Mal was ganz wichtiges zum Magnesium

Elfe11

Mitglied
Moin liebe Foris,

lese hier sehr viel-zum oft Schreiben reicht die Zeit nicht immer--aber da ich auch immer auf der Ursachensuche bin- hab ich Dinge entdeckt-was die Mineralstoffe oder Vitamine angeht.

Ich habe vor kurzem die Diagnose tetanisches Syndrom bekommen-konnt erst nix mit anfangen-aber nun gehen mir Lichter auf-und möchte das gerne an euch weitergeben.

der Begriff des tetanischen Syndroms wurde maßgeblich mitgeprägt von Prof. Roland Fehlinger (Charité), Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, gestorben 2005.

Die häufigsten Beschwerden beim tetanischen Syndrom nach einer punkteskalierten Selbsteinschätzung durch die Patienten anhand eines Fragebogens mit 86 Symptomen waren:



14 häufigste Beschwerden beim tetanischenSyndrom*​
  • Reizbarkeit ​
  • Müdigkeit**​
  • rasche Erschöpfbarkeit**​
  • innere Unruhe​
  • kalte Füße​
  • Kopfschmerzen​
  • Mattigkeit/Energielosigkeit**​
  • Geräuschempfindlichkeit​
  • Grübeleien​
  • Taubheitsgefühl in Händen und Füßen​
  • übermäßiges Schlafbedürfnis**​
  • Herzklopfen/Herzjagen​
  • Schwächegefühl**​
  • Kreuz- und Rückenschmerzen​
* Fehlinger R. und Littmann E., 1978
** Kraftlosigkeit

Wadenkrämpfe gehören nicht zu den 14 häufigsten Beschwerden
!!!

Mal ehrlich, auch ich hätte niemals gedacht, dass MG soo einen Effekt haben kann--und nehme das nun hochdosiert ein.

Und noch etwas wichtiges aus dem text--


<B>
Magnesiummangel (-Syndrom) nach Seelig und Rosanoff [The magnesium factor, 2003]





Muskel-Skelett-System
Muskelkrämpfe, Muskelschmerzen (Rücken-, Nacken-, Spannungs-kopfschmerzen), Muskelverspannungen, Tetanie(Spasmen und Tremor), Muskelzuckungen​
Neurologisches​
Konvulsionen (bei schwerem Mangel), Migräne / Kopfschmerzen, Gehörverlust, Hörgeräusche, Hyperaktivität, Unruhe, Schlaflosigkeit, Benommenheit, Kribbeln und Brennen, Tinnitus, chronische Ermüdung​
Mentales ​
Platzangst, Angst, Depression, Reizbarkeit, Panikattacken​
Kardiovaskuläres​
Arrhythmien, Herzstillstand, Plötzlicher Herztod, Herzklopfen, Herzstolpern, Bluthochdruck, Mitralklappenprolaps, Vasospasmen (pektanginöse und Herzschmerzen)​
Verdauungssystem​
Durchfall und Obstipation, Blähungen​
Urogenitalsystem ​
Uretherspasmen, Nierensteine​
Gynäkologisches/Reproduktives ​
Prämenstruelles Syndrom, Menstruationsschmerzen,​
Präeklampsie, Eklampsie, Spontanabort, Schwangerschaftsbeschwerden, niedriges Geburtsgewicht​

Metabolisches
Kohlehydrat-Intoleranz, Insulinresistenz (D.m.),​
niedriges Serumcalcium(Calcium-refraktär),​
niedriges Serumkalium(Kalium-refraktär)​
erhöhtes Serumphosphat, Vitamin D Resistenz​
Zitat:
FAZIT: Insbesondere bei psychischen (neurologisch-
psychiatrischen) und psychosomatischen Störungen
muss Magnesiummangel differentialdiagnostisch
berücksichtigt werden!
  • Angst (Globusgefühl [Laryngospasmus] und Atemnot [Bronchialspasmus])
  • Aphasie (verwaschene Sprache)
  • Ataxie
  • Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) (Hektik, Impulsivität, Konzentrationsschwäche)
  • Cerebrovaskuläre Störungen (Transischämische Attacken [TIAs], Schlaganfall, Ohnmacht, Bewusstlosigkeit)
  • Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS)
  • Clusterkopfschmerz, Spannungskopfschmerz (vaskulärer Kopfschmerz)
  • Depression, Verstimmung
  • Epilepsie (Übererregbarkeitsepilepsie)
  • Gleichgewichtsstörungen, Schwindel
  • Hyperventilation
  • Hypochondrie
  • Krämpfe (epileptiforme, tetanische)
  • Migräne
  • Neurovegetative Erkrankungen (vegetative Dystonie, Neurasthenie)
  • Neuromuskuläre Störungen (Störungen der Muskeltätigkeit, Wadenkrämpfe, Fazikulationen, Tics)
  • Parkinsonismus
  • Schmerzen (auch Fibromyalgie)
  • Schwäche
  • Stress-abhängige Erkrankungen
  • Tinnitus, Hörsturz
  • Tremor und Hyperreflexie
  • Übererregbarkeit, Nervosität, Gereiztheit, Aufgeregtheit
  • Verwirrtheit (Bewusstseinstrübung)
  • Zittern und innerliches Verbrennen


</B>Quelle--http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/Psychosomatische_Klinik/Kongress/D.Liebscherheredita__reMagne.pdf​

ich hab immer alles nur mit Rheuma und den andren AI in Zusammenhang gebracht--und nun sind viele Dinge einfach nur! MG Mangel.

LG Elfe
​
 
Guten Morgen Elfe,

was Du schreibst ist völlig richtig, wobei es damit allein wohl nicht getan ist.
Nicht nur Magnesiummangel, sondern egal welches essentielle Mengen- oder Spurenelement, Vitamin, welche Aminosäure usw. fehlt, alles hat mehr oder weniger starken Einfluss auf unsere Gesundheit.

Hier 2 andere Beispiele:

Klinische Symptome bei Vitamin B6-Mangel

- Gerötete, schuppige, fettige, schmerzende und juckende Flecken auf der Haut (besonders um Nase, Mund, Ohren und Genitalien)
- Schmerzhafte Risse und Spalten an Mundwinkeln und auf den Lippen, glatte, schmerzende, violette Zunge, entzündeter Rachenraum
- Depigmentierung der Haut
- Anämie, eingeschränkte Leukozytenfunktion, verminderte Produktion von Antikörpern, Erhöhung des LDL-Cholesterins, Senkung des HDL-Cholesterins
- Bildung von Gallen- und Nierensteinen aus Kalziumoxalat
- Nervöse Störungen, Sensibilitätsstörungen, Nervenentzündungen, Beeinträchtigung des Ganges
- Karpaltunnelsyndrom
- Abnormale Hirnströmungen, Muskelzuckungen, Krämpfe, Angstzustände, Verwirrung, Irritabilität, Depression, Kopfschmerzen, fehlende Traumerinnerung, Müdigkeit, Schwäche, Pyrrolurie
- Erhöhte Bindung von Sexual- und Schilddrüsenhormonen in den Zellen:
- Schilddrüsen Knotenbildung und –Vergrösserung
- Regeltempostörung, starke Schmerzen während der Menstruation
- Zyklusunregelmässigkeiten, PMS-Syndrom, Reduktion der Fruchtbarkeit
- Schwangerschaftserbrechen, Komplikationen während der Schwangerschaft, epileptieforme Krämpfe bei Säuglingen
- Hyperaktivität von Kindern
- verstärkte Allergien
- Unverträglichkeit gegen eiweisshaltige Nahrungsmittel: Milch, Käse, Fleisch, Fisch
- Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen, Blähungen, Neigung zu Durchfällen und Verstopfung


Zinkmangel:

Colitis ulcerosa (chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen)
Demenz
Diabetes melitus
Epilepsie
Fehlgeburten, Missbildungen
Fertilitätsstörungen bei Männern
Gelenkschmerzen, chronisch
Herpes simplex
Herzrhythmusstörungen
Immunschwäche
Katarakt (grauer Star)
Konzentrationsschwäche
Krebs
Morbus Crohn
Müdigkeit/Schwäche
weiße Flecken auf den Nägel
Prostatahypertophie
Psoriasis
Tinnitus
Ulcus cruris (Geschwüre, offene Beine)
Unfruchtbarkeit
Wachstumsschmerzen
Wundheilungsstörungen
Zahnfleischerkrankungen



Zuviel kann aber auch Kontraproduktiv sein:

Eine zu hohe Magnesiumzufuhr kann akutes Nierenversagen und hormonellen Einflüsse (z. B. Morbus Addison) haben. Symptome treten erst spät auf, können aber schwerwiegend sein. Ein Magnesiumüberschuss führt zu einer erschwerten Erregung der Nerven. Reize können nicht mehr so schnell übertragen werden. Symptome treten erst ein, wenn die Normwerte um das zwei bis dreifache überschritten werden. Dann können sie aber schwerwiegend sein. Es kann zur Erschlaffung der Atemmuskulatur und zum Atemstillstand kommen. Betroffen sind auch die Darmmuskulatur (Darmträgheit) und Blasenmuskulatur. Das führt zu Verstopfungen und Inkontinenz.


Gruß

Frank
 
hallo Frank,

na mir ist schon klar, dass nicht alleine MG mich gesund machen kann;) .
Allerdings hab ich die andren Defizite im Griff-und anhand der Symptome--hab da einen supi HA--sind wir halt aufs MG gekommen--und nun wird asuprobiert, ob sich darunter was bessert.

dieser thread soll auch keine Aufforderung sein, das MG nun unkontrolliert einzuwerfen:rolleyes:


Eine zu hohe Magnesiumzufuhr kann akutes Nierenversagen und hormonellen Einflüsse (z. B. Morbus Addison) haben. Symptome treten erst spät auf, können aber schwerwiegend sein. Ein Magnesiumüberschuss führt zu einer erschwerten Erregung der Nerven. Reize können nicht mehr so schnell übertragen werden. Symptome treten erst ein, wenn die Normwerte um das zwei bis dreifache überschritten werden. Dann können sie aber schwerwiegend sein. Es kann zur Erschlaffung der Atemmuskulatur und zum Atemstillstand kommen. Betroffen sind auch die Darmmuskulatur (Darmträgheit) und Blasenmuskulatur. Das führt zu Verstopfungen und Inkontinenz

hast du dazu einen link--ganz besonders würde mich interessieren--was die Aussage bezgl.des Morbus Adison mit zuviel MG zu tun hat???

LG Elfe
 
Hi Elfe,

ich glaube, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Morbus Addison ist nicht mögliche Folge bei Magnesiumüberschuß, sondern eine mögliche Ursache.

Gruß

Frank
 
hallo Frank,

deshalb hatte ich auch so nachgefragt--hab zwar kein M-Addison--aber eine sekundäre NN UF-und da amchte mich diese Aussage bissi stutzig.

So zu deiner Frage--weiß nicht soo genau wie du diese meinst--aber es gibt einen link--evtl.hilft dir das schon weiter.

http://www.gesundheits-lexikon.com/index.php?artid=1639&mode=showarticle&

habs selbst noch nicht ausprobiert-da ich supi HA habe--der vieles erkennt--oder auch Werte machen lässt.
Ich denke auch, dass man-frau eh nicht immer alles so perfekt durch NEM geregelt bekommt-vile frische Luft-gesundes;) Essen-guter Schlaf etc.hilft ja auch oft schon.
leider ist dies ja in unsrer hektischen Zeit nicht immer möglich.

hab heute allerdings bemerken müssen, dass sich nicht mal eine Apo mit MG Dosierung auskennt--denn wo 500 mg drauf steht--ist lang net nur MG drin:confused:

LG Elfe
 
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