Hallo
Ist das denn wirklich so dramatisch, 5 mg Kortison zu nehmen? Damit habe ich zumindest noch ein Leben
Nun, mir ist die vergangenen Jahre schon aufgefallen, wie Mediziner bei dem Thema "Cortison" zurückweichen
(... so, als ob man vom "Teufel" redet ...).
Dieses ärztliche Verhalten ist mir insofern fremd, da ich ja bereits seit früher Kindheit
mit der Einnahme bzw. Verabreichung (Injektionen) dieses wirksamen Medikamentes
bezüglich einer anderen immunologischen Erkrankung konfrontiert war.
Um jetzt nicht ausführlicher zu schreiben, welche Erfahrungen ich in den letzten Jahren mit Rheumatologen
zu diesem Thema machte, komme ich nun zum aktuellen "Endergebnis".
Mein Rheumatologe gab - letztendlich - sein Einverständnis, dass ich als Basis-Therapie
5 mg bis 7,5 mg Prednisolon täglich als Basis-Therapie bezüglich meiner rheum. Erkrankungen einnehmen darf!
Regelmäßig sollen hausärztlich der Kalzium-Wert sowie Vit. D-Wert kontrolliert werden,
sowie auf meine Nieren(filter)werte geachtet werden.
Die Knochendichte soll auch mittels Messungen überprüft werden.
Sonstige fachärztliche Untersuchungen (Organe) finden halbjährlich bis jährlich statt.
Andere oder weitere Immunsuppressiva kommen - in meinem Fall - nicht zum Einsatz.
Also selbst komme ich mit der tägl. Einnahme von 7,5 mg Prednisolon gut klar
und empfinde dadurch eine etwas verbesserte Lebensqualität als zuvor,
wo ich jahrelang nur bei Rheuma-Schüben einen Cortison-Stoss (mit max. Dauer von 12 Tagen),
verabreichen durfte.
Soweit zu meinen Erfahrungen.