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Laborwerte

Dieses Thema im Forum "Sonstige Medikamente und Schmerztherapie" wurde erstellt von delphin, 13. Juli 2012.

  1. delphin

    delphin Aktives Mitglied

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    ich habe gerade meine Laborwerte abgeholt. Im großen und ganzen okay. Gut Gamma-Gt 114+ der Cholesterinwert 208+ auch erhöht. Mit Cholesterin hatte ich nie schwierigkeiten. Aber dieser Wert HDL_geb. Cholesterin 78p+ p steht für pathologischer Wert, was heist das , auf alle Fälle zu hoch.?:confused:

    Nichts deutet auf meine erschöpfung hin ,also doch alles Einbildung.

    lg. der delphin
     
    #1 13. Juli 2012
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juli 2012
  2. Muhkuh79

    Muhkuh79 Guest

    Keine Panik HDL ist der HabDichLieb Wert vom Colesterin, das ist nicht so dramatisch, schlimmer wäre eine Erhöhung des LDL Wertes, aber sprich doch ruhig Deinen Arzt nochmal darauf an, wenn Dich dieser Wert verunsichert.
     
  3. delphin

    delphin Aktives Mitglied

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    Na danke schon mal liebe Muhkuh , weiß denn jemand , ab wann der Gamma Gt bedenklich wird. Ich hatte gedacht, das sich durch Enbrel der Wert verbessert, es war nur kurzzeitig.Mit Sicherheit sind auch die Schmerzmittel mit Schuld , aber ohne geht es doch nicht. Wie sieht das bei Euch aus , oder wie wirkt Ihr dem entgegen.

    Ich versuche so gut es geht gesund zu leben , viel Gemüse , Obst und Vollkorn ,es gibt nur frisch gekochtes.Wenig Süßes , aber ab und an schon ein stück Kuchen oder ein Eis. Alkohol generell in Maßen. Am Wochenende ein Glas Sekt oder Rose.

    vielleicht mache ich mir auch zu sehr Gedanken, was meint Ihr?

    lg. der delphin
     
    #3 13. Juli 2012
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juli 2012
  4. Muhkuh79

    Muhkuh79 Guest

    Mein Paps nimmt die Hepar Hevert Lebertabletten zur Entlastung der Leber (gibts bestimmt auch von anderen Firmen so ähnliche).
     
  5. took1211

    took1211 Guest

    Hallo delphin,
    ich glaube du machst dir zuviele Gedanken,die einerseits dich belasten und andererseits unnötig sind.
    Wenn man sich gesund ernährt,jeder weiß was man darunter versteht,sich mehrmals in der Woche ein bisschen sportlich betätigt(reicht auch schon wandern bzw.Gymnastik),sich entspannt und sich öfter mal etwas Gutes tut,dann müsstest du dich wohl fühlen.
    Deine Laborwerte sind i.O.Sei froh,auch wenn sie manchmal ein bisschen schwanken.Das sind alles keine schwer wiegenden Gründe zum Grübeln
    oder unsicher zu sein.Jeder Mensch freut sich über einen sehr guten HDL-Wert beim Cholesterin.Umgekehrt wäre es schon fragwürdiger.
    Ich muss jetzt mal fragen,hast du Langeweile?Beschäftige dich mit deinen Hobbys und lach mal öfter.Dann kommst du nicht auf solche Gedanken.
    Ich hätte gar keine Zeit und Muße dazu.Vor allem liegen doch keine ernsthaften Gründe dafür vor.Denke daran,das Leben ist viel zu kurz .:):):):):)
    Viele liebe Grüße.took
     
  6. anurju

    anurju anurju

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    Hey Delphin,

    ich finde deine Blutwerte auch nicht bedrohlich - mein Cholesterinwert liegt aktuell bei 282 (trotz sehr genauer Ernährungskontrolle).
    Beim GGT toleriert man wohl mindestens den 2,5 fachen Grenzwert. Da bist du noch drunter.
    Bei mir war der auch schonmal an dem Grenzwert - allerdings auch wohl eher durch die Mischung aus Cortison, NSAR, MTX...
    Seither trinke ich keinerlei Alkohol mehr und passe sehr mit Nahrungsmitteln aus (möglichst wenig Fett...).

    Man kann z.B. durch eine erhöhte Folsäuregabe die Leberwerte günstig beeinflussen. Ich habe dann z.B. schon 24 Stunden (statt 48 Stunden) nach MTX die doppelte Menge Folsäure (10mg) genommen - und auch an den 3 Folgetagen noch 5mg. Das hat prima auf meine Leberwerte gewirkt - sind sehr schnell gesunken.
    Übrigens wirken gerade NSAR (die du ja z.B. wohl nimmst) sehr stark auf die Leber - als ich die NSAR (bei mir z.B. Meloxicam) reduzieren konnte, gingen auch die Leberwerte zurück - also muss genau geschaut werden, was man reduziert/absetzt.

    Alles Gute und nicht zu viele Sorgen machen - das geht so vielen Patienten so und lässt sich lösen...
    Wenn du Leberschutztipps haben willst - hier findest du sie: http://www.rheuma-online.de/forum/th...ht=leberschutz (4. Beitrag).

    Ich spüre aus deinen Worte eine ähnliche Erschöpfung, die ich aktuell auch habe - leider zeigt die sich nicht immer in den Blutwerten.
    Schade, dass dein Arzt das dann anscheinend nicht so ernst nimmt - so musst du dich selber wieder zu neuen Kräften bringen, was ja schon recht schwer ist.
    Vielleicht mal Vitamin B oder Paranüsse zusätzlich nehmen - geben ja manchmal etwas Power zurück (siehe o.g. link).

    Herzliche Grüße und alles Gute von anurju
     
    #6 13. Juli 2012
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juli 2012
  7. delphin

    delphin Aktives Mitglied

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    @took

    Ich denke schon , das wir user hier alle uns unsere Gedanken über das ein oder andere machen , und den Austtausch brauchen .....oder warum sind wir hier ? Vielleicht war ja meine Frage für Dich langweilig , aber mein Wissen über Laborwerte sind nicht so groß , deshalb meine Frage. Und wenn man meine Bedenken aus räumen kann , finde ich das gut.Mehr wollte ich nicht. Ob ich Langeweile habe.....mit Sicherheit nicht .


    Nichts für ungut

    der delphin
     
  8. delphin

    delphin Aktives Mitglied

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    Danke anurju Deine Worte haben mich beruhigt ...sie taten einfach gut. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

    Sei gedrückt von der delphin
     
  9. anurju

    anurju anurju

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    Hey Delphin,

    ich drück dich zurück !!!
    Man strampelt sich halt so durch und manchmal fällt das Strampeln etwas schwerer.

    Zwei Mäuse im Sahnetopf

    Zwei Mäuse fallen in einen Topf, der mit Sahne gefüllt ist. Nach dem ersten Schreck müssen sie sich mit der Situation arrangieren.
    Die eine strampelt zwar los, gerät aber zunehmend in Panik, piepst und winselt und verschwendet viel Energie für Sprungversuche.
    Schließlich gibt sie auf und ertrinkt.
    Die andere Maus trinkt erstmal einen herzhaften Schluck Sahne, versucht die Ruhe zu bewahren, gerät zwar auch manchmal in Panik, fängt sich dann aber doch - vielleicht auch durch die Vision, was sie doch noch alles im Leben machen und dass sie mit ihren Freunden noch weiter Spaß haben will. Wenn es auch noch länger dauern wird, bis sie dieses Ziel erreicht.
    So strampelt sie immer weiter - mal langsam, mal schneller, mal mit viel Mut, mal mit Verzweiflung. -
    Und schließlich hat sie es geschafft - die Sahne ist zu Butter geworden ist und sie steigt cool aus dem Topf.
    Und so eine Maus sind wir doch auch - oder?

    Herzliche Grüße von anurju

    Dazu noch eine Geschichte:

    Der Esel im Erdloch

    [​IMG]

    Eines Tages fiel ein Esel in einem Dorf in ein Erdloch. Die Dorfbewohner versuchten den Esel aus dem Erdloch herauszuziehen, aber es gelang ihnen nicht. Nach vielen Fehlversuchen, entschlossen sie sich, den Esel aufzugeben und zu begraben. Sie begannen, Erde auf den Esel zu schaufeln, aber der schüttelte die Erde von seinem Rücken ab. Schaufel um Schaufel schüttelte er ab, sodass die Erde auf den Boden fiel und den Boden langsam anhob. Schließlich war der Boden hoch genug, dass der Esel aus eigener Kraft aus dem Erdloch herausklettern konnte.
    "Moral": Wenn du gefallen oder gescheitert bist, wenn du im Loch hängst und immer mehr Aufgaben auf dich einprasseln - dann schüttel sie so gut es geht ab und tritt sie fest – dies ist der Weg aus dem Loch.

     
    #9 13. Juli 2012
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juli 2012
  10. anurju

    anurju anurju

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    ... ups - sorry...

    wollte dich/uns natürlich nicht mit einem Esel vergleichen - also nicht falsch verstehen :D
    Wobei - ich finde Esel prima !
     
  11. delphin

    delphin Aktives Mitglied

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    Die Eselgeschichte war super so einfach und wahr.Danke.....:top:
    Nach jeden Tief gibt es auch wieder ein Hoch.......und man darf auch mal schwach sein zu dürfen , hat auch was mit Stärke zu tun.

    Lg. der delphin
     
  12. anurju

    anurju anurju

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    Liebe Delphin,

    genauso ist es !!! Man muss auch mal die Schwäche und Verzweiflung zulassen...

    Bei mir wird es immer schwierig, wenn ich zwischen Schüben nur wenig Verschnaufzeit habe - dann fällt das Strampeln schon schwer.
    Aber genau dafür ist der Austausch hier einfach so wichtig.
    Wir wissen, wie sich das anfühlt und können uns da oft besser stützen als Menschen, die wenig Leid bzw. die Einschränkungen durch eine solche chronische Krankheit nicht kenne.

    Ein trotzdem schönes und erholsames Wochenende wünscht dir anurju :top:
     
  13. took1211

    took1211 Guest

    Lieber delphin,
    du hast mich missverstanden.Natürlich sollst du deine Laborwerte im Auge behalten und auch nachfragen wenn du Unklarheiten siehst.
    Keine Frage.Das tut bestimmt auch jeder,einschließlich meiner Person,hier im Forum.Auch der Gedankenaustausch ist wichtig.
    Ich meinte nur,dass du dich innerlich nicht so zermürben sollst,wenn deine Werte minimal vom Normalwert abweichen.
    Oftmals hängen Blutwerte von dem Zeitpunkt der Blutabnahme ,der Aufbewahrung der Proben ab.Außerdem können die Werte oftmals
    von einem Labor zum anderen abweichen(Aussage eines Rheumaarztes).
    Ich selbst habe für mich den Weg gefunden,minimale Abweichungen zu akzeptieren und größere bei meinem Arzt zu hinterfragen.
    Auch Probleme mit dem allgemeinen Wohlbefinden(Müdigkeit,Schlappheit,Antriebslosigkeit usw.)lege ich meinem Arzt vor mit der Bitte,
    die entsprechenden Parameter wie Mineralien und Vitamine zu überprüfen und notwendige Verordnungen festzusetzen.
    Dass meine Rheumaerkrankung eine allgemeine Müdigkeit und auch Kräfteverlust bewirkt,muss ich annehmen und versuchen,damit umgehen zu können.
    Seit über 25 Jahren beeinflusst das Rheuma mein Leben sehr stark,aber ich möchte dennoch leben.Deshalb bemühe ich mich,einiges zu minimieren und dort
    meinen Schwerpunkt hinzuverlagern,wo es wichtig ist.Trotz Rheuma darf man den Optimismus nicht verlieren.
    Lieber delphin,ich hoffe,dass ich dir mein Anliegen deutlicher erklären konnte.
    Viele liebe Grüße.took
     
  14. Johanna1953

    Johanna1953 Neues Mitglied

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    Gamma GT

    Guten Abend, Delphin
    Möchte auch noch kurz etwas zu den Leberwerten beitragen. Mein Gamma GT-Wert schwankt meist so zwischen 100 -130. Meinen Rheumadoc interessiert das kaum, solange der GOT-Wert normal bleibt, was der erfreulicherweise tut. Der erhöhte Gamma-Wert käme auch von Entzündungsprozessen, die von meinem Bauchfett (leider zuviel davon) ausgelöst würden. Jetzt gehe ich daran, dieses zu reduzieren - wehe das hilft nicht, den Leberwert zu drücken.... Einen schönen Abend noch. Johanna