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meine mutter ist

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von nadia, 22. August 2009.

  1. nadia

    nadia Neues Mitglied

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    80 jahre alt und hat seit langem schmerzen , sie wollte nie zum arzt gehen und nun habe ich mich durchgesetzt. sie hat ANA positiv 1/180, crp 10 und blutgeschwindigkeit 90.

    sie hat arthrose an den fingern und hat auch einen gekruemmten ruecken auf der linken seite und gleichzeit etwas nach voran und wurde nie behandelt.

    morgen gehe ich mit den bluttesten zum arzt. was meint ihr, was sie haben koennte?? auch rheuma??

    und wenn ?wird ihr der arzt rheumamedis geben? soll sie in ihrem alter auch nehmen??

    ich habe so viele fragen und habe bedenken , wie es weiter geht!!!:confused:

    einen guten morgen

    nadia
     
  2. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    @nadia
    Gerade im Alter spricht vieles nicht mehr gegen die Einnahme von Medikamenten. Wenn junge Patienten Einwände wegen Nebenwirkungen haben, die eventuelle Schwangerschaften oder erst nach langer Einnahmezeit zu Tage treten, fällt dieses Argument doch gerade bei einer 80-jährigen nicht ins Gewicht.

    Wenn es denn Rheuma ist und der Arzt in dem Fall sicher Rheuma-Medis verschreibt, sollte sie diese Mittel auch nehmen. Wenn sie sich schon so lange gequält hat, kann sie doch zumindest ihren letzten Lebensabschnitt in besserer Qualität verbringen. Schließlich sind auch Schmerzen nicht zum Aushalten da, sondern ein Warnzeichen, daß etwas nicht stimmt. Deine Mutter hat diese Zeichen lange nicht beachtet, da wird es Zeit gegenan zu gehen.

    Anhand der mageren Auskünfte könnte es Rheuma aber auch alles mögliche andere sein. Warte ab, was der Arzt sagt und mach Dich bitte nicht verrückt. Sollte es Rheuma sein, ist es zumindest nicht lebensbedrohlich.
     
  3. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich denke, daß man in diesem Fall hauptsächlich dafür sorgt, daß die Mutter beschwerdefrei wird und ihr der letzte Lebensabschnitt so angenehm als machbar gestaltet werden kann.

    Eine wirkliche, möglicherweise, rheumatische Behandlung wird jeder gute Arzt ernsthaft abwägen, denn in diesem Alter sind viele Medikamente mit ihren Nebenwirkungen gefährlich.

    Alles Gute der Frau Mama.


    Grüsse
    PUMPKIN
     
  4. nadia

    nadia Neues Mitglied

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    vielen dank fuer eure antworten

    die ich sehr noetig hatte, bis ich zum arzt gehe. ich mache mich nicht verreuckt, sondern ich moechte andere meinungen hoeren, bevor ich zum arzt gehe. denn ich wusste nicht, ob es sich lohnt medis mit nebenwirkungen auszupropieren und dann noch mehr an den nebenwirkungen zu leiden? ich habe nur bedenken, dass es ihr in irgend einer anderen weise schlechter geht und ich dann schuld daran bin! ist auch eine moeglichkeit , oder???

    deshalb moechte ich eure meinungnen dazu lesen.

    ich danke euch sehr und morgen wenn ich wieder komme werde ich euch berichten, was er mir gesagt hat.

    ich wuensche euch alles gute und weniger schmerzen
     
    #4 22. August 2009
    Zuletzt bearbeitet: 22. August 2009
  5. Marakion

    Marakion Neues Mitglied

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    Liebe Nadia,

    ich kann jetzt gar nicht so viel sagen ...
    du machst in meinen Augen das richtige, deine Mutter einem Arzt vorzustellen. Und: Die Frage von Schuld stellt sich überhaupt nicht, denn du handelst im Sinne deiner Mama und mit deinem Herzen - und das ist goldrichtig!

    Ich wünsche dir und deiner Mutter, dass der Arzt euch beiden im allerbesten Sinne hilft.

    Mara
     
  6. Ruth

    Ruth Bekanntes Mitglied

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    liebe nadia!

    ich schliesse mich marakion an: es ist ganz richtig, dass du mit deiner mutter zum arzt gehst. dann sieht man weiter, was der arzt meint und was er vorschlägt. du kannst ja auch fragen stellen und deiner mutter ratschläge geben, aber entscheiden muss sie selber. auf jeden fall wird sich deine mutter freuen, dass du dir sorgen um sie machst und dass du etwas unternimmst gegen ihre schmerzen.
    mit herzlichen grüssen,
    ruth