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Mein super Gespräch mit meinem Rheumatologen

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Birgit R, 27. August 2010.

  1. Birgit R

    Birgit R Neues Mitglied

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    möchte ich Euch nicht vorenthalten.

    Guten Morgen an alle.

    Gestern war ich bei meinem Rheumatologen wegen angeblicher Handgelenkarthritis. Hier mal der Link zum besseren Verständnis dessen, was gleich kommt : http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=43494&highlight=Birgit

    Erst hat er meine Hände geschallt und stellte fest, das eine Sehne in der rechten Hand entzündet ist, nicht das Gelenk. Dann haben wir noch über die Fibro gesprochen und er hat mir einen Schmerztherapeuten empfohlen. Ich hab links oben im Nacken einen großen Knubbel, hab ihn dann gefragt, und er sagt, das ist aber ganz schön verhärtet. Hab ihn dann darum gebeten, mir Massage aufzuschreiben, sagt er, die Krankenkasse würde das nicht mehr bezahlen, das wäre Wellness. Aha. Offensichtlich stimmt das nicht, denn die Arzthelferin bei meiner Hausärztin sagte heute morgen beim Blutabnehmen, sie würden das verschreiben, ich sollte das noch mal besprechen.

    Ganz zum Schluß habe ich ihn dann gefragt, warum ich, wenn ich Schmerzen habe (wobei ich immer nur dann angerufen habe, wenn es gar nicht mehr ging) keinen Termin zwischendurch berkomme, stattdessen immer auf die Telefonliste gesetzt werde und mich freuen darf, wenn er mich innerhalb zwei Tagen anruft. Ich weiß von anderen Patienten, die keine Probleme mit den Zwischendurchterminen haben. Das fand er dann wohl nicht so gut, so das ich folgendes zu hören bekam: Er wäre der Arzt und er entscheidet, wer in seine Praxis reinkommt. Und wenn mir einfallen würde, einfach so da zu erscheinen, dann wäre ich garantiert die letzte, die er dran nehmen würde und wenn ich um 12 Uhr da immer noch sitzen würde, würde er mich rausschmeissen. Original Ton.

    Fazit: Für Schmerzen und Beschwerden soll ich zur Hausärztin gehen, ich soll mir einen Schmerztherapeuten suchen. Ich frage mich, wofür brauche ich da noch einen Rheumatologen.
     
  2. Louise1203

    Louise1203 Gesperrter Benutzer

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    Hallo,

    ...................ich bin sprachlos:eek::eek::eek:

    Da gäbe es für mich nur noch eine Wahl: Den Arzt wechseln..........Solche Aussagen gehen schon mal gar nicht.

    Ich wünsche Dir alles, alles Gute und viel Erfolg.

    Liebe Grüsse

    Louise
     
  3. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

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    KRASS!!! :eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek:

    An deiner Stelle würde ich auch sofort den Rheumatologen wechseln! Heftig, in was für einen ton manche Ärzte reden...
     
  4. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    rheumatologe...

    hallo louise,

    red doch mal mit deiner krankenkasse, ganz so geht es nicht! und such dir schleunigst einen anderen rheumatologen! hier ist die vertrauensbasis zerstört.
    du hast ein recht auf behandlung, auch auf akutbehandlung-dieser doc, ist nicht bei wünsch dir was-wenn er der kv angehört!
    lass dich nicht unterkriegen!

    lg sauri, der liebe dino:a_smil08:
     
  5. uli

    uli Mitglied

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    Hallo Birgit,

    ich kenne deinen Rheumatologen nicht. Evtl. solltest du dir auch eine Zeitmeinung einholen. Telefonsprechstunden sind üblich, da dein Arzt dich ja kennt. So kann er sich einen Überblick verschaffen, ob du gerade einen Schub hast oder nicht.
    Du hast erst geschrieben, dass das Kortison nicht anschlägt.

    „Ich nehm ja jetzt Kortison. Die Beschwerden im Fuß sind zurück gegangen. Aber mir tun die Hände so weh....die sind dauernd heiß und heute nacht hatte ich so starke Schmerzen in den Händen, ich dachte, die wollte jemand abreißen.

    Wenns ne Entzündung wäre, würde das doch auch mal langsam vom Kortison zurück gehen, tut es aber nicht. Von der Fibro kann es aber ja wohl auch nicht kommen.“




    Bei einen RA oder PSA können sich auch die Sehnen entzünden. Grundsätzlich gehen die Entzündungen nach der Einnahme von Kortison zurück. Wenn du deinem Rheumatologen am Telefon erzählt hast, dass Kortison nicht wirkt, kann ich nachvollziehen, dass er dir nicht sofort einen Notfalltermin gegeben hat.


    Wenn du Verhärtungen im Nackenbereich hast, ist es nicht Aufgabe deines Rheumatologen, diese zu behandeln. Dies kann dein Hausarzt oder dein Orthopäde machen. Die Ärzte dürfen grundsätzlich nur Krankengymnastik und keine Massage verschreiben, da Massagen zwar angenehm sind, aber grundsätzlich zu den „Wellnessangeboten“ gehören, die man selber bezahlen muss. Dein Krankengymnast wird trotz Verschreibung von Gymnastik Massagen machen, wenn du Entzündungen hast und dich nicht bewegen kannst.
    Du solltest das Gespräch mit deiner Hausärztin suchen, damit sie sich mit deinem Rheumatologen in Verbindung setzen kann und abklärt, ob du dort noch länger hingehen sollst. Es gibt bei dir ja noch einige andere Ärzte. Bitte schau auch noch in unsere Ärzteliste. Versteh mich bitte nicht falsch, vielleicht hat dein Arzt inhaltlich Recht, aber der Ton macht die Musik. Unfreundlichkeit brauchst du dir nicht gefallen zu lassen.

    Uli
     
  6. Pezzi

    Pezzi Neues Mitglied

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    Hallo Birgit,

    mein Rheumatologe - den ich für sehr gut halte - ist auch nicht für meine Schmerzen etc. zwischen den Terminen zuständig. Ich habe gelernt, dass ich mit allem, was ich so habe, zu meiner HÄ gehen muss und er bei den Kontrollterminen dann eben zur Kenntnis nimmt, wie es mir geht/ergangen ist und dann eben die Medikation evtl. ändert.
    Der kümmert sich nur um die rheumatische Erkrankung - in diesem Fall auch um die KG, weil ich sonst wegen der Erkrankung schneller versteifen würde.

    Fachärzte sehen sich, denke ich, nicht als Ansprechpartner für akute Fälle - also zur akuten Schmerzbehandlung etc., weil dafür wohl zunächst der HA zuständig ist.

    So, wie du die Situation schreibst, würde ich auch mit dem HA sprechen und einen anderen Rheumatologen wählen. Du hättest schließlich immer den Eindruck, dass du ihn "nervst" und er sich nicht richtig um dich bemüht.

    LG
    Pezzi
     
  7. Birgit R

    Birgit R Neues Mitglied

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    Hallo Uli,

    Ich habe meinem Rheumatologen gar nichts am Telefon erzählt, woher hast Du das?

    Das Kortison hat geholfen, und die heißen Hände kamen von dem Kortison, das wir dann ja schneller reduziert haben.

    Das mit der Krankengymnastik hätte er mir sagen können, finde ich.

    Im übrigen bin ich nicht die einzige, die unzufrieden mit dem Arzt ist und selbst meine Hausärtzin und deren Arzthelferin meinten, das hätten sie jetzt schon so oft gehört, das sie dort unzufrieden sind.

    Und ich frage mich, warum Fachärzte nicht für akut Fälle da sind? Dafür sind sie doch Fachärzte. Weiß ich, ob meine Hausärztin das alles richtig macht? Wobei das kein Mißtrauen meinerseits ist, sondern einfach ne Frage. Wozu gibt es Fachärzte, wenn die Hausärtze das alles auffangen sollen? Und inwieweit kennt sich ein Hausarzt aus, was Fachgebiete betrifft? Denn ich bin diejenige, die das ausbaden muss, wenn bei der Hausärztin etwas schief läuft, kein anderer.
     
  8. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    rheumatologe

    @pezzi

    mein hausarzt ist da gar nicht zuständig.
    der hat mich doch schließlich zum facharzt überwiesen, damit er mich mitbehandelt.

    das ist auch verständlich, denn der hausarzt kann nur anfangen zu behandeln...die fachstrecke gibt er ab. so ist es jedenfalls bei uns.

    bedeutet aber auch, dass wenn ich was habe, was dem facharzt angeht, dass ich auch zu ihm gehe.
    alleine schon der medikamente wegen....

    hausärzte sind da oft begrenzt und gerade bei rheuma und schmerzen haben sie das budget nicht um spezialmedis verordnen zu können.

    ...alles hat zwei seiten...
    der gear.....ist der patient das steht fest!und als kassenpatient alle male. da sind "schnelle" termine mangelware. bei chronsichen sachen mag es gehn. aber bei akuten dingen geht das eben nicht!

    meine verantwortung als patient liegt auf der hand, mich um behandlungen kümmern, um medis-das ich sie habe. klar.

    aber bei akuten sachen, die ich selber nicht gehändelt bekomme, brauch ich ein arzt und der hausarzt wird auch helfen, aber genauso schnell sehen, dass er mich wieder zum facharzt schickt.

    trotzdem, um die krankehit rheuma weiter zu beobachten, zu behandeln wirklich einen neuen doc suchen. es hilft alles nichts.

    es ist eben nicht einfach.....

    lg sauri:a_smil08:
     
  9. Birgit R

    Birgit R Neues Mitglied

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    Eben, meine Hausärztin hat mich ja auch mit Diagnose Handarthritis dorthin überwiesen. Also weiß sie doch nicht weiter und überläßt alles weitere dem Facharzt. Oder nicht?
     
  10. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Birgit!
    Ich kann es für mich nur so erklären und ich habe jetzt 5 Monate auf einen Termin beim Rheumatologen gewartet.
    Da es bei vielen Rheumatologen lange Wartezeiten gibt, haben die sich vermutlich überlegt, wie sie weiterhin in der Praxis verfahren sollen. Entweder müßen sie für ihre Praxis einen Aufnahmestop für neue Patienten aussprechen, oder sie müßen z.B. wie es bei meinem Rheumatologen ist, die Blutentnahme und die notwendigen Kontrolluntersuchungen an den HA abgeben, was übrigens das Budget des HA nicht belastet und wenn es Unklarheiten gibt, z.b. erhöhte Blutwerte oder Nebenwirkungen, dann soll der HA das ganze Faxen und der Rheumatologe meldet sich dann telefonisch beim Patienten.

    Ich persönlich bin froh, daß ich bei diesem Rheumatologen einen Termin bekommen habe und er keinen Aufnahmestop hat. Ich muß auch 70 km einfacher Weg fahren, deshalb hätte ich auch nicht die Möglichkeit, "mal schnell in der Praxis vorbeizuschauen".

    Natürlich macht der Ton die Musik und eurer Vertrauensverhältnis ist zerstört, deshalb denke ich auch, daß ein Wechsel für dich das richtige ist.

    LG Josie
     
  11. Brundhilde

    Brundhilde Brundhilde

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    Ja, das leidige Thema Fachärzte. Ich hab das große Glück, dass meine Hausärztin in enger Verbindung mit dem Rheumatologen steht- die Zusammenarbeit klappt also gut.Allerdings ist der Rheumadoc telefonisch so gut wie nie zu erreichen, da ist immer besetzt- was mich bei dem Andrang in der Praxis auch nicht wundert. Auf Mails antwortet er aber- allerdings oft ziemlich spät am Abend. Aber da meldet man sich ja nur, wenn der Hausatzt mit seinem Latain am Ende ist.

    Viel schlimmer finde ich, dass die anderen Fachärzte sind untereinander nicht grün sind und jeden anderen als doof bezeichnen.
    Für den Neurologen sind alle doof, für die Rheumatologen sind die Chirurgen Schlächter und die Orthopäden haben keine Ahnung.
    Meine Gynäkologin hat es gut gemeint und mir Vitamine und Aufbaupräparate in die Hand gedrückt um die Immunabwehr zu stärken. Dabei hat die Gute leider keine Ahnung, daß ich eben diese für teuer Geld mit Enbrel runterdrücke.

    Ich würde bei einem derartigen Tonfall allerdings sofort den Rheumatologen wechseln.....
     
  12. uli

    uli Mitglied

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    Hallo Birgit,

    wenn du und auch deine Hausärztin nicht mit deinem Rheumatologen zufrieden seid, würde ich mir eine Überweisung zu einem anderen Rheumatologen geben lassen.
    Ich habe nirgendwoher, was du deinem Rheumatologen am Telefon erzählt hast, ich habe mir nur den Link durchgelesen, den du selber gesetzt hast. Dort schreibst du auch, dass das Kortison nicht angeschlagen haben. Nun soll dies doch der Fall sein. Dies geht aus deinem ursprünglichen Bericht nicht hervor. Vielleicht solltest du auch kurz schreiben, wie lange du Kortison in welchen Mengen genommen hast und welche Beschwerden dadurch zurückgegangen sind.

    Wie Saurier schon schreibt, wirst du zum Facharzt wahrscheinlich zur Mit- und Weiterbehandlung überwiesen. Der Rheumatologe ist für deine rheumatische Erkrankungen zu ständig nicht für Verspannungen im Nacken oder Schulterbereich auch nicht in einem Akutfall. Grundsätzlich soll deine Hausärztin sich um deine Grundversorgung kümmern. Wenn sie hierzu nicht in der Lage ist, sollte sie dir dies mitteilen. Du hast ja auch Zweifel daran geäußert, dass deine Hausärztin vielleicht nicht alles richtig macht. Ggf. solltest du auch dort für Abhilfe sorgen. Ich kann dir nur von meinem Hausarzt berichten. Dieser kümmert sich um Blutentnahmen, Entzündungswerte und führt alle grundsätzlichen Untersuchungen durch. Wenn er nicht mehr weiter weiß, teilt er mir dies mit und überweist mich weiter. Wenn ich mit dem Ergebnis einer Facharztuntersuchung nicht zufrieden bin, ruft er den Facharzt an und fragt, warum es so und nicht anders gelaufen ist. Auch bei mir ist es schon vorgekommen, dass mein Hausarzt meinte, er würde bei dem Facharzt nichts erreichen. Er hat mir dann gesagt, er würde mir gerne eine andere Überweisung ausstellen. Grundsätzlich ist er aber zuständig und ansprechbar. Wenn ich einen Schub habe, erhalte ich umgehend einen Termin beim Rheumatologen, einfach so vorbeikommen darf ich allerdings auch nicht, weil dies den Terminkalender durcheinanderwürfeln würde. Andere Patienten haben schließlich auch lange auf ihre Termine gewartet und möchten behandelt werden.
    Du solltest dir also darüber Gedanken machen, ob du bei deinen Ärzten bleibst.
    Ich kann dir nur empfehlen zu einem internistischen Hausarzt zu gehen und dir ggf. auch einen anderen Rheumatologen zu suchen. Bist du bei Herrn Neuwirth in Behandlung?

    Nach Hamburg ist es von dir aus auch nicht so weit, dort stehen bei uns in der Ärzteliste viele empfehlenswerte Rheumatologen.

    Uli
     
  13. Birgit R

    Birgit R Neues Mitglied

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    Hall Uli,

    ich antworte Dir per PN.

    Und den Rest hier.

    Also, ich habe vor ca. 8 Wochen Kortison bekommen (wieviel und welche Mengen weiß ich nicht mehr), weil das linke Fußgelenk von innen angeschwollen war und ich da brennende Schmerzen hatte. Das Kortison hat angeschlagen und die heißen und schmerzenden Hände waren Nebenwirkungen vom Kortison, so das ich das schneller ausgeschlichen habe, als eigentlich vorgesehen war.

    Meine Hausärztin ist spitze, wirklich. Ich zweifel auch nichts an, ich meinte das nur grundsätzlich. Sie ist ja keine Spezialistin in Sachen Rheumatologie. Verstehst Du, wie ich das meine?

    Natürlich sehe ich das ein, was Du über Termine usw. geschrieben hast, aber mir das SO zu sagen, wie ich es geschrieben habe, finde ich echt unmöglich.
     
    #13 27. August 2010
    Zuletzt bearbeitet: 27. August 2010
  14. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    rheumatologe

    hallo ihr lieben,

    ärgert euch doch nicht! wichtig ist, dass eine lsöung gefunden wird. wenn wir als betroffene uns gegenseitig das leben schwer machen, wirds doch auch nicht besser!

    wichtig ist, herauszubekommen was geht und was nicht und welche möglichkeiten bestehen. da ist jeder tip hilfreich und jeder wink mit dem zaunpfahl auch.

    @uli ich denke du hast es nicht so gemeint und
    @birgit wenn du noch hilfe benötigst ,melde dich bitte

    lg sauri, der liebe dino:a_smil08:
     
  15. Birgit R

    Birgit R Neues Mitglied

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    Oh nein, nicht falsch verstehen, ich meinte, so wie der Rheumatologe mir das gesagt hat, fand ich das unmöglich. Hat nix mit Uli zu tun.

    Im übrigen stehen mir laut diesem da http://www.heilmittelkatalog.de/physio/kapitel1.htm bei beiden Erkrankungen Massagen zu.
     
  16. Jelka

    Jelka Mitglied

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    Gespräch mit Doktor

    iLiebe Birgit!
    Jetzt muß ich aber auch mal was schreiben.Mir ist es am Montag in meiner Rheumapraxis ähnlich ergangen wie Dir.Termine bekommt man 1/4jährl.Dazwischen kann passieren was will,man kann kein Wort mit dieser Frau reden.Weder telefonisch noch persönlich.Am Wochende hatte ich schlimme Schmerzen und bin am Montag in die Praxis.Meine Frage wurde per Mail von der Rezeption in das Sprechzimmer geschickt (Arzthelferin) und dann mußte ich nach Hause gehen.Mittag rief ich wieder an und die Helferin teilte mir die Antwort mit.Die lautete:HA soll sich kümmern.Es steckt in mir eine schlimme Wut.Man hat es doch hier nicht mit einem Pickel zu tun.Mein HA isteinfach wunderbar und ich werde wohl bei ihm bleiben.Er macht doch schon alles.Weit und breit gibt es keinen anderen Rheumatologen,sonst wäre ich da schon lange weg.
    Liebe Grüße von Jelka
     
  17. Birgit R

    Birgit R Neues Mitglied

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    Mein Rheumatologe meinte dann noch, ich hätte ja keine lebensbedrohliche Krankheit....

    Den Rheumatologen habe ich mir ausgesucht, damit ich da auch mal mit dem Bus hinfahren kann und nicht stundenlang unterwegs bin.
     
  18. Pezzi

    Pezzi Neues Mitglied

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    Hallo Birgit,
    der hat dich mächtig verletzt mit seiner Aussage..... Ich würde ihn wechseln.
    Meiner gibt mir bei jedem Besuch einen kurzen Brief an meine HÄ mit, in der eine Behandlungsempfehlung steht, weil sowohl er, wie auch sie die Sache so sehen, dass er den Verlauf kontrolliert und sie "vor Ort" zuständig ist. Zu ihm kommen auch Patienten, die etwas mehr als 200 km entfernt wohnen, insofern ist er auch nicht darauf eingestellt, dass Patienten dazwischen mit akuten Schmerzen kommen.
    Allerdings: Meine HÄ telefoniert mit ihm, wenn da ein Problem ist und sie da nicht weiterkommt. Dieser Weg klappt immer und dann ist auch ein Termin innerhalb weniger Tage (oder am nächsten Tag) möglich. Voraussetzung: Die HÄ hat meine Situation beurteilt... Sie hatte übrigens, als klar war, das ich Bechterew habe, begonnen, sich darüber "schlauer" zu machen. Sie ist Internistin und meinte, ich sei der erste "Bechti", der leibhaftig vor ihr stehe - ihr Wissen hatte sie nur aus dem Studium und sie läßt sich manches von mir - laienhaft - erklären (weil ich auf einer Patientenschulung war) und forscht dem dann weiter nach um mich richtig behandeln/begleiten zu können.

    Wechsle ihn einfach. Mir sagte auch mal eine Ärztin: "Wenn alle Patienten so wären wie Sie, dann könnte ich aus dem Fenster springen." Wir haben uns dann mal ernsthaft unterhalten....
    So etwas kommt vor. Zieh dich deswegen doch bitte nicht runter, du brauchst deine Kräfte für Sinnvolleres.

    LG
    Pezzi
     
  19. Estelle

    Estelle Neues Mitglied

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    Ich finde meine Rheumatologin sehr nett und angenehm vom Wesen her. Trotzdem ist es auch bei ihr so, dass alles über den Hausarzt geht. Dieser hat aber sowieso schon vor ihr alle Labortests gemacht und die Rheumatologin bestätigte eigentlich nur seine Ergebnisse mit ihren Tests etc. So bekomme ich die Medis direkt vom Hausarzt. Er ist meine Anlaufstelle Nr. 1. Vielleicht muss ich nicht mal mehr zur Rheumatologin. Aber ich habe auch Glück mit meinem Hausarzt, weil er sich speziell für Rheumatologie interessiert und auch in seiner Ausbildung in einer Rheumaklinik arbeitete. Er hat schon ein bisschen mehr Wissen als meine Hausärzte davor, die nicht mal meine Blutwerte untersuchten.

    Irgendwo hier im Forum oder anderswo im Net las ich von einem Fall, wo der Patient zuerst eine greifbare Diagnose bekam und am Ende die entnervten Ärzte einfach nur noch auf Fibro tippten. Deshalb lasse ich es lieber bei meiner jetzigen Diagnose, bevor ich vom Regen in die Traufe gerate und dann wieder von vorne beginnen muss. Ich frage meinen Arzt auch nicht zu viel aus, sondern nur hin und wieder. So kann er sich im Laufe der Zeit besser ein Bild machen und gibt keine voreiligen Fehldiagnosen. Das wäre nicht in meinem Sinne. Bei den Medis bestelle ich jetzt immer genug, da das mit dem Nachbestellen nicht immer so gut funktioniert.

    Bei mir ist es jetzt auch akut, da muss ich die Schmerzen einfach aushalten oder sonst Schmerzmittel nehmen. In meinem Fall helfen die Hand- und Fußschienen gegen den schlimmsten Schmerz.

    Ganz wichtig ist, dass man nicht irgendwie neurotisch wirkt auf die Ärzte. Nein, völlig ruhig und abgeklärt, sonst wird man bald mal in die Psycho-Ecke gestellt. Man muss einfach davon ausgehen, dass Ärzte sich nicht in alle ihre Patienten einfühlen können. Wäre zu viel erwartet. Die müssten sonst immer mit einer Trauermiene herumlaufen.
     
  20. Puzzleteil

    Puzzleteil Neues Mitglied

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    netter Arzt???

    Ein Tipp: suche Dir ganz schnell einen Anderen. Ich weiss, man sagt das immer so auf die Schnelle, aber es bringt nichts. Ich bin in derselben Situation. Ich benötige allerdings auch einen neuen Hausarzt.
    Dein Rheumatologe reagiert wie meine (ich nenne sie immer Generalfeldmarschal) : allergische Reaktionen auf eigenständige Therapievorschläge oder Infragestellung der Verordnungen. Meine ist glücklich, wenn sie mir Medikamente verschreiben kann, alles andere interessiert sie nicht.
    Das Problem ist - glaube ich -, das diese Ärzte uns nicht verstehen können, weil ihnen die Symptome so fremd sind und es zu viele Patienten gibt, die ihnen wirklich was vorspielen.
    Gib nicht auf.


    Good luck
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