Hallo zusammen,
ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz vorstellen: Ich bin 44 Jahre alt und leide seit meinem 15. Lebensjahr an Morbus Bechterew. Über die Jahre habe ich viele medikamentöse Therapien ausprobiert, und ich hoffe, hier im Austausch mit euch wertvolle Tipps und Erfahrungen zu sammeln.
Zu meiner Geschichte: Ich habe mit verschiedenen NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika) begonnen, die mir leider nicht geholfen haben. Danach bin ich auf Infliximab (Remicade) umgestiegen, was allerdings nur eine sehr kurze Wirkungsdauer von etwa 7–10 Tagen hatte.
Mit Etanercept (Enbrel) hatte ich dann eine lange und erfolgreiche Zeit – ganze 15 Jahre war ich nahezu schmerzfrei und musste nur in seltensten Fällen auf Celecoxib (Celebrex) zurückgreifen, um den Tag zu überstehen. In den letzten Jahren bekam ich allerdings zunehmend Probleme mit Schmerzen im HWS-Bereich und eine immer stärkere Einschränkung beim Schulterblick. Hinzu kamen häufige Iritis-Schübe, etwa alle 6–8 Monate, deren Behandlung sich immer mehr in die Länge zog (6–8 Wochen).
Vor etwa 4 Monaten hat mein Rheumatologe dann auf Adalimumab (Humira) umgestellt, um die Iritis besser in den Griff zu bekommen. Anfangs hat es auch gut gewirkt, und ich war fast wie gewohnt schmerzfrei. Doch seit etwa 4 Wochen habe ich massive Schmerzen in der HWS, LWS und im Schulterbereich. Es fühlt sich an, als wäre ich wieder 15–20 Jahre zurückversetzt – mit Schmerzen rund um die Uhr. Selbst die Einnahme von 400 mg Celecoxib (Celebrex) bringt aktuell keinerlei Linderung, was mich zusätzlich frustriert. Mein CRP war über all die Jahre übrigens so gut wie immer unter 0,5, was mich noch mehr wundert.
Morgen habe ich einen Termin bei meinem Rheumatologen und bin gespannt, was er dazu sagt. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Überlege ernsthaft, wieder auf Etanercept (Enbrel) zurückzugehen. Oder habt ihr vielleicht Tipps oder Anregungen, wie ich die aktuelle Situation besser in den Griff bekommen könnte?
Ich freue mich auf eure Antworten und den Austausch mit euch!
ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz vorstellen: Ich bin 44 Jahre alt und leide seit meinem 15. Lebensjahr an Morbus Bechterew. Über die Jahre habe ich viele medikamentöse Therapien ausprobiert, und ich hoffe, hier im Austausch mit euch wertvolle Tipps und Erfahrungen zu sammeln.
Zu meiner Geschichte: Ich habe mit verschiedenen NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika) begonnen, die mir leider nicht geholfen haben. Danach bin ich auf Infliximab (Remicade) umgestiegen, was allerdings nur eine sehr kurze Wirkungsdauer von etwa 7–10 Tagen hatte.
Mit Etanercept (Enbrel) hatte ich dann eine lange und erfolgreiche Zeit – ganze 15 Jahre war ich nahezu schmerzfrei und musste nur in seltensten Fällen auf Celecoxib (Celebrex) zurückgreifen, um den Tag zu überstehen. In den letzten Jahren bekam ich allerdings zunehmend Probleme mit Schmerzen im HWS-Bereich und eine immer stärkere Einschränkung beim Schulterblick. Hinzu kamen häufige Iritis-Schübe, etwa alle 6–8 Monate, deren Behandlung sich immer mehr in die Länge zog (6–8 Wochen).
Vor etwa 4 Monaten hat mein Rheumatologe dann auf Adalimumab (Humira) umgestellt, um die Iritis besser in den Griff zu bekommen. Anfangs hat es auch gut gewirkt, und ich war fast wie gewohnt schmerzfrei. Doch seit etwa 4 Wochen habe ich massive Schmerzen in der HWS, LWS und im Schulterbereich. Es fühlt sich an, als wäre ich wieder 15–20 Jahre zurückversetzt – mit Schmerzen rund um die Uhr. Selbst die Einnahme von 400 mg Celecoxib (Celebrex) bringt aktuell keinerlei Linderung, was mich zusätzlich frustriert. Mein CRP war über all die Jahre übrigens so gut wie immer unter 0,5, was mich noch mehr wundert.
Morgen habe ich einen Termin bei meinem Rheumatologen und bin gespannt, was er dazu sagt. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Überlege ernsthaft, wieder auf Etanercept (Enbrel) zurückzugehen. Oder habt ihr vielleicht Tipps oder Anregungen, wie ich die aktuelle Situation besser in den Griff bekommen könnte?
Ich freue mich auf eure Antworten und den Austausch mit euch!