Medizin. Verwendung von Cannabis ab 2003

Dieses Thema im Forum "Wissensdatenbank (Knowledge Base)" wurde erstellt von kukana, 9. September 2003.

  1. kreimue

    kreimue und Mister RA

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    Hallo Käferchen,

    Richtig, aber er braucht sonst keinen Fragen!

    Aber eine Anleitung seitens des Herstellers und eine entsprechende Schulung des Herstellers.

    Altes Thema, war in der Vergangenheit schon so. Es gibt übringens noch ein Forum, welches sich speziel mit der Thematik beschäftigt.


    Dafür muss aber die Bereitschaft da sein. Siehe eins höher.

    Weil sonst ja niemand bereit ist Daten zusammeln. Sinn macht das ja. Aber ....
    Wenn ständig neue Medikament zur Verfügung stehen, warum dann nicht Cannabis auch?

    Wenn es um Schulmedizin geht ja, aber bei Cannbis eben nicht.

    Einer muss es machen und negativ finde ich eher Deine Beiträge. Wenn ich immer wieder darauf hinweise, das Cannabis kein Allheilmittel ist, verstehe ich Dich nicht so recht. Auch erwähne ich, das ich mich freue für jeden bei dem die Rheuemamittel wirken und er damit zufrieden ist.

    Ich kann nur nicht verstehen, dass es mehrere TNF-Alpha-Blocker gibt, diese auch eine Wirkung haben, aber weiterhin TNF-Alpha-Zellen produziert werden. Warum geht die Forschung nicht dahin, die Produktion eben dieser Zellen zu verringern?


    Nun
    Bei mir wurde der Antrag abgelehnt, da noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, bzw. ich noch nicht austherapiert bin!! Ansonsten gibt es da ja noch ein Forum!


    Auch nicht immer! Oder wir lesen da in unterschiedlichen Themenbereichen.

    Ich versuche doch schon durch Aufklärung dahin zuwirken. Vieleicht versucht man auch eine Cannabis-Therapie mal recht schnell und versucht nicht alle Medikamente aus.

    Gruß kreimue
     
  2. käferchen

    käferchen Guest

    Hallo kreimue,

    1. Falsch, es gibt zahlreiche Verordnungen (Medikamente, Physiotherapie z.B.) wo vorher die Genehmigung bei der KK zwecks Kostenübernahme einzuholen ist.

    2. Und die ist im Falle von Cannabis für den verordnenden Mediziner nicht zu bekommen?

    3. Es gibt einige Foren und Gruppen u.a.in den sozialen Netzwerken, die dem Patienten äußerst behilflich sind.

    4. Beteitschaft wozu? Möchtest Du alle Ärzte in einen Topf werfen? Es gibt übrigens auch einige praktizierende Mediziner die sich sehr gut mit dem Thema auskennen und eine Therapie befürworten.

    5. Das ist immer schwierig, je mehr Leute involviert sind, desto schwieriger wird es mit der Anonymität, die auch vielen Patienten wichtig ist. Es gibt auch für andere medizinische Bereiche Berufsgruppen die sich mit dem sammeln und auswerten von Daten befassen.

    6. Das hast Du sicher doch an den entsprechenden Stellen gefragt, und was war die Antwort?

    7. Darfst Du sehr gerne!
    Du wirst aber schon erlauben, dass man in einem öffentlichen Forum etwas hinterfragen darf? Ich schreibe es aber nochmals gerne, dass ich jedem wünsche, der es haben möchte, dass er sein Cannabisprodukt bekommt und dass es ihm hilft.

    8. passt zu 6: da Du so involviert bist in dem Thema wirst Du Dich doch bestimmt mit Deiner Anfrage an entsprechende Stellen gewandt haben.
    Ich kann Dir aus eigener Erfahrung mitteilen, dass man durchaus auch eine entsprechende Antwort erhält.

    Übrigens, als Wähler hat man immer die Möglichkeit, sich an seinen entsprechenden Vertreter zu wenden, um seine Forderungen, Wünsche etc. weiterzugeben, oder sich eventuell dort auch selbst mit einzubringen .

    9. Vor oder nach Inkraftsetzung des neuen Gesetzes?

    Ich finde es ja gut, wenn sich jemand engagiert wie Du kreimue. Bist Du auch in Arbeitsgruppen etc. zu diesem Thema aktiv?

    Aber letztendlich basiert doch vieles, was ( und das meine ich allgemein und nicht auf Dich bezogen) zu lesen ist, auf Vermutungen.

    Da wird von vornherein den Ärzten unterstellt, entweder faul, nicht patientenorientiert, ohne Zeitmanagement etc. zu sein. Mal sind die böse, mal sind die arm dran....
    Verordnungen stehen und fallen mit dem der sie ausstellt. Entsprechende Möglichkeiten dagegen zu agieren sind gegeben.

    Und je nachdem, was ich lesen und eventuell weitergeben möchte, finde ich das jeweilig passende in der unterschiedlichen Literatur. (selbst die unterschiedlichen Hanfforen oder Kiffer-News sind sich nicht unbedingt einig).

    kreimue, um zu meiner Frage zurück zu kommen, wie kann man das denn zufriedenstellend lösen?

    Viele Grüße
     
  3. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Auf jeden Fall. Ich hege die Hoffnung, dass sich dadurch vielleicht die eine oder andere Pille sparen lässt. Vielleicht krieg ich irgendwann einen von meinen Docs weichgeklopft. :D
     
  4. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Das ist ja das fatal hoffnungslose, dass Purzel allein gegen die Strömung rudert,weil alle, die sich damit befassen, der Meinung sind, dass sie das nicht braucht. Sie hat schon weiß gott was versucht und unternommen, aber leider bis jetzt ohne Erfolg.
     
  5. kukana

    kukana Moderatorin

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    Aber du ersetzt doch nur eins für das andere. Du musst dann ja immer noch ein Medikament nehmen? Und ob du dadurch weitere einsparen kanst weißt du ja auch erst wenn du das probiert hast.

    LG Kukana
     
  6. käferchen

    käferchen Guest

    Weiß ich doch Maggy,
    aber es gibt ja z.B. Sozialverbände....ich habe nicht im Kopf ob Purzel da schon Hilfe gesucht hat?

    Purzel, ich weiß nicht ob Du in sozialen Netzwerken angemeldet bist, bei Facebook gibt es eine geschlossene Gruppe, nennt sich "Cannabis ist Medizin-Go Green".
    Manchmal haben derartige Gruppen gute Tipps und häufig ist jemand mit ähnlichen Problemen dabei.
     
  7. chrissi48

    chrissi48 Neues Mitglied

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    der Arzt ist in urlaub.
    nein ich bekomme keine trinkNahrung ich nuschele meine Sachen so runter.trinknahrung gibt's erst wenn der kopf ab ist
    das spray muss unter die Zunge gesprüht werden und dazu bekomme ich den mund nicht auf.nicht schlucken.ich kann das Gelenk nicht mehr bewegen nur auf und zuklappen.das geht dann schon mit dem essen
    kann ja auch smoothies machen.nur soll man das Sativex lt.Hersteller Firma eben nicht darunter mischen oder so
    warum soll sich der MDK um das Problem kümmern dafür sind die die nicht zuständig.
    Auch nicht der Pflegedienst das muss ich schon selbst händeln zudem man das ja zunächst am abend nehmen soll und dann da ist keiner da.
    Der Arzt hatte mir das verschrieben und war jetzt in Urlaub.das muss ich jetztnochmal klären .wegen Kiefer ist es leider so dass nan die Behandlung selbst zahlen muss geht aber nicht bin eine arme frührentnerin..Hatte schon mal einen Antrag betr.zusatzesssen gestellt wurde abgelehnt.solange man denn mund etwas aufgekommen gibt es für zusatznahrung nichts dazu und wenn ich ehrlich bin.das Zeugs ist eklig.ist auch so wenn man gar nichts mehr isst baut sich der Knochen immer mehr ab.also ese ich immer mit Schmerzen.kleingemantschens eben oder Reis und Nudeln rutscht von alleine runter Kuchen kann ich kleinmachen.brot und Brötchen geht leider nicht mehr. Muss mal sehen ob ich evtl das Sativex doch umfüllen kann als tropfen. Da weiss aber die Apotheke sicherlich besser Bescheid als der Arzt
     
  8. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Das stimmt so nicht! Und wenn du Smoothies zu dir nehmen kannst, dann geht auch Sativex, dabei muss man den Mund auch nicht weiter aufreissen.
     
  9. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Vielleicht könnte ich aber aus mindestens 3 Medikamenten 1 machen. Wären dann schon mal 2 weniger...
     
  10. käferchen

    käferchen Guest

    Der Pflegedienst ist manchmal auch netterweise behilflich in Angelegenheiten, die nicht nur in ihrem Tätigkeitsbereich liegen. Man vergibt sich nichts wenn man fragt, und der MdK kann bei Widerspruch eingeschaltet werden, den Du ja eingelegt hast, vermute ich mal.

    War auch nur eine Idee....
     
  11. chrissi48

    chrissi48 Neues Mitglied

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    Wer lesen kann .das Sativex dar man Nicht schlucken!!!!.
    Es soll unter die Zunge sprich mund auf gesprüht werden.ich kann das schon so gar nicht händeln weil ich kaum usw usw.alles schon erklärt bitte mal lesen

    Ich halte von sozialen Medien ehrlich nichts ist genau wie hier nur diskutieren ohne ende.bringt gar nichts
    auch sozailvetbände.meingott das hab ich alles durch und wer meint die helfen umsonst der träumt
    ich muss selbst sehen wie ich was händele und solange meine denke noch funktioniert helfe ich mir lieber selbst.ich habe keine Lust auf anderer Leute gequatsche.
    Weil ich ein sonder Fall bin und verschiedene baustellen u.a am kopf habe.zum einem der kiefer und ich erkläre es nochmal. Ich bin an hinterkopf bis oben aufgeschnitten worden.skalpiert..Daraus ergeben sich auch teils die schmerzen.denn wenn man redet isst usw bewegt man gleich zeitig die muskeln am hinterkopf. .Könnt ihr mal fühlen.da sind aber grosse verwachsungen metallplatten die wiederum auf die nerven drücken schwindel bis zur ohmacht.habe gleichzeitig ist da der HW was wiederum drückt. Wenn ich lache was schlecht geht ist wie facelifting spannt das wiederum bis hinten an.dann kommt noch mein kaputtes Kiefergelenk dazu das macht alles viel schlimmer.meine Physio Ist die einzigste die das kapiert warum ich da so extreme schmerzen habe nerven schmerzen HW dazu krämpfe usw was will ich da in einem sozialen Netzwerken oder gar sozialverband..Wo ich auch schon war. Zum einen kann.ich kaum reden oder telefonieren zum anderen kapiert das keiner weil man redet ohne nachzudenken und keiner nachvollziehen kann wie das ist
    meine anderen baustellen wie Arthrose bandscheibenvorfall Rücken usw kommt noch dazu.eigentlich wäre neuer kopf am besten
     
  12. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Ja das weiss ich und habe ich verstanden, aber trotzdem muss bei beiden Varianten doch der Mund einen Spalt geöffnet werden!
     
  13. kukana

    kukana Moderatorin

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    @purzel: wäre da langfristig nicht eine Schmerzpumpe besser. Zu Anfang wird das meist mit einer externen gemacht zum Probieren welche Dosierung du benötigst und ob du damit zurecht kommst. Später wird eine Pumpe implantiert, inkl. einer Sperre sodass man nicht überdosieren kann.
    In München gibts da gute Spezialisten die dich beraten könnten. Kann dir die Seite raussuchen wenn du Interesse hast.

    Kukana
     
  14. käferchen

    käferchen Guest

    Wer lesen kann, der liest, dass man Sativex an verschiedene Stellen im Mundhöhlenbereich sprühen sollte, so kann man es jedenfalls im aktuellen Beipackzettel lesen....

    Warum sollten Dir Sozialverbände kostenlos helfen?

    Ich denke aber, dass Du auch hier keine Hilfe haben möchtest, dass zeigt Deine Ablehnung gegen alles und jeden...

    Aber, Du wirst das schon händeln und wenn Dein Arzt erstmal aus seinem Urlaub zurück ist wird er das schon richten!

    Alles Gute
     
  15. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Sozialverbände sind nicht umsonst - eben drum. Für denjenigen kein Problem, der sichs leisten kann. Gibt aber tatsächlich Menschen in diesem unserem Lande, die sich eben nichts leisten können. Und die auf Andere angewiesen sind. Und wo beides nicht geht, hängst du in der Luft.
     
  16. käferchen

    käferchen Guest

    Es gibt in diesem unserem Land sehr wohl Möglichkeiten, sich entsprechende Unterstützung zu holen.....das ist auch für die "ärmere " Bevölkerungsschicht möglich.
    Muss nicht unbedingt der VdK sein....
    Außerdem schreibt Purzel ja, dass sie da auch schon erfolglos war.
     
  17. chrissi48

    chrissi48 Neues Mitglied

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    oh ja pumpe hört sich gut an

    ich will nicht Krankheiten vergleichen aber ihr könnt mir glauben der kopf ist das schlimmste.den braucht man für alles.zum denken essen lachen riechen höhren husten oh je . Das ist der Horror ich kann kaum normal atmen
    nein ich hann auch die Wange kaum ziehen vor schmerzen und dann soll es ja nicht immer an der gleichen Stelle sein.die Zunge raus Strecken ist praktisch kaum möglich auch wenn ich trinke sabbere ich vor mich hin.Frühstück gibt's nicht mehr
    anfangs nach der op war das alles noch nicht so.ich kann kaum die arme heben dann zieht der Muskel am kopf wehe wenn ich mit dem Kopf nach unten gehe ist die Hölle. Durch die Platten usw sind die HW der kiefer das hängt alles zusammen total versteift dann gehe ich wie der Pinguin das wieder um zieht sich bis oben

    am pc kann ich auch nicht sitzen ich schreibe vom handy ach ich sehe auch schlecht
    ich nehme Hilfe an wenn nötig aber dann doch eher von Fachkompetenz .
    Wenn man



    nur noch im bett liegt nur noch flüssige Nahrung zu sich nimmt hat man verloren
    ich muss leider tagsüber immer wieder liegen und auch beim schreiben weil ich den kopf nicht nach unten bewegen kann aber was geht mache ich selbst und solange wie schon geschrieben ich weich eßen kann und Schlabbern. werde ich das machen weil ich finde ohne jede Bewegung auch mit starken Schmerzen wird alles noch schlimmer
    sorry wenn hier ständig Fehler sind.. Das handy
    wie gesagt ich werde mich morgen schlau machen und dann berichten
     
  18. Gast_

    Gast_ Guest

    Ich bringe es mal auf den Punkt. Wer krank ist, Ist arm dran. Wer arm ist, ist auch arm dran. Wer aber krank und arm ist, der hat verloren.
     
  19. chrissi48

    chrissi48 Neues Mitglied

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    Du schreibst mir aus der Seele genauso ists.ich krieg von der tafel Joghurt und Nudeln. Ich habe eine uralte Wohnung kaputte Möbel feucht .hier gibt es aber keine billigere.man muss hier froh sein überhaupt wohnen zu dürfen. Die Feuchtigkeit schadet meinen Knochen schon alles wie immer probiert..Keine Chance. .
    Mein Kiefer ist kaputt keine gute behandLung kann ich mir nicht leisten.für meinen Kopf HW etc.wäre osteopathie gut meine kase zahlt aber nur 1 Behandlung und zwar nur wenn man ein Gesundheitsheft.hat und nachweisen kann was man alles schon getan hat.so geht's weiter ohne ende.man dreht sich im kreis.ohne moos nix los.traurig aber wahr. Geld hann keine Krankheit heilen aber verbessern. Armut alleine macht schon krank..sieht man doch überall auf der welt
     
  20. anurju

    anurju anurju

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    Hallo zusammen...

    ich möchte hier nicht in die Diskussion einsteigen - auch wenn ich sie in Anteilen interessant bis ziemlich "erstaunlich" finde.
    Erneut möchte ich aber darauf hinweisen, dass es in Deutschland Fachleute gibt, die man auch per Email anschreiben kann (und schreiben können hier ja wohl alle... - dafür ist auch egal, wie viel Geld man hat).
    Es gibt Fachgesellschaften, die sich mit verschiedenen Darreichungsformen von Cannabis bestens auskennen - auch für schwerbetroffene Patienten - herausragend in seinem Engagement ist zweifellos Dr. Grotenhermen: http://dr-grotenhermen.de/
    Er oder die unten angegebenen Quellen können zumindest auf konkrete Fragen (wie man z.B. das Spray bei Kieferproblemen evtl doch verwenden kann) besser antworten als so mancher Arzt, der noch wenige Erfahrungen mit dem Mittel hat.

    Wenn Sativex nicht funktionieren sollte, gibt es auch andere Anwendungsformen (z.B. Pasten oder Cremes), die man evtl. erproben könnte. Wenn die Krankenkasse ein Produkt genehmigt hat, wird das bei einem zweiten wohl nicht so schwierig werden... Hier findet sich eine Liste der zur Zeit verfügbaren Cannabissorten:http://cannabis-med.org/german/medizinische_cannabissorten.pdf
    Ich finde das pauschale negative "Verurteilen" der Pharmaindustrie, vieler Ärzte, der Krankenkassen wenig zielführen.
    Klar ist das alles nicht optimal gelöst und muss noch viel besser werden - aber was hilft das pauschale Anprangern hier? ehrlich gesagt doch recht wenig - außer mal Dampf abzulassen, was ja auch gut tun kann - deshalb ist es ja auch jedem selber überlassen, was er hier schreibt. Ich persönlich finde (für mich): Dann doch lieber an der richtigen Stelle kämpfen (politisch) oder in den entsprechenden Fachverbänden, in denen sich jeder engagieren und informieren kann!
    Hier die Links dazu:
    Internet-Newsletter der ACM (Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin) - kann man hier abonnieren: http://www.cannabis-med.org/german/germany/subscribe.htm
    Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin (SCM) - bietet Betroffenen gegenseitige Unterstützung auch mit Ratschlägen bereits erfolgreicher Cannabis-User:
    http://www.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de

    Um einen ganz konkreten Rat zu bekommen, fände ich auch ein Forum bei Facebook nicht schlecht (wurde ja in einem Thread erwähnt) - also: wenn der Leidensdruck groß ist, sollte man vielleicht alles "Kanäle" nutzen, in denen Menschen zum gleichen Thema aktiv sind.
    Hier ist die Anzahl der User mit Cannabis-Erfahrung ja anscheinend nicht sooo groß.

    Liebe Grüße von anurju
     
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