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Nach Abmahnung->Suspendierung

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Schlappi, 13. März 2010.

  1. Schlappi

    Schlappi Neues Mitglied

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    Hallo,

    nach einer Abmahnung, welche ich am 04.03. erhalten habe, bin ich heute nach Beendigung meiner Krankschreibung vom Dienst suspendiert wurde. Meine Chefin möchte nicht, daß ich auf Arbeit erscheine. Auch at meine Chefin einen Antrag beim Integrationsamt zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses im gegenseitigem Einvernehmen gestellt, die Begründung meiner Chefin ist das aller letzte und nicht mehr zu verstehen. Muß jetzt auch Stellung dazu nehmen.Ich bin am Ende, ich habe meine Arbeit geliebt, diese gab mir Halt nach meiner Scheidung und nun ist mir alles genommen worden. Alles nur wegen einer Auseinandersetzung von Kolleginnen, welche ohne Chef zu klären gewesen wären. Aber nun ist es so eskaliert, alles wird mir zugeschoben.
    Habe einen Anwalt mit diesem Sachverhalt betraut und muß versuchen durchzuhalten, was sehr schwer ist.
    Mein Rheumadoc hat die Medies hochgefahren, habe ständig Schmerzen, der Kreislauf versagte, so daß ich auf der Intensivstation landete.
    Kann es eigentlich noch tiefer gehen...?
    Ich möchte euch nicht die Ohren voll jammern-sorry. Das Niederschreiben hilft mir ein klein wenig.
    Liebe Grüße an alle und euch eine bessere Zeit wünscht Schlappi
     
  2. Silvermoon

    Silvermoon Neues Mitglied

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    Schönste Stadt der Welt!
    Du hast das einzig Richtige gemacht, nämlich die Sache einem Anwalt übergeben. Sieh zu, dass Du Dich erstmal von guten Freunden trösten lässt. Ich glaube, bei sowas braucht man ganz viel Unterstützung!

    Liebe Grüße
    Silvermoon
     
  3. Rheuma1984

    Rheuma1984 Neues Mitglied

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    Hallo,
    was machst du denn beruflich, dass man dich so behandelt????:(
    Mein Freund hat diese Prozedur hinter sich gebracht und vor dem Sozialgericht und Arbeitsgericht den Prozess gewonnen. Angeblich wußte der Arbeitgeber nicht, dass er Vorteile hat, wenn Behinderte im Betrieb vorhanden sind. Mein Freund hat alles ohne Rechtsanwalt erledigt, denn sonst hätte er auch noch Kosten gehabt. Das Arbeitsgericht hat den Arbeitgeber und die Agumente mit einem Satz zu schweigen gebracht und der Arbeitgeber hat sich - sage und schreibe - entschuldigt. Somit hat meine Freund - 6 Monate freigestellt - wieder seinen 8 Stunden Job.:a_smil08:
     
  4. Elke Trapp

    Elke Trapp Neues Mitglied

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    hallo schlappi,

    lass dich erst einmal ganz doll drücken. du mußt nicht verzweifeln, denn du hast erst mal den richtigen weg gewählt. habt ihr in eurem betrieb eine schwerbehindertenvertretung, dann ganz schnell hin und informieren. diese muß auch bei einer abmahnung und erst recht bei suspendierung und kündigung neben dem intergrationsamt zustimmen. vielleicht solltest du dir auch hilfe beim intergrationsfachdienst in deiner nähe hife suchen, dass geht auch ohne anwalt und kostet nichts. habe gute erfahrungen damit.
    nun wünsche dir erst einmal etwas ruhe und dann sortiere und kämpfe.
    wenn du noch mehr infos brauchst, dann per pn.
    ganz liebe grüße vom wassermann:a_smil08:
     
  5. Melanie_1972

    Melanie_1972 Neues Mitglied

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    Hallo Schlappi,

    das wird jetzt eine harte Zeit. Mir ist es ähnlich gegangen. Dem Antrag auf Kündigung wurde bei mir innerhalb von ca 6 Wochen entsprochen aufgrund der Schwere der Erkrankung. Es kam auch zu einer Gerichtsverhandlung bei mir, da sie die Fristen nicht eingehalten hatte und zuvor mich auch gekündigt, obwohl ich damals 50% hatte. So mußte sie mich nach dem ersten Verfahren wieder einstellen und hatte dann beim Versorgungsamt die Kündigung beantragt.
     
  6. Schlappi

    Schlappi Neues Mitglied

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    Vielen Dank!

    Hallo,

    vielen Dank für eure Zeilen. Bin als Arzthelferin in einer Praxis mit 3 Angestellten tätig. Die Kündigung soll nicht aus medizinischen Gründen erfolgen, sondern aus unausgesprochenen Problemen von uns 3 Arzthelferinnen, wobwi die andern 2 sich bei der Chefin ausheulten, ohne vorher mit mir darüber zu sprechen. Bin 13 Jahre in dieser Praxis, liebe meine Arbwit und die Patienten-> deswegen ist die sogenannte Freistellung/Suspendierung so schwer zu ertragen.
    Am 16.03. fahre ich zum zuständigem Integrationsamt, wußte auch nicht, daß man da Hilfe erhalten kann. Werde gleich mal googlen, wo ich die Stelle finden kann. Bei uns gibt es keinen Betriebsrat o.ä.
    Meine Anwältin wird mir schon helfen, ich vertrau ihr.
    An alee ein schönes,schmerzarmes Wochenende!
    Schlappi
     
  7. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Hallo Schlappi,
    ich kann Dir leider (!) auch Tips geben.

    Habe viele Jahre als Arzthelferin gearbeitet,
    mir ist es mit Kolleginnen ähnlich ergangen.
    Es war Mobbing in Vollendung, und das sage ich nicht nur weil dieses
    Wort in Mode ist.
    Bin dann während der Reha aus "betrieblichen Gründen" gekündigt worden, weil ich nicht von 20 Std. auf Voll gehen konnte/wollte.
    Letztlich war ich nicht böse drum, hatte die Zickerei doch ein Ende und ich konnte mich beim Arbeitsamt melden.

    Mein Tipp: melde Dich schnellstmöglich als Mitglied beim
    Bundesverband der Artzhelferinnen (BdA) an.
    Die haben eine superkompetente Rechtsabteilung, die Dich auch vor Gericht unterstützt.
    Und der Sozialverband sowieso.

    Eine Arztpraxis ist leider nicht grundsätzlich bei Krankheit etc. verläßlich, eher das Gegenteil.
    Wenn Du den ganzen Mist mal lesen willst, dann sieh mal im Jahr 2005 nach.
    Heute habe ich mit meinem Ex- Arbeitgeber ein gutes Verhältnis, ist bei Beschwerden sofort für mich da.
    Und er hat mich nochmal auf die damaligen Vorkommnisse angesprochen und zugegeben, das er in die Mobbing- Falle der Ersthelferin gelaufen ist. Inzwischen hat sie gekündigt weil sie nicht mehr so agieren konnte wie sie wollte und drangsaliert eine andere Praxis.
    Ergo: leiste Widerstand, werde bockig und nicht ergeben!
    Eine nette Portion Wut im Bauch ist viel besser als sich runterziehen lassen.

    Ich wünsch Dir alles Gute, schreib wenn´s gut tut.
    LG von Juliane.