse
    lexxus
     
  5. chatcat

    chatcat Neues Mitglied

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    Hallo ihr lieben, ich habe das problem auch, und verstärkt wenn ich corti nehme, das liegt einfach daran, das der körper jegliche flüssigkeit speichert, leider oft in den beinen, wenn auch unbemerkt, und wenn man bzw. frau dann liegt, löst es sich aus den beinen und die niere freut sich wieder was zu tun zu haben. mir hat da kürbiskernextrakt gut geholfen, hört zwar nicht gleich ganz auf, aber ich muss jetzt nur noch einmal hoch...

    gruß chatcat
     
  6. Elke

    Elke wünscht allen

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    hallo ihr lieben,

    ich bin mitten unter euch und hatte/habe dieses problem auch.
    ich wurde zum urlogen überwiesen, dem hab ich mein problem geschildert, und fragte ob es an meiner kranken niere liegen kann, was er nach gründlicher untersuchung ausgeschlossen hat, nachdem auch keine entzündung von blase und eileiter festzustellen war und er nichts finden konnte fragte er mich ob ich entbunden hatte, was ich bejate, nachdem er mit meine frauendoc telefoniert hat der ihm bestätigte das ich eine bindegewebsschwäche habe die sich auch auf den vaginalbereich bzw. gebärmutter ausdehnt (das war alles bei einem termin!!) sagte er bevor er jetzt so tun würde als sei dies "normal" schickte er mich zur ambulanten untersuchung ins krankenhaus wo eine Urodynamik (link zur untersuchung http://www.rlaag.de/Praxis/Leistungsspektrum/Urodynamik/urodynamik.html) gemacht wurde.
    ergebnis:
    ich habe/hatte eine Dranginkontinez und eine Streßinkontinez, das gute ist das die Streßi. durch ein blasenband behoben werden kann, und die ist es auch die das verlieren von tröpfchen urin verantwortlich ist (also nicht größere mengen) das nicht so toll ist die Dranginkontinez die ist die wo man zwar merkt das man zur toilette muss aber im gleichen moment läuft es schon und man hat kaum eine chance es zu halten. seit 2004 weiß ich die diagnose und die TFT Band legung war auch noch im gleichen jahr, und seit her mache ich beckenbodentrainig das tröpfeln, einfach so, beim husten, niesen oder heben waren sofort weg, die Drangin. hat sich durch das trainig etwas gebessert doch es gibt immer noch tage an dem ich keine chance hab es zu halten:( , aber man kann es etwas beeinflussen.

    also, ich denke da mein doc meinte das JEDE frau durch den druck der gebärmutter auf die blase solch eine gewebsschwäche bekommen kann, auch ohne geburt bzw. schwangerschaft die länger als 4 monate hielt, sollte keine frau es einfach auf sich beruhen lassen sondern sich gewissheit durch eine Urodynamik holen und dann handeln, wenn möglich, er sagte: es ist eine minderung der lebensqualität der frau, die in den meisten fällen nicht sein muss.

    nun, liegt es an euch , versucht mit eurem doc oder apotheker zu sprechen ob solche nebenwirkungen bei den medis die ihr nehmt schon mal gehört haben und wenn nicht solltet ihr mal mit einem urologen sprechen und ihn, sollte er nicht allein drauf kommen, fragen nach der urodynamik untersuchung.

    ach ja, es hört sich in der erklärung der untersuchung etwas unangenehm an, aber ich wurde sooooo toll betreut und empfand es wirklich nicht als sooo schlimm:D bei mehr fragen einfach melden.

    ich wünsche euch gute besserung,
    alles gute
    bis bald
    elke