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MTX-Verordnung - bin unsicher!!!

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Annemaus, 12. Juni 2006.

  1. Annemaus

    Annemaus Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    habe seit 3 Monaten, nach einer Hüft-OP, starkes Rheuma in den Finger- und Armgelenken.
    Bisher habe ich Cortison (Prednisolun 5mg) und Indometacin 50mg. eingenommen. Ich soll nun MTX und Indo-CT 75mg. nehmen. Da ich schon erhebliche Nebenwirkungen (Haarausfall, Blässchen im Mund, Schwindelanfälle) duch das Cortison habe, möchte ich MTX eigentlich nicht nehmen, da bei diesem Präperat die Nebenwirkungen noch heftiger sind. Ich habe auch große Angst, da meine Leberwerte immer schlechter werden und durch die Einnahme von MTX mein Körper noch mehr geschädigt werden würde.
    Ich habe allerdings auch Angst, wenn ich MTX nicht nehme, dass meine Gelenke zerstört werden. Gibt es keine vernünftige Alternative zu MTX??????
    Ich habe die Schmerzen durch TCM eigentlich ganz gut im Griff. Nur die Schmerzen und Schwellungen in den Fingergelenken sind geblieben.

    Es wäre schön, wenn mir jemand hilfreiche Tips geben könnte.

    LG Anne
     
  2. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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  3. Annemaus

    Annemaus Registrierter Benutzer

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    Hallo Kira,

    vielen dank für Deine schnelle Antwort. Werde mir die Links in Ruhe durchschauen.
    Darf ich Dich fragen, welche akzeptablen Nebenwirkungen Du durch das MTX hast.
    LG Anne
     
  4. Dorothee

    Dorothee Neues Mitglied

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    Hallo,
    für mich war MTX zunächst eine gute Entscheidung, weil ich vom Cortison runterkam - allerdings nur bis jetzt 3 mg, die ich auch nicht vertrage. Die Leberwerte haben sich eingependelt und sind inzwischen ok. Ich meine, Cortison auf die Dauer kann mehr Schaden anrichten. Inzwischen sucht mein Rheuma-Doc eine 2. Basistherapie (Azulfidine hab ich nicht vertragen und wies aussieht hilft Imurek nicht).
    Viele Grüße von
    Dorothee
     
  5. Annemaus

    Annemaus Registrierter Benutzer

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    Hallo Dorothee,

    danke für Deine Antwort. Wielange hast Du MTX genommen? Wie schnell haben sich Deine Leberwerte verbessert?
    Es wäre schön, wenn Du mir sagen würdest - welche 2 Basistherapie Dein Rheuma-Doc nun in Angriff nimmt?

    LG Anne
     
  6. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    für mich akzeptable MTX-Nebenwirkungen

    Hallo Anne,

    wie gesagt, ich vertrage MTX alles in allem sehr gut.
    Mal erst generell:
    Ich spritze es selbst einmal die Woche intramuskulär in den Oberschenkel.
    Ich habe wöchentlich ( wenn nichts besonderes ist, ohnehin sechs Arzt- oder Rehatermine ) und ich sehe jeden weiteren als Belastung .

    Außerdem, wenn ich schon seine für mich einschränkenste "Nebenwirkung" in Kauf nehmen muß, daß wir vorerst keine Kinder bekommen können, dann will ich die Sache "im Griff" haben.

    Ich bekomme es jetzt seit Sommer 2002 und meine Leber- und Nierenwerte waren zu jeder Zeit in Ordnung.

    Ich spritze Mittwochs spät abends, weil ich zum einen unter der Woche leichter esse als am Wochenende und falls ich ( das kommt nur zwei / drei mal im Jahr vor) Alkohol trinken möchte, ist das auch am Wochenende wahrscheinlicher und so liegen da ein paar Tage zwischen.

    An manchen Tagen verspüre ich eine leichte, dumpfe Übelkeit, aber ich habe den Tipp bekommen, daß ein Stück Schokolade hilft und das tut es.
    Ich persönlich halte das ja für einen Placeboefekt, ist mir aber egal, weil es seinen Nutzen erfüllt.
    Ich werde auch immer besonders früh müde, baue eben nach der Spritze sehr schnell ab, aber da ich sie praktisch vor dem Zubettgehen nehme, krieg ich davon ja nicht mehr viel mit.

    Ich habe mir über eine längere Zeit angewöhnt sehr viel zu trinken, ich liege so zwischen vier und fünf Litern. Schaffe ich das mal nicht stellen sich ziemlich heftige Kopfschmerzen ein, für die ich früher nie ein Kandidat war, man gewöhnt sich an sowas.

    Was ich gemerkt habe ist , daß ich bei Kummer und Streß sehr heftig auf die Spritzen reagiere, mit Schüttelfrost, Kopfschmerz, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Hände zittern etc. das volle Programm.

    Aber da ich das weiß sorge ich dafür, daß ich Mittwochs entsprechend Ausgleich habe. Sei es entspannendes Wannebad oder ein Spaziergang, etwas was gut tut also.
    Ich bemühe mich auch an diesem Tag keine Überstunden auf der Arbeit zu machen, wenn das irgendwie geht.

    Ich habe das MTX eben wegen unseres Kinderwunsches völlig abgelehnt und habe sehr heftig reagiert. Aber dann bin ich in der Klinik in die Psychosomatik gegangen und habe davon erzählt. Die konnte helfen.
    Ich begann die Chance zu erkennen und sehe inzwischen meinen MTX-Tag in einem anderen Licht.
    Das ist MEIN Tag , ich tue was mir gut tut. Alles andere bleibt liegen.

    Damit fahre ich sehr gut.
    Es geht mir sehr gut damit.

    Ich habe, wie ( ich fürchte wahnsinnig ausführlich beschrieben) schon gesagt ein paar Dinge an die ich mich halte und dadurch ein Leben gewonnen, wie ich es mir Jahre ncht mehr hatte vorstellen können.

    MTX hat mir Kraft und Stärke gegeben.

    Ach so , früher oder später stolperst Du drüber. Ich hatte anfangs sehr starken Haarausfall, der ließ sich nicht durch die verordnete Folsäure stoppen. Aber nach der Umstellung auf Folinsäure hörte das innerhalb von ein paar Tagen auf und inzwischen wachsen meine Haare wieder wie Unkraut.

    Ich hoffe Dir ein wenig weitergeholfen zu haben, hast Du noch mehr Fragen, dann frag einfach.

    Schöne Grüße
    Kira
     
  7. Dorothee

    Dorothee Neues Mitglied

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    Hallo Anne,
    so 3 Monate hats gebraucht, bis sich meine Leberwerte normalisiert hatten. Wobei ich die Spritze (15 mg) am Freitagabend gebe und die besser vertrage als die Tabletten. Ich nehme auch keine Folsäure. Anfangs hatte ich als Nebenwirkung vor allem eine ca. 2 tägige totale Müdigkeit, ich habe oft tagsüber zusätzlich Stunden geschlafen, auch habe ich viele Haare verloren. Inzwischen ist der Haarausfall weg und ich schlafe am Samstagmorgen meistens 2 Stunden länger, das wars dann. Ich habe sonst keine Nebenwirkungen und ich finde schon, daß mir MTX viele neue Lebensqualität gebracht hat. Vor allem ist meine große Morgensteifigkeit, unendliche Müdigkeit und Lustlosigkeit weitestgehend verschwunden. Nur, wie gesagt, 3 mg Cortison sind mir geblieben und die bekomm ich auch nicht weg, dann steigt sofort die Entzündungsaktivität.
    Nach Imurek und Azulfidine als jeweils 2. Basismedi möchte mein Rheumadoc jetzt Biologicals versuchen, die ich bis jetzt für mich ablehne. Im Moment möchte ich erst mal so weiter machen.
    Alles Gute für Dich
    Dorothee
     
  8. Annemaus

    Annemaus Registrierter Benutzer

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    Hallo Ihr Lieben,
    vielen lieben Dank für Eure ausführlichen Antworten. Ich habe endlich das Gefühl, dass man mich, meine Erkrankung und meine Ängste ernst nimmt. Es ist wirklich ein schönes Gefühl sich mit anderen, die ein vergleichbares Krankheitsbild haben, auszutauschen.

    @Kira
    Mein Wochenplan ist wohl mit Deinem vergleichbar. Jeder Tag besteht aus Arztterminen, Krankengymnastik, alternative Heilbehandlung bei einer Chinesin...... Allein die Tatsache das mein ganzes Leben von dieser Krankheit bestimmt ist - zieht mich teilweise echt runter. Ich wünsche Dir, dass Du bald auf das MTX verzichten kannst und Du an Deinem Kinderwunsch arbeiten kannst.
    Ich danke Dir sehr für Deine genaue Beschreibung der Nebenwirkungen und wie Du damit umgehst. Dadurch hat sich meine
    Angst vor der Einnahme schon reduziert. Ich denke die schlechten Leberwerte bei mir sind auf das Cortison zurückzuführen.
    Wenn ich das Cortison absetze normalisieren sich die Werte wieder relativ schnell.


    @Dorothee
    Auch Dir nochmal ein Dankeschön für Deine Beschreibung. Durch die recht positive Beschreibung der Nebenwirkung stehe ich dem MTX jetzt nicht mehr so ganz negativ gegenüber. Wenn die Einnahme wirklich zu Folge hat, dass ich schmerzfrei bin und die Morgensteifigkeit abnimmt, kann man auch gut mit kleineren Nebenwirkungen leben. Ich wünsche Dir alles Gute.


    Habe Morgen eh wieder einen Termin bei meiner Hausärztin- werde mit ihr auch nochmal über MTX sprechen. Denn tun muß ich ja was.

    LG Anne
     
  9. Basti

    Basti Basti

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    Hi!


    Also ich habe letztes Jahr im Mai auch MTX verordnet bekommen.

    Man muss dazu sagen ich bin 24 Jahre alt, noch ziemlich fit,und habe eine bis heute ätiologisch nicht abgeklärte schwere rheumatische Erkrankung.

    Nach einer relativen flachen Therapie mit Cortison und Mesasalazin(Salofalk) wurde MTX dazu gegeben.

    Vorab: Ich will hier keine Ängste schüren!!!!

    Nach erstmaliger Einnahme hatte ich schwere Übelkeit und Appetitlosigkeit, leicjtes Fieber ca. 2 Tage.
    Die nächsten 5 Einnahmen (1/Woche) verliefen sehr ähnlich.

    Die 6. Einnahme war der Supergau. Bekam ganz schlimmes Fieber (40,5 °C rektal), glühte nur noch, lag mit den Kühlakkus der Kühltruhe im Bett und bin meinem lieben Doc Montags Morgens dann nur noch in die Arme gefallen, woraufhin ich erst mal 4 ltr Infusion bekam um halbwegs noch krabbeln zu können. Wurde dann sofort abgesetzt.
    Blutwerte, va. Leber blieben aber normal.

    Seither Therapie mit Imurek (Azathioprin), Cortison und Salofalk uvm. - mäsiger Erfolg. Jetzt soll Enbrel helfen....

    Tipp: Probiers einfach aus! Jeder spricht anders drauf an.

    Alles Gute :)


    Basti
     
  10. Annemaus

    Annemaus Registrierter Benutzer

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    Hallo Basti,

    vielen Dank für Dein Posting.
    Es tut mir leid, dass Du in so jungen Jahren schon so eine starke Rheumaerkrankung hast. Ich hoffe sehr für Dich, dass Du Deine Erkrankung mit Enbrel in den Griff bekommst.

    War nun Vorgestern nochmal bei meinem Orthopäden und hatte zusätzlich ein Gespräch mit einer weiteren Rheumatologin. Ich werde erstmal nicht das MTX nehmen und werde ab übernächste Woche an einer Kältetherapie und anderen Therapien in einer Tagesklinik in Wuppertal teilnehmen. Ich hoffe, dass mir dadurch die Einnahme von MTX erspart bleibt.

    LG Anne:)
     
  11. KatzeS

    KatzeS Neues Mitglied

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    Hallo Anne!

    Ich bin 24 und nehme seit etwas 6 Wochen das MTX. Ich war auch nicht gerade total begeistert, aber ich hab mich auch nicht gesträubt, weil ich davor ziemlich fertig mit den Nerven war. Hatte wochenlang Schmerzen und nichts hat wirklich geholfen. Von daher war ich trotz der drohenden Nebenwirkungen froh, endlich was zu bekommen, was helfen könnte, dass es besser wird. Ich vertrage das Medikament bis jetzt sehr gut. Beim allerersten Mal war mir am nächsten Tag etwas übel, aber das ist nach dem Frühstück schnell vergangen. Sonst hatte ich bisher keine Probleme mit dem MAgen, obwohl ich MTX in Tablettenform nehme (10mg einmal in der Woche). Hatte nur letztens Probleme mit der Mundschleimhaut und bekomme daher Folsäure. Das scheint zu helfen (auch wenn ich glaube, dass die 5mg Folsäure noch nicht genug sind, es ist noch nicht komplett weg). Im großen und ganzen bin ich also sehr zufrieden. Mir geht es viel viel besser als vorher. Ich bin nicht mehr so müde und habe das Gefühl, dass ich viel mehr schaffe. Die Schmerzen sind so gut wie weg, das Kortison habe ich auf 3,5 mg reduziert und werden es auch weiter reduzieren. Ich nehme noch meine erste Basis Sulfasalazin. Wie es damit weitergeht, werde ich wahrscheinlich im August erfahren.
    Ich will auf jeden Fall noch Kinder und bin mir auch sicher, dass ich das irgendwie schaffe. Jetzt ist es aber erstmal wichtiger, dass ich wieder gesund werde.

    Lg, KatzeS

    P.S.: Was genau machst du bei der Chinesin? Ich habe Qi Gong und Tai Chi gemacht und auch viel Gutes über bestimmte Heilmethoden von den Kursleitern erfahren, deshalb würde mich das interessieren.
     
  12. Annemaus

    Annemaus Registrierter Benutzer

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    Hallo KatzeS,

    ich habe Acupunktur und Rheuma-Punktspritzen erhalten. Die Nadeln wurden in den Kopf und entlang der Wirbelsäule gesetzt. Nach ca. 3 bis 4 Sitzungen ging es mir besser. Diese Behandlung wird allerdings nicht von der Krankenkasse bezahlt. Zusätzlich bekam ich Rheumamittel auf planzlicher Basis gespritzt und als Tropfen nehme ich Dr. Wiemanns Theuma Tonikum 3 mal täglich 6o Tropfen, die die Schwellung lindern.Ich wünsche Dir, dass Du balb wieder ganz gesund bist, und dass Du Deinen Kinderwunsch in absehbarer Zeit in die Tat umsetzen kannst.

    L G
    Anne
     
  13. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Folinsäure

    Hallo Maud,

    ich hab hier schon ganz ausführlich berichtet, wenn noch Fragen offen sind, ich bin ja da.

    http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=22769&highlight=haarausfall

    Falls dir die Suche zu lang ist, ich krieg :

    15mg i.m. MTX 1x/Woche und
    5mg Folinsäure 24Std. nach MTX, auch 1x/Woche.

    Ach so eins noch, ich bin auch als ich 25mg MTX nahm mit 5mg Folinsäure hingekommen.

    Viel Erfolg, Däumchendrück
    Kira
     
  14. negerkind

    negerkind Neues Mitglied

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    Hallo Annemaus,

    Du schreibst, das Du nach einer Hüft-OP Rheuma bekommen hast.
    Wurdest Du mal auf eine Infektion mit Staphylokokkus aureus getestet?
    Ist ein "beliebter" Infekt nach Operationen und als Auslöser einer Arthritis bekannt....
    http://www.rheuma-online.de/a-z/b/bakterielle-arthritis.html

    Wäre ja naheliegend, wenn Deine Beschwerden zeitgleich oder etwas später nach der OP aufgetreten sind.

    Grüße

    Chris
     
  15. Joelle

    Joelle Registrierter Benutzer

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    Hallo an Alle,
    Ich bin neu im Forum und habe heute morgen einen Beitrag geschrieben, ehe ich auf eure Beiträge gestossen bin. Unter MTX versteht ihr Humira?Bin ein Frischling in diesem Bereich obschon ich seit 18 Jahren mit den Beschwerden lebte ,kam kein Arzt auf den Gedanken dass ich Rheuma und Polyarthritis hätte.Ab nàchste Woche soll ich mit den Spritzen anfangen.Habe schon in meinem Land von den Erfolgen dieser Therapie gehört,ich habe trotzdem meine Bedenken mit den Nebenwirkungen. Kann man dann keinen Alkohol mehr trinken?( Mein Mann und ich trinken gerne abends ein Glas Rotwein zusammen.)Hatte jede von euch Haarausfall bekommen?Zur Zeit nehme ich nur 2mal täglich Volteren retard,weil ich keinen Cortison einnehmen kann.Mein Doc sagte mir wenigstens könnte die Krankheit gebremst werden.Habe mittlerweile eine Prothese in der linken Hand und meine Gelenke der rechten Hand sind auch schon befallen.Ausserdem hat es jetzt auch in meinem linken Fuss angefangen und ist recht schmerzhaft.Würde mich auf einen Beitrag von euch freuen.
    Mit lieben Grüssen aus Luxemburg
    Joelle(42)
     
  16. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Herzlich Willkommen

    Hallo Joelle,

    MTX und Humira sind grundverschieden Medikamente.

    MTX ist ein Immunsuppressivum ( Chemotherapie, wenn auch niedrig dosiert) und Humira gehört zu den Biologika. Die Wirkungsweise ist ganz unterschiedlich.

    MTX, auch Methotrexat oder Lantarel.

    Zum Haarausfall schicke ich dir einen link mit.

    http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=22769&highlight=folins%E4ure


    Viele Grüße
    Kira
     
    #16 12. Juli 2006
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2006
  17. JaSch

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    Huhu!
    Also ich hab mit 10 Jahren angefangen MTX zu nehmen, zuerst in Tablettenform. Irgendwann stellten die Ärzte fest, dass es nicht viel bringt, deshalb bekam ich es etwa 2 Jahre in ´Muskel gespritzt. Nachdem meine Dosis erhöht wurde, musste ich es in die Vene bekommen (meine Arme sehen schlimm aus). Vor ca. 2 Jahren habe ich angefangen es mir selbst zu spritzen. Und dieses Jahr hab ich es abgesetzt.
    Ich konnte vorallem die Nebenwirkungen nicht mehr ertragen.
    Vorallem die Übelkeit. Zwei Tage vor dem Spritzen war mir schon übel allein von dem Gedanken. An den Tag wo ich gespritzt hab, konnte ich im Tv keine Krankenhausserien sehen.
    Dann kam noch Haarausfall und Kreislaufprobleme dazu.
    Ich will die keine Angst machen, wie man hier liest, reagiert jeder auf das Medikament anders. Nach 8 Jahren konnte ich das Medi einfach nicht mehr nehmen und die Wirkung lies auch nach, deswegen bin ich jetzt froh das ich es los bin.

    Ich wünsche dir das wenn du es nimmst, es dir so hilft wie du es dir vorstellst.

    Alles liebe Janina