1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Nach Reha - immer noch keine gesicherte Diagnose

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von tina-elisa, 10. Januar 2005.

  1. tina-elisa

    tina-elisa Guest

    Hallo,
    es ist schon eine Weile her, seit ich hier geschrieben habe. In Kurzfassung hab ich Schmerzen, Krämpfe und Mißempfindungen in Rücken (Spondylarthrose, gesicherte Diagnose), rechtes Handgelenk (?) rechte Hüfte (beginnende Coxarthrose, gesicherte Diagnose, aber kein Grund, warum es so schmerzt) und immer wiede springende Schmerzen in allen Regionen. Viele Muskelkrämpfe.
    Nun war ich in der Reha im Dezember. Im Vorfeld ist ein Versuch mit Cortison gemacht worden (Hausarzt) der wunderbar angeschlagen hat. Ich war sehr fit und hatte deutlich weniger Schmerzen. Internistischer Rheumatologe hats wieder ausgeschlichen und alles fing von vorne an. Rheumatologe meinte nach unzähligen Untersuchungen und Laboruntersuchungen: eher kein Rheuma, aber ganz genau weiß mans nicht.
    In der Kur waren die Stimmen 2:1 für Rheuma.
    Die Kur war schön und erholsam, mit null Verbesserung für meine Schmerzen. Ich hab jetzt ein Tens, dass mir etwas hilft.
    Die Diagnosen von der Kurklinik:
    • ISG Dysfunktion rechts (MRT war komplett unauffällig)
    • Zustand nach Neuroborreliose - Verdacht auf postinfektiöse Polyarthritis
    • V.a. Rheumafactor-negative Polyarthritis
    • Spondylarthrose LW5 / SW1
    Jetzt hab ich diese Woche einen Termin beim Hausarzt um die Kur und die anschließenden Behandlungen (= KG) zu besprechen und werde mich so bald wie möglich auch noch beim Rheumatologen vorstellen. Vor meiner Kur war eine Basistherapie angedacht, nur wollte der Arzt das nicht so kurz vor der Kur anfangen, was ich auch begründet fand.

    Trotzdem bin ich jetzt sehr ratlos. Im Grunde weiß ich ja immer noch nicht viel, außer das mir cortison so super geholfen hat. Und: unter der Cortison-Behandlung haben sich sogar meine Gynäkologischen Beschwerden deutlich verbessert. Das alles muss doch was zu bedeuten haben!

    Am liebsten hätte ich natürlich, dass mir ein Arzt sagt: das ist es, und so wird es behandelt.
    Ich komme mit den vielen, zunehmenden Schmerzen immer schlechter zurecht, schlafe sauschlecht mit zu vielen Unterbrechungen und meine Kräfte nehmen nicht gerade zu. Gestern hatte ich einen ganz guten Tag, über den ich sehr froh war, denn die letzten Wochen waren ganz schlimm.

    Wenn also von Euch noch jemand was dazu sagen kann, wäre ich sehr dankbar? Passt das alles zusammen? Ich hab immer den Eindruck, ihr hier seid die wahren SpezialistInnen.

    Liebe Grüße von tina-elisa
     
  2. KleineHexe

    KleineHexe Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2004
    Beiträge:
    18
    Zustimmungen:
    0
    Hi tina - elisa!

    Ich schick dir mal ganz viel Kraft rüber, kann dir leider nichts raten, kann aber nachfühlen wie es dir geht. Die Sache mit Spondylarthrose und Coxarthrose, Schmerzen überall und keiner weiss was es ist, die habe ich auch!

    Bleib weiter am Ball und lass dich nicht unterkriegen!

    Grüße
    hexe
     
  3. Monsti

    Monsti das Monster

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    6.880
    Zustimmungen:
    15
    Ort:
    am Pillersee in Tirol
    Hallo Tina-Elisa,

    tut mir leid, dass Dir die Reha außer einer Erholungszeit keine wirkliche Besserung gebracht hat. Es ist aber nicht ganz richtig, dass Du bisher keine Diagnose hättest - Du hast jedoch noch keine wirksame Therapie. Eine solche zu bekommen, wäre jetzt der nächste Schritt.

    Dein Hausarzt ist mit diesem Thema garantiert überfordert, insofern ist es gut, dass Du Dich beim Rheumatologen vorstellen willst. Bleib konsequent am Ball und verliere nicht den Mut!

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  4. Denise1276

    Denise1276 Guest

    viel Kraft und eine dicke Portion Optimismus für Dich!

    Liebe tina-elisa,

    ich kann gut nach empfinden, wie Du Dich fühlst. Mir geht es ähnlich. Nach zwei Knie-OP's habe ich auch im Dezember einen Reha-Aufenthalt hinter mich gebracht. Leider auch ohne Erfolg. In der Reha mutmaßte man, ich hätte Weichteilrheuma, außerdem eine Osteonekrose (der Knochen stirbt ab) im linken Knie. Leider hat sich diese Diagnose bei einer Wiedervorstellung im Krankenhaus auch bestätigt. Ich bekomme aber nur kluge Ratschläge, warten bis die Durchblutung wiederkommt, Schmerztherapie etc. Schmerzen sind bei ein Dauerzustand. Von den Medis werde ich langsam richtig depressiv. Am 27. habe ich einen Termin beim Rheumatologen, ich hoffe, langsam Hilfe zu bekommen und richtig eingestellt zu werden.

    Liebe Grüße
    Denise1276
     
  5. Hofi

    Hofi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    231
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Meck.Pom.
    Hallo Tina-elisa

    Kann mir gut vorstellen wie du dich fühlst. Aber so ganz ohne Diagnose stehst du ja nicht da, wie Monsti auch schon festgestellt hat.
    Das sehe ich auch so, denn auch die Schmerzen die nicht aufhören wollen machen einen kirre.
    Was war dies denn für eine Kur. Ich habe die Erfahrung gemacht, kann mir zur Diagnosefindung bisher keine meiner 3 Kuren geholfen hat. Gut getan hat mir die Kur immer getan.Aber auch ich fand es sehr zermürbend nach einer Rhea nicht genau zu wissen, was genau mir fehlt.
    Viel. solltest du mit deinem Doc mal besprechen,on die Einweisung in eine Rheunamklinik etwas nutzt. Wenn du einen Termin beim Rheuma Doc hast, kannst du ihn ja auch dannach fragen.

    Ich wünsche dir viel Kraft

    Hofi