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MTX mitnahme in die USA?

Dieses Thema im Forum "Klassische langwirksame Antirheumatika" wurde erstellt von biene2, 21. März 2010.

  1. biene2

    biene2 Neues Mitglied

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    Hallo,

    hat jemand Erfahrung wie ich am besten vorgehe wenn ich in die USA fliege?
    Wuerde am liebsten mein MTX und die Spritze im Handgepaeck mitnehmen.
    Geht das? Oder lassen sie die Spritze nicht durch den Zoll?

    Ich "zapfe" mir ja das MTX mit einer Insulispritze selbst ab, von daher bin ich nicht sicher ob sie mich damit durch lassen, oder soll ich mir lieber die abgepackte Spritzenform mitnehmen auf der das MTX abgedruckt ist.


    Oder kann ich mir ein Rezept mitnehmen und mir meine Dosis :) in der Apotheke an der Ecke abholen?
    Vielen Dank fuer Tips

    Bine2
     
  2. flower

    flower Die Ungeduldige

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    Hallo Biene!

    Ich war vor 2 Jahren mit MTX Fertigspitzen in den USA und es war gar kein Problem.
    Ich hatte die Spritzen offen in einem Klarsichtbeutel im Handgepäck. Dazu eine BEscheinigung vom Rheumatologen (die haben die vvorgedruckt beim Hersteller angefordert, ausgefüllt und unterschrieben). Und die Originalverpackung und Original Beipackzettel.

    Du darfst allerdings nur so viele Spritzen mitnehmen, wie du während deines Aufenthaltes benötigst (bei mir war es knapp, da habe ich eine mehr mitgenommen, falls ein Flug ausfällt o.ä., das war auch kein Problem).

    Die Spritzen habe ich nicht "angemeldet" (beim nachfragen wusste irgendwie keiner irgendwas und am schluss habe ich aufgegeben :D), aber ganz offen im HAndgepäck transportiert, dass keiner dachte, ich hätte was zu verheimlichen ;)

    Bin insgesamt 3x am Flughafen in den USA kontrolliert worden und nie war es ein Problem.
     
  3. flower

    flower Die Ungeduldige

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    Achso - noch ein anderer (MTX-unabhängiger) Tip:

    Wenn du Probleme mit dem LAufen hast, bestell bei der Fluggesellschaft einen Rollstuhltransport. Und zwar so, dass du Ein- und Aussteigen selber kannst, aber auf dem Flughafen geschoben wirst.
    Das haben wir auch gemacht und es hat sich sehr gelohnt. Die Wegstrecken sind riesig und schwer zu bewältigen. Als kleinen Bonus kommst du im Rollstuhl geschoben vom Flughafenpersonal an den langen Warteschlangen vorbei (die ich beim besten Willen nicht durgehalten hätte am Immigration oder bei den Kontrollen) und die Leute, die dich "durchsuchen" sind dann extra vorsichtig und fragen vorher, ob es irgendwelche Stellen gibt, an denen Du Schmerzen hast, und passen extra auf.

    Ich musste lange mit mir ringen, und es war mir unendlich peinlich, im Rollstuhl vom Flughafenpersonal geschoben zu werden, aber ohne hätte ich echt Probleme gehabt. Einmal hat mein Mann mich geschoben, aber da gab es Probleme, weil er zuerst durch die Kontrolle musste und ich dann ohne Schuhe und Gehstützen alleine durch eine Sicherheitskontrolle hätte gehen sollen (er durfte nicht zurck, um mir zu helfen)....

    Liebe Grüße und ich wünsche dir einen tollen Urlaub *neidischguck*,

    flower :)
     
  4. biene2

    biene2 Neues Mitglied

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    hallo flower,

    danke fuer deine tollen tips du bist ja ein echter profi.
    ich denke ich werde es so machen wie du sagst.

    wie hast du das mit dem cortison gemacht.
    hast du es so genommen wie in d oder schnell auf die usa zeit umgestellt.

    viele gruesse
    biene2

    die vor 25 jahren das letzte mal dort drueben war und super gespannt ist :a_smil08:
     
  5. flower

    flower Die Ungeduldige

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    Hallo Biene!

    Ich habe da vor einiger Zeit in einem anderen Thema mal drauf geantwortet und hoffe du bist nicht böse, wenn ich es dir nur kurz hereinkopiere:

    Ich habe es so gemacht, dass ich nach der Ankunft, beim ins bett gehen, eine kleine Dosis Cortison genommen habe, und dann am Morgen meine nächste Dosis. Auf dem Rückflug ebenfalls. Allerdings nehme ich auch sehr wenig (3mg regulär) und die "Abenddosis" waren 2 mg. Das war auch gut, weil ich durch den Flug und Zeitunterschied einen leichten Schub (bzw. erhöhte Beschwerden) bekommen habe, was ich so gut abfangen konnte.
    Die "Extra-Dosis" war im Rahmen dessen, was ich selbst raufsetzen kann in einem Schub (mit dem Rheumatologen so abgesprochen und okay) und es hat gut geklappt. Normal würde ich das nicht machen, aber so oft fliegt man ja nicht in die USA Daher habe ich es auch nicht explizit abgesprochen. Würde ich aber auch nicht zur "Dauerlösung" machen.

    Wenn du allerdings höhere Dosen Cortison nimmst, oder dir generell unsicher bist, lohnt sich ein Anruf beim Rheumatologen. Die helfen dir sicher besser weiter.

    Wie gesagt - das war MEINE Lösung, die für MICH sehr gut funktioniert hat und kein allgemeingültiges Prozedere (und auch nicht eigenmächtig angesetzt, sondern in einem ärztlich abgesprochenen Aktionsradius für Schub und Ausnahesituationen).

    Liebe Grüße und viel Spaß in USA,

    flower (die etwas neidisch ist, aber sich sehr für dich freut)

    P.S. Den Thread zu Corti und Zeitumstellung findest du hier:
    http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?p=428891#post428891
     
  6. biene2

    biene2 Neues Mitglied

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    hallo flower,

    interessant, denn genau das habe ich mir fuer mich auch gedacht.
    8hatte ich weiter oben geschrieben9
    stimmt nicht war in meiner cortison frage an anderer stelle im forum...
    ich denke das ist eine gute sache. ich nehme auch nur 3,5mg und wollte dann abends 1mg nehmen.

    der anruf beim rheuma doc war leider erfolglos...
    er selber war nicht da und seine vertretung hat mich schonmal in einen schub rein medikamentiert und deren empfehlung wollte ich nicht. da bin ich aberglaeubisch...

    es ist wohl so wie fast immer bei mir, die innerestimme sagt schon mit was ich mich wohlfuehle.

    viele liebe gruesse
    biene2

    deren comp grade irgendwie spinnt, es geht keine gross und kleinschr...