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Möglicher Rückschluss von Wirkungslosigkeit bei Kortison

Dieses Thema im Forum "Cortison / Glukokortikoide" wurde erstellt von max_s, 8. September 2011.

  1. max_s

    max_s Neues Mitglied

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    Hallo,

    auf Grund eines MS Schubes bekomme ich seit Dienstag eine Kortisonstoßtherapie. Schon nach der ersten Infusion sind auch die rheumatischen Beschwerden, durch Morbus Bechterew und Mischkollagenose, deutlich zurückgegangen. Nur die zeitweise vorhandenen, heftigen Schmerzen im Brustbein sind geblieben. Diese habe ich bisher dem Bechterew zugeordnet.

    Nun zu meiner Frage:
    Da die Schmerzen trotz der Kortisonstoßtherapie bestehen bleiben, ist dann der Rückschluss möglich, dass diese nicht durch eine rheumatische Entzündung verursacht werden.

    Vielen Dank für die Antworten.
     
  2. unknown

    unknown Guest


    Ich denke nicht.
    Ich für meinen Teil bin Resistent gegen nahezu jegliche Medikamente. Was heißt so ziemlich nichts zeigt weder Wirkung noch Nebenwirkung.
    Sowas gibt es eben, was auch gewisse Nachteile mit sich bringt. Bei mir ist das erste Schmerzmittel welches bei mir eine Befriedigende Wirkung erziehlt Tramal, wenngleich ich wahrscheinlich auch nicht stärkere Schmerzen leide als jeder andere bei dem eine kleine IBU hilft. Lediglich die Wirkung der Mitelchen ist ist für meinen Körper mäßig bis 0 .

    Kortison umd MTX sind einfach ignoriert worden. Rückschlüsse kann man in solchen Fällen überhaupt nicht ziehen.
     
  3. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hallo max_s,

    cortison hat bei dir zu einer deutlich spürbaren verbesserung in teilbereichen geführt, wirkt also.

    wenn cortison bei dir partiell, im bereich brustbein, nicht wirkt,
    wäre für mich die logische überlegung/frage:
    • war es zu wenig cortison um alles abzudecken, (aber bei infusionen werden ja hohe dosen gegeben) oder...
    • wenn die dosis ausreichend hoch war hat es dennoch auf nicht-entzündliche vorgänge keinen einfluss
    der mögliche rückschluss wäre, dass es sich um ein nicht-entzündliches geschehen handelt, welcher art, ob rheumatisch oder nicht, muss dein arzt abklären.


    alles gute, marie
     
  4. max_s

    max_s Neues Mitglied

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    Hallo Erzesel,
    Hallo Marie,

    vielen Dank für die Antworten. Die Kortisonstoßtherapie war in einer Dosis von je 1000 mg an drei Tagen, heute habe ich die letzte Infusion bekommen. Alle Symptome haben darauf positiv reagiert, bis auf die Schmerzen im Brustbein, so dass prinzipiell der Körper auf das Medikament reagiert.

    Es war dieses Jahr die zweite Kortisonbehandlung dieser Art und mir geht es insgesamt gut damit, ich werde zwar Abends nicht mehr richtig müde und bin nach wenigen Stunden Schlaf wieder wach, fühle mich aber sehr entspannt. Nur heute war vom Morgen bis zum Nachmittag die Stimmung sehr bedrückt, aber ich habe den Verdacht, dass ich das Amitriptylin gestern Abend vergessen habe.

    Nächste Woche habe ich einen Termin bei einem Rheumatologen. Ich hoffe der kann mir bezüglich des Brustbeins weiterhelfen. Aber da das mein erster Termin bei diesem Rheumatologen ist, kann ich noch nicht einschätzen ob ich es wirklich eine Hilfe seine wird.