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MTX Spritze vergleich Tabletten

Dieses Thema im Forum "Klassische langwirksame Antirheumatika" wurde erstellt von Gugelhupf, 24. April 2013.

  1. Gugelhupf

    Gugelhupf Neues Mitglied

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    Welche Unterschiede gibt es zwischen Spritze und Tabletten, mal abgesehen von der Applizierung!
    Was wird als "besser" empfundenSpritze oder Tabletten?
    Bei welcher Form gab es welche Unverträglichkeiten bzw. was wurde besser vertragen?
    Warum habt ihr euch für Tablette bzw. Spritze entschieden?
    Hattet ihr überhaupt eine Wahl, der Entscheidung?
     
  2. Meerli13

    Meerli13 Meerschweinchen-Guru

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    Hallo!

    Am besten wirkt die parenterale Gabe von MTX (am allerbesten noch i.v.).

    Es wird aber bei manchen Patienten wegen der einfachheit als Tablette gegeben (besonders da bei kindern, oder älteren Erwachsenen, die sich nicht selbst mehr spritzen können. Oder bei patienten, die sich nicht überwinden können sich selbst zu spritzen.
    Aber manche Rheumatologen verschreiben zuerst einmal Tabletten, aber besser wirken und weniger NW (besonders wenn man schnell mit den Bauch Probleme hat) hat die parenterale Gabe.
    Auch muss bei Spritzen weniger mg gegeben werden, da mehr im körper davon ankommt.

    http://www.rheuma-online.de/aktuelles/news/artikel/methotrexat-subcutane-gabe-bei-ei.html

    http://orthopaedie-unfallchirurgie.universimed.com/artikel/mtx-besser-gleich-parenteral

    Gruß Meerli
     
  3. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Gugelhupf,
    die Tabletten müssen durch den Magen, die Injektion nicht. Bei Magenproblemen (wie bei mir) steigt man gern auf die Spritzen um. Und es kommt wohl mehr Wirkstoff im Blut an, wenn er nicht erst den langen Weg durch den Verdauungstrakt zurücklegen muss.
     
  4. vinbergssnäcka

    vinbergssnäcka Mitglied

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    Tabletten haben noch den Vorteil, das schneller mal die Dosis geändert werden kann, wenn man noch nicht richtig weiss, welche Dosis gut passt. Ich finde die Tabletten ganz praktisch.

    Meine Erfahrungen mit den Tabletten: grosse Unterschiede von Hersteller zu Hersteller. Vermutlich hängt nämlich viel an den Zusatzstoffen, wieviel des Wirkstoffes letztendlich ins Blut gelangt und ob sie Probleme im Magen verursachen, oder zB Übelkeit. Da sind die Billigsten nicht die Besten!
     
  5. Gugelhupf

    Gugelhupf Neues Mitglied

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    Vielen Dank für die fachlich wertvollen Antworten, besonderen Dank für die Links :top:
    Das erleichtert einem dann doch die Entscheidung für die s.c. Injektion.
     
  6. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Bin nach einem Jahr von Tabletten auf Spritzen umgestiegen.
    Hätte ich es nur sofort getan!!!
    War mir weniger Übel, weniger-kein Durchfall mehr...

    Also es ist nur die Überwindung: aber für 1 Minute "pieks" sind 2 Tage halb gerettet!

    Kati
     
  7. Pneumokokke

    Pneumokokke Mitglied

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    Ich habe mich für die Tabletten entschieden aus zwei Gründen:

    - mag keine Spritzen
    - lässt einfacher auf Reisen mitnehmen
    Bei Spritzen muss man immer eine Bescheinigung mitführen, wieso man Spritzen im Handgepäck hat etc...

    Gegen die Übelkeit gibt es MCP-Tropfen oder einfach auf Ingwer kauen (hilft wirklich, ist aber etwas scharf).
     
  8. Britta P

    Britta P Neues Mitglied

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    Ich habe zuerst 2 Jahre lang Tabletten genommen. Von Beginn an habe ich mich sehr schwer damit getan. Habe sie mehrfach wieder hochgew..... Als ich schließlich noch nicht mal notwendige Antibiotika nehmen konnte ohne sie mehrfach zu schlucken bin ich auf Spritzen umgestiegen. Jederzeit wieder. Der kleine Pieks macht mir nichts aus. Mir wird nicht mehr übel, ganz selten bin ich am nächsten Tag müde. Jetzt überlege ich, auf den Pen umzusteigen. Soll ja noch einfacher sein.

    Allerdings gibt es bei den Spritzen große Unterschiede. Ich hatte welche, die waren komplett fertig. Ich mußte noch nicht mal Luft rausdrücken.
    Z.Zt. habe ich Lantarel. Da muß ich die Nadel auf den Kolben drücken. Dabei verklemmt sich immer die Schutzkappe der Nadel, so dass ich ziemlich damit zu tun habe, die Kappe abzuziehen ohne das MTX rauszudrücken und ohne mich dann an der freiliegenden Nadel zu stechen. Sollte ich doch wieder auf Spritze zurückgreifen, werde ich mir die Spritzen fix und fertig verschreiben lassen.