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MRT-Befund des Kiefers

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Lecram, 31. Juli 2006.

  1. Lecram

    Lecram Neues Mitglied

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    Hallo zusammen!

    Ich weiß, dass diese Frage nicht so leicht zu beantworten ist, aber vielleicht hat der ein oder andere schon Erfahrungen gemacht:
    Kann es sein, dass man trotz erheblicher Beschwerden in beiden Kiefergelenken (Schmerzen beim Kauen und vor allem Sprechen, Unterkiefer geht nicht mehr richtig nach vorne zu schieben, Öffnung auch leicht eingeschränkt ) nichts Ungewöhnliches auf einem MRT-Bild erkennen kann?

    Eigentlich wäre ich mit so einem Befund glücklich, doch die Probleme habe ich ja trotzdem.

    Und ob Ihr es glaubt oder nicht: Solange der überweisende Arzt keinen Verdacht schöpft (was er nicht tut, da er sich nur kurz den schriftlichen Befund des Radiologen ansieht und diesen als "Gott gegeben" hinnimmt), hat man keine Chance, sich eine Zweitbegutachtung der Bilder einzuholen - nicht einmal auf private Rechnung!

    Viele Grüße
    Marcel
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi Marcel,

    im MRT kann man sicher Veränderungen erkennen. Manchmal ergeben sich diese Schmerzen aber unabhängig davon. Bei mir z.B. ist es die Hypermobilität, die mir einen Streich spielt. Meine Bänder und Sehnen sind überdehnt, daher verschiebt sich mein Unterkiefer und durch den dann falschen Biss ergeben sich fiese Schmerzen, bis hin zum Nicht-mehr -öffnen-können des Mundes.

    Ausser leichtem Schmerzmittel in Verbindung mit Wärme und bewegungsübungen des Unterkiefers hilft bei mir nichts.

    Gruss Kuki
     
  3. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hi Marcel,

    zum einen kann es sein, dass sich die Röntgenpraxis nicht mit den Aufnahmen auskennen (das ist mir mal passiert - die haben überhaupt nichts gesehen, obwohl selbst ein Laie die Veränderungen hätte erkennen können.
    Ist das MRT eigentlich mit Kontrastmittel gemacht worden??
    Und musstest Du einmal den Mund geschlossen halten und dann noch mal öffenen (unterschiedliche Aufnahmen)??
     
  4. Lecram

    Lecram Neues Mitglied

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    Hallo!

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Wie kann solch eine Hypermobilität denn diagnostiziert werden?
    "Leichtes" Schmerzmittel bringt mir leider gar nichts. Ich habe schon überlegt, sollte sich nicht endlich mal etwas bessern, zu einem Schmerztherapeuten zu gehen, da ich bald in eine Prüfungssituation komme, in der ich sehr viel sprechen muss.

    @Birgit: Genau das ist meine Vermutung.
    Das MRT wurde nicht mit Kontrastmittel gemacht, hatte mich auch verwundert.
    Verschiedene Öffnungsstufen vom Kiefergelenk wurden schon angefertigt.
    Die Frage ist nur, wo und wie ich eine zweite Meinung über die Bilder einholen soll,wenn sich alle verweigern.

    Viele Grüße
    Marcel
     
  5. cricri

    cricri Neues Mitglied

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    Kiefergelenk...

    Marcel,

    Was Trombone geschrieben hat, ist mir auch passiert. Der Schmerztherpheut wäre sicher eine gute Idee. Manchmal gibt es Wahnsinnsschmerzen von Triggerpunkten in der Muskulatur. Die Punkte können sogar bewirken, dass das Kiefergelenk sich verschiebt. Schau mal unter www.triggerpointbook.com Ganz unten auf der Website gibt es Links zu den verschiedenen Schmerzstellen.
    Ich sprech aus Erfahrung. Habe seit einem Sturz über 1,5 Jahre fürchterlichste Krämpfe im Kiefer und HwS. Habe mehrere MRT, nichts Gravierendes wurde gefunden. Und ich halte es bald nicht mehr aus vor Schmerz. Mir haben sie die Triggerpunkte injeziert, es ist unglaublich, wie viele da vorhanden sind.
    Viel Glück, ich würde auf jeden Fall eine Zweitmeinung einholen. Aber ich kann nur sagen, bei mir finden sie angeblich auch nichts. Ich tippe nach wie vor auf Schleudertrauma...

    Gute Besserung, Schmerzen im Kiefer und Gesicht sind die Hölle.

    Cricri
     
  6. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    hallo Lecram,

    eine richtige und vernünftige Zweite Meinung wirst eigentlich nur bekommen, wenn Du einen guten Arzt im Bekanntenkreis hättest. Leider ist es häufig so, dass sich viele Ärzte lediglich auf den schriftlichen Befund verlassen und sich die Bilder dann nicht mehr anschauen.
    Ich hatte am Anfang des Jahres ein MRT der Hand mit Kontrastmittel. Bereits als die Nadel gesetzt wurde brannte es höllisch - und das lies auch die nächsten 14 Tage nicht nach. Lt. schriftl. Befund in alles in Ordnung - glücklicherweise hat der Handchirurg der den Untersuchungsauftrag gegeben hat sich die Bilder angeschaut und gemeint: 1. In den Bildern vor der Kontrastmittelgabe sieht man an 4 Stellen im Handgelenk deutlich Entzündungen!!! Nach der Mittel-Gabe ist überhaupt nichts mehr zu erkennen - das lässt darauf schließen, dass das Kontrastmittel nicht geflossen ist!!
    Da habe ich echt Glück gehabt.