MTX: wie lange? positive Erfahrungen?

Dieses Thema im Forum "Klassische langwirksame Antirheumatika" wurde erstellt von Plumes, 14. August 2011.

  1. vinbergssnäcka

    vinbergssnäcka Registrierter Benutzer

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    Hallo Bienchen,

    welche Ärzte reagieren denn so darauf, das du schon 2 Jahre MTX nimmst?

    Ich habe das Gefühl, das Ärzte, die nicht selber damit umgehen, wie zB Rheumatologen dies tun, keinerlei Ahnung von MTX haben. Gute Ärzte geben dies direkt zu.

    Ich habe mit einigen Ärzten (die ich für sehr kompetent empfinde, die anderen erwähne ich nicht ;-)) über MTX aber auch über die Alternativen Kortison und NSAR diskutiert.

    Das resümee für mich war, das beides Kortison und NSAR in der Langzeitanwendung viel gefährlicher sind. Kurzzeitig kein Problem, aber langzeitig können irreversieble Schäden auftreten (auch Todesfälle bei NSAR) die sich oft nicht lange vorher ankündigen.

    Die meisten schweren Nebenwirkungen von MTX kündigen sich vorher an und können durch regelmässige Kontrolle entdeckt werden und bei rechtzeitigem Absetzen auch wieder verschwinden. So wurde mir das erklärt.

    Ansonsten wäre es für mich bedeutend einfacher eine entsprechende Dosis Kortison zu nehmen...und dann ist alles gut:rolleyes:

    Das Beste wäre doch, Euch wirklich mal von einem guten Arzt beraten zu lassen...schildert Eure Bedenken und fragt nach Alternativen, fragt, was passieren kann...oder eben auch nicht....

    ..das Wichtigste ist, das man Vertrauen hat in die Behandlung, das ist doch ein Grundprinzip...hat man das nicht, kann die Beste Medizin nicht helfen...

    lieben Gruss
     
  2. Gertrud

    Gertrud Registrierter Benutzer

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    Ich musste gerade MTX wegen schlechter Leberwerte absetzen - und bin grottenunglücklich. Jeden Tag kommen neue Schmerzherde dazu. Mittlerweile kann ich schon gar nicht ausmachen, wo es überall weh tut - die Schmerzen gehen ineinander über. Ich nehme jetzt Arava - aber das dauert ja auch eine Weile, bis es wirkt ... und auch Cortison und Metamizon helfen nicht wirklich.

    Meiner Meinung ist das alles eine Frage der Schmerzen, meiner Meinung nach. Wer keine Schmerzen hat, der kann sich Gedanken machen um alles mögliche ... wer aber Schmerzen hat, der ist froh und dankbar über jede Hilfe.
     
  3. Fidelia

    Fidelia Fidelia

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    Hallo Bienchen!
    Ich habe mich zwar weiter oben im Thread schon gemeldet, aber vielleicht kann ich dir doch Mut machen. Ich nehme MTX nun seit mehr als zwölf Jahren, zuerst als Tabletten und seit drei Jahren spritze ich. Die Dosis beträgt 20mg. Mir geht es gut, vom MTX habe ich bisher keine bleibenden Schäden abbekommen, soweit ich weiß. Alle 6-8 Wochen werden meine Blutwerte untersucht, dazu gehören auch Leber- und Nierenwerte, und bisher passt alles. Am Tag nach der Spritze ist mir manchmal etwas flau, als ich noch die Tabletten schluckte, war das schlimmer, aber die Spritzen verursachen bei mir kaum Übelkeit. Da ich zusätzlich noch Humira spritze, ist meine RA gut im Griff, und ich bin froh, dass ich auch meinen Berufsalltag als Lehrerin gut bewältigen kann. Ich wünsche dir alles Gute!
    Liebe Grüße
    Fidelia
     
  4. BienchenSumm

    BienchenSumm summt herum

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    Vielen Dank für Eure zahlreichen und aufmunternden Antworten!!
    Ich gebe Gertrud recht, wer ständig mit extremen Schmerzen am ganzen Körper zu kämpfen hat,
    der wird sich sicherlich weniger Gedanken um Nebenwirkungen und Schädigungen durch Medikamente machen - Hauptsache, der Schmerz lässt nach.
    Bei jedem wirkt sich die Krankheit anders aus und jeder hat auch ein anderes Schmerzempfinden.
    Ich denke, ich kann mich da noch glücklich schätzen, da bei mir bis auf die Schultern und ein Knie bisher nur kleine Gelenke betroffen sind.
    Das ist auch schmerzhaft und wenn man seine Hände nicht mehr richtig gebrauchen kann, dann empfinde ich das auch als ziemliche Einschränkung.
    Aber wenn nicht gerade die Zehen entzündet sind, kann ich meistens noch gut laufen, das ist schon viel wert.
    Und es gibt auch gute Tage, wo ich die Schmerzen kaum spüre.
    Ich hab nur gemerkt, das bei mir Cortison am besten hilft. Setze ich das ab, dann kommt das dicke Ende, trotz MTX.
    Was mich allerdings auch fertig macht, ist dieses ständige Gefühl von bleierner Erschöpfung.
    Früher konnte ich den ganzen Tag hintereinander weg ackern und hatte Abends immer noch Kraft übrig.
    Jetzt sehne ich mich ständig nach Verschaufpausen und ein normaler Tag bringt mich schon an meine Grenzen.
    Da weiß ich nicht, kommt das von RA oder eher von den Medikamenten?
    Sowohl mein Hausarzt (Internist) als auch meine Gynäkologin haben MTX geradezu als Teufelszeug dargestellt und mein Orthopäde guckt auch immer betreten.
    Aber liebe Fidelia, ich freu mich, dass es dir trotz der ganzen Mittel gut geht und drück dir die Daumen, dass es so bleibt!
     
  5. vinbergssnäcka

    vinbergssnäcka Registrierter Benutzer

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    Hallo Bienchen,

    irgendwie reg ich mich ganz schön auf, wenn ich lese, was Du von den Ärzten schreibst.....wie können sie Dich so verunsichern, ohne Dir eine Alternative bieten zu können....ich finde das geradezu verantwortungslos.

    Wissen die drei Ärzte denn, wie es Dir ohne MTX gehen würde? Auch wenn es bei Dir nicht ohne Kortison geht, so vermute ich doch, das Du ohne MTX bedeutend höhere Dosen nehmen müsstest....und das Kortison ein Teufelszeug ist, im Guten wie im Bösen...vielleicht solltest Du die Ärzte (die drei) bei Gelegenheit mal darauf ansprechen, wie sie denn Deine RA behandeln würden...wenn nicht mit MTX...

    Das mit der Erschöpfung, das kennen wir sicher alle...mir geht es allerdings weit besser MIT MTX, weil ich da alles etwas besser im Griff habe.....da ist nicht so ein auf und ab....

    Ich wünsche Dir trotz allem weiterhin alles Gute...und wie gesagt...eine ernsthaftes und fundiertes Gespräch über Deine Medikamente wäre sicher wichtig....

    lieben Gruss
     
  6. BienchenSumm

    BienchenSumm summt herum

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    Also mein Internist setzt eher auf enzündungshemmende Schmerzmittel (Arcoxia, Voltaren, Iboprofen und die ganze Palette).
    Laut einer Studie sollen diese Mittel nicht das Krebsrisiko erhöhen, im Gegensatz zu MTX.
    Klar, das verunsichert mich ganz schön! Aber ich weiß nicht, ob die ständige Einnahme dieser Mittel nicht noch ganz andere Nebenwirkungen hätte.
    An Schmerzmittel kann man sich doch auch gewöhnen und dann wirken sie nicht mehr so, wie gewünscht, oder?
    Was die ständige Einnahme einer Minimaldosis Cortison anrichten kann, weiß ich auch nicht.
     
  7. vinbergssnäcka

    vinbergssnäcka Registrierter Benutzer

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    Hallo Bienchen,

    schau mal hier gibts Info zu NSAR http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtsteroidales_Antirheumatikum oder schau mal links unter Medikamente, da findest du auch Info.

    Meine eigenen persönlichen Erfahrungen mit NSAR, ich habe ca. 7 Monate Orudis retard 200mg (Ketoprophen in Maxdosis, 24h anhaltend) genommen, danach nochmal mehrere Monate 100mg retard zusammen mit Kortison, bis das MTX angeschlagen hat.

    Ja, Orudis hat den Schmerzpegel beträchtlich gesenkt! Von vielleicht 8 auf der "Richterskala" runter bis durchschnittlich 3-4...

    Aber:

    Ich war ständig wie benebelt....bin kaum Autogefahren, nur wenn ich absolut musste, das war gefährlich
    Die Schmerzen gingen ständig auf und ab und waren nicht "in den Griff zu kriegen"
    Meine Entzündungen haben sich in dieser Zeit von "nur in den Beinen" auf den ganzen Körper ausgebreitet, heute habe ich grosse Probleme mit den Händen.

    Du merkst auch akute Schmerzen nicht....ich habe mich mal an heissem Öl verbrannt, das war garnicht so schlimm, da ist mir einiges bewusst geworden.

    Durch dieses ständige benebelt Gefühl bin ich ein ganz anderer Mensch geworden...ich stand eigentlich nur noch aussen vor, vor allem meine Versuche zu arbeiten: ich habe nichts kapiert, stand ständig auf dem Schlauch..

    ...diese Tatsache führte dann dazu dass ich mich noch schlechter fühlte, bis hin zu dem Beginn von Depressionen, habe damals freiwillig Hilfe beim Psychologen gesucht...und ich neige normal nicht zu Depressionen...

    wie gesagt, das sind nur meine eigenen Erfahrungen und keinesfalls representativ...hole Dir wirklich Rat bei mehreren Ärzten oder Spezialisten bevor Du Dich in irgendeiner Richtung entscheidest...am Besten bei Ärzten, die sich mit allen(!) Möglichkeiten auskennen...und vor allem, die um die Folgen für Deine Krankheit wissen....

    lieben Gruss...und Kopf hoch...


    PS: achso vielleicht noch zur Ergänzung, ich nehme MTX jetzt seit 7 Monaten und die Schmerzen liegen so bei 2-3 und zwar relativ stabil ohne grössere Schwankungen, ich gehe wieder 25% arbeiten und mache nebenher einige Reha Massnahmen.
     
  8. Cat2

    Cat2 Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    mir wurde vor kurzem ebenfalls MTX empfohlen. Habe bald wieder einen Termin wo ich mich entscheiden soll ob ich es nehme.
    Wenn ich das hier so lese, denke ich, kann ich bei den Nebenwirkungen damit leben.. Bisher hatte ich nämlich immer eher pech, was Schmerzmittel betrifft, da ich selten eins vertrage. Das einzige was hilft ist Naproxen. Aber ich zögere jede Art immer gerne von Tabletten hinaus und lebe mit dem Schmerz. Nur leidet langsam, bzw. schon lange auch meine Freizeitaktiviät unter den Schmerzen deshalb ist denke ich das MTX eine gute Lösung.
    Meine Frage, wie äussert sich das den bei euch mit der benommenheit? Beruflich muss/sollte ich schon immer recht fit sein, habe auch eine längere Strecke immer mit dem Auto.
    MTX würde ich mir selbst spritzen..
    Wie ist das bei euch mit der Infektanfälligkeit? Da ich immer viel draußen bin, wäre das ja eher nachteilig..
    Das sind die beiden Punkte die mich noch etwas nachdenklich machen.
     
  9. bernd51

    bernd51 Registrierter Benutzer

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    Hallo Cat2,
    bin auch noch ziemlich neu hier und finde mich technisch noch nicht zurecht.Nehme MTX wieder seit Juli11.Sollte es 1 Jahr aussetzen wegen anderer OP,s,die nichts mit Rheuma zu tun haben,aber ich kann zumindest sagen,das ich in der Zeit,in der ich es genommen habe, weder mit Benommenheit noch mit höherer Infektanfälligkeit zu tun hatte als vorher.
    Schmerzmittel bekämpfen ja nur die Wirkungen und nicht die Ursache einer Krankheit.Außerdem sind sie ja nicht ohne Nebenwirkungen(Magen-Darm,Nieren,Leber usw.).
    MTX dagegen ist näher dran an den Ursachen der Schmerzen(Entzündungsaktivität z.B.)
    Da aber jeder Mensch ein Unikat ist,was du an den Antworten bezüglich der Wirkungen von MTX in diesem Forum siehst,würde ich es erstmal ausprobieren und auf die Wirkung auf dich achten.
    Rheumamedikamente nimmt keiner gern,aber man sollte die Nebenwirkungen ,die man eventuell hat, mit dem Nutzen(höhere Lebensqualität,weniger Schmerzen usw.)in Beziehung setzen.
    Rheumapatienten können nun mal nicht alles haben und leben damit.

    alles Gute für dich wünscht dir bernd51
     
  10. Cat2

    Cat2 Registrierter Benutzer

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    ja das stimmt schon, das schmerzfreieres leben bzw. ein sozusagen befreiteres leben schon echt schöner wäre.
    ich werd das auf jedenfall mal austesten, und hoffen, das auch bei mir die nebenwirkungen gering ausfallen.
    leider, wie ich ja schon geschrieben habe, bin ich bei sonst vielen medikamenten grundsätzlich mit nebenwirkungen geplant.
    aber gut, ohne zu testen, weiß ich es ja doch nicht.

    was mich nur doch noch intressieren würde, meine ärztin sprach von haarausfall..
    war das hier bei wem der fall?
     
  11. inselfan

    inselfan Registrierter Benutzer

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    Hallo ich nehme jetzt MTX seit ca einem halben Jahr und vertrage es sehr gut. Am Anfang brauchte ich noch Schmerzmittel und Cortison, ich konnte zuerst die Schmerzmittel absetzten und dann das Cortison immer mehr reduzieren, Seit Jahresanfang nehme ich auch kein Cortison mehr und mir tun nur ganz selten mal die Fingergelenke weh, vor allem wenn ich zu viel mit den Händen gemacht habe, Fensterputzen oder ähnliches. Ich denke manchmal auch mir fehlt gar nichts mehr und ich könnte doch auch mit MTX aufhören, doch davor hat mich mein Rheumatologe gewarnt, er meinte es könnte dann schlimmer ausbrechen als vorher. Infektanfälliger bin ich nicht geworden, nur müde und schlapp bin ich auch häufig und längst nicht mehr so leistungsfähig wie früher. Das einzige Problem was ich habe, meine Leukozyten sind immer recht niedrig, ich hoffe das regelt sich noch wieder, mal sehen was mitte Februar die nächste Blutuntersuchung sagt.
     
  12. bernd51

    bernd51 Registrierter Benutzer

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    hallo nochmal Cat2,
    ich weiß nicht ob der Haarausfall bei männlichen und weiblichen Patienten durch MTX unterschiedlich beeinflußt wird.Auf jeden Fall hatte ich anfangs schon ziemlichen Haarausfall bei Beginn der MTX-Therapie.
    Habe hier im Forum gelesen,das Folsäure helfen soll.Es stimmt, mir fallen kaum noch Haare aus, seit ich Folsäure nehme(mußte allerdings meinen Rheumatologen direkt darauf ansprechen).
    Wenn du der MTX-Therapie zustimmst,solltest du dir Folsäure verschreiben lassen(hat mein Rheumatologe dann gleich verschrieben).

    Gruß bernd51
     
  13. inselfan

    inselfan Registrierter Benutzer

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    normalerweise bekommt man die Folsäure grundsätzlich gleich mitverschrieben bei MTX, mein Haarausfall hällt sich in Grenzen, hab aber auch genug davon:D
     
  14. Cat2

    Cat2 Registrierter Benutzer

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    ok, ja folsäure steht auf dem merkblatt auch mit drauf, den ich von der ärztin bekommen habe, hatte das aber so verstanden, das das wichtig ist für die z.b. auftretenden aphten.
    aber gut, dann werd ich das gleich mal mitaufschreiben lassen.
    habe eigentlich erst wieder am 17.2. nen termin, aber ich denke ich ruf heut mal an und lass mir einen eher geben, umso eher ich anfangen kann, umso besser ...
     
  15. Claudia1965

    Claudia1965 Registrierter Benutzer

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    Hallo Cat2...ich fange mit MTX am 9.2. an, da sind wir ja fast gleichzeitig :) Ich drücke uns die Daumen, das es hilft und keine Nebenwirkungen macht :top:
     
  16. wurzel

    wurzel in memoriam †

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    Hallo ,
    ich hab seit 12 Jahren einen Morbus Wegener. Da ich meine Lebensdosis vom Endoxan schon lange überschritten habe bekomme ich seit August 2011 nun 20mg MTX.
    Anfangs waren die NW unerträglich, 1 Stunde nach dem spritzen und der nächste Tag waren geprägt von Müdigkeit,Übelkeit und absoluter Unlust. Dazu kamen dann noch die weiteren 1-3 Tage mit ständiger Übelkeit. Mittlerweile hat sich da eingespielt. Sicher bin ich am nächsten Tag noch nicht zu gebrauchen, aber dann gehts. Samstag abends ist für mich Spritzentag, damit ich ohne Einschränkungen arbeiten gehen kann. Zum MTX nehm ich noch Magenschutz, Calzium, Magnesium, alendronsäure, Ibuprofen. Meine Leberwerte sind vom MTX deutlich erhöht, aber immer noch zu vertreten, sagt mein Rheumadoc.
    Vom Ibuprofen allein als Entzüdungshemmer würd ich abraten, denn das geht ja auch voll auf die Leber.
    Mein Fazit: MTX ist zwar auch nicht ohne. Aber Ohne würds auch nicht gehen. Wie es beim Rheuma aussieht weiß ich nicht, aber beim Wegener wäre ich ohne MTX schon woanders.
    Viele Grüße
    wurzel
     
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