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Migräne und Kortison bzw. Sulfasalazin

Dieses Thema im Forum "Cortison / Glukokortikoide" wurde erstellt von Sira6868, 17. Januar 2013.

  1. Sira6868

    Sira6868 Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich nehme seit rund drei Monaten Kortison und Sulfasalazin. Gibt es einen Zusammenhang zwischen einem dieser Medikamente und Migräne? Ich habe nämlich seitdem ca. alle 2 wochen einen Migräneanfall, der 1 Tag andauert. Dann geht gar nichts mehr. Extrem starker Kopfschmerz über den Augen, kann die Augen nicht richtig aufmachen. Lichtunverträglichkeit, Übelkeit. Bisher war es noch immer nach 1 Tag vorbei.

    Kennt jemand solche Symptome? Oder hängt es evtl. gar nikcht mit den Medikamenten zusammen?

    Dank für Tipps
     
  2. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Hallo sira6868,
    Kortison ist ein Stresshormon und entsprechend der Wirkung kann es gut sein, dass du derartig darauf reagierts.
    Ich würde dies mit dem Arzt besprechen und erst einmal ein Medikament absetzen, ansonsten weiss man ja nun nicht was der Auslöser hierzu war. Aber dies wird dein Doc dir alles sagen und auch entscheiden welches Medi abgesetzt werden kann/soll.

    Ich kenne jemanden mit MS und wenn er Kortison nur kurzeitig nimmt er keine Probleme damit hat. Wird jedoch eine Dauertherapie daraus reagiert er genau so darauf(Kopfschmerzen).

    Hattes du eigentlich vorher schon mit Migräne etc. zu kämpfen oder ist es erst neu aufgetreten mit den Medikamenten?

    LG
    Waldi
     
  3. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo Sira,

    jeder reagiert mit unterschiedlichen Nebenwirkungen, es kann schon sein, dass eines der Medis bei Dir Migräne auslöst.

    Bei mir löst Kortison keine Migräne aus, im Gegenteil. Sobald ich mehr als 8mg Kortison täglich nehme, habe ich keine Migräne mehr! Normalerweise nehme ich 3-5mg täglich und habe etwa 7 Tage im Monat Migräne. Da hat ein Schub und die damit verbundene Kortierhöhung zumindest einen positiven Nebeneffekt.

    viele Grüße von der kleinen Eule
     
  4. Sira6868

    Sira6868 Neues Mitglied

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    Bisher hatte ich Gott sei Dank keine Last mit Migräne. Ich hatte diese Art von kopfschmerz mit Lichtempfindlichkeit und Übelkeit zuvor überhaupt erst einmal in meinem Leben. Und das ist so viele Jahre her, dass ich gar nicht mehr weiß, wann es war.

    Da ich auch eine komplette Forstbeule bin, kam mir jetzt die Idee, dass es vielleicht auch die Kälte am Kopf war. Zumindest letzte Woche und Silvester war ich ohne Kopfbedeckung draußen. Und da war es ziemlich kalt am Kopf. Ich muss einfach mal beobachten, wann es auftritt.

    LG
    Sira
     
  5. Mni

    Mni Aktives Mitglied

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    @waldmensch,
    Dein Zitat: "Kortison ist ein Stresshormon und entsprechend der Wirkung kann es gut sein, dass du derartig darauf reagierts. " ist -sorry- total daneben!!

    Migräne ist eine Entzündung der Gefäße und Kortison - als "Entzündungshemmer"kann sich darauf sehr günstig auswirken!

    alles Gute Dir, SIra!
     
  6. etu

    etu Mitglied

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    hallo in die runde
    ich habe selber festgestellt das ich seit einnahme der rheumamedis
    kortison usw sich meine migräneanf. fast auf null gesenkt haben.
    wenn sie kommt ist sie selten so stark das ich mich ins bett legen muß.
    versuche sogar ohne triptane auszukommen.
    bei mir habe ich festgestellt das ich was kaltes süßes trinke
    und das hilft bei mir auch.
    vieleicht habt ihr was ähnliches festgestellt.
     
  7. merre

    merre Aktives Mitglied

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    Kopfschmerzen/Metamizol

    Starke Kopfschmerzen...ja hatte ich jetzt mächtig wegen einer Grippe, diese neumodische bakteriell entzündliche,...Nasennebenhöhlen und so ziemlich alles Hohle da im Kopp außer (sagt jetzt nix Falsches)...war entzündet. Haufen blutiges eitriges Krams beim Nasenputzen...also BÄÄÄÄH.
    Und ich nehme bei starken Kopfschmerzen "Metamizol ,ein nichtsaures Nichtopioid-Analgetika. Es besitzt unter diesen die höchste analgetische (schmerzlindernde) und antipyretische (fiebersenkende) Wirkung" steht da.
    Kurzum, wenn garnix hilft - denn dies , zumindest bei mir. Als Tropfen oder Tablette, aber nix für eine Dauermedikation.

    Gute Besserung "merre"
     
  8. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    @etu

    viel, sehr viel starker Kaffee.
    Wirkt bei mir fast Wunder!

    Kati
     
  9. etu

    etu Mitglied

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    kati
    da würde ich mich übergeben.ich habe dann auch appetit auf das kalte süße.
    ich hatte mal einen bebericht gesehen ist schon länger her.
    dar sagte ein professor von der schmerzklink kiel das ein migränegehirn den zuckerbraucht.
    ich hatte es schon selber festgestellt mit dem süßen,
    aber es muß bei mir noch kalt sein.
     
  10. Mona-Lisa

    Mona-Lisa habe RA seit 2011

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    Hallo,

    ich hab das gleiche beobachtet wie etu:
    Hatte viele Jahre mit Migräne zu kämpfen, seit Kortisoneinnahme werden die Attacken immer weniger.

    Das wußte ich noch gar nicht. ;) Aber das erklärt, warum ich damals unmittelbar vor einem Migräneanfall immer diesen Heißhunger auf Schokolade hatte. ;)

    Liebe Grüße,
    Mona-Lisa
     
  11. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Ja die KSK Kiel unter Leitung von Prof. Göpel, man kennt die Einrichtung:D.

    Dort bekommen die meisten Patienten einen Kortisonstoss verpasst um dem Schmerz eine Pause zu gönnen. Und so wird auch manchem Patienten dazu geraten, dass wenn eine Häufung an Attacken da ist, man einen Kortisonstoss zu versuchen(1-2 mal/Jahr).
    Leider hat diese Einrichtung einen Trend bekommen in Richtung abwärts. Vor einigen Jahren war es dort besser mit ihr bestellt. Doch zu dieser Zeit hatte der Prof auch mehr Zeit um sich um "sein Baby" zu kümmern. Und auch heute besitzt diese Klinik den Status Privatklinik, aber man kann sich als Kassenpatient mit einer Kostenübernahme-erklärung seiner Kasse einweisen lassen. Manche Kassen haben aber im Rahmen eines Projektes hier schon Verträge mit dieser Klinik. Insgesamt ist die Klinik jedoch ganz nett und hat eine schöne Lage am Wasser.

    Eines brennt mir jedoch aber noch auf den Fingern - das man mit einem Glucosemangel Kopfschmerzen bekommen kann, weiss im Grunde jeder Diabetiker so als Zeichen von Unterzuckerung. Inwiefern es aber einen direkten Zusammenhang gibt in Bezug auf Migräne, kann bis heute niemand sagen. Denn noch im 21. Jahrhundert kenn man noch nicht, was eine Migräne eigentlich ist und was die Ursachen dafür sind. Bis heute sind es alles nur Meinungen und Ansichten, leider.... Jedoch weiss man was eine Migräne auslösen(triggern) könnte. So etwa schnelle Lichtwechsel oder verschiedene Nahrungsmittel u.a. auch Schokolade oder Äpfel.

    Doch trotz der Möglichkeit das man mit Kortison helfen kann, reagieren einige Menschen mehr oder weniger heftig auf das Mittel. Denn wie bereits geschrieben ist Kortison ein Stresshormon. Und das sollte man nicht unterschätzen. Wer häufig Migräne hat sollte auf eine vorbeugende Behandlung achten. Hier gibt es genügend Medis die man versuchen könnte. Eine Garantie gibt es leider auch hier nicht.

    LG
    Waldi
    PS: In meiner Familie gibt es auch Patienten mit Migräne(sehr heftig) und Cluster-KS. Ich möchte nicht mit ihnen tauschen!
     
  12. etu

    etu Mitglied

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    ich hatte sehr schlimme und länger anhaltene anfälle. es waren unterschiedliche auslöser.
    schoko war es nicht ist bestimmt bei jeden anders. roher knoblauch ist bei mir ein auslöser.
    attacken haben sich unterschiedlich angekündigt.helles licht. geräusche usw.
    dann habe ich heftiges verlangen nach was kaltem süßem.am
    anfang habe eine cola getrunken weil ich dachte da ist viel coffein.
    qutsch da ist nicht mehr als im kaffee ,eher weniger.zugleicher zeit hatte ich den bericht
    im fernseher von diesen prof. gesehen.
    auch eine reha in damp mit migräneschulung hat geholfen.wir migräniger ticken gleich,
    und man kann oft einen anfall verhindern wenn man sich danachverhält.
     
  13. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Der Prof. Göpel ist, wenn man ihn einmal persönlich kennengelernt hat, ein ganz netter Mensch. Als es nach dem Klinikaufenthalt Problem gab, hat er sogar bei uns daheim angerufen. Dagegen kann man nichts sagen, denn wo erlebt man noch derartige Fürsorge.
    Leider ist die Zeit die der Prof in der Klinik verbringt recht kurz. Und darunter leidet dann diese Klinik, weil das Zugpferd nicht da ist. So gibt es angestellte Ärzte die auf dem Ruhm des Profs mitreiten wollen, fachlich aber (noch) nicht so fit sind. Von den anderen Mitarbeitern spürt man ihren Ehrgeiz und ihr Herz für die Klinik.

    Die Klinik betreibt ein Forum, aber nicht nur das auf ihrem Webportal, sondern ein separates Ding. Dort findet man einige gute Sachen, die man für sich selbst austesten kann.
    Wobei man immer im Hinerkopf haben sollte, dass was dem einen hilft bei anderen eine Attacke triggern kann. Ich denke insbesondere da an Entspannung oder ein Nickerchen zwischendurch.

    LG
    Waldi
     
  14. Einsiedler

    Einsiedler Neues Mitglied

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    Migräne und Kortison

    Ich mußte angenehm überrascht feststellen, daß meine Anfälle von Augenmigräne ausbleiben, seit ich wegen Poly-Myalgie Kortison nehmen muß, jetzt schon 1/2 Jahr, und momentan 7.5 mg täglich, monatlich um 1 mg reduziert.
    Obwohl ich schon seit Jahrzehnten solche Anfälle hatte, durch nichts zu beeinflussen und manchmal eine Woche lang täglich oder 2x an einem Tag, dann wieder längere Zeit gar nicht.
    Da frage ich mich, ob die erhöhten crp-Werte durch Gefäßentzündung im Gehirn verursacht wurden, die ja als Migräneauslöser wirken soll.

    Einsiedler
     
  15. ksahalina

    ksahalina Neues Mitglied

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    depo

    Ich bin 27. Ich erhielt die depo am 3. Oktober und am 15. Oktober begann die schreckliche Gelenkschmerzen. Ich wurde zu einem rheumologist bezeichnet und habe gerade mit RA diagnostiziert worden. Die Ärzte glaube nicht, dass es überhaupt im Zusammenhang mit der depo, aber ich habe eine harte Zeit glauben sie. Sie waren bereits depressive Denken, dass ich diese für mich getan, indem sie die depo. Es ist schön gefunden zu haben Leute gehen werfen die gleichen Fragen. Ich bin diskutieren, wenn ich auf Medikamente beginnen oder warten, um zu sehen, ob es geht weg nach dieser injectiin nachlässt wollen. Ich schätze, ich bin neugierig zu wissen, was andere Menschen getan haben. Ich will es weg und nicht auf Medikamente für den Rest meines Lebens sein. Ich will nur jede Frau weiß ich nicht, um die depo bekommen erzählen.
     
  16. Sira6868

    Sira6868 Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich wollte euch nur wissen lassen, dass ich seit rund 6 Wochen keine Migräne-/Kopfschmerzanfall mehr hatte. Ich trage seit dem letzten Mal konsequent Mütze, wenn ich raus gehe. Und habe vor, dies weiterhin zu tun, solange es nicht mind. 10 Grad C hat. auch wenn ich damit total bescheuert aussehe (habe leider keine Mützengesicht :()
    Ich hoffe für mich, dass es wirklich "nur" mit der Kälte zu tun hatte und nicht mit dem Rheuma oder den Medis an sich. Vielleicht sind meine Gefäße imKopf einfach nur durch die Medis empfindlicher geworden.

    LG Sira