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Leflunomid statt Metex bei RA ?

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Zweifler, 31. Oktober 2012.

  1. Zweifler

    Zweifler Registrierter Benutzer

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    Hallo ! Ich bin auch neu hier. Bei mir ist rheumatoide Arthritis diagnostiziert. Seit Dezember 2010 nehme ich Metex. Erst als Spritze , inzwischen als Tablette. Die Spritze habe ich "mental" nicht vertragen, hatte eine Aversion dagegen, mir das Teil mit der giftgelben Substanz in den Bauch zu drücken. Nach der Einnahme von METEX ( 1/ wö 20mg ) geht es mir die nächsten 24 - 48 Stunden schlecht. Eine Mischung zwischen gefühlter Grippe / Schlappsein und schlechter Stimmung/ Übelkeit. Jetzt soll ich auf Leflunomid ( täglich 10 mg ) umstellen - aber nach dem Durchlesen des Beipackzettels graust es mir davor. Die möglichen Nebenwirkungen sind ja gruselig . Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Leflunomid ? Ich überlege, die unmgeöffnete Packung zur Apotheke zurück zu bringen und stattdessen weiter mit Metex zu leben ( vielleicht da die Dosis zu verringern. ). Ich leide gefühlt mehr unter den Medikamenten als unter der Krankheit.
    Viele Grüße
    Imke
     
  2. Heike68

    Heike68 Bekanntes Mitglied

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    Hallo Imke,

    ich nehme schon seit etlichen Jahren zwischen 10 und 20 mg Leflunomid (Arava) und vertrage es recht gut. Ich würde Dir auch zum Originalprodukt und nicht zu einem Generika raten. Von den angegebenen Nebenwirkungen bin ich weitest verschont ( anfangs leichter Haarausfall, hat sich aber gelegt, leider leichter Durchfall ). Ich würde sagen, versuche möglichst unvoreingenommen an das Medikament heranzugehen und ihm eine Chance zu geben. Wechseln (vielleicht auf MTX?) bleibt ja immer als Alternative...

    LG
    Heike
     
  3. erbsensuppe

    erbsensuppe Registrierter Benutzer

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    Hallöchen!

    Ich nehmen jetzt auch schon etwas länger Arava ein und muss sagen, bis jetzt habe ich bis auf leichte übelkeit in den ersten zwei Tagen keine Nebenwirkungen gehabt.
    Mit dem Beipackzettel läuft das bei mir wie folgt:
    Da ich auch erst MTX eingenommen habe (als Spritze) und ich nach dem druchlesen des Zettels richtige Panikattacken bekommen habe, wenn ich mir das Zeug spritzen sollte, liest sich meine beste Freundin die Zettel druch und wenn ich irgendwas merke, sag ich ihr bescheid, so hab ich keine Panik mehr und sie weiß immer bescheid und muss sich keine unnötigen Sorgen machen.

    Hoffe ich konnte dir helfen,
    liebe Grüße
     
  4. Zweifler

    Zweifler Registrierter Benutzer

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    Wie toll !
    Vielen Dank Erbsensuppe und Heike für Eure Antworten .
    ich habe grade in der Mittagspause das Medikament zurück in die Apotheke gebracht. Die haben zwar etwas sparsam geguckt, aber es dann doch zurückgenommen.
    Jetzt muss ich es nur noch meinem Arzt beichten. Hatte auch schon die Behandlung mit Quensil ( zusätzloich ) abgelehnt. Der hält mich jetzt bestimmt für etwas anstrengend ;), aber ein bisschen Herausforderung darf doch sein , oder ? Wenn jeder immer nur "ja, Herr Doktor" sagt, wird´s ja auch langweilig.

    Viele Grüße aus Hamburg
    Imke
     
  5. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    Ich nehme beides! MTX und Arava!

    Was schreckt einen an den Nebenwirkungen von Arava, wann man MTX nimmt!? Viel "schlimmer" als MTX kann doch nun gar nix sein!

    Wenn du "gefühlt" mehr unter den Medikamenten als unter der Krankheit an sich leidest, dann kann die Krankheit ja nicht so schlimm sein!

    Ich bin froh, dass es diese Medikamente gibt - und sehe sie nicht als Feind. Vielleicht habe ich deshalb so wenig Nebenwirkungen?