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Morbus still und grad der behinderung

Dieses Thema im Forum "Schwerbehinderung" wurde erstellt von linksradler, 13. Juli 2012.

  1. linksradler

    linksradler Neues Mitglied

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    Hallo,
    habe für meinen morbus still 20% bekommen:mad:
     
  2. oleco90

    oleco90 Mitglied

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    Das ist nicht viel, ich habe 40 und der WS läuft :D
     
  3. linksradler

    linksradler Neues Mitglied

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    habe jetzt einen wiederspruch laufen:mad:
     
  4. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    @hallo stillermorbus

    lt. SGB IX und den grundsätzen zur gutachterlichen einschätzung deiner erkrankung
    oder behinderung, kommt es nicht auf eine vorhandene erkrankung an, sondern auf
    deren auswirkung, für dich. sowohl im tägl.leben und am arbeitsplatz.

    dass oleco 40% bekommen hat, kann durchaus einer ganz anderen ausgangslage
    geschuldet sein.

    es geht darum, wie wirkt sich die behinderung bei dir persönlich aus und nicht als
    erkrankung insgesamt. das wurde früher gemacht. man hatte eine erkrankung,
    dafür gab es x %'te prinzipiell als anerkennung. das gibt es heute nicht mehr,
    weil eine erkrankung, alleine keine beeinträchtigung oder auswirkung als behinderung
    hat, sondern deren körperliche folgen für einen selbst.

    auch wenn man denkt, ich nehme die oder die medikamente, dafür gabs doch
    immer %' te. das ist heute unerheblich. weil viele menschen nehmen medikamente.
    u.a. recht viele, aber allein die medikamenteneinnahme führt nicht zur anerkennung
    einer behinderung, sondern deren auswirkung auf dich und der krankheit.

    ich kenne user hier von ro, die sehr schlimm dran sind. sogar im rollstuhl sitzen und
    einige mehr erkrankungen mit behinderungen haben. diese kämpfen u.u. seit jahren
    um überhaupt eine anerkennung zu bekommen, oder eine höhre anerkennung
    ihrer %'te der schwerbehinderung, um einigermaßen im leben zurecht zu kommen.

    besser wäre eventuell, du hättest diese anerkennung erst mal stehen lassen und bei
    einer wesentlichen verschlechterung einen neuen antrag gestellt.

    so kann es dir jetzt passieren, dass sie nun sehr genau prüfen werden. sie haben die
    möglichkeit, eine anerkannte behinderung zurückzunehmen. möglich wäre das, wenn
    den bestimmungen des prüfungskataloges nach, die auswirkungen deiner erkrankung,
    doch nicht so schlimm sind.

    hoffentlich, wird dein widerspruch hier kein hindernis.

    drück dir die daumen, saurier






     
  5. linksradler

    linksradler Neues Mitglied

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    kann sein, kann aber auch anders sein:vb_cool:
    Ich will garnicht näher auf die auswirkungen meines still eingehen,
    nur soviel mir reichts.:mad::mad::mad:
    Klar gibt es andere die schlimmer dran sind, vielleicht auch welche mit weniger prozenten,
    weniger als 20% geht glaube ich nicht.... weiß nicht ist mir aber auch egal.
    Immer diese vergleiche mit anderen, das bringt einem absolut nichts.

    Genau das will ich ja:)
     
  6. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    @hallo stillermorbus,

    das ganze war ja von mir net bös gemeint, nur gut. aber ok.

    alles gute!

    saurier
     
  7. oleco90

    oleco90 Mitglied

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    Genau man kann nix vergleichen und ob einem der mehr Erkrankungen hat nun mehr zusteht oder nicht ist mir als Patient egal, solange es um mich geht interessiert mich nur was bekomme ich und nicht "nem anderen stünde mehr zu weil er mehr hat" - wer meint ihm stünde mehr zu und es sei ungerecht der muss sich eben wehren. Wer dann eben immer noch nicht das bekommt was er gerne möchte hat auf gut Deutsch "Pech gehabt" dann muss man sich damit eben zufrieden geben. Aber vornherein schon immer zu sagen man bekommt nicht mehr, oder eine Herrabstufung weil man "nur" die Erkrankung und deren Folgen hat ist völliger Blödsinn meiner Meinung nach. Probieren geht immer, die auf den Ämtern sollen ja auch beschäftigt werden, bekommen ja schließlich auch nicht umsonst ihr Geld :D:D

    @ stillermorbus
    richtig das du den WS gemacht hast, meiner läuft nun schon den 2 Monat :o ...laut Eingangsbestätigung wollte sie nähere Angaben und eine aktuelle Befunderstellung meiner Rheumatologin anfordern, das ist noch nicht geschehen. Ich habe dann ganz frech mal meine aktuellen Befunde eingereicht. Mein HA geht mitlerweile davon aus, dass die keine Lust haben nochmal zu prüfen und lassen das ganze noch eine Weile rumliegen, bis sie dann mal was tun müssen und dann bekomme ich 50 damit ich erstmal "ruhig" bin :D also mal sehen....

    Du brauchst also schon etwas Geduld :vb_redface:
     
  8. magdalena1256

    magdalena1256 Mitglied

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    Grad der Behinderung

    Guten Abend an Alle.
    jetzt muss ich auch noch 'meinen Senf' dazugeben.
    Es scheint wirklich so zu sein, dass allein die Weitergabe der Befunde und der einzunehmenden Medikamente kein Mensch auf dem 'Amt' interessiert.
    Nur die Auswirkungen die die Erkrankungen auf jeden Einzelnen haben, die zählen anscheinend.
    Diese Erfahrung habe ich gemacht.
    Zuerst habe ich immer nur meine Befunde und die Medikamente weitergegeben mit jeweils einem kurz gefassten Anschreiben.
    Der Erfolgt war nur GdB 30
    Erst jetzt, nachdem ich mich hingesetzt und haarklein aufgeschrieben habe, was für Einschränkungen meine Erkrankungen bewirken und welche Auswirkungen diese Einschränkungen auf mein ganzes Leben (privat, beruflich, sozial) haben, hat sich endlich etwas bewegt.
    Ich habe jetzt seit einer Woche GdB 50!!!!!!
    Ich kann es nicht glauben!
    Ich hoffe, dass Ihr Auch alle Erfolgt habt und gerecht beurteilt werdet.
    ein schönes Wochenende und gute Nacht.
    Magdalena
     
  9. oleco90

    oleco90 Mitglied

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    Genau Magdalena, Befunde bringen gar nichts geschweige denn die Aufzählung der Medikamente. Meistens können die die Befunde ja nicht mal übersetzen oder verstehen. Wie oben schon erwähnt nimmt heutzutage doch jeder Medikamente die einen sind vllt. stärker oder mit mehr NW gesprickt als andere, aber interessieren tut das auf dem Amt keinen. Ich denke allerdings, dass die Aussagen der Ärzte sehr sehr wichtig sind, mein HA z.B. hat bei der Beschreibung meiner Einschränkungen kein Blatt vor den Mund genommen, außerdem wissen die Ärzte ja meist auch auf was es ankommt. Ein bisschen Glück gehört natürlich auch immer dazu, wer sich ungerecht behandelt fühlt sollte einen WS wagen das habe ich erst wieder bei der DRV erlebt, die machen sogar aus gesicherten Diagnosen andere und schicken dann mit dieser Diagnose Leute in orthopädische Rehabilitationskliniken, obwohl gestellte Diagnose rein gar nicht orthopädisch ist... :confused::confused: so ist das eben und wer sich alles gefallen lässt selber Schuld :cool:
     
  10. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @oleco90

    Das ist aber mal ein Argument, was?
    Leider kein überzeugendes und auch kein relevantes, sondern schlicht eine Platitüde, sorry.

    @oleco90, magdalena1256

    Völlig ungeachtet eurer ganz persönlichen Erkrankung (die hier keiner beurteilen kann)/der spezifischen Bedingungen und ganz allgemein:

    Wieso sollte die Aufzählung von Medikamenten eine Schwerbehinderung bedingen? Wieso bringen "Befunde" gar nichts?
    Vielleicht kommt es ja auf die hinter den Befunden stehende Bedeutung an und nicht auf den gefühlten Anspruch.
    Ich würde mal ernsthaft darüber nachdenken, was das Wort SCHWER- UND BEHINDERUNG bedeutet.
    Nicht jeder, der "Medikamente" nimmt oder einen Bluthochdruck hat (hatten wir hier auch schon mal, dass jemand glaubte, dafür einen Anspruch auf Anerkennung der Schwerbehinderung zu haben....), ist automatisch schwerbehindert.
    Also bitte mit Allgemeinplätzen mal die Kirche im Dorf lassen.....

    Ich bin wirklich dafür, dass jeder Bedürftige den ihm zustehenden GdB erhält - die Einschätzung dazu kann aber nicht nur von Gutachtern, sondern auch von Betroffenen nicht "beliebig" erfolgen und ist auch nicht trivial.

    Beste Grüße, Frau Meier
     
  11. oleco90

    oleco90 Mitglied

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    Ich finde schon das die auf den Ämtern mal beschäftigt werden sollen. Wenn ich nämlich im Antrag Fachärzte angeben soll, diese dann aber nicht befragt werden sondern nur mit den vorliegenden Befunden ermessen wird, ist das für mich unvollständig! Wenn ich dann auf Nachfrage telefonische Auskunft erhalte Warum die Ärzte nicht angeschrieben worden sind? "Das wären zuviele Portokosten und die Ärztin würde ja auch nichts anderes schreiben als der Hausarzt" :vb_redface: Dann tut mir Leid aber ist und bleibt das meine Meinung. Ähnliches könnte ich ebenso von anderen Stellen berichten . Ist aber auch relativ egal, Gott sei dank darf jeder seine Meinung haben :top:

    Fakt ist man muss explizit auch nur den kleinsten Scheiß erwähnen, oftmals denkt man gar nicht an solche Sachen die persönlich und/oder sozial einschränken weil einem dies gar nicht mehr möglich ist. Man kann sowas nicht auf die Schnelle machen und sollte auch das Umfeld befragen denen fällt meist eher auf was man nicht mehr kann als einem selber, jedenfalls ging es mir damals so.Als Erkrankter ist für einen dann alles schon zur Normalität geworden leider :(
     
  12. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    @oleco90, du hast recht, ab und zu muss man für sein recht streiten, das haben viele andere hier schon beschrieben, und häufig auch "recht" bekommen. es ist auch richtig, dass man seine beschwerden genau angeben soll, dazu wurde ja schon in vielen beiträgen geschrieben. so weit alles ok auch von meiner seite.

    es sind aber eben nicht nur die fakten, sondern auch eindrücke die man bekommt.

    einerseits willst du von der untätigkeit der ämter profitieren
    (dass die keine Lust haben nochmal zu prüfen und lassen das ganze noch eine Weile rumliegen, bis sie dann mal was tun müssen und dann bekomme ich 50 damit ich erstmal "ruhig" bin :D also mal sehen....) andererseits kritisierst du die untätigkeit.

    arbeitsbeschaffungsmassnahme? gut, dass du dafür sorgst, dass die leute arbeit haben. ich frag mich nur, ob du auch brav stundenlang auf einen termin bei behörden wartest, weil, die sind ja beschäftigt.......machst du bestimmt, geht ja nicht anders ;-)

    jeder soll das bekommen was ihm zusteht, und das sei von herzen gegönnt. marie
     
  13. took1211

    took1211 Guest

    Hallo,
    ich möchte hiermit meine eigene Erfahrung mit der Beantragung auf einen GdB darlegen.
    Seit September 1985 bin ich an Rheumatoider Arthritis erkrankt.Während eines Klinikaufenthaltes in der Rheumaklinik Berlin-Buch wurde
    im Januar 1997 weiterhin ein Sjögren-Syndrom diagnostiziert.
    Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich noch nicht mit der Problematik Antragstellung eines Schwerbehindertenausweises beschäftigt.
    Erst meine Rheumaärztin machte mich darauf aufmerksam.
    Ich ließ mir vom Landesamt für Versorgung und Soziales einen Antrag zusenden,den ich ausfüllte und alle Befunde und Arztberichte beifügte.
    Nach 1/2 Jahr Bearbeitungszeit erhielt ich meinen Bescheid mit 50% Schwerbehinderung,rückwirkend ab Datum der Antragstellung..Im März 2005 stellte ich einen Verschlechterungsantrag,welcher mit 70% +G unbefristet bekundet wurde.Während meiner Reha im Mai 2011 wurde ein erneuter Verschlechterungsantrag gestellt.
    Ich erhielt 100% +G unbefristet.
    Die vorgedruckten Anträge wurden von mir nur ausgefüllt.Jeder,der so einen Vordruck in der Hand hatte,weiß,was man da ausfüllen muss.Eine extra Auflistung von Einschränkungen im Berufsleben und im privaten Bereich habe ich nie beigefügt,sondern nur OP-Berichte,Röntgenbefunde. Zu erwähnen ist noch,dass ich bereits 10Gelenkoperationen hinter mich gebracht habe incl.Knie TEP li und re,Verschraubung von C1/C2 an der HWS,Swanson Endoprothesen li und re Hand sowie kompakte Vorderfußkorrektur mit Großzehengrundgelenkversteifung und Abtrennung der Metars.-Köpfchen am li und re Fuß.
    Ich kann hier nur bestätigen,dass die entsprechenden Gutachter in unserem Landesamt meine Angelegenheiten gründlich und gewissenhaft bearbeitet haben.
    Es wurden meine HÄ und mein Orthopäden angeschrieben.Auf telefonische Anfragen erhielt ich jederzeit freundlich Auskunft.
    Mit meinem Beitrag möchte ich zum Ausdruck bringen,dass Ämter auch positiv arbeiten.
    lg took
     
    #13 5. August 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5. August 2012
  14. magdalena1256

    magdalena1256 Mitglied

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    GdB

    Hallo und guten Tag,
    ich freue mich immer, wenn ich lese, dass Ämter gut und flott arbeiten und freundlich am Telefon Auskunft erteilen.
    Eigentlich sollte das auch der Normalzustand sein, schließlich sind diese Ämter Dienstleistungsunternehmen und werden auch von unseren Steuergeldern bezahlt.
    Leider haben viele hier im Form schon andere Erfahrungen gemacht.
    Meine Ausführungen bezgl. Angabe von Einschränkungen durch die jeweiligen Erkrankungen sollten nur als Unterstützung dienen, um einem Gutachter die 'Sache' zu verdeutlichen!
    Denn leider bewerten die Gutachter den Grad der GdB oft nur aufgrund der Unterlagen (bei mir wurde beim ersten Mal noch nicht mal die von mir genannten Fachärzte angeschrieben,
    'Seis drum', jeder kann sich hier aus den vielfältigen Beiträgen des Forums, dass heraussuchen was benötigt wird, um seine Sache so gut wie möglich zu vertreten.
    Ich wünsche Allen einen wunderschönen schmerzfreien Sonntag!
    Liebe Grüße
    Magdalena