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Mein Leben ist vorbei habe ich das Gefühl

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von raspberry21, 20. Juli 2008.

  1. raspberry21

    raspberry21 Neues Mitglied

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    Hallo!

    Ich habe einfach keine Lust mehr, seit 2,5 Jahren habe ich jetzt Arthritis in beiden Knien, musste einen sehr großn Teil meines Lebens aufgeben und ich komme einfach immer noch nicht damit klar. Ich bin jeden Tag so traurig und wütend. Ich kann mir nicht vorstellen weitere 60/70 Jahre damit zu leben.
    Ablenkung mit Freunden, neuen Hobbys usw bringen auch nichts.

    Meine Knie tun zwar nicht weh, aber sie sind halt sehr steif und ich kann nicht länger als 3 MInuten stehen ohne das es noch steifer wird.
    Cortison, Ibuprofen,RSO,Naturmittel,.....alles bringt nichts.
    Ich will nicht mehr....
     
  2. KatzeS

    KatzeS Neues Mitglied

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    Hallo,

    erstmal ein herzliches Willkommen. Gut, dass du dich hier angemeldet hast. Der Austausch hier wird dir sicher gut tun. Bist du denn bei einem guten Rheumatologen in Behandlung? Hattest du schonmal Krankengymnastik?
    Erzähl mal etwas mehr über deine Erfahrungen.
     
  3. raspberry21

    raspberry21 Neues Mitglied

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    Ich war beim Rheumatologen schon am Anfang. Da bekam ich halt erst Diclofenac, dann Ibuprofen, dann Cortison spritzen, dann Cortisontabletten, dann eine RSO....naja und nun nehme ich seit 3 Monaten Teufelskralle, aber das bringt auch nichts.

    Krankengymnastik habe ich auch 1 Jahr lang gemacht, aber das hat nichts gebracht, hatte das mit udn ohne Geräte gemacht, Massagen, Kälte/Wärmebehandlung usw.
    Fahre jetzt viel Fahrrad, aber steif sind die Knie immernoch.
    Sie sind nicht rot, nicht überwärmt und Flüssigkeit ist auch nicht drin und wie gesgat keine Schmerzen, aber eben total steif und kein bisschen belastbar.
     
  4. sabsi

    sabsi Neues Mitglied

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    Hallo

    Erstmal herzlich willkommen hier:).Bekommst du denn keine Basistherapie?Wie KatzeS schon geschrieben hat,gut daß du hierher gefunden hast,so wie dir geht es vielen hier und du bekommst sicher noch ne Menge Tips über den Umgang mit der Krankheit.
     
  5. raspberry21

    raspberry21 Neues Mitglied

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    Hi!

    nein ich nehme keine Basismedis. Ich weiß nicht, geht dann die Entzündung daurch komplett weg, solange man die Medis nimmt, weil wenn nicht, sind die Nebenwirkungen bzw Folgeschäden schon ziemlich heftig. Wenn ich schmerzen hätte, aber habe ich ja nicht, ach ich weiß auch nicht, ich weiß nur, dass ich mein Leben jetzt hasse.Und in den 2,5 Jahren wurde es schlimmer statt besser
     
  6. KatzeS

    KatzeS Neues Mitglied

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    Hi,

    das klingt ja echt merkwürdig. Das mit der Basistherapie wäre so ein Punkt, den du beim Arzt mal ansprechen könntest. Allerdings wenn du keine Schmerzen hast, sondern "nur" steife Knie, dann weiß ich nicht, ob das Sinn macht. Kenne mich da nicht so aus. Wurden die Knie denn mal näher untersucht, also geröngt etc.?
    Was mir auch noch einfallen würde: Je nachdem, was jetzt die Ursache für dein Problem ist, könnte eventuell auch ein TENS-Gerät was bringen. Ich habe so ein Gerät für meine Probleme mit Muskelverhärtungen. Das ist ein Gerät mit Elektroden, die du auf die Haut klebst. Es handelt sich um eine elektrische Nervenstimulation.
     
  7. raspberry21

    raspberry21 Neues Mitglied

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    Ja genau, dass mit dem Sinn ist es ja, wenn ich keine Schmerzen weiß ich halt nicht ob das sinn macht, denn wenn es nur ein bisschen was bringt sidn mir die medis zu heftig.

    Ja MRT wurde gemacht, geröngt,...aúßer einem Erguss wurde da halt nichts gesehen.

    Das TENS Gerät ist doch auch nur hauptsäclich gegen die SChmerzen?
     
  8. Cindy

    Cindy Neues Mitglied

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    Hallo raspberry!

    [​IMG]

    Die Basismedis sind dafür da, um die Entzündung zu unterdrücken, also sogut wie schmerzfrei zu sein.
    Ich weiß nicht ob Du soweit schon bist, aber was ich gelesen haben fehlt es Dir auf jeden Fall daran, dass Du als aller erstes verstehst und akzeptierst das Du gesundheitlich/körperlich angeschlagen bist.
    Erst wenn man wirklich versteht und auch akzeptiert was man hat, kann man versuchen damit zu arbeiten.
    Zu wissen das man krank ist, ist ein Unterschied es zu akzeptieren!

    Vielleicht solltest Du erst mal diesen Schritt wagen. Vielleicht täusche ich mich, aber wie gesagt, ich habe das Gefühl das Dir diese Einsicht noch fehlt.
    Gibt ja auch ärztliche Hilfe, wie Psychologen o. ä. die man in Betracht ziehen kann.
    Ansonsten bist Du bei uns gut aufgehoben :)
    Bei Fragen werden ich, und sicher auch andere Dir gerne zur Seite stehen.

    Ansonsten wünsche ich Dir viel Kraft und einen schönen Sonntag!

    Liebe Grüße
    Cindy
    :cherries:
     
  9. raspberry21

    raspberry21 Neues Mitglied

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    Ich bin schon in Psychologischer behandlung u.a mit diesem Thema.

    Ich halt das aber nicht mehr aus. ich kann mir nicht vorstellen, dass es mir jemals wieder besser geht. Ich will einfach nur, dass meine Knie nicht mehr so dick und steif sind.
     
  10. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo,

    erst einmal: herzlich willkommen!

    Es tut mir sehr leid zu lesen, dass Du wegen Steifheitsgefühlen in den Knien und mangelnder Belastbarkeit derselben keine Lebensfreude mehr empfindest. Meiner Ansicht nach könnte Dir die psychotherapeutische Unterstützung helfen, der Zukunft wieder positiv entgegen zu sehen. Es dauert nur ... Auch der Austausch bei uns kann Dir helfen.

    Liebe Grüße
    Angie
     
  11. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo raspberry21,

    erst ein Mal ein herzliches Willkommen hier bei uns in der Runde... :)

    Wie alt bist Du? Gehe ich richtig in der Annahme, dass Du so ca. 18 - 22 Jahre sein müßtest?

    Es ist schlimm, in jungen Jahren an Rheuma zu erkranken... und es gibt sogar schon Säuglinge, die daran erkrankt sind...

    Klar musst Du Dir einen guten internistischen Rheumatologen suchen, der Dich untersucht und die Therapie mit ihm abstimmen und Dich anschließend regelmäßig sieht, um die Situation zu überprüfen und ggf anzupassen... Dazu gibt es auch zuviele sog seronegat. rheumat. Erkrankungen (d. h. sie sind im Blut nicht nachweisbar)...

    Du hast einen Erguss im Knie und den kann der Doc meines Wissens behandeln, so dass die Steifheit sich ein wenig wieder zurückbilden kann. (Ich habe auch solche Dinger drin, "überstand" eine Punktion inkl Cortisonspritze darein und kein mein Knie wieder einknicken...) und ich denke, dass Du weiter Krankengymnastik oder etwas ähnliches benötigst...

    Das Annehmen der Krankheit bzw. dessen Akzeptanz ist für Dich im Augenblick ein schwieriges Kapitel, dass jeder von uns mehr oder weniger durchleben musste oder muss... jeder von uns träumt, dass sein Körper wieder voll funktionstüchtig ist und dass er sein Leben ohne Schmerzen wieder meistern kann....
    Nur leider ist die Realität eine andere und wir können nur versuchen, für uns das Beste daraus zu machen...

    Mein Hobby ist z. B. Musik machen. Ich spiele seit meinem 10. Lebensjahr Instrumente, bin nun aus krankheitstechnischen Gründen vom Bariton-Saxophon runter (meine Muskulatur spielte einfach nicht mehr mit) und spiele nun meine Bass-Klarinette u ich bin happy... :a_smil08:
    Dennoch werde ich mir im Laufe der Jahre wohl noch ein zweites Hobby zu legen müssen, um etwas zu haben, wenn ich irgendwann nicht mehr spielen kann aufgrund meiner Erkrankung.

    Viele hier entfalten ihre Kreativität: der eine in Sachen Gedichten, der nächste macht super tolle Fotos, der nächste geht in die Bastelecke oder Handwerksecke usw. - die Vielfalt ist enorm...:flower:

    Vielleicht kannst Du Dir auch etwas suchen, wo Du Deine Knie nicht belasten musst. Einfach ablenken und mal an was ganz anderes denken, das ist im Augenblick für Dich ebenso wichtig wie sich mit Deiner Erkrankung auseinander zu setzen. Das Leben wird Dir noch unendlich viele schöne Augenblicke, Momente und Spannen verschaffen. :butterfly: :flower:

    Du hast die richtigen Schritte unternommen, nun kommen die nächsten..... und dafür wünsche ich Dir ganz viel Energie und Kraft.
    Viele Grüße
    Colana

     
  12. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hey,
    das wird nur etwas wenn du aktiv wirst und z.B. eine evtl. Basis akzeptierst. Von allein wirds leider nicht besser. ich hab damals einen Pakt mit mir selbst geschlossen: ich nehme eine Basis, akzeptiere die Nebenwirkungen und zwar auf eine Zeit von 6 bis 12 Monaten. Habe mir notiert wie es mir aktuell ging und dann nach 6 und 12 Monaten wie es mir dann ging. Anhand einer Excel Tabelle in die ich auch meine Laborwerte eintrug konnte ich ebenso eine Verbesserung sehen wie an meiner ganzen Verfassung, bessere Beweglichkeit weniger Schmerzen. Seitdem bin ich zufrieden mit meinen Medikamenten, mache sogar ab und zu Pausen wenn möglich. Aber ich muss immer wieder zurück zu den Medikamenten um einigermassen schmerzfrei zu sein und arbeiten zu können.

    Vielleicht gibst du dir und auch den Medikamenten eine Chance?

    Gruß Kuki
     
  13. raspberry21

    raspberry21 Neues Mitglied

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    Hi!

    Ja ich bin 21!

    Und ich habe auch mir neue Hobbys gesucht und unternehme viel mit Freunden, aber es vergeht seit 2,5 Jahren kein Tag an dem es mir mal nicht schlecht geht. Mich nervt das alles so.

    Ich hatte meinen Rheumatologen damals nach enbrel oder so gefragt und er meinte, das wäre nicht das richtige für mich und mit Basis anzufangen findet er nicht richtig, da es bei mir ja nicht so schlimm ist, also ich habe ja keine Schmerzen und die steifheit würde nie ganz zurück gehen davon. Dafür wären diese Medis zu krass. Naja aber geholfen hat alles andere auch nicht.
    Nur die Cortisontabletten etwas, aber ich bekam davon am ganzen Körper dicke Pickel, obwohl ich nur 10 mg nahm.


    P.S Danke für eure lieben Antworten
     
  14. Colana

    Colana Musikus

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    Also - Cortison half - dann steckt irgendwo eine Entzündung, die sich bluttechn. nicht nachweisen lässt....

    Wir haben in der linken hell-blau unterlegten Leiste under der Rubrik Selbsthilfe als letztes empfehlenswerte Rheumatologen. Vielleicht ist da ja jemand mit dabei. Aus welchem Gebiet kommst Du, wenn ich fragen darf...

    Viele Grüße
    Colana
     
  15. raspberry21

    raspberry21 Neues Mitglied

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  16. Colana

    Colana Musikus

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    "Hört" sich gut an - vielleicht kennt ja jemand sogar die Praxis.... ich wünsche Dir ganz viel Glück, dass Du schnell einen Termin erhältst... Da sie mit der MHH und Rheumaforschung Berlin zusammenarbeiten, sollten sie up-to-date sein....
    Weißt - ich kann Deine Verzweiflung gut verstehen. Bin 2 Jahre lang unbehandelt mit einer Verlegenheitsdiagnose mit dollen Muskelschmerzen und -schwäche rumgelaufen... da war ich auch oft am Verzweiflen.

    Wenn Du möchtest, dann sag Bescheid, wie das Telefonat gelaufen ist...
    Viele liebe Grüße
    Colana
     
  17. Melen

    Melen Neues Mitglied

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    Hi raspberry,

    ich bin auch 21 :winke:
    und ich habe auch noch keine gesicherte Diagnose.

    Ich habe auch vieles versucht... mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln, mit verschiedenen Homöopathischen Sachen, mit Lymphdrainagen und intensiven Massagen und mit Physiotherapie... Hat alles mehr oder weniger etwas Linderung gebracht, aber nur bis zu einem gewissen Grad.
    Seit ca. 2 Monaten nehm ich nun meine Basismedikation (Sulfasalazin) und nun geht es mir viel besser. Ganz von den Schmerzmitteln bin ich aber nicht weg.
    Aber das Wichtigste: Mein Knie ist nicht mehr so geschwollen und heiß und ich kann es wieder fast normal abbiegen. Das war nämlich immer mein größtes Problem.
    Und du hast es auch noch bei allen beiden Knien... glaub mir, ich kann dich verstehen... Man fühlt sich einfach mies, wenn man sich nicht mal richtig bücken oder Stiegensteigen kann...

    Zu deiner Diagnose etc. kann ich dir leider auch nichts sagen. Hab ja selbst keine Ahnung :o aber wenn du Lust hast, dich mal auszutauschen, kannst du gern auf mich zurückgreifen :top:

    Liebe Grüße
    Melen
     
  18. ioani

    ioani Neues Mitglied

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    hallo raspberry,

    schön, dass du hierher gefunden hast - wirst sehen, hier kannst du dich ausheulen, auf das leben und das schicksal schimpfen :a_smil08: - es wird jemand da sein, der dich auch mal auffängt :top:

    es ist echt besch... wenn man so jung schon krank wird. ich bin zwar schon etwas älter (fast 40 :D) als du (seit 2003 cp, arthrose, osteporose :confused:) aber richtig abgefunden hab ich mich immer noch nicht. :sniff: nein! ich darf nicht undankbar sein und sollte dir das auch nicht sagen. mit meinen basis medis, arava, mtx, phasenweise cortison geht es mir einigermaßen.

    wirst sehen, du wirst einen arzt finden, der deine krankheit erkennt und dich dem entsprechend behandelt.

    halt die ohren steif und bis es so weit ist: schau hier vorbei - großteils sehr nette und hilfsbereite menschen :D:D:D

    lieben gruß ioani
     
  19. vampia

    vampia reagenzglasputzfrau

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    Hallo liebe raspberry,

    einen ganz großen Eimer voller Mitgefühl von mir!
    Ich bin im Moment 23 und hab vermutlich PSA...angefangen hat es auch immer mit den Knien, am Anfang nur eins, später dann beide. Ich wurde auch hauptsächlich lokal behandelt (Kortisonspritzen, RSOs (jede Menge)), denn es hieß, wenn man es nur an beiden Knieen hat, dann lohnt es sich nicht, den Körper so mit Medis zu stressen. Letztes Jahr betraf es dann mehrere Gelenke und dann auch mit tierischen Schmerzen, so dass ich jetzt doch auf MTX bin und es geht gut. Aber früher waren es nur die Kniee und nur geringe Schmerzen. Aber ich versteh Dich gut: die Knie braucht man immer: man merkt es ständig, wird ständig damit konfrontiert, dass was nicht stimmt mit einem (bei einem Ellbogen könnt man es eher mal vergessen). Zeitweise hatte ich bis zu einem Jahr immer mind. 1 Knie eingeschränkt. Und man muss aufpassen, wie weit man laufen darf, kein Sport mehr machen, man macht sich Gedanken, was man denn für einen Beruf jetzt noch nehmen soll usw usw. Ich glaube, es is völlig in Ordnung auch mal down zu sein, zumal Du es ja seit 2,5 Jahren so hast. Andererseits wäre das auch ein Zeichen: etwas unternehmen, es kann ja nicht sein, dass Du so im Stich gelassen wirst von Ärzten!
    Und irgendwann muss man auch wieder nach vorne blicken und den Blick darauf lenken, was man noch hat/nicht hat: keine Schmerzen, "nur" an den Knieen, keine Gelenkzerstörungen....das klingt zwar ein bißchen böse, aber wenn man was chronisches hat, dann wird man dankbar für Dinge, die für andere selbstverständlich sind und ich finde, diese Dankbarkeit hilft einem auch so ein bißchen über die Frage hinweg: warum is das Leben so ungerecht zu mir.....: alle haben ihr Päcklein und ich hab eben dieses.
    Und auch mit Deinem Päckchen wird es Dir gelingen, ein schönes Leben zu haben, frei nach dem Spruch "jeder ist seines Glückes Schmid": im Leben kommt es nicht darauf an, gute Karten zu haben, sondern aus den Karten, die man hat, das Beste zu machen.
    Schön, dass Du hierhergefunden hast: hier darf man weinen und sich trösten lassen und Infos sammeln und dann auch sagen, wenn es einem gut geht: wenn man drüber spricht, verliert so ein Gespenst namens Rheuma auch schnell seinen Schrecken.
    Alles Gute und Liebe für Dich,
    liebe Grüße
    Vampia
     
  20. raspberry21

    raspberry21 Neues Mitglied

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    Danke für eure netten Antworten.

    Habe mich jetzt um einen Termin gekümmert.
    Der frühste ist ende September, wie soll man das bloß bis dahin aushalten.

    Habe bei dr carsten stille in der praxis jetzt einen termin in 10 Tagen. der ist allerdings im Urlaub und eine Vertretungsärztin ist da, aber ist schonmal éin lichtblick. Zur Not habe ich ja noch den anderen Termin im September.
     
    #20 21. Juli 2008
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juli 2008