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Leberschaden, NASH und Divertikel ? was tun?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Elke, 5. Oktober 2006.

  1. Elke

    Elke wünscht allen

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    Hallo ihr lieben,
    ich bins schon wieder.
    ich habe wieder fragen an euch, denn langsam verlieren nicht nur meine ärzte sondern auch ich den überblick.
    ich leide nun schon seit über 1 jahr an immer wiederkommende übelkeit mit bauchschmerzen, nun ist es seit 6 monaten so das ich teilweise 2-3 tage gar nichts esse, und wenn ich esse dann nur max. 1 mal am tag und nur sehr wenig denn ca. 30min. nach nahrungsaufnahme geht es los, die magenkrämpfe sind schlimm, dann kommen darmkrämpfe hinzu die mich mit wässrigen durchfall zum stillen ort befördern, nach dem stuhlgang sind die krämpfe im darm noch da, außerdem ist das gefühl als sei mein darm wund, er brennt und tut einfach nur weh, und das meist so doll das ich nur noch gebeugt in mein bett gehe und mit wärmflasche im bett liege. in diesem jahr seit dem problem habe ich 40kg abgenommen.
    im feb.diesen jahres wurde bei einer bauch op ein verwachsungs fast darmverschluß gelöst, dannach ging es mir gut 4 wochen bauchmässig sehr gut und dann ging es wieder los und dafür noch heftiger als vorher.
    Könnten folgende Diagnosen die im Jahr 2004 gestellt wurden damit zusammen hängen??
    habe nun in dem MayoClinik Gesundheitsbrief darüber gelesen und bin verunsichert.

    1. also, bei mir wurde durch eine leberbiopsie ein
    medikamentöser toxischer Leberschaden festgestellt, dabei wurde auch eine
    milde NASH diagnostiziert.
    dadurch das ich weiterhin starke medikament nehmen muss, wird sich der leberschaden nicht erholen können, zumindest musste das MTX (chemomedikament) abgesetzt werden was schon mal ein starkes medi weniger ist.

    Frage: da ja schon eine milde NASH (nicht alkoholiche Fettleber) habe, auch sind meine leberwerte immer wieder mal erhöht, meine cholesterinwerte steigen je mehr ich abnehme immer höher, mein HDL ist max. 30, und meine Insulin ausschüttung ist auch nicht OK, es ist kein Diabets Melitus, aber eine zuckerkrankheit die noch keinen namen hat.
    Muss oder sollte diese NASH kontrolliert werden??
    wie ich jetzt gelesen habe könnte das meine symtome bzw. problem erklären, was aber nichts gutes heißen würde.
    kann eine milde NASH sich mit der zeit verschlechtern?
    2. im verlauf des KH aufenthaltes wurde dann auch noch eine ERCP untersuchung gemacht, leider konnte der gallengang nicht dargestellt werden (was wichtig gewesen wäre) dafür fanden sie ca. 1cm oberhalb der Papille ein 1,5cm durchm. juxta-papilläres Divertikel
    Frage:
    Was bedeutet das? ist das normal oder nicht?
    Welche folgen kann dieses juxt-papilläre divertikel haben?
    wodurch kommt so was?

    lieben gruß und vielen dank an alle die mir immer wieder hilfe geben, mich aufmuntern und einfach mal hallo sagen
    DANKE

    Elke
     
  2. Bröselmartin

    Bröselmartin Neues Mitglied

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    Hallo Elke,

    ich hatte vier Jahre lang meist wasserdünnen Durchfall und ein total wundes Gefühl. Auch Darmkrämpfe kenne ich. Mehrere Male hätte ich mich beinahe übergeben müssen.

    Die Diagnose bei mir ergab, daß die Enzyme zur Verdauung von Milchzucker und von Fruchtzucker nicht mehr funktionieren. (Lactoseintoleranz, Fructosemalabsorption).
    Der Test ist relativ einfach. Du bekommst morgens nüchtern Zuckerwasser zu trinken und dann wird im Abstand von 20 oder 30 Minuten entweder ein Atemtest oder eine Blutentnahme gemacht, um festzustellen, ob der Zucker ins Blut aufgenommen wird. Jeder der beiden Zucker muß getrennt getestet werden.
    Schon ca. 7% aller Gesunden haben Probleme mit Milchzucker und 20% mit Fruchtzucker. Beim Konsum von Milchprodukten oder von Obst/Gemüse/Fertigprodukten gibts dann Blähungen und Wasseransammlungen im Darm. Der Zucker bindet nämlich große Mengen Flüssigkeit.
    Als Folge der Störung fehlen sehr oft die B-Vitamine, Eisen, Zink und Selen.

    Seit ich die Ernährung umgestellt habe, ist der Durchfall weg und die Darmprobleme sind deutlich besser. Auch Krämpfe gibt es nicht mehr.
    Es besteht aber weiter ein, allerdings nicht mehr ganz so starkes, wundes Gefühl zwischen Mund und Hintern und jetzt neu auch an den Augen. Offenbar werden nicht nur die Gelenke, sondern auch die Schleimhäute rheumatisch angegriffen.

    Deine Angabe, daß es 30 Minuten nach der Nahrungsaufnahme los geht, würde passen, denn im Magen macht Zucker noch keine Probleme. Erst im Darm gehts dann los, wenn die Brühe anfängt zu gären und die Schleimhaut reizt.

    Ich rate Dir, die beiden einfachen Tests einmal machen zu lassen. Die Wahrscheinlichkeit, daß Du Zucker nicht verträgst, ist schon statistisch gar nicht klein. Die Probleme, die Du schilderst, können sehr gut von einer Zuckeraufnahmestörung mit verursacht oder durch sie erheblich verschlimmert sein. Es ist natürlich nie auszuschließen, daß hier mehrere Störungen zusammen kommen.

    Ich hoffe, daß Du hier eine deutliche Besserung Deiner Beschwerden erreichen kannst und drücke Dir die Daumen.

    Gruß vom Bröselmartin.
     
  3. Elke

    Elke wünscht allen

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    hallo brösilmartin,

    danke für deine antwort.

    diese tests wurden 2004 im kh schon einmal gemacht und beide waren grenzwertig, hmmmm vielleicht sollte ich meinen arzt am montag nochmal darauf ansprechen, bzw. ich habe es auf meine zettel notiert.
    mit milchprodukten bin ich schon sehr vorsichtig da ich wenn ich milch trinken würde oder was wo viel milch drin ist,
    am nächsten tag aussehe wie ein frisch gebackener streuselkuchen mit roten pocken, die sehr jucken

    zum glück ist mein verlangen nach joghurt und solchen dingen sehr begrenzt *lächel*

    danke

    lieben gruß
    elke
     
  4. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    mal rüber lächel

    Hi Elke,

    ich habmal wieder keine Ahnung, was Du da hast, aber ich schick Dir einen extra lieben Knuddler durch's iNet.

    [​IMG]

    Tropfen für Tropfen höhlt Wasser auch den stärksten Stein.

    Ich wünsche Dir soviel Wasser wie du brauchst.

    Kira
     
  5. Calendula

    Calendula Die Ringelblume

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    Hallo Elke,

    hast Du den Artikel schon gelesen? http://www.lebertransplantation.de/nash.htm

    "In den siebziger Jahren fiel bei extrem übergewichtigen Patienten und solchen nach lang dauernder Glucocorticoid-Therapie auf, dass sie Leberveränderungen wie bei Alkoholikern aufwiesen"

    Liebe Grüße,
    Calendula