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Mtx

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Luna&Bibo, 7. Juli 2012.

  1. Luna&Bibo

    Luna&Bibo Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich brauche Info. wie MTX tatsächl. vertragen wird. Ich soll es einnehmen 15mg. in Tablettenform und Folsäure.
    In der Rheumaklinik habe ich nur nachteiliges gehört von MTX wie Haarausfall, Leber- und Nierenschäden. Jetzt mach ich mich ganz verrückt und will das MTX nicht einnehmen.
    Hat jemand Erfahrung und kann ich MTX nehmen und leben und evtl. mein dämliches Kortison dann absetzten.
    Ach bitte, Antwortet mir.l:o
     
  2. Anja93

    Anja93 Neues Mitglied

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    Hallo Luna&Bibo,

    ich nehme seit fast 2 Jahren nun MTX (20mg),aber halt in Form einer Spritze.

    Ich habe schon viele Nebenwirkungen mitgemacht,wie z.B. Haarausfall,Übelkeit,Fieber & Nierenbeckenentzündung :(

    ..ich selber überlege zur Zeit,das MTX abzusetzen weil es mir nicht mehr wirklich hilft.
    Deshalb will ich beim nächsten Arztbesuch versuchen ein anderes Medikament zu bekommen.


    Liebe Grüße
    Anja93
     
  3. Luna&Bibo

    Luna&Bibo Neues Mitglied

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    MTX Erfahrungen

    Danke.
    Es unterstütz meine bereits eigenes Wissen.
    Ärzte sind Ärzte und keine Herrgötter in Weiss, deshalb glaube ich den Patienten:) mehr.
     
  4. Lockenfee

    Lockenfee Neues Mitglied

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    Hallo Luna&Bibo,

    ich nehme seit über einem Jahr 15 mg MTX. Von Deinen genannten Nebenwirkungen habe ich nur die Übelkeit. Den Rest gar nicht. Es reagiert eben jeder anders.

    LG
     
  5. Ni.Ka

    Ni.Ka Mitglied

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    Ich nehme 20mg MTX seit einem Jahr, Nebenwirkungen habe ich keine mehr, außer Durst:D. Haare sind noch alle da (unterstützend nehme ich seit 20 Jahren Biotin und Zink), keine Übelkeit, kein Schwindel, und jeden Monat sind meine Nieren-Leberwerte sowas von top:top:
    Jetzt nach einem Jahr wirkt MTX bei mir soweit, das ich noch nicht mal mehr bei Regen einen Schub bekomme, das stimmt mich natürlich sehr sehr froh. Bin Beschwerdefrei.
    Die erste Zeit hatte ich einen metallischen Geschmack im Mund und mitunter etwas Schwindel, aber nun ist nichts mehr zu finden. Unter Erkältungen etc. leide ich auch nicht, insofern bin ich ganz zufrieden - Zur Zeit!
     
  6. Madita

    Madita Giraffenfan

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    Hallo Luna&Bibo !

    Ich kenne keine Nebenwirkungen (seit Anfang an - Oktober 2005) und deshalb mein Rat an Dich: Lasst Euch nicht verrückt machen
    Sollte MTX tatsächlich nicht vertragen, wegen besagten Nebenwirkungen oder gar nicht erst anschlagen, dann sofort beim Doc auf der Matte stehen. Man ist ja sowieso ständig unter Kontrolle.

    Es drückt Euch die Daumen
     
  7. Silvi

    Silvi Mitglied

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    Hallo

    Spritze seit 4 Monaten MTX und habe nach anfänglichen Probs mit Übelkeit seit 3 Wochen keine Nebenwirkungen mehr. Ich bin der Pharmaindustrie sehr dankbar. Noch viel mehr nachzulesen über MTX gibt es übrigens in den vielen andern MTX Threads....
    Alles Gute, Silvi
     
  8. francop

    francop Neues Mitglied

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    Moin Moin,

    wie bei jedem Medikament gibt es natürlich eine Wirkung/Risikoabschätzung deines Arztes. Die Wirkung ist halt, dass die entzündlichen Reaktionen geblockt werden und deine Gelenke länger funktionell bleiben.

    Der Beibackzettel ist schon grusselig, aber letzendlich hilft MTX, mir zumindest sehr gut...

    Natürlich muss man sich darauf einlassen und auch mit den Nebenwirkungen umgehen lernen...vieles kann man selber machen...z.B. nehme ich MTX nachts 1h vor dem schlafen gehen, dann ist die mögliche Übelkeit egal.

    Also keine Angst....15mg sind ja auch nicht so viel

    Was das Cortison betrifft: Wahrscheinlich wird die Basistherapie mit geringer Cortisongabe ergänzt....das wäre nicht unüblich....ich nehme seit 2 Jahren 5mg Cortison täglich, 20mg MTX freitags und 3TBL Folsäure Sonntags


    Grüße

    Francop
     
  9. Sprodde

    Sprodde Mitglied

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    Wie MTX vertragen wird, ist doch individuell verschieden. Jeder reagiert anders und so mancher spürt vielleicht überhaupt keine Nebenwirkungen...

    Jeder muss für sich abwägen. Wir nehmen dieses Medikament ja nicht aus Jux. Ich z.B. brauchte es, um mit dem Cortison auf eine verträgliche Dosis herunter zu kommen. Bei mir haben mittlerweile die Nebenwirkungen nachgelassen und ich kann langsam mit beiden Medis wieder runter. Mein Ziel ist, irgendwann ohne MTX und mit 2-3mg Cortison auszukommen...

    Ich bin auf einem guten Weg. Anfangs hab ich dieses Zeug verteufelt, aber ich bin froh, dass es das gibt...
     
  10. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    ich nehme ebenfalls u.a. mtx, und zwar 7,5 mg wchtl. zurzeit als tablette. nebenwirkungen lesen sich im beipackzettel erstmal gruselig, aber das ist bei den meisten rheuma-medis so. mein tipp: nicht wild machen lassen, einfach selbst probieren.
    ich nehme das mtx spät abends vor dem zu bett gehen, dann merke ich es nicht so, dass ich mich anfangs immer ziemlich elend fühle, sondern verschlafe diese unangenehme phase. am nächsten tag fühle ich mich schlapp und habe einiges an schmerzen, aber das ist dann am übernächsten tag, wenn das mtx vrrstoffwechselt wurde, weg. den rest der woche geht es dann deutlich besser als ohne.
     
  11. sprotte

    sprotte Neues Mitglied

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    Wie kann man der Pharmaindustrie dankbar sein:eek: Geht Dein Rheuma davon weg oder bleibt es ,so das Du Dein Lebenlang dieses Zeug nehmen mußt.Ein Schelm der schlimmes dabei denkt.
     
  12. käferchen

    käferchen Guest

    Ich nehme seit 2 Jahren MTX (15mg/Woche) in Tablettenform, ausser etwas Mattigkeit am nächsten Tag habe ich gar keine Nebenwirkungen gehabt.
    Man sollte sich nicht davon verrückt machen lassen was andere mit dem Medikament erlebt haben. Viele nehmen ja auch noch andere Medikamente zusätzlich.
    Und Aspirin z.B. vertägt ja auch nicht Jeder. Und dennoch tut es wieder anderen gut.
     
  13. kroma

    kroma Dermatomyositis

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    hallo luna&bibo
    bange machen gilt nicht - das mal vorweg!

    - ob und welche NW du bekommst kann dir keiner sagen, wie mehrfach erwähnt, reagiert jeder patient anders und individuell.
    - jedes basismedikament ist gift - wenn du das so sehen willst
    - ganz wirst du wohl nicht vom cortison runterkommen, ein kleiner rest wird dir, wie den meisten, als erhaltungsdosis bleiben.
    aber das gewicht reduziert sich wieder, je mehr du corti reduzierst (meine erfahrung)
    - folsäure braucht der körper zum ausgleich, auch ein gängiges procedere
    - was du unbedingt beachten solltest, trinke wie ein kamel!!!!! wasser, ungesüßte kräutertees usw.

    und jetzt meine erfahrung:
    ich habe nämlich heute jahrestag - den zweiten!! Jawoll und gottfroh bin ich!

    Allerdings habe ich, um meinen magen zu schonen, gleich mit spritzen begonnen, 20 mg, keine nebenwirkungen zu verzeichnen
    und vorsichtshalber (ich belasse es auch dabei) Nux vomica D6 falls doch übelkeit aufkommen sollte. bis heute auch hier nichts.

    den haarausfall habe ich übrigens nur vom cortison.

    ich wünsche dir viel glück und ende wie ich begonnen habe:
    bange machen gilt nicht!

    kroma
     
  14. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    ich kann es verstehen. ich war nämlich auch schon so manches mal froh, dass es wirksame schmerzmedikamente etc. gibt und die werden nun einmal nicht in der kfz-werkstatt hergestellt :cool: in der regel handelt es sich bei allen rheumatischen erkrankungen um chronische erkrankungen, die man nicht mehr los wird, egal was für medis man sich einpfeift. und wenn ich weiß, dass ich eine krankheit den rest meines lebens haben werde, bin ich eindeutig entspannter, wenn ich die chance darauf habe, ein einigermaßen schmerzarmes leben zu führen.
     
  15. Silvi

    Silvi Mitglied

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    Hallo mimi, Du sagst es überdeutlich.... ohne unsere Medikamente würde es den allermeisten von uns schlechter gehn...
     
  16. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Silvi, mimi67


    Diese Haltung kann ich nur unterstützen.
    Ich verstehe sprottes Unzufriedenheit, aber man könnte sie/ihn so verstehen, als sei die Pharmaindustrie vielleicht nicht schuld am Rheuma, aber verantwortlich für den chronischen Verlauf....und das finde ich ziemlich gewagt und ungerecht :(


    Ich musste sehr über mimis Kfz-Werkstatt schmunzeln, aber sie hat Recht :)
    Wenn jemand eine bessere (wirksame, nebenwirkungsfreie, "angenehme", "natürliche" oder was auch immer) Alternative hätte, wäre die Pharmaindustrie schnell aus dem Geschäft; solange das nicht so ist, finde ich sie unentbehrlich (ich verdiene mein Geld nicht in und auch nicht mit der Pharmaindustrie, um das gleich vorwegzunehmen!)


    Liebe Grüße,
    Frau Meier
     
  17. took1211

    took1211 Guest

    Hallo,
    man sollte doch die Betrachtungsweise nicht zu eng eingrenzen.Jeder weiß,egal unter welcher rheumatischen Erkrankung er leidet,dass die Medikamente
    erhebliche NW zur Folge haben können.Bei dem Einen stärker,bei dem Anderen schwächer.
    Habt ihr euch schon mal die Frage gestellt,was aus uns geworden wäre ohne diese Medis?Ich kämpfe über 25 Jahre,habe sehr schlechte und auch gute
    Zeiten hinter mich gebracht.Ich möchte nochmal soviele Jahre leben mit einer guten Therapiemöglichkeit.Dazu braucht es eine Forschung,die neue Medis
    auf den Markt bringt.Auch diese werden wieder NW hervorrufen.
    Aber in unserem Erfahrungsaustausch geben wir uns Tipps,wie man die NW abschwächen kann.Und das finde ich sehr gut und hilfreich.

    lg took
     
  18. wotti

    wotti Mitglied

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    also ich hatte auch Riesige bedenken dieses Mittel MTX einzunehmen.Ja sicher es ist kein Asperin " aber ohne nee die Schmerzen ! das möchte ich nichtmehr erleben. Hatte am anfang als ich es einnahm leichte Kopfschmerzen ,mehr nicht, kein Haarausfall nichts.Was später mal die Nebenwirkungen bewirken weiss ich nicht .Aber wenn ich es nicht nehme dann schreitet es immer weiter und meine Gelenke (kann ich wohl ganz vergessen ) nein solange es keine andere möglichkeit gibt nehm ich es . Denn ich hab schon sehr schlimme Gelenkverformungen gesehen Und die Oberationen die dann anstehen ,was ist mit dehen? Nakosen sind auch nicht ohne . Aber es muss jeder für sich entscheiden.Das kann man nicht ve
    verrallgemeinen.

    lg.wotti
     
  19. bonito

    bonito Neues Mitglied

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    Mach dich nicht verrückt.
    Wenn du den Beipackzettel von Aspirin liest, denkst du auch, du fällst von einer Pille tot um.
    Es ist allerdings meist von Vorteil, MTX als Spritze zu nehmen. (parenteral - unter Umgehung des Verdauungstraktes)
    Meine Nebenwirkungen waren vor allem in den Wochen 4 bis 8 teils heftig, meist aber nur minutenkurz.
    Einmal schwerer Gesichtfeldausfall, Schwindel, Übelkeit, Speichelfluß, übles Ziehen am Rippenbogen. Wie gesagt: kurze heftige Attacken.
    Blutwerte OK. Inzwischen ist eine Benommenheit nach der Spritze für ca. 48 Stunden das größte Übel.
    Ich nehme MTX/Folsäure jetzt ein halbes Jahr.
    Damit kann ich gut leben.

    Auch Kortison würde ich nicht als dämlich bezeichenen.
    Als ich letzes Jahr noch ohne Diagnose (Polychondritis) war und innert 6 Monaten an die 30 schwere Entzündungsschübe durchleben durfte :), war Kortison die einzige Möglichkeit!!! die Krankheit erstmal zu stoppen.

    Viele Grüße und Kopf hoch :)

    Manfred
     
    #19 8. Juli 2012
    Zuletzt bearbeitet: 8. Juli 2012
  20. käferchen

    käferchen Guest

    Hallo Luna und Bibo,

    Wenn Du aufmerksam die Berichte liest wirst Du feststellen dass das MTX bei Jedem anders wirkt. Es kann Dir niemand-weder Patienten noch Ärzte -sagen wie es bei Dir wirken würde wenn Du es nimmst. Das hättest Du glaube ich gerne, das Dir die Entscheidung jemand abnimmt es zu nehmen oder nicht.
    Auch eine Tablette Paracetamol wirkt bei Jedem anders. Auch da entscheidet der mündige Bürger für sich sie einzunehmen oder nicht. Niemand wird gezwungen.
    Ärzte sind sicherlich keine Halbgötter in Weiss, aber von einigen Sachverhalte haben sie doch wohl mehr Wissen als ein Bäcker.
    Wenn Du mit Deinem Arzt nicht einverstanden bist-wechsel ihn. Die Möglichkeit hat Jeder heutzutage.

    Für viele Erkrankte ist das MTX eine Grosse Hilfe gegen ihre ständigen Entzündungen und Schmerzen, die Hilfe anzunehmen und daraus zu profitieren
    liegt bei Jedem selber.

    Gleiches gilt für das Kortison welches hier in einem Beitrag als "dämlich" bezeichnet wurde. Solch eine Aussage zeugt von einer ganzen Menge an Unwissenheit über das Medikament. Aber, auch hier gilt: niemand wird gefesselt und damit fremdbestimmt gefüttert!

    Was mir hilft und was nicht muss ja nicht für Jeden anderen gelten.
    Viele Grüsse und schönen Sonntag
    Käferchen.