1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Magenschleimhautentzündung& Arthotec Forte

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Mimir, 29. September 2010.

  1. Mimir

    Mimir Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2010
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,
    bei mir besteht der Verdacht auf chronische Polyarthritis, Blut wurde mir schon abgezapft und ich warte nun auf das Ergebnis, das mir aber erst nächste Woche mitgeteilt wird, da mein Hausarzt im Urlaub ist.
    Da ich schon seit 2 Wochen an Gelenkschmerzen leide ( überall - ausgenommen Zehen und Finger) hat mir der Arzt Arthotec Forte ( Diclofenac+ Natrium) verschrieben. Allerdings habe ich schon seit gut 4 wochen mit einer Magenschleimhautentzündung zu kämpfen und muss jetzt auf der Verpackungssbeilage lesen, dass man in diesem Fall die Tabletten eher nicht nehmen sollte...
    Da Arthotec Forte ein NSAR ist, dachte ich mir, ich frage mal hier im Forum nach - kann man das Zeug dennoch kurzzeitig nehmen, ohne das es allzusehr auf den Magen schlägt?

    mfG,
     
  2. roco

    roco Guest

    ich könnt schon wieder...:mad:

    nsar und auch diclo... und das ohne magenschutz... manche ärzte möcht ich schlagen, bis sie lachen, und dann weil sie lachen...:mad:

    also erstmal: beides nur mit magenschutz, auch wenns nur kurzfristig ist. eben, damit der magen nicht angegriffen wird.

    bei ner akuten magenschleimhautentzündung solltest du beides nicht nehmen!!!

    sorry, aber ich würde an deiner stelle die medis weglegen und noch eine woche ohne aushalten. dann hast du ja wohl einen termin bei deinem doc wegen der ergebnisse.

    hast du dem arzt des mit der magenschleimhautentzündung nicht gesagt? immer alles auf den tisch legen, is wirklich besser. aber das er dir keinen magenschutz aufgeschrieben hat... wie gesagt... ich könnt schon wieder...

    halte durch...:top:
     
    #2 29. September 2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. September 2010
  3. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. August 2010
    Beiträge:
    1.233
    Zustimmungen:
    16
    ... das sehe ich auch so!

    Frage doch mal in der Apotheke nach, welche Schmerz-Medis nicht so auf den Magen schlagen - z.B. Novalgin? - und dann holst du dir bei der Vertretung des HAs ein Rezept.
     
  4. DarkMoon

    DarkMoon Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. April 2009
    Beiträge:
    163
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Garbsen bei Hannover
    Ich kann es dir auch nur an dein Herz legen nehme entweder Rezeptfreie Medis oder lass sie eine Woche weg, weil ich selbst eine chronische Magenschleimhautentzündung habe, weiß ich wovon ich rede und das ist kein Zuckerschlecken.

    Liebe Grüße
    DarkMoon.
     
  5. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    12.094
    Zustimmungen:
    5
    ich hab da so diverse tipps in meinem klapperkarton.

    pfirsich oder birnensaft vor dem essen trinken. bananen essen. und kartoffelsaft morgens auf nüchternen magen...

    obs ein wenig hilft?
     
  6. DarkMoon

    DarkMoon Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. April 2009
    Beiträge:
    163
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Garbsen bei Hannover
    Ich könnte mich lediglich mit den Bananen anfreunden. Von dem Rest müsste ich morgens auf nüchternem Magen brechen.
     
  7. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    12.094
    Zustimmungen:
    5
    huch und nanu!!!:eek:
     
  8. Mimir

    Mimir Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2010
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,
    erstmal danke für die zahlreichen Antworten. Werde mir das Mittel jetzt bis nächste Woche verkneifen - oh mann, ich kann nur hoffen, dass sich der Verdacht nicht bestätigt und der Bluttest negativ ausfällt. Was ich so über chronische Polyathritis vom Arzt gehört und bisher im Internet gelesen habe, hört sich echt besch... an. Ein Leben lang mit diesen Schmerzen - schwer vorstellbar.


    Wie hat das ganze eigentlich bei euch angefangen?

    Ich schildere euch mal meinen Verlauf mit der Hoffnung, dass ihr mir sagt, dass sich das nicht nach chronische Polyathritis anhört :)

    Ich bin eines Tages aufgestanden und hatte - ohne ersichtlichen Grund - eine Schwellung am Ellbogen, die aber nicht schmerzte. Nach drei Tagen ging die Schwellung , die Schmerzen kamen. Erst abwechselnd in den Handgelenken und anschließend kamen auch die Ellenbogen-,Knie und Fußgelenke dran ( seit heute hab ich auch sporadisch auftretende Schmerzen in den Fingern ). Seit gut einer Woche springen die Schmerzen von Gelenk zu Gelenk - am linken Knie sind die Schmerzen dann am schlimmsten. Auch fühlen sich meine Beine dann richtig wacklig an.

    Von Schwellungen oder Morgensteifigkeit bin ich nicht betroffen, hab also nur Dauerschmerzen, was aber schon nach 2 wochen reicht, mich für meine Mitmenschen unaustehlich und für meine Arbeit kaum brauchbar zu machen.

    Ich weiß, dass das jetzt kein Diagnose-Ersatz vom Arzt ist, aber mir geht gerade echt der Stift, vor allem, weil ich gerade mal 20 bin und meinen Wehrdienst hinter mir habe - wo soll den das mit den Gelenken enden?

    Naja ich wünsche euch noch einen schönen (schmerzfreien) Tag.


    mfG,
     
  9. Mimir

    Mimir Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2010
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    So habe das Ergebnis des Bluttests vor mir liegen. Borreliose und Rheuma wurden vom Hausarzt aufgrund der Ergebnisse ausgeschlossen.
    Nun würde ich den Labortest gerne selber nachvollziehen, was mir aber nicht ganz gelingt, da der Rheumafaktor nicht explizit genannt wird.
    Daher lautet meine Frage, wie den der Rheumafaktor in einem Laborbericht bezeichnet wird/ aus welchen Werten sich dieser zusammensetzt...
    Ich hoffe meine Frage ist verständlich...

    mfG,
     
  10. luke

    luke HYLO-VFKQHJJHULVFK

    Registriert seit:
    28. August 2009
    Beiträge:
    352
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    evil-hausen
    hallo Mimir,

    schreib doch mal deine werte hier rein.
    bei mir heißt der rheumafaktor=rf.
    aber nur weil das blutbild unauffällig ist, heißt das noch lange nicht das du kein rheuma hast.

    gruß

    luke
     
  11. Mimir

    Mimir Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2010
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Hallo, folgende Posten sind geprüft worden:
    Bezeichnung (Laborident)
    Hämoglobin (HB),
    Retikulozyten (RETI),
    Erythrozyten (ERY),
    Leukozyten (LEUK),
    Hämatokrit (HAEK),
    MCV (BMCV),
    MCH (HBEB),
    MCHC (#MCH),
    Thrombozyten (THRM),
    Basophile (#BAS),
    Eosinophile (#EOS),
    Lymphozyten (#LYM),
    Monozyten (#MON),
    Neutrophile ( #NEU),
    Sonstige (LUC),
    CRP quantitativ (CRPQ01),
    Gesamt-Eiweiss (GESE)
    Antistreptolysin qual (*AST)
    Borrelia b IgG LIA (LY102)
    Borrelia b IgM LIA (LY202)
    Yersinien igA EIA (YEIA01)
    Yersinien igG EIA (YEIG01)
    Yersinien Interpretation (YEII)
    Alpha-1-Globulin (#A1S)
    Alpha-2-Globulin (#A2S)
    Albumin (#ALS)
    Beta-Globulin (#BES)
    Gamma-Globulin (#GAS)
    Antistreptolysin qual. (BAST)


    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, was jetzt genau davon der Rheumafaktor ist...


    [qoute]aber nur weil das blutbild unauffällig ist, heißt das noch lange nicht das du kein rheuma hast.[/qoute]


    ? Mein Arzt meinte, anhand der Blutwerte lässt sich Rheuma ausschließen - und wenn diese Personen 12 Semester Medizin studiert hat, dann sollte man wohl diesem Urteil trauen können, oder ?:)


    mfG,
     
  12. luke

    luke HYLO-VFKQHJJHULVFK

    Registriert seit:
    28. August 2009
    Beiträge:
    352
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    evil-hausen
    hallo,

    tut mir leid diese aussage ist nicht richtig. entzündungen können auch lokal sein ohne etwas messbares im blut zu finden.

    ich sehe nicht das dein arzt den rheumafaktor bestimmt hat. mein rheumi meinte mal zu mir das der rheumafaktor heute eher eine untergeordnete rolle spielt.

    gruß

    luke
     
  13. Mimir

    Mimir Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2010
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Oh mann, jetzt bin ich aber ein bisschen beunruhigt, mit inkompetenten Ärzten hab ich jetzt nämlich nicht gerechnet...
    Verdammt wie kann man einen Bluttest wegen Verdacht auf Rheuma anordnen und dann nicht den Rheumafaktor prüfen...

    mfG,
     
    #13 10. Oktober 2010
    Zuletzt bearbeitet: 10. Oktober 2010
  14. luke

    luke HYLO-VFKQHJJHULVFK

    Registriert seit:
    28. August 2009
    Beiträge:
    352
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    evil-hausen
    hallo Mimir,

    ist das dein HA oder ein rheumatologe ?
    bei einem HA würde ich nicht von inkompetent sprechen.

    wenn der doc dich nur anhand des blutbildes behandelt und dieses ist "normal" dann hilft dir die aussage "sie haben keine rheuma" nicht viel.

    persönlich würde ich mich nicht auf den rheumafaktor versteifen, schaue mal bei "Rheuma von A-Z" dort findest du infos zum rheumafaktor und das es dann seronegative rheumatische erkrankungen gibt.

    wenn es dein HA ist solltest du ihn bitten dich zu einem internistischen rheumatologen zu überweisen der ist experte und kann die sache besser beurteilen.

    gruß

    luke
     
  15. arielle

    arielle Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2009
    Beiträge:
    470
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Schweiz
    Also ich gebe auch einmal meinen Senf hierzu... :)
    Dass der Rheumafaktor bei den Bluttests fehlt, ist keine Seltenheit bei Rheuma. Das wurde hier ja auch schon geschrieben.

    Aufschlussreich wären z.B. Röntgenbilder oder eine Skelettszintigrafie,
    die Du verlangen solltest, wenn der Verdacht auf Arthritis besteht.

    Für den Magen hat mir eine Nachbarin empfohlen, morgens einen Joghurt
    auf nüchternen Magen zu essen, es hilft immer. Andere natürliche
    Sachen wurden Dir ja auch schon empfohlen.
    Besser etwas essen was man nicht so gern hat als den Magen kaputt, denn wenn Du Arthritis hast, egal welche Form, wird Dein Magen noch viel an Medis verdauen müssen.
    Ahh... genau... viel trinken mit den Medis, das ist auch wichtig und wenn
    möglich die Tabletten nicht auf nüchternen Magen nehmen.

    So einfach weglassen würde ich das jetzige Medikament eigentlich nur, wenn es nicht hilft. Ansonsten nur nach Absprache mit einem Arzt, der weiss was zu tun ist. Weil wenn Du das Medi nicht nimmst, wird Dir nachher wenn möglich mangelnde Kooperation nachgesagt und Du wirst nicht mehr ernstgenommen.
    ja, man möchte schon meinen, ein Arzt sollte wissen was er tut, aber je
    länger ich mit der Krankheit konfrontiert bin, und je mehr ich es mit Ärzten zu tun habe, staune ich, was sich alles Arzt schimpfen darf. :mad:

    Als Ersatz könntest Du zum Beispiel "Brufen" versuchen, das gibt es als Brausepulver und ist besser verträglich, oder sonst ein Entzündungshemmer. Auch Aspirin kann eine gute Alternative sein, ist ja auch entzündungshemmend.

    Alles Liebe wünscht Dir Arielle