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MTX gut oder schlecht?

Dieses Thema im Forum "Klassische langwirksame Antirheumatika" wurde erstellt von LU1, 4. Juli 2013.

  1. LU1

    LU1 Neues Mitglied

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    Hallo ich bin neu hier.
    Kurz zur Krankheutsgeschichte:
    Anfang Dezember gingen die Schmerzen in den Füßen los. (immer morgens beim aufstehen konnte ich meine Füße nicht abrollen (steifheitsgefühl) bin dann immer auf den Fersen gelaufen bis es nach einiger Zeit ca. 1std. besser wurde.
    Nach ein paar wochen waren die Schmerzen wieder weg und alles normal.
    Seit anfang Janauar habe ich fast täglich schmerzen beim laufen im rechten Fuß. Ich war bei einem Orthpäden der mir nach der Ultraschall untersuchung sagte es sei eine Schleimbeutelenzündung. Ich bekam Einlagen aber die Schmerzen blieben gleich. Auch durch ruhigstellung und wenig belastung gingen die schmerzen und die Schwellung, Rötung nicht weg.
    Seit Anfgang Mai habe ich täglich eine Artgliederschmerz morgens der teilweiße den ganzen Tag anhält im ganzen Körper (bei warmen wetter weniger schmerz). Auch andere Gelenke Schluter, Fingergelenke, Kniegelenke schmerzen und schwellen leicht an.
    Seit Freitag letzter Woche steht die Diagnose rheumatoied Arthtitis fest.
    Meine Rheumatologin möchte mit MTX und Cortison beginnen.

    Nun meine Fragen:
    MTX hat ja eine große Anzahl an Nebenwirkungen die mir wirklich Angst machen. Wie verträglich ist das Medikament auf Dauer (ich bin 24 Jahre alt)? Ich möchte nicht in ein paar Jahren da stehen und irgendwelche Nieren-, Herz-, oder Lebererkrankungen als Begleiterscheinung bekommen.
    Hat jemand von euch erfahrung mit Alternativmedizinischer therapie? Wie könnte diese aussehen?

    Schon mal vielen Dank für eure Antworten.
     
  2. Sigi

    Sigi Mitglied

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    Hallo Lu1,

    und willkommen im Club. MTX ist eines der Mittel,welches schon jahrzehnte in der Rheumatherapie eingesetzt wird und man die Nebenwirkungen usw. alle weiß. Jeder verträgt das Mittel anders. Einige nehmen es schon Jahrzehnte(eine ehemalige Patientin von mir)und andere vertragen es gar nicht,oder es hilft nicht.
    Ich hatte damals auch eine Heidenangst davor,aber ich hatte ,dank dieses Forums,eingesehen,dass ich wohl keine andere Möglichkeit habe,es sei denn,ich möchte,dass alle meine Gelenke total und schnell zerstört werden. Inzwischen habe ich einige dieser Medis durch und hab nun endlich was,was wirkt und ich keine Nebenwirkungen habe,wobei aber die Langzeitauswirkungen noch gar nicht bekannt sind.
    Allerdings bin ich schon 54 Jahre und hab mir gesagt,Kinder willst Du nicht mehr und 100 Jahre möchte ich auch nicht werden,also nehme ich es.
    Es geht mir seitdem viel besser.
    Diese Patientin von damals war schon um die 80 Jahre und hat das Mittel gut vertragen über die ganzen Jahre.
    Mit Naturheilmitteln kommst Du warscheinlich nicht weiter,aber versuch es,zusätzlich. Du bist noch so jung und ich kann Deine Angst verstehen.

    Kopf hoch und liebe Grüße
    Sigi
     
  3. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    MTX ist keine Lebenslange Verurteilung.
    Es erscheint hier immer so: einmal MTX und dann nie wieder weg davon.

    Probiere es doch mal. Ja, es kann Nebenwirkungen geben.
    Und ja, Du hast wohl eine höhere Gefahr manche Krankheiten zu bekommen.

    (Ironie an:)
    Die hast Du aber auch, wenn Du an einer stark befahrenen Strasse wohnst, Dich jedes WE volllaufen lässt, übergewichtig bist, rauchst, zuviele schlechte Fette isst, zuviel Süsses, wenn Du Dich nicht bewegst usw.
    Trotzdem bist Du höchstwahrscheinlich keiner, der all dies lässt.
    Und glaub mir, das ist alles nicht nötig.

    Manches ist nötig. Ein Medikament wird nicht aus Spass gegeben. Senke also einfach das Risiko für andere Krankheiten, indem Du das meidest, was man vermeiden kann: Sonnenbrand, Alkoholkonsum, Zigaretten, usw.

    Dann kommt es doch mit dem Risiko wieder "prozentual" rein.
    (Ironie aus!!!)

    Nein, Spass beiseite: mit MTX musst Du Kontrollen machen, die Du sonst nicht machen würdest.

    Und: Du musst MTX nicht Lebenslang nehmen, wie ich Anfangs schrieb. Probiere es einfach ein halbes, oder besser noch ein ganzes Jahr. Dann entscheidest Du.
    Wenn es Dir super geht, dann kann man mit dem Arzt zusammen über eine Reduktion und auch über das Absetzen reden...

    Lieben Gruß,
    Kati
     
  4. Eumel2

    Eumel2 Bekanntes Mitglied

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    nur mal so

    Hallo,
    wollte nur ganz schnell mal sagen-ich gehöre auch zu dem kreis,bei dem MTX nicht so richtig-dachte ich-gewirkt hat und ich hatte auch nebenwirkungen.

    während eines krankenhausaufenthaltes lag eine schwerhörige,85jährige dame mit im zimmer,hat den ganzen tag wie aufgebahrt auf dem bett gelegen ,geschlafen und gegessen,daß war es.
    nach 3 tagen wurde sie munter,lief herum und quasselte ohne ende,ich war total verblüfft.während einer visite bekam ich dann mit,daß sie wohl seit 2 tagen mtx(tabletten)bekam,wahrscheinlich wußte sie es gar nicht..........

    das fand ich fantastisch-so eine schnelle und gravierende besserung,wenn das bei mir mal so gewesen wäre......schade.

    wünsche euch noch einen schönen donnerstag

    liebe grüße vom eumel
     
  5. Nadine1987

    Nadine1987 Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich kann deine Angst auch sehr gut verstehen. Ich bin auch noch recht jung und muss MTX nehmen. Klar kann es Nebenwirkungen haben und ich habe auch ein paar davon aber den Nutzen den ich vom MTX habe möchte ich nicht missen.

    Ich musste einmal aufgrund von einem heftigen Virus das MTX absetzen und seit dem weiß ich noch mehr wie ich das Medikament (und die anderen) brauche.

    Ich versuche unterstützend mit Homöopathie etwas gutes für mich zu tun und die Nebenwirkungen auch etwas zu lindern aber als Ersatz würde ich es nie versuchen.

    Sei froh, dass man dir so schnell eine Diagnose stellen konnte auch wenn diese nicht toll ist. Aber nun weißt du was du machen kannst, um spätere Schaden zu verhindern bzw. hinaus zu zögern. Ich habe sehr sehr lange gebraucht, bis man mir endlich helfen konnte und habe heute heftige Schäden.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und hoffe du triffst für dich die richtige Entscheidung. Und vergiss nie es ist dein Körper und dein Leben um das es geht.

    Lieber Gruß

    Nadine
     
  6. Anja93

    Anja93 Neues Mitglied

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    Hallo LU1,

    klar sind die Nebenwirkungen von MTX oft echt heftig, wie ich finde.
    Ich selber bin 19 Jahre alt & nehme jetzt seit ca. 1 1/2 Monaten wieder MTX (20mg).
    Hatte vor zwei Jahren schon mal damit angefangen, aber muss dann ein halbes Jahr
    unterbrechen, weil ich die Nebenwirkungen nicht mehr ertragen konnte.
    (Übelkeit, Nierenbeckenentzündung, Kopfschmerzen, usw.)
    Nun meinte meine Ärztin, das ich es nochmal probieren sollte.

    Ich wünsche dir schon mal viel Glück, das du das Medikament gut verträgst
    & nicht allzu starke Nebenwirkungen hast. ;)


    Liebe Grüße
    Anja93
     
  7. silviii090

    silviii090 Neues Mitglied

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    Hallo...

    Deine Angst ist ganz verständlich. Bekam auch vor einem Jahr die Diagnose - und bin auch erst 22.

    Es ist prinzipiell besser, den Beipackzettel mit den Nebenwirkungen von diesem Medikament nicht zu lesen. Ist ziemlich schockierend was die da schreiben.....

    Anfangs hatte ich kurz ein paar Nebenwirkungen aber das hat sich bei mir gelegt, der Körper gewöhnt sich scheinbar daran.

    Da ich mich mit dem MTX trotzdem noch immer nicht angefreundet habe, habe ich es im Jänner reduziert. (statt bisher wöchentlich nur mehr alle zwei Wochen). Der Arzt meinte, wenn es nicht schlechter wird dann kann ich das ohne weiteres ausprobieren. Nehms mittlerweile nur mehr alle 3 Wochen und merke keine Veränderung.

    Bzgl. Alternativmedizin: habe auch schon einiges probiert wie beispielsweise den Körper entgiftet und basischer ernährt. Ob es was geholfen hat weiß ich nicht, schaden tuts auf alle Fälle nicht.

    Habe da einen interessanten Bericht über Rheuma gelesen.....
    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/arthritis.html

    Ich persönlich bin ein sehr positiv denkender Mensch und ich sage mir immer, dass es kein Rheuma gibt :)

    Alles Gute für dich :)
     
  8. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Lu1,
    herzlich willkommen hier!
    Natürlich kannst du Naturheilmittel versuchen, z. B. Teufelskralle, Schüßler-Salze, Homöopathie, das wurde mir von Rheumatikern empfohlen, denen das geholfen hat. Mir hatte man anfangs gesagt, ich bräuchte noch keine Basismedikamente, ich könne ausprobieren, was mir gut tut. Nur leider hat mir nichts geholfen, und so musste dann doch Cortison & Co. ran.

    Wenn deine Ärztin schon MTX und Cortison verordnet, dann sei froh, denn dann wartet sie nicht ab, ob leichte Mittel helfen oder nicht oder ob du Schäden an den Gelenken bekommst, sondern sie sorgt vor, so gut es geht. Kannst sowieso froh sein, dass man es so schnell herausgefunden hast, was du hast.
    Die Medis müssen auch keine solchen Nebenwirkungen haben, ich vertrage die beiden sehr gut. Und regelmäßige Blutkontrollen bewahren davor, dass Leber oder Niere Schaden nehmen.
     
  9. frieda89

    frieda89 Neues Mitglied

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    Ich bin auch nicht älter ;) bin 24 jahre...hab 1 jahr mtx gespritzt...aber alleine wirkte es nicht...aber auch in Kombination mit anderen Medikamenten wie zb enbrel,,humira,ciclosporin....wirkte es auch nicht ausreichend das ich mal vom hohen cortison runter komme...nebenwirkungen waren starke Übelkeit...das haben eigentlich die meisten...das nervt auch mit der zeit...jetzt bekomm ich 1 mal im Monat roactemra per infusion , aber ob das nun mal ausreichend wirkt weis ich noch nicht...
     
  10. LU1

    LU1 Neues Mitglied

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    Hallo, vielen Dank für eure Antworten.
    Das wird mir bei der Entscheidungsfindung helfen.
     
  11. frieda89

    frieda89 Neues Mitglied

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    aber ich würde lieber 1-2 tage übelkeit in kauf nehmen als schmerzen immer^^....also wenn ich mir das aussuchen könnte^^...geht ja leider nicht^^...:(
     
  12. AlinaP

    AlinaP Neues Mitglied

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    Hallo :)
    ich bin auch neu hier und ich habe ebenfalls Erfahrung mit dem Medikament MTX.

    Ich habe es zum ersten Mal mit 16 genommen, in Spritzenform. Mit dem spritzen an sich hatte ich nie Probleme aber ich hatte immer starke Nebenwirkungen, vor allem der Tag danach war absolut schrecklich - kam mir vor als hätte ich die Nacht wer weiß wie viel Alkohol getrunken etc. aber die Woche darauf ging es mir immer super gut.
    Dann bin ich ein Jahr in Neuseeland gewesen und musste daher auf Tablettenform umsteigen - hatte keine starken Nebenwirkungen wie bei der Spritze aber dafür Magenprobleme und das Gefühl, dass die Tablette nicht so wirkt wie die Spritze.

    Jetzt bin ich seit einem Jahr MTX frei und mir geht es blendend.

    Ich habe den Tag nach der Medikamenten Einnahme immer viel Obst, Gemüse, Tee und Säfte getrunken/gegessen. Das hat mir geholfen (so als würde das "Gift" heraus gespült)
     
  13. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    Den Fall mit der alten Damen kann ich mir so nicht vorstellen!

    MTX braucht lange, bis es wirkt - ich hatte nach 4 Monaten die ersten Besserungserscheinungen, nach 6 Monaten ging es mir wieder gut.

    Dass jemand 2 Tage MTX bekommt (was gar nicht geht, weil man es nur 1 x wöchentlich nimmt) und dann quietschvergnügt aus dem Bett springt (noch dazu mit 85) das kann es nicht sein bzw. kann das nicht am MTX liegen ... ;)

    Vielleicht hat sie Schmerzmittel bekommen und/oder Cortison ... oder irgendwas, was ihr schnell helfen konnte.

    Ansonsten schließe ich mich den meisten hier an:
    MTX ist das 1. Mittel der Wahl - weil langerprobt - es kann Nebenwirkungen geben, muss aber nicht. Angst hat jeder vor der 1. Einnahme - aber "Bangemachen gilt nicht!" Zerstörte Gelenke und fiese Schmerzen auf Lebenszeit sind die Alternative ....
     
  14. kreimue

    kreimue und Mister RA

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    Hallo LU1,

    auch ich nehme MTX in Spritzenform seit 1,5 Jahren. Nebenwirkung habe ich nur am Spritzentag und tags darauf. Dann bin ich müde. Sonst habe ich nichts. Zumindest noch nicht erkennbar. Da die gewünschte Wirkung nicht so war, bekam ich ich noch Leflunomid dazu, was weder in die eine noch in die andere Richtung wirke. Dann bekam ich mit Humira ein weiteres Basismedikament der neueren Art, was mir überhaupt nicht bekam. Seitdem versuche ich mehr auf meinen Körper zu hören und bei allem was es zu Thema gibt, zwischen den Zeilen zu lesen. Letztendlich darf jeder seinen Weg finden. Mir hilft das MTX zur Zeit am besten.

    Das was Du lernen darfst ist: Geduld haben!

    Schönen Gruß Kreimue
     
  15. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Moin,

    ich gehöre nun zu den "Neu- MTX- lern",
    hab am Montag die 3. Tablette genommen
    (mit Frack- sausen, ich geb´s zu...)

    Nebenwirkungen:
    bin etwas müder als sonst,
    im Magen bleibt ein Unwohlsein trotz 40mg Pantoprazol
    und die Unsicherheit, ob da wohl doch noch was kommt.

    Wenn´s sooo bleibt und dann auch noch hilft-- wär das schön.
    LG Juliane.
     
  16. Dieben

    Dieben R.A. lupoider Prägung

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    Hi Juliane

    Mach dir mal keine Sorgen , wegen dem MTX, bin auch erst seid 4 Wochen mit MTX dabei und ich spritze es mir hat die wenigsten Nebenwirkungen .
    Weil es net über den Magen-Darmtrackt aufgenommen wird. Das machen auch die meisten hier wie du wenn du mal nachliest sehen wirst.
    Kopf hoch und durch:), MTX wirkt in der regel erst nach ein paar Wochen bis zu Monaten, ist bei jedem anders.

    Wenn du garnicht klarkommst damit suche doch noch mal deinen Doc auf und besprech das mit ihm ( IHR)

    lg Dieben
     
  17. Mara Gut

    Mara Gut Neues Mitglied

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    Hallo LU1,
    mein Sohn (16 Jahre alt, JIA) spritzt nach 12 Monaten geschwollenen Knien und den ersten geschädigten Fingergelenken seit April diesen Jahres MTX 20. Inzwischen sind die Ergüsse in den Knien so gut wie weg. Er sagt, er hat keine Nebenwirkungen, spritzt sich das Medikament aber lieber abends. Zwei mal habe ich seitdem ungewöhnlich viele Haare im Waschbecken nach dem Haarewaschen gefunden- sonst lebt er so wie zuvor. Nur besser, weil er wieder seinen Sport treiben kann, denn er hat keine Schmerzen mehr und auch sonst keine Anzeichen für Rheuma. Und ich bin beruhigt, weil er ziemlich vernünftig für sein Alter ist und den Alkohol weglässt (seine Freunde probieren heftig). Ich hatte auch erst starke Bedenken wegen des Medikaments, bin aber inzwischen sehr froh, dass es das giebt. Die Entscheidungsphase davor und die Angst war aber schlimm.
    Er wird auch homöophatisch begleitet, Darmreinigung und Ernährungsumstellung usw. haben wir auch probiert. Aber da gabs leider kein "Wunder".
    Alles, alles Gute wünsch ich dir
    Mara
     
  18. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    @ Mara:
    Wenn er Haare lassen muss, dann wäre es gut, gleich mit Vitamin H (Biotin) usw. vorzusorgen, dass es nicht noch mehr werden. Ich hab die Hälfte meiner Haare verloren und sie sind nicht mehr nachgewachsen.
     
  19. DevonRex

    DevonRex Neues Mitglied

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    Ist bei mir leider auch so.Ich nehm jetzt schon bestimmt 4 Monate so Biotintabletten, aber das dauert, bis die wirken. Und ich habe auch gelesen,daß es die verlorenen Haare leider nicht wiederbringt, sondern höchstens die noch vorhandenen stärkt.
    Viele Grüße, DevonRex
     
  20. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Die Haare können schon mal wieder kommen, aber nicht, solange man das MTX nimmt, so sagte mein Apotheker.