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Kortisoninjektion in Schulter

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Hummel, 4. September 2007.

  1. Hummel

    Hummel Neues Mitglied

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    Hallo ihr Lieben,

    wer von euch hat schon mal Injektionen :( ins Schultergelenk bekommen. :confused: Obwohl ich ja eigentlich nur Fibromylagie habe, ist mein Schultergelenk entzündet. Ich habe immer wieder Entzündungen der Nerven, Sehnen und Gelenke. Genauer gesagt ist es wohl diesmal der Schleimbeutel. Wegen meiner Fibro bin ich nicht mehr bei einem Rheumatologen, sondern bei einem Arzt für spezielle Schmerztherapie in Behandlung. Dort gehe ich auch seit ca. 10 Wochen zur Akupunkturbehandlung wegen der LWS-Schmerzen.
    Gestern habe ich ihm gesagt, dass ich starke Schmerzen in der re. Schulter habe. Zuerst habe ich gedacht, es sei eine Schultersteife. Nachdem der Arzt aber den entsprechenden Akupunkturpunkt stark gereizt hat, *autsch* und nichts passierte, hat er mich nochmal untersucht, und kam zum Ergebnis, dass die Schulter entzündet ist.
    Wenn es bis kommenden Montag nicht deutlich besser wird, will er mir unter lokaler Betäubung Kortison in die Schulter spritzen. :eek:
    Ich habe richtig Panik :mad: davor, und habe Angst, dort überhaupt nächste Woche wieder hinzufahren. Vor Blutabnehmen und i.m oder i.v. Spitzen habe ich keine Angst, aber wenn's an meine Sehnen, Nerven oder Gelenke geht, kriege ich Panik :mad: .
    Was für Erfahrungen habt ihr diesbezüglich gemacht? Gibt es andere Fibros, die öfter Entzündungen haben?

    Würde mich freuen, wenn ich bis Monatg ein paar Antworten hätte. Dann kann ich mir noch überlegen, ob ich hinfahre, oder den Akupunkturtermin absage, und so um die Spritzen herum komme. ;)

    Liebe Grüße

    Hummel
     
  2. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    liebe hummel,

    früher bekam ich öfter spritzen in die schulter, deshalb kann ich dir sagen, deine "panik" ist unbegründet! :)
    für die injektion würde ICH zu einem guten orthopäden gehen, das ist so meine eigene erfahrung, ich habe aber auch einen guten hier erwischt...;)

    ich würde dir empfehlen, deine blutwerte untersuchen zu lassen auf entzündungs-parameter, denn mit deiner fibro hat das nichts zu tun,
    und dann entsprechend dem ergebnis wieder einen rheumatologen aufsuchen, um eine arthritis o.ä. auszuschliessen, hoffentlich!

    alles gute, marie


     
  3. bise

    bise Neues Mitglied

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    habe bereits etl. corti spritzen in der schulter intus.

    lass zunächst die schulter sonographieren. das schultergelenk ist sehr, sehr diffizil. hat der doc ahnung mit schulter kann das zur sofortigen schmerzfreiheit führen, erkundige dich, wie häufig er das schon gemacht hat. ist er nicht rouriniert, kannst du prob. evt. bekommen. denn der punkt muss getroffen werden. manchmal geben die docs ein leichter betäubungsmittel vorab. es gibt internisten, orthopäden, anästhesisten - alle können erfahrung mit corti injektionen in der schulter haben. es gibt auch ganz spezielle schultersprechstunden an gr. kliniken.
    gruss
     
  4. Meggie

    Meggie Neues Mitglied

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    hallo hummel, ich hab auch schon Injektionen in die Schulter bekommen. die Schmerzen waren dort so stark, dass ich den Arm nicht mehr heben konnte. Nach der röntgenaufnahme meinte der Orthopäde das wäre ein Impingementsyndrom und setzte mir eine cortisonspritze. ja davor wird ein Anästhetikum gespritzt. Das half mir sehr gut und die Schmerzen waren nach ein paar Tagen völlig weg. Inzwischen hab ich immer mal wieder dieselben Beschwerden aber nicht merh so stark. Allerdings bekomme ich wegen meiner rückenschmerzen ab und zu mal ne Cortisonspritze, die wohl ne Art Rundumwirkung hat.
     
  5. kukana

    kukana Moderatorin

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    Keine Panik - vor der eigentlichen Injektion wird meist ein Lokalanästhetikum gespritzt, das tut also nicht wirklich weh. Ich hab vor einer Woche so eine Spritze ins Daumensattelgelenk bekommen. Erfolg: ich kann den Daumen jetzt fast ohne Schmerzen bewegen.:D

    Als Schmerzarzt sollte er eigentlich auch gut spritzen können. Ich würde mich jetzt nur fragen: wieso hast du jetzt diese dicke Entzündung bekomen, obwohl die Diagnose nach wie vor Fibro heisst:confused: Vielleicht doch noch mal die Entzündungswerte überprüfen lassen beim Hausarzt oder Rheumatologen?

    Gruß Kuki
     
  6. Hummel

    Hummel Neues Mitglied

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    Vielen Dank

    Hallo ihr Lieben,

    vielen Dank für eure aufmunternden Antworten. Ich habe zwar nach wie vor Angst davor, aber ich weiß zumindest, dass es dafür eigentlich keinen Grund gibt. :rolleyes:
    Meine Entzündungswerte wurden schon zig Male kontrolliert. In den letzten beiden Jahren hatte ich immer wieder mal einen leicht erhöhten crp-Wert. Ab und zu waren die Leukos leicht erhöht, aber ansonsten sind die Rheumafaktoren, die Yersinien-Kontrolle etc. unauffällig.
    Da ich ja sehr viele Medis nehme (u.a. Schmerzmittel, mehrere Psychopharmaka etc.) werden meine Blutwerte alle 6-8 Wochen kontrolliert. Dabei schaut mein HA auch immer nach den Entzündungswerten. Wenn etwas auffällig ist, veranlasst er weitere Laboruntersuchungen, oder überweist mich zu Fachärzten. Allerdings habe ich momentan keine Lust einen Orthop. oder Rheumatol. aufzusuchen. ICh habe die Nase von Ärzten, Therapeuten, Kliniken etc. so was von voll - da müsste ich schon halb tot sein...
    Die Ärzte schütteln auch den Kopf - aber wer mich kennt, weiß dass ich ein medizinisches Wunder bin :D

    Liebe Grüße

    Hummel
     
  7. adina

    adina Mitglied

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    Hallo Hummel,

    ich weiß, es läßt sich leicht sagen >mußt keine Angst haben< , aber Du wirst sehen, hinterher fragst Du Dich, weshalb Dich vorher so "fertig gemacht" hast.:rolleyes:
    Ich denke auch einmal als Schmerztherapeut macht er das regelmäßig und wird sein Fach verstehen.:cool:
    Die Schmerzen lassen in der Regel (sofern tatsächlich eine Entzündung die Ursache ist) sehr schnell nach und die Beweglichkeit verbessert sich auch rasch.:)
    Mein Rheumadoc macht das sehr gut und ich hab es eigentlich auch nie als echt schmerzhaft empfunden.
    Ich wünsche Dir alles Gute, wirst sehen, spätestens wenn der Schmerz nachläßt ... lachst Du (hoffentlich) wieder ...;) .

    LG adina :)
     
  8. Hummel

    Hummel Neues Mitglied

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    Überlebt

    Hallo Ihr Lieben

    und vielen Dank für eure Antworten. Nachdem er sich meine Schulter noch mal genaus angesehen hat, hat er am Montag mal das Kortison ans Schulterdach gespritzt. :mad: Der Stich an sich war gut auszuhalten, vor allem weil er vorher ein Lokalanästhetikum gespritzt hat. Aber beim Einspritzen des Kortsisons hab ich schlapp gemacht :eek: :mad:

    Mir war der Druck zu stark, so dass mir übel :eek: wurde. Ich muss allerdings dazu sagen, dass es mir alles andere als gut ging. Mein Opa ist am Wochenende gestorben, und so war ich eh ziemlich empfindlich.

    Mein Doc hofft nun, dass dies ausreichend ist. Die Schmerzen sind deutlich besser, :) und ich kann die Schulter auch wieder bewegen. Ich denke die Restschmerzen sind nicht von der Entzündung, sondern von der extrem verspannten Muskulatur. :confused:

    Trotz allem vielen Dank fürs Mutmachen.:)
     
  9. Granny

    Granny Mitglied

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    Cortisonspritzen ins Schultergelenk

    Hallo,
    ich möchte euch allen mal gratulieren das es bei euch mit der Cortisonspritze ins Schultergelenk so Super abgelaufen ist.
    Ich hoffe auch das man euch vorher von seiten des Arztes aufgeklärt hat was da für Risiken auftreten können.
    Ich möchte hier niemanden Angst machen aber sowas kann auch mal sehr schnell daneben gehen.
    Leider war das bei mir der Fall.
    Ich bekam von einen sehr fähigen Arzt eine Spritze ins Schultergelenk gesetzt.Danach sollte ich ,was ich auch tat,kühlen.
    Drei Tage später war meine Schulter unter Eiter.Ich hatte einen Spritzenabzess und wurde Notoperiert.
    In der Klinik sagte man mir das sowas leider nicht selten vorkommt.
    Ich war eigentlich sehr froh als der Doc meinte meine Schmerzen wären im Nullkommanichts verschwunden.Mehr wollte ich garnicht-ich war am Ende und konnte diese Schmerzen im Gelenk nicht mehr aushalten.
    Nur, was danach kam war noch viel schlimmer.Ich war drei Wochen in der Klinik.Der Verbandswechsel wurde alle drei Tage unter einer Kurznarkose vorgenommen bis die Wunde vernäht wurde.
    Leider muss ich aber zugeben das ich nicht weiß wie ich mich entschieden hätte wenn der Doc mich aufgeklärt hätte.
    Ich wollte es einfach mal schreiben:o

    LG

    Granny
     
  10. Meggie

    Meggie Neues Mitglied

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    Hallo Hummel, das mit deinem Opa tut mir leid. Natürlich ist man in so einer Situation extrem empfindlich und nimmt alles noch schwerer. Aber warte mal ab, In ein paar TAgen merkst du bestimmt, dass die Spritze geholfen hat. Wünsch dir was.
     
  11. joergensen

    joergensen Neues Mitglied

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    Merkwürdige Injektion in die Schulter

    Hallo
    ich leide seit Monaten unter starken Schmerzen im Schultergelenk, d.h. ich kann den rechten Flügel kaum heben. Der Hausarzt verschrieb mir KG, was überhaupt nicht gut war. Da ich wegen Rückenschmerzen eh beim Ortophäden war sprach ich diesen darauf an und er machte Röntgenaufnahmen.Da alles dran war was dran sein sollte verpasste er mir eine merkwürdige Injektion, er sprach von feinen Kristallen die man in der Spritze auch gut erkennen konnte. Es handelt sich offenbar um ein völlig neues Verfahren für das ich auch unterschreiben mußte. Am nächsten Tag waren die Schmerzen weg, ich konnte es kaum glauben. In 3 Wochen bekomme ich noch so eine Injektion. Nun würde ich gerne wissen um was für ein Medikament es sich dabei handelt. Hat schon einmal jemand eine solche Injektion bekomme? Cortison war es nicht, hab ihn gefragt.
    LG Joergensen
     
  12. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    vermutlich Triamcinolon

    Hallo Joergensen,

    ich denke das war Triamcinolon, ein kristallines Cortison, welches seinen Wirkstoff nur nach und nach an die Umgebung abgibt und deshlab lange wirksam ist. Jedoch ist häufig ein Nachspritzen nach drei bis sechs Wochen erforderlich, da der Spiegel sinkt.

    Getoppt wird das ganze noch durch in Amerika bereits beziehbare Kortison-Mikrochips, die man einfliegen lassen kann. Natürlich gehen die Kosten komplett ans private Leistung aufs Konto des Kranken. Die notwendige OP zum Implantieren ist ebenfalls eine Privatleistung. Geht dann aber was schief würd die KK die "Reparaturkosten" i.d.R. tragen.

    Triam ist nicht neu, sondern wiederentdeckt. Es stand in dem Verdacht nicht ausreichend zu wirken und wurde nicht wie regelmäßig notwendig den nötigen Versuchen unterzogen. Wie genau sich das nennt weiß ich nicht.

    Im Bereich der Gelenke wird es bereits wieder eingesetzt ( gerne bei Chem. Synoviorthesen) und auch durch den Nachweis der Wirksamkeit von den Krankenkassen getragen.

    Im Bereich der Augen ( Uveitis, z.B.) läuft zur Zeit noch die erforderliche Studie. Bis dahin muß in diesem Anwendungsfall das Triam und die nötige Einspritzung unter OP-Bedingungen privat gezahlt werden.
    Ich persönlich hoffe dass das bald erfolgt, weil es für viele Uveitiker, die die Kosten nicht selber tragen können ( besonders bei wiederholungsbedürftiger Behandlung) ein großer Hoffnungsschimmer ist.

    Gruß Kira
     
  13. joergensen

    joergensen Neues Mitglied

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    Hallo Kira
    danke für deine Antwort erstmal,
    der Arzt hat jedoch gesagt das es kein Cortison war. Ich bekomme tatsächlich in 3 Wochen noch eine Injektion.Wenn es eben doch Cortison war, wie lange hält die Wirkung an? Kann man das auch für Schmerzen an der Wirbelsäule(Bandscheibenvorfall C6/C7) verwenden? Du scheinst ja ziemliche Erfahrungen mit Schmerzen zu haben.
    Ich werde mich nochmal genau erkundigen was es denn nun war und hier dann niederschreiben.
    Alles Gute dir, wir lesen uns denke ich.Nie den Mut verlieren......
    LG Jörg
     
  14. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Moin Loergensen,

    ob das Triam an der WS verwendet wird weiß ich leider nicht. Wie gesagt ich hab es schon in den Glaskörper und in Knie und Schulter bekommen.
    Am Glaskörper hatte ich Glück, es hat nach 7 Jahren Dauerschub einmalig gespritzt die Wende gebracht und das Auge wurd endlich nach weiteren zwei Jahren schubfrei.( natürlich in Kombi mit allerlei anderen Sachen) Hat trotzdem ne Menge kaputt gemacht, aber egal. :cool: Wo man nicht gucken kann íst tasten auch keine Schande, oder wie war das?

    Am Knie hatte ich drei Injektionen innerhalb von sechs Tagen zweimal, aber das war auch nach einer Syno, die hart angeschlagen hatte.
    Die nächste Syno folgte nach 11 Monaten und die dritte schon nach 8 1/2. Man sagt ja die Abstände werden immer kürzer.
    An der Schulter ließ die Wirkung nach etwa drei Monaten nach.

    Cortison findet auf jeden Fall Anwendung an der WS, aber das wirst du ja wissen.

    Würd mich auch mal interessieren was du da intus hast. Aber du sagtst ja du hälst uns auf dem Laufenden.

    Gruß
    Kira