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Medizinischer Dienst bei polymyalgia

Dieses Thema im Forum "Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Maylinja, 25. Mai 2009.

  1. Maylinja

    Maylinja Registrierter Benutzer

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    Hallo
    da ich nun schon in der 10 Woche krank geschreiben bin , musste ich heute zum Medizinischen Dienst und man glaubt es kaum , Polymyalgia Rheumatica ist ja keine greifbare Erkrankung im Sinne des Dienstes , sie meinte eher das ich wohl ein Pschyosomatisches Problem habe . erst einmal war ich ganz schön geplättet den ich habe weiterhin Schmerzen an beiden Schultern und im Rückenbereich, aber die kann man ja nicht sehen wie ein gebrochenes Bein z.b. und was man da rehabillitieren soll ?Und Rente würde ich ja auch nicht bekommen sei ja viel zu jung , dabei stand mein Sinn ja gar nicht nach Rente , will ja irgendwann mal wieder arbeiten gehen. Komme mir aber im Moment vor wie ein Simulant. Hat jemand von Euch auch solche Erfahrungen gemacht ?Und wie seid ihr damit umgegangen? Manchmal bekomme ich meine Arme für die einfachsten Dinge nicht hoch und meine Muskeln und Sehnen tun weh und da hilft auch kein Schmerzmittel, weiß noch jemand einen Rat oder einen guten Facharzt den man fragen kann. Die Frau vom MDK hat mich nicht mal untersucht um irgendwelche Defizite festzustellen , den Weg hätte ich mir ersparen können.
    Gruß May
     
  2. Hai

    Hai Mitglied

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    Hallo May,

    ich hab im Moment auch so einen Frust. Ich glaub man kann Probleme ohne Ende haben, wenn man kein gebrochenes Bein oder ähnliches hat, dann kann man beim MDK berichten was man will. Es ist alles kein Problem und alles kein Grund nicht zur Arbeit zu gehen. Ich hab die Erfahrung schon ein paar Mal gemacht und bin noch jedesmal wieder zur Arbeit geschickt worden, obwohl ich nicht kann. Dabei würde ich so gerne. Ich bin in den letzten Jahren schon mehrfach gegen ärztlichen Rat wieder arbeiten gegangen. Hab mich mit Schmerzmittel vollgepumpt und bin nicht zum Arzt gegangen um mich nicht krankschreiben zu lassen. Ich glaube das zählt alles nichts.

    Da hilft nur arbeiten gehen und hoffen, das Du einen guten verständnisvollen Arzt hast, der Dich wieder krankschreibt, wenn es nicht mehr geht.

    Es tut mir leid, das ich Dir nichts positiveres Schreiben kann. Wenn ich richtig informiert bin, dann ist das MDK einmal dafür eingerichtet worden, um Langzeitkranke zu beraten und zu helfen die Arbeitsfähigkeit wieder zu erlangen aber ich habe im Moment leider das Gefühl, das möglichst viele wieder zur Arbeit geschickt werden sollen und 90 % als zu Ängstlich oder als Simulanten angesehen werden.

    lieben Gruß
    Hai

    Falls ich etwas Falsches geschrieben habe, dann möchte ich mich jetzt schon Entschuldigen. Ich möchte die Mitarbeiter des MDK´s nicht persönlich angreifen. Ich habe nur das Gefühl das ich dort auf wenig Verständnis gestoßen bin und mir nicht geholfen wurde. Und das wiederholte auf die Zähne beißen und Arbeiten gehen hat mir weder körperlich noch seelisch gut getan.
     
  3. sborgmann

    sborgmann Neues Mitglied

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    Mach dir bitte eines klar, keiner sucht sich eine Krankheit aus. Viele wirkliche Kranke werden von Ärzten, KK und DRV als Simulanten abgestempelt. Was aber eher auf Unkenntnis und mangelnde Ressourcen zurückzuführen ist.

    Wenn es dir schlecht geht dann sag es deinem Arzt in aller Deutlichkeit. Geh in eine Schmerzambulanz oder Rheumaambulanz und sag es ginge um einen akuten Behandlungsfall, dann müssen sie dir zumindenst einen zeitnahen Termin geben. Zur Not musst du halt dort nocheinmal die Prxisgebühr entrichten wenn dein Arzt dir keine Überweisung ausstellt. Sollte er aber normalerweise tun.
     
  4. susigo

    susigo Neues Mitglied

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    Hallo May,
    hattest du nur ein Gespräch oder eine Begutachtung?Ich war vor ein paar Wochen..ca.in der 8-10Woche meiner Krankschreibung auch beim MDK.Ich habe mir auch Gedanken gemacht.Habe PSA und bin wegen einem Schub mit Muskelschwäche so lang krank.Bewegungseinschränkungen habe ich keine,dafür akute Schmerzen in HWS und BWS,meine Muskeln sind schon etwas besser.Ja..Schmerzen sieht niemand,denke genau so.Bei mir fand nur ein Gespräch statt.Sie fragte alle Daten ab und welche Probleme ich habe,wies auf eine Reha hin und das war's.Hilfe kommt da nicht,obwohl meine Ärztin "Mitbehandlung"angekreuzt hat.Es geht wohl darum,daß wir kein Faulkrank machen.Ich muß ehrlich sagen,bei mir war sie "Gott sei dank"nett.Das Schreiben war am nächsten Tag gleich bei der Krankenkasse.Die Bearbeiterin meines Krankengeld's hat auch nicht locker gelassen...mich ständig gefragt,was ich dagegen unternehme und wie es mir geht.Habe den Druck schon bemerkt,schließlich zahlen sie für mich und wollen mich so schnell wie möglich wieder arbeitsfähig kriegen.Ehrlich gesagt,habe ich damit kein Problem,ich möchte ja das selbe.Sie hat sogar einen Reha-Antrag abgeschickt ohne ärztliche Befunde,da meine HÄ es nicht schafft.Lass dich auf keinen Fall unter Druck setzen.Wenn du krank bist...bist du krank.Das einzige...versuch dich zu kümmern...mach auch bischen Druck bei deiner Ärztin,dass sie weitere Untersuchungen macht oder Medikamente versucht,eine richtige Therapie für dich findet,eventuell Physiotherapien oder mach noch Termine bei anderen Fachärzten,die dir vielleicht helfen können oder es nochmal bestätigen.Ich zeige meinen Willen,habe mir Physiotherapie richtig erkämpfen müssen.Darf normaler Weise nicht sein,aber so ist das leider heute.Ich will noch nicht in die Erwerbsunfähigkeit und gehe ab Donnerstag wieder arbeiten...war jetzt 3Monate krank.Ich möchte es mal versuchen,obwohl ich noch Schmerzen habe.Wenn es nicht geht,gehe ich auch wieder zum Arzt,was bleibt mir anderes übrig.
    Die Aussage,für die Rente wärst du zu jung,finde ich unmöglich.Was hat das mit dem Alter zu tun?Wenn die Krankheit und Einschränkungen so stark sind,kann man nichts gegen machen.
    Laß dich nicht unterkriegen!Leider müssen wir heut zu Tage überall kämpfen.Ich weiß,das es oft zu viel wird,wenn einfach die Kraft fehlt.
    Wünsche dir ganz doll gute Besserung.
    Susi
     
  5. kukana

    kukana Moderatorin

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  6. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

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    Hallo May,

    es ist bedauerlich, dass Du beim MDK so ein negatives Erlebnis hattest.
    Ich hatte da zum Glück einen kompetenten Arzt, der sich mit Rheuma auskannte.

    Du hast die Möglichkeit, eine Kopie des Befundberichtes vom MDK anzufordern. Wenn der Bericht nicht i.O. ist, kannst Du diesem widersprechen. Wäre doch interessant zu sehen, was ohne Untersuchung festgestellt wurde. So kannst Du auch unterbinden, als Simulantin hingestellt zu werden.

    Pack den Stier bei den Hörnern und lasse Dir nichts gefallen, schon allein die Anmerkung "für Rente noch zu jung" ist unprofessionell.

    "alles wird gut"
    Heidesand
     
  7. Maylinja

    Maylinja Registrierter Benutzer

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    Doch Polymyalgia Rheumatica

    Hallo
    nun habe ich eine Odysee von Ärzten und Krankenhausbesuchen hinter mir und nach dem PET in Jülich hat sich jezt die PMR bestätigt. Bin dann mal froh das man auf den Bildern sehen kann wo Anreicherungen sind und die saind klar im Schutergürtel und Beckenbereich , allerdings haben die auch was in der LWS gefunden was ich jetzt noch abklären muss. Seid 4 Wochen habe ich jetzt kein Cortison mehr und habe noch keinen weiteren Therapievorschlag bekommen auf den ich jetzt warte.
    Krankengymnastik mache ich auch und die hilft mir etwas und auf meine Reha warte ich auch noch , bin mal gespannt wie lange .
    Aber nun weiß ich wenigstens wo ich dran bin den in Düsseldorf hatte man den V.a auf Chrug Strauss Syndrom geäußert was sich ja nun nicht bestätigt hat.
    :top: Gruß May