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Morbus Bechterew und Rauchen...

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Sinusstar, 15. Juli 2011.

  1. Sinusstar

    Sinusstar Registrierter Benutzer

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    Hallo!


    Mein Arzt hat gemeint Rauchen verschlimmert die Krankheit aber seit kurzem erst hab ich durch Probleme wieder zu Rauchen angefangen :(

    Was können die folgen sein ( hab beim Arzt nicht genauer nachgefragt weil ich da damals eh schon aufgehört hab zu Rauchen ), ist das wirklich so schlimm dann?

    bitte nichts dazu posten das ich wieder angefangen hab, weiß selber das es dumm ist und ich werde versuchen wieder aufzuhören :( :)
     
  2. Debby

    Debby Neues Mitglied

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    Ich weiss nicht, wie es bei MB ist, aber ich habe Lupus SLE und RA und ich habe im Internet gelesen, das rauchen, RA schlimmer machen soll.
    Ob das stimmt, weiss ich nicht, aber mein Arzt hat mir noch nie gesagt, das ich aufhoeren soll.
    Weisst Du als laaaaaangjaehriger Raucher, weiss ich selbst, das rauchen ungesund ist, kann mir aber nicht vorstellen, das es ausgerechnet RA oder MB schlimmer machen soll.
    Ich bin an einem Lupusforum hier in den USA, in dem auch viele Mitglieder RA haben, die meisten sind Nichtraucher und haben die selben Beschwerden die ich auch habe, nicht weniger weil sie nicht rauchen.

    Debby
     
  3. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Hallo sinusstar,

    je nach Verlauf wird sich u.U. das Lungenvolumen vermindern.
    Da wäre es hilfreich eine gute Basiskonstitution zu haben.

    Rauchen beeinträchtigt das Immunsystem, welches bei
    Autoimmunerkrankungen ja nun nicht unbeteiligt ist.

    Im Umkehrschluß macht nicht rauchen der Bechti nicht
    weniger aggressiv. Es kommt wie es kommt.

    Gesund leben oder nicht ist wohl eine Einstellungsfrage.
    Aus Sicht des nie-geraucht-Habers kann ich mir nicht
    vorstellen, dass der Beginn damit bei irgend etwas helfen
    kann.

    Gruß Kira
     
  4. Fußweh

    Fußweh Registrierter Benutzer

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    Jetzt abgesehen von dem Lungenvolumen und den ganzen restlichen Schäden, die durch das Rauchen so kommen können: Besser werden körperliche BEschwerden (wie Rheuma) dadurch bestimmt nicht. Ich hab auch erst vor einigen Monaten (also 4 Monate, 2 Wochen, 6 Tagen) aufgehört (und solange ich die Monate/Wochen/Tage zähle, bin ich definitiv noch nicht drüber hinweg), hätte es sicher nicht ohne Hilfsmittel geschafft und muss sagen, dass ich mich körperlich viel wohler fühle. Auch psychisch habe ich den Eindruck,d ass es mir besser geht.
     
  5. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    genau dazu passend ;)........

    http://www.internisten-im-netz.de/de_news_6_0_1141_mit-morbus-bechterew-blo-nicht-rauchen-.html

    .......„Zum ersten Mal ist in einer wissenschaftlichen Studie aufgezeigt worden, dass Rauchen einen sehr ungünstigen Einfluss auf den Krankheitsverlauf einer auch ankylosierenden Spondyloarthritis (SpA) hat".......

    enthält bereits die info aus posting 7

    http://www.internisten-im-netz.de/de_news_6_0_875_rheumapatienten-profitieren-von-zigarettenverzicht.html

    lieben gruss marie
     
    #5 8. August 2011
    Zuletzt bearbeitet: 8. August 2011
  6. Fußweh

    Fußweh Registrierter Benutzer

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    danke für den Link zweite Marie, passt ja ganz genau
     
  7. Rei

    Rei Gesperrter Benutzer

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    Ohne Kommentierung....Quelle: dpa/tmn VG Rei


    Montag 08. 08. 2011, 13:45 Uhr

    GesundheitRauchen verschlechtert Rheuma-Krankheit drastisch Wiesbaden (dpa/tmn) - Zigarettenkonsum wirkt sich bei Menschen mit der rheumatischen Erkrankung Morbus Bechterew negativ auf den Krankheitsverlauf aus. Darauf weist Prof. Klaus Krüger vom wissenschaftlichen Beirat des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen hin.
    Patienten mit Morbus Bechterew sollten unbedingt aufs Rauchen verzichten, betont Krüger. Er beruft sich auf eine aktuelle wissenschaftliche Studie , wonach die Erkrankung bei Rauchern früher einsetzt als bei Nichtrauchern. Außerdem fällt sie bei ihnen heftiger aus.
    Morbus Bechterew ist eine chronische entzündlich-rheumatische Erkrankung, die auch ankylosierende Spondyloarthritis genannt wird. Sie zeichnet sich durch starke Schmerzen aus und dadurch, dass sich die Wirbelsäule zunehmend versteift. Besonders betroffen sind die Gelenke zwischen Kreuzbein und Darmbein, die sogenannten Iliosakralgelenke.
    Laut Krüger bekommen rauchende Patienten auch mit einer größeren Wahrscheinlichkeit als Nichtraucher dauerhafte Schäden an der Wirbelsäule und können sich grundsätzlich schlechter bewegen. Außerdem sei ihre Lebensqualität geringer.
    Quelle: n-tv.de / dpa