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Mal wieder auf der Suche nach Hilfe.

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von Bod1961, 5. Juni 2007.

  1. Bod1961

    Bod1961 Neues Mitglied

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    Guten Tag Ihr alle hier :) ! Viele kennen mich ja noch seit Jahren.Wie Ihr seht,mich gibt es noch.In der langen Funkpause ist viel passiert.Ich war auch etwas Forum müde.Nach einer beruflichen Reha hatte ich Arbeit gefunden,arbeite noch immer.Leider ist es mit dem MB und dem Job ein Balanceakt geworden.Ab und zu bin ich krank,kann manchmal nicht mehr laufen.Ich spritze Enbrel, und nehme noch Celebrex.Hinzugekommen ist eine Osteochondrose,und Osteoporose.Nun schaffe ich den Job kaum noch,komme nach Hause,bin völlig am Ende.Mein Arbeitgeber schaut drüber weg,ich quäle mich nur noch.Ich bat,mich zu kündigen.Ich wollte erneut eine berufliche reha angreifen,etwas erträglichere Zukunftspläne ins Auge fassen.Kommunikationskaufmann oder so.Nun habe ich Bedenken,wenn ich selber kündige wegen einer eventuellen Leistungssperre bei der Bundesagentur für Arbeit.Momentan arbeite ich in Vollzeit,dauerstehend.An manchen Tagen humpel ich zur Arbeit,weil ich komplett voller Schmerzen bin.Welche gestzlichen Möglichkeiten habe ich,das endlich ohne Stress durchziehen zu können ?

    Zusätzlich stresse ich mich mit dem Versorgungsamt wegen eines Wiederspruches zum GDB.Ich hatte einen Verschlechterungsantrag gestellt,wollte von 30 % auf 50 %.Oft auf dem Weg zur Arbeit muss ich stehen,da ich keinen Anspruch auf einen Schwerbehinderten Sitzplatz habe.So bin ich manchmal schon nach dem Weg zur Arbeit am Ende.Ich habe meinen Antrag mit MB,Nebenwirkungen der Medis,Schmerzen durch MB und der nachgewiesenen mäßiggradigen Osteochondrose begründet.Ob das reicht ? Es ist zur Zeit ein mieser Zustand,kaum noch existiert ein ausgeglichenes Familienleben.

    Viele raten mir zu Rente,usw.Doch diese Wege sind lang und steinig.Ich möchte ja auch noch was geistig anspruchsvolles tun.

    Für Eure Antworten schon mal vielen Dank.

    Liebe Grüße von Bodo :)
     
    #1 5. Juni 2007
    Zuletzt bearbeitet: 5. Juni 2007
  2. Diana1970

    Diana1970 Ruhrpottgöre

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    hi bodo,
    mich wundert es ein wenig,daß man dich mit deinem mb nicht gleich auf einen beruf mit besseren voraussetzungen umgeschult hat :confused:

    daß dein arbeitgeber über deine ausfälle hinwegschaut und dir nicht kündigen möchte,hat vermutlich den hintergrund,daß er fördergelder für dich bezieht.und wenn ich da richtig liege muß er die auch noch zurückzahlen,wenn er dich nicht eine vorgeschriebene zeit beschäftigt.

    ich kann deine beschwerden gut nachvollziehen....wenn schon der weg zur arbeit eine qual ist wäre vielleicht doch erstmal eine krankschreibung angesagt.....eine zeit lang kann man ja die zähne zusammenbeißen,aber irgendwann geht auch das nicht mehr.....

    diese zeit kannst du nutzen und was in angriff nehmen.vielleicht wäre es sinnvoll,wenn du zuerst den rehaberater des aa aufsuchst.berichte ihm und frag ihn mal aus....
    ich weiß daß es nicht überall so ist,aber meiner hier vor ort ist supernett und zuvorkommend.
    fraglich ist nämlich auch,ob man dir schon wieder eine rehaumschulung finanziert.....die erste scheint ja noch nicht lange her zu sein?

    vielleicht solltest du auch mal deinen rheumadoc involvieren.er könnte dir sicher vorab ein attest ausstellen und es ist ja wohl so,daß selbst das enbrel dich noch nicht arbeitsfähig macht.....da sollte er doch mal über eine umstellung nachdenken.....remicade wäre auch noch eine option,oder aber enbrel in kombi mit mtx,wenn die nebenwirkungen dich dann nicht ausknocken.....

    bei mir sieht es so aus,daß ich auch eine rehaumschulung machen möchte.körperlich ist halt nicht mehr drin,also sitzende tätigkeit.
    bin derzeit erwerbsunfähig,traue mich aber unter der jetzigen medikation nicht wirklich das gutachten anzufechten.
    ich weiß,ich kippe nach wenigen wochen um und das war's dann.....
    eine basis muß ich noch mitmachen,dann kann ich theoretisch ein biological bekommen.
    da setze ich all meine hoffnung rein um meine pläne zu verwirklichen.

    und da denke ich immer,daß unsere doc's alles tun müssen um uns da zu unterstützen.darum werde ich beim nächsten termin auch nägel mit köpfen machen und sagen was sache ist....jünger werde ich auch nicht mehr.....und versuchskanninchen war ich nun lange genug......

    sorry,ich wollte hier nicht rumjammern,aber so kommt eins zum anderen :o

    was deinen gdb betrifft kann evtl. der vdk helfen?

    das waren jetzt sicher nicht die besten und fundiertesten tipps,aber vielleicht ist ja für dich was dabei.....ich wünsch dir auf jeden fall,daß du an der rente vorbeikommst und bald wieder ohne größere probleme
    (d)einer berufstätigkeit nachgehen kannst *daumendrück*

    alles liebe und gute dir,
    diana :))
     
  3. Bod1961

    Bod1961 Neues Mitglied

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    Danke Diana

    Vielen Dank für Deine Infos.Ich habe mich sehr darüber gefreut,sehe auch,dass ich nicht allein mit dem Stress dastehe.Genau wie Du schreibst,ich will keine Rente.Ich möchte unter Leuten.Meine letzte Umschulung vor 3 Jahren war eine über die LVA ,ausgeübt bei der DEKRA als Fachkraft für Technik und Logistik.Also im Lager puckeln.Wurde dort als Lagerkraft eingestuft.Staplerschein usw.Da war ich noch weitaus besser drauf.Nun bekomme ich kaum was von der Erde aufgehoben.Es ging also bergab.Deshalb bin ich auf eine sitzende Tätigkeit angewiesen,das ist meine einzigste Chance.Darum wollte ich nochmals umschulen,weil die zurückliegende Umschulung nun wieder nutzlos ist für mich.
    Du jammerst bestimmt nicht.Hast ja ähnliche Sorgen.Viele denken an Rente,aber der Weg ist mir zu lang.Die Ämter sind ja auch keine Hilfe,sondern oft Verhinderungsämter.

    Also auch Dir viel Erfolg bei der Durchsetzung Deiner Pläne,erträgliche Zustände,und immer den Kopf oben.

    Liebe Grüße von Bodo
     
  4. Diana1970

    Diana1970 Ruhrpottgöre

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    hi bodo,
    na dann klapper doch einfach mal die ämter ab wegen einer erneuten umschulung.in anbetracht deiner derzeitigen tätigkeit und daß reha vor rente geht darf man ja hoffen......
    noch ein kleiner tipp - ich weiß ja nicht ob du dich da vielleicht schon auskennst....es gibt ja verschiedene bildungsträger.
    je nachdem wo man umschult kann es probleme geben,wenn man chronisch krank ist.das geht bei der bestuhlung los und hört bei den lehrpersonen auf......
    ich bin da eigentlich von den berufsförderungswerken ganz angetan und denke,wir sind da am besten aufgehoben.man weiß ja nie was uns das rheuma noch so für streiche spielt....:rolleyes:
    vielleicht ist auch eins in deiner nähe dabei?

    http://www.ddbfw.de/?

    so wie es aussieht,würde ich über das aa wohl dorthin kommen,habe aber auch selbst einfluß darauf.

    schreib doch mal wieder,wenn du was neues weißt.....würde mich wirklich interessieren wie es bei dir weitergeht :)

    herzliche grüße und toi toi toi,
    diana :))