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sunrise2
Guest
Folgenden MUTMACHER hatte ich schon einmal geschrieben, aber offensichtlich hat es da KEINEN interessiert. Schade eigentlich!!
@ Simon ich drücke dir fest die Daumen, bis Montag!!!!
Hallo ihr Lieben,
ich möchte euch ein wenig Mut machen und vorallem, bitte last den Kopf nicht hängen. Egal an was ihr erkrankt seit.
Meine Erkrankung begann mit 17 Jahren und glaubt mir, ich bin schon durch die Hölle gegangen. Nicht locker lassen, kämpfen, kämpfen, kämpfen.
Zum Glück kannte man damals noch nicht so grasse Medis, denn dann hätte ich meine beiden Kinder nicht, die jetzt schon erwachsen sind.
Endoxan zum Beispiel hat bei mir auch nix gebracht. Spender Immunis konnte ich aufgrund einer Monoklonalen Gammopathie nicht bekommen. Jahre mit hohem Cortison und MTX und Immurek waren die Folge.Beides hat weder den gewünschten Effekt gebracht noch habe ich es wirklich vertragen.
Ich bin den Ärzten in BB (Bad Bramstedt) sehr dankbar. Sie haben mich über Jahre begleitet. Im vergangen August habe ich dann Retuximab (Mab Thera) bekommen.Das sind künstlich vervielfältigte Immunis (also von einem Spender, soviel ich weiss), so dass die Gefahr der Infektionen sich eigendlich ausschliest. Es war das größte Wunder was ich im Laufe 32 jähriger Erkrankung erlebt habe. Mir ging es zusehens besser. Auch die Ärzte waren positiv überrascht. Die letzten beiden Übertragungen habe ich dann in einer Klinik in meiner Heimatstadt machen lassen.
Was soll ich sagen, ich arbeite sogar wieder für 7 Stunden die Woche(verteilt auf 2 Tage).
Natürlich schlucke ich auch fleißig meine Medis.Ich werde nie mehr voll leistungsfähig sein. Seit 2000 bekomme ich EU. Es gibt Tage da geht halt einfach gar nichts. Vor vielen Jahren hat mir einmal ein Prof. gesagt:
"Bitte nehmen sie die Krankheit an."
Ich hatte zwei kleine Kinder eine Myokarditis, meine Nierenwerte waren im Keller und ich konnte nicht mehr gehen.Seit vielen Jahren rede ich von "meiner Vaskulitis"
Es war ein sehr langer Weg, aber er hat sich gelohnt. Nicht abwimmeln lassen von den Ärzten, alles hinterfragen, meistens sind es nicht die Kassen die nicht zahlen wollen, sondern es sind die Krankenhäuser, oder Ärzte, deren Bitget mit so einer teuren Medikation volkommen gesprengt wird.
Ich bin bei der AOK Bayern und auch wenn ich um einiges kämpfen musste, ich habe immer jede notwendige Behandlung bekommen. Leider müssen wir kämpfen, ich finde dass auch sehr schade, aber es nützt ja nix. Es geht um euch!!!!!
Ich wünsche euch die Kraft zum durchboxen eurer Rechte, wenn ihr Hilfe braucht meldet euch bei mir, ich helfe euch gern.
Eine schmerzerträgliche Zeit
wünscht euch
sunrise2
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