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MTX, Metformin, Pille und andere Sachen???

Dieses Thema im Forum "Klassische langwirksame Antirheumatika" wurde erstellt von Maren82, 14. Mai 2010.

  1. Maren82

    Maren82 Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich soll MTX 10 mg bekommen, habe gestern einen Zettel mitbekommen und solle mir überlegen ob ich es nehmen möchte. Nun habe ich Angst davor, weil das ja auf die Leber und die Niere geht.

    Ich soll auch wieder Metformin nehmen, wegen der IR und PCOS, das geht auch auf Leber und Nieren.

    Kann man denn Metformin, MTX, die Pille und meine Mineralstoffe und Vitamine nehmen oder wird das zuviel???

    LG Maren
     
  2. Siggy

    Siggy Siggy

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    Hallo,

    ich habe über 3,5 J. MTX und Metformin genommen. Dazu noch
    2 versch. Blutdruckmedikamente, Cortison u. div. anderes.

    War kein Problem! Meine Leberwerte waren und sind immer o.k. gewesen.
    Wichtig ist halt eine regelmässige Blutbildkontrolle.
    Bei MTX können am Anfang die Leberwerte ansteigen - das gibt sich aber
    meistens in ein paar Wochen wieder.

    lg Sieglinde
     
  3. Maren82

    Maren82 Neues Mitglied

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    danke für die Antwort. Meine Leberwerte waren kürzlich erst erhöht, sind immer witer nach oben geklettert.

    Ich denke das kam durch das ganze Arcoxia und Ibuprofen, dazu noch die Cortiinfusionen im KH und Metformin. Ich hoffe das die jetzt wieder runter sind.

    Hab einen Aufklärungsbogen bekommen über MTX, da steht auch drauf das ich im ersten Monat jede Woche zur BE muss und zur Urinkontrolle.

    Also meinst du es wäre besser, das Medi zunehmen???

    Einige meiner Bekannten meinten auch, das ich mich auch an einen Heilpraktiker wenden könnte.
     
  4. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

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    Hallo,

    ich nehme auch MTX und diverse andere Mittel und kann auch die Pille nehmen ohne Einschränkungen. Da skann dir deine Frauenärztin/Frauenarzt am besten sagen.

    Liebe Grüße

    Kristina

    p.s. wenns um die Pille geht in Verbindung mitz den anderen Mitteln würde ich IMMER mich an meine Frauenärztin wenden, denn keiner weiß so gut bescheid wie die docs (im normalfall).
     
  5. blauermatiz

    blauermatiz Neues Mitglied

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    Bei MTX musst Du sicher verhüten und da ist die Pille nun mal Mittel der Wahl.
    Ich würde trotzdem auch mit dem FA sprechen, da ja die versch. Antibabypillen auch versch. Zusammensetzungen haben.

    Zum Heilpraktiker:
    Ein Heilpraktiker kann vielleicht unterstützend einwirken.

    Eine Basistherapie ( z.B MTX)würde ich aber in jedem Falle machen.
    Sprich mit Deinem Rheumadoc über Deine Ängste bezüglich MTX.


    LG
     
  6. darkside667

    darkside667 Neues Mitglied

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    Nimmst du das Metformin nur wegen der PCOS oder hauptsächlich wegen einer Insulinresistenz?

    Vitamine und Mineralien sollten eigentlich keine Probleme verursachen.
     
  7. Siggy

    Siggy Siggy

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    Hallo Maren,

    also,wenn Dein Arzt Dir das Metformin verschrieben hat,würde ich
    es nehmen.
    Ich bin nach einer Stosstherapie mit Corti (angefangen bei 100 mg)
    innerhalb von 4 Wo. an Diabetes erkrankt - vorher hatte ich überhaupt
    keine erhöhten BZ-Werte.
    Dann blieb mir nichts anderes übrig,als Metformin und MTX zu nehmen,
    das Corti musste ja weg.
    Zudem muss ich seit dem auch Insulin 2x tägl. spritzen.

    Mir hat die Zusammensetztung MTX u. Metformin nichts gemacht,auch hat nie ein Arzt gesagt,das es nicht passt. Im Gegenteil, es war ja notwendig!

    Zum Thema Pille kann ich nichts sagen, ich bin sterilisiert. Allerdings müssen viele Rheumatikerinnen mit der Pille verhüten, da man ja unter Einnahme von MTX usw. auf keinen Fall schwanger werden darf.
    Da würde ich auch noch mal beim Frauenarzt nachfragen.
    Mit dem Metformin und der Pille gibts,so viel ich weiss,keine Probleme.

    Das mit den erhöhten Leberwerten haben viele Menschen,wenn sie mit Basismedikamenten anfangen oder viele Schmerzmedis nehmen müssen.
    Mein Arzt hat mir damals gesagt,dass ein Anstieg der Leberwerte bis um das 5-fache am Anfang toleriert werde. Die Leberwerte bauen sich nach und nach wieder ab,wenn sich der Körper an das Medi gewöhnt hat.

    Wegen dem Metformin und den Medis kannst Du ja mal ein einem Forum für Diabetiker nachlesen,viell. findest Du ja da etwas.
    die Leute dort zu fragen.

    lg Sieglinde
     
  8. pinguin74

    pinguin74 Neues Mitglied

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    wenn du mit dem MTX erstmal angefangen hat brauchst du auch nicht mehr zum Heilpraktiker zu gehen.

    Ich bin einen Tag nachdem mir der Rheumatologe MTX verschrieben hatte zur Heilpraktikerin und sie meinte dass das MTX so stark in den Organismus eingreift, dass Homöopatische Mittel keinen Einfluss mehr ausüben können. Ich habe das MTX nie genommen und auch alle anderen Medikamente, Cortison und Quensyl nach zwölfmonatiger Einnahme, weggelassen bzw. ausgeschlichen. Mir geht es heute so gut wie zu keiner Zeit mit den Medikamenten. Mir geht es auch nicht immer Top, aber zu 80%, Tendenz steigend. Ein Besuch beim Heilpraktiker lohnt sich aufjedenfall, am besten bevor man mit den ganz großen Geschützen loslegt.

    @Blauermatiz
    Woher weißt du denn dass die Homöopathie nur unterstützend und nicht als vollwertige Therapie eingesetzt werden kann. Hast du bereits langjährige Erfahrung mit der Homöopathie? Bist du Heilpraktiker?



    grüße

    pinguin74
     
  9. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

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    Homöopathie kann durchaus sehr gut helfen. Ich habs mal versucht, leider ohne Erfolg, aber eine Freundin von mir hat Multiple Sklerose und hat komplett auf Homöopathie umgestellt, schweineteuer aber ihr geht es sehr gut damit.

    LG Kristina
     
  10. blauermatiz

    blauermatiz Neues Mitglied

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    Hallo Pinguin,

    ich habe in meiner langjährigen Krankengeschichte 3 Heilpraktiker aufgesucht (man greift ja nach jedem Strohhalm).
    Und alle 3 sagten mir, man kann nur unterstützend helfen.

    Ich habe grade festgestellt, dass es bei diesem Thema nicht um cP wie bei mir geht, sondern um eine ganz andere Diagnose.
    Daher sorry, da kenn ich ich nicht aus.

    LG
     
  11. Maren82

    Maren82 Neues Mitglied

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    vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

    also ich muss Metformin nehmen, weil ich eine Insulinresistenz habe, die knapp vor einem Diabetes steht, d. h. meine BZ-Werte sind zwar noch in der Norm, aber in der oberen.

    Bei dem OGTT war der höchste Wert bei mir 175 und ab 180 nach den neuen Werten hat man ja schon diabetes. Deswegen hat mir ein diabetologe, mein HA und mein Endo zu Metformin geraten plus Ernährungsumtellung. Habe schon zwei Versuche mit M. gehabt und immer wieder diese bleierne Müdigkeit und Abgeschlagenheit gehabt und Heißhunger.

    Aber ich werde es noch mal probieren.

    Ich war ja auch auf der Rheumastation und das gab es auch eine Patientin der ging es so schlecht an einigen Tagen das die nicht aus dem Bett kam vor Schmerzen, das möchte ich nicht. Für einen HP fehlt mir zur Zeit das Geld.

    also mein rheumatologe hat auch gesagt es ist besser wenn ich die Pille nehme. Ich nehme z. B. die Miranova eine ganz niedrig dosierte zum Einstieg.

    Man darf sich die Erfahrungsberichte über MTX aber auch nicht durchlesen, da bekommt man ja noch mehr Angst. Ich habe schon mit Haarausfall zu kämpfen, wenn das noch mehr wird, find ich aber nicht gut.

    Ich habe meinem Rheumadoc gesagt, das ich angst vor MTX habe, er ist sehr nett und hat mir gesagt, das die meisten es gut vertragen. Mit der ich auf einem zimmer lag, die hat es auch nicht vertragen, sie hat aber auch keine Folsäure bekommen. Mein Arzt hat die gleich mit aufs Kassenrezept gesetzt.

    Gibts irgendwelche Tipps oder Tricks, wie ich die NW nicht so spüre???
     
    #11 15. Mai 2010
    Zuletzt bearbeitet: 15. Mai 2010
  12. darkside667

    darkside667 Neues Mitglied

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    Da du Metformin wegen der Insulinresistenz nimmst, wäre ein Langzeitinsulin vielleicht die bessere Alternative. Und weniger Kohlenhydrate essen, ist auch von Vorteil. Diese sollten einen geringen glykämischen Index haben. Das heißt, je niedriger der Index desto langsamer werden die Kohlenhydrate aufgenommen und verwertet.
     
  13. blauermatiz

    blauermatiz Neues Mitglied

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    Hallo Maren,
    ich nehme MTX seit Jahren und vertrage es ganz gut.
    Ich nehme es abends, damit ich die evtl. NW wie Übelkeit garnicht erst mitbekomme.
    24h später dann die Folsäure.
    Aber auch das wird von Doc zu Doc anders gehandhabt.
    Die Pille wurde bei mir mit Beginn des MTX höher dosiert (Yasmin), da man unter MTX keinesfalls schwanger werden sollte.

    LG
     
  14. Maren82

    Maren82 Neues Mitglied

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    @darkside Ich bin selbst Arzthelferin und ich wurde auch schon über die Ernährungsumstellung aufgeklärt, gar nicht so einfach wenn man ständig unter Heißhunger leidet. Insulin??? Ich weiss nicht, ob das bei einer Insulinresistenz sein muss, ich habe im OGTT Insulinwerte von über 122 gehabt, mein Körper verwertet den Zucker nicht richtig, es gelangt nicht in die Zellen.

    @blauermatiz die Miranova wollte ich drei Monate zum Einstieg nehmen, da ich die Pille schon lange nicht mehr genommen habe und mir von den Antiandrogenen immer schlecht wurde wenn ich damit anfing. Habe früher die Petibelle genommen, ist ja baugleich mit Yasmin. Folsäure soll ich auch 24 h später nehmen. Das ist gut, dann bekommt man das wenigstens nicht mit.

    Ich hätte da noch eine Frage zu MTX. Manche schreiben hier sie haben es 1 Jahr genommen, manche drei Jahre. Was bedeutet das genau, wird die Therapie irgendwann umgestellt??

    Darf man das nur eine begrenzte Zeit nehmen???
     
  15. darkside667

    darkside667 Neues Mitglied

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    Ich habe Diabetes mellitus Typ1 und kenne ich ein wenig aus damit. Zusätzliches Insulin würde deine Bauchspeicheldrüse entlasten, weil du durch die Resistenz mehr Insulin benötigst. Orale Antidiabetika machen die Zellen sensibler für das Insulin. Aber auf Dauer sind diese Medikamente nicht gut. Du bist ja noch jung und um Schäden an der Bauchspeicheldrüse zu vermeiden, sollte man diese unterstützen und das geht meiner Meinung nach nur mit zusätzlichen Insulin.
    Entzündungen im Körper erhöhen auch den Insulinbedarf.
    Und ein Blutzucker von 122 mg/dl nach der Gabe von Glukose ist doch gut.
    Blutzuckerwerte im nüchternen Zustand zwischen 80 und 120 mg/dl sind normal. Nach dem Essen steigt auch bei gesunden Menschen der BZ. Nach drei Stunden sollte der Wert aber wieder im Normalbereich liegen. Kennst du deinen aktuellen Hba1c Wert?
     
  16. Siggy

    Siggy Siggy

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    Hallo,

    also bei mir wurde MTX letztes Jahr nach 3,5 J. abgesetzt,die Wirkung hatte sehr nachgelassen und ich kam mit den Nebenwirkungen (Übelkeit,Schwindel,Kopfschmerzen,Müdigkeit,Atemprobleme) einfach nicht mehr zurecht. Drum kam eine Dosiserhöhung - die es gebraucht hätte (habe 15 mg gespritzt) nicht mehr in Frage.
    Ich bekam dann Arava,danach Enbrel und danch Humira,alles musste wegen allergischer Reaktionen, neurol. Ausfälle und anderen NW wieder abgesetzt werden.
    Momentan steh ich im Wald, im wahrsten Sinne des Wortes.
    Mitte Juni muss ich erst mal wieder zur Blutentnahme und danach entscheidet sich,wies weiter geht.

    lg Sieglinde
     
  17. Maren82

    Maren82 Neues Mitglied

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    @darkside Ich meinte nicht einen BZ-Wert von 122, sondern den Insulinwert, der wurde beim OGTT mitgemesse unter Belastung.

    Mein höchster Zuckerwert war 175 mg/dl. Also kurz vor nem Diabetes, die neuen Werte gehen nur bis 180 mg/dl nicht mehr bis 200.

    Das ist aber die therapie bei einer Insulinresistenz und da wird mir kein Arzt was anderes geben, so lange bis ich Diabetes habe. Was soll ich da machen?:confused:

    Den aktuellen HbA1c kenn ich morgen erst, aber der ist unter Metformin von 5,1 auf 5,5 gestiegen. Wollte heute wieder mit Metformin anfangen, Nehme immer mehr zu. von Insulin nimmt man doch auch zu oder nicht???
     
  18. Maren82

    Maren82 Neues Mitglied

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    @Siggy das ist ja blöd. Vor den NW hab ich auch schon richtig Bammel, aber vielleicht geht ja alles gut bei mir. Ich reagiere aber ziemlich empfindlich auf Medis. Kann auch nicht alles vertragen.

    und jetzt nimmst du gar nix??? Hast du abegenommen von MTX???