Kikisvat
Neues Mitglied
Hallo Ihr Lieben
Ich hänge schon seit Wochen ziemlich in der Luft und weiß eigentlich nicht recht wie es weitergehen soll!
Um mal so kurz..... wie möglich meine Situation zu beschreiben:
Hauptdiagnose:
beginnende rheumatoide Arthritis (seit Dez.2003) (CCP-positiv, nicht erosiv), EM 12/03, ED 05/04 mit starker Enthesitis und neu dazugekommen: Psoriasis Arthritis
An Medikamenten habe ich mit Decortin 20mg, Sulfazaladin angefangen (ohne Wirkung abgesetzt), dann kam MTX zum Kortison dazu, reichte nicht aus und es kam Remicade hinzu. Wurde wegen zu schwacher Wirkung nach 4.Inf. abgesetzt.
Das Kortison blieb mir durchgehend immer "treu".
Dann kam Arava zum MTX. Das MTX wurde irgendwann per Spritze gegeben bis ich die Nebenwirkungen nicht mehr ertragen konnte.Dann wurde es abgesetzt und Humira kam zum Arava. Das reichte nicht aus und es wurden nochmal die Sulfazaladine ins Boot genommen.
Sulfa.wieder abgesetzt weil es nichts brachte, wieder kurze Zeit nur Arava-Humira.
Dann nochmal MTX dazu, ging wieder in die Hose und es blieben nur die 2 Arava und Humira. Dann kam Arava - Rituximab.
Das Rituxi brachte mir, die bis jetzt beste (aber auch kurze) Phase (ohne Schübe und einige fast schmerzfreien Tage).
Dann wurde es aber plötzlich wieder schlimmer und ich bekam den Rappel und setzte alles Medis ab.
Zuvor informierte ich meinen Doc darüber und er war dann ebenso gespannt wie ich, was nun passieren würde.
Nach ca. 2 1/2 Monaten ging es mir stetig schlechter.
Ich bekam immer stärkere Schmerzphasen in Händen, Ellenbogen, Schultern, Nacken, Hüfte, Knie, Waden, Schienbeine, Knöchel, Fersen und Zehenballen.
Dann kam ich in eine Rheumaklinik - wurde dort beobachtet bis es so schlimm wurde, dass ich Valoron im 2 Stundentakt brauchte, mir vor Schmerzen übel war, ich nur noch zitternd weinte und dann "endlich" wieder Kortison bekam.
Nach der Einnahme des Kortisons (30mg) ging es mir nach ca. 2 Stunden schon sehr viel besser. Eine weitere Rituxi Infussion bekam ich aber nicht.(obwohl ich mir das eher erhofft hatte)
Jetzt bekomme ich aktuell: im Wechsel 20mg Arava, 40mg Arava,
bin auf 3 mg Decortin H und bei starken Schmerzen nehme ich Esprenit 600mg.
In meinem letzten Arztbrief steht, die Krankheit ist Momentan nicht ausreichend unter Kontrolle.
Aber meine behandelnden Ärzte wissen nicht mehr was sie mir noch geben sollen.
Das macht mir schon echt Sorgen!
Es geht mir auch leider ziemlich bescheiden. Habe sehr oft starke Schmerzen, kann immer wieder einzelne Gelenke nicht bewegen, die Psoriasis macht mir zu schaffen weil die Hautstellen sehr weh tun und die darunterliegenden Gelenke dick anschwellen und versteifen bis es wieder besser wird.
Von den Medis (ich verdächtige das Arava) habe ich einen Haufen Nebenwirkungen. Bekomme immer wieder extreme Kopfschmerzen, Magenschmerzen bis hin zu Krämpfen, Durchfall, Übelkeit und schmerzhafte Knubbel unter der Haut. Seit Arava erhöht wurde, werden aus den Knubbeln in unregelmäßigen Abständen sehr schmerzhafte Abszesse und mir gehen seit Juni diesen Jahres immer mehr die Haare aus!!!
Meine Ärzte wissen darüber Bescheid - haben aber wohl keine Idee mehr was sie mit mir tun sollen.....!
Letztes Jahr hieß es noch: ich soll mir keine Sorge machen, wenn Rituxi nicht wirken sollte, kämen dieses Jahr einige neue Medis raus, die wir dann immer noch ausprobieren könnten! Doch es kam nichts.......!
Jetzt mache ich mir schon so meine Gedanken, an was das wohl liegen könnte.
Ob vielleicht die gesetzl.Krankenkasse nicht mehr zahlen will oder bin ich etwa schon austherapiert?
Um mir eine 3.Meinung einzuholen, habe ich versucht bei Dr.Heilig (der mir sehr empfohlen wurde) einen Termin zu bekommen.
Dort wurde ich nach der Frage ob ich Privatpatientin sei, gleich an die extra eingestellten Ärztinnen in dessen Praxis verwiesen. Ich bestand aber auf den Dr. und nach einigem Hin und Her bekam ich einen Termin im Januar 08!
Jetzt ist das aber ja noch ziemlich lange bis Januar wenn man sich gerade so über Wasser hält...... - deshalb spiele ich mit dem Gedanken, doch nochmal bei meinen Ärzten einen Termin auszumachen.
Was der bringen soll, weiß ich nun selbst nicht recht. Aber irgend etwas muss ich doch tun.
Was ich ansonsten für mich tue ist: Massage 2 mal die Woche, Ergotherapie und normalerweise schwimmen 2 - 3 mal die Woche ( fällt aber jetzt leider schon länger aus wegen der schlimmen Hautstellen) und natürlich das Leben genießen!
Also kurz war das jetzt wohl nicht so ganz - aber ich hab´s versucht........!
Was würdet ihr mir denn jetzt im Moment raten?
Bin ich etwa schon so wehleidig geworden und sollte mich mal mehr zusammenreißen?
Was würdet ihr an meiner Stelle tun und denkt ihr, es wäre vielleicht eine Hilfe, wenn man z.B. eine private Zusatzversicherung hätte? (falls die einen überhaupt nehmen würden....)
Über Antworten würde ich mich sehr freuen!
An alle hier eine gute Nacht und liebe Grüße!
Kikisvat
Ich hänge schon seit Wochen ziemlich in der Luft und weiß eigentlich nicht recht wie es weitergehen soll!
Um mal so kurz..... wie möglich meine Situation zu beschreiben:
Hauptdiagnose:
beginnende rheumatoide Arthritis (seit Dez.2003) (CCP-positiv, nicht erosiv), EM 12/03, ED 05/04 mit starker Enthesitis und neu dazugekommen: Psoriasis Arthritis
An Medikamenten habe ich mit Decortin 20mg, Sulfazaladin angefangen (ohne Wirkung abgesetzt), dann kam MTX zum Kortison dazu, reichte nicht aus und es kam Remicade hinzu. Wurde wegen zu schwacher Wirkung nach 4.Inf. abgesetzt.
Das Kortison blieb mir durchgehend immer "treu".
Dann kam Arava zum MTX. Das MTX wurde irgendwann per Spritze gegeben bis ich die Nebenwirkungen nicht mehr ertragen konnte.Dann wurde es abgesetzt und Humira kam zum Arava. Das reichte nicht aus und es wurden nochmal die Sulfazaladine ins Boot genommen.
Sulfa.wieder abgesetzt weil es nichts brachte, wieder kurze Zeit nur Arava-Humira.
Dann nochmal MTX dazu, ging wieder in die Hose und es blieben nur die 2 Arava und Humira. Dann kam Arava - Rituximab.
Das Rituxi brachte mir, die bis jetzt beste (aber auch kurze) Phase (ohne Schübe und einige fast schmerzfreien Tage).
Dann wurde es aber plötzlich wieder schlimmer und ich bekam den Rappel und setzte alles Medis ab.
Zuvor informierte ich meinen Doc darüber und er war dann ebenso gespannt wie ich, was nun passieren würde.
Nach ca. 2 1/2 Monaten ging es mir stetig schlechter.
Ich bekam immer stärkere Schmerzphasen in Händen, Ellenbogen, Schultern, Nacken, Hüfte, Knie, Waden, Schienbeine, Knöchel, Fersen und Zehenballen.
Dann kam ich in eine Rheumaklinik - wurde dort beobachtet bis es so schlimm wurde, dass ich Valoron im 2 Stundentakt brauchte, mir vor Schmerzen übel war, ich nur noch zitternd weinte und dann "endlich" wieder Kortison bekam.
Nach der Einnahme des Kortisons (30mg) ging es mir nach ca. 2 Stunden schon sehr viel besser. Eine weitere Rituxi Infussion bekam ich aber nicht.(obwohl ich mir das eher erhofft hatte)
Jetzt bekomme ich aktuell: im Wechsel 20mg Arava, 40mg Arava,
bin auf 3 mg Decortin H und bei starken Schmerzen nehme ich Esprenit 600mg.
In meinem letzten Arztbrief steht, die Krankheit ist Momentan nicht ausreichend unter Kontrolle.
Aber meine behandelnden Ärzte wissen nicht mehr was sie mir noch geben sollen.
Das macht mir schon echt Sorgen!
Es geht mir auch leider ziemlich bescheiden. Habe sehr oft starke Schmerzen, kann immer wieder einzelne Gelenke nicht bewegen, die Psoriasis macht mir zu schaffen weil die Hautstellen sehr weh tun und die darunterliegenden Gelenke dick anschwellen und versteifen bis es wieder besser wird.
Von den Medis (ich verdächtige das Arava) habe ich einen Haufen Nebenwirkungen. Bekomme immer wieder extreme Kopfschmerzen, Magenschmerzen bis hin zu Krämpfen, Durchfall, Übelkeit und schmerzhafte Knubbel unter der Haut. Seit Arava erhöht wurde, werden aus den Knubbeln in unregelmäßigen Abständen sehr schmerzhafte Abszesse und mir gehen seit Juni diesen Jahres immer mehr die Haare aus!!!
Meine Ärzte wissen darüber Bescheid - haben aber wohl keine Idee mehr was sie mit mir tun sollen.....!
Letztes Jahr hieß es noch: ich soll mir keine Sorge machen, wenn Rituxi nicht wirken sollte, kämen dieses Jahr einige neue Medis raus, die wir dann immer noch ausprobieren könnten! Doch es kam nichts.......!
Jetzt mache ich mir schon so meine Gedanken, an was das wohl liegen könnte.
Ob vielleicht die gesetzl.Krankenkasse nicht mehr zahlen will oder bin ich etwa schon austherapiert?
Um mir eine 3.Meinung einzuholen, habe ich versucht bei Dr.Heilig (der mir sehr empfohlen wurde) einen Termin zu bekommen.
Dort wurde ich nach der Frage ob ich Privatpatientin sei, gleich an die extra eingestellten Ärztinnen in dessen Praxis verwiesen. Ich bestand aber auf den Dr. und nach einigem Hin und Her bekam ich einen Termin im Januar 08!
Jetzt ist das aber ja noch ziemlich lange bis Januar wenn man sich gerade so über Wasser hält...... - deshalb spiele ich mit dem Gedanken, doch nochmal bei meinen Ärzten einen Termin auszumachen.
Was der bringen soll, weiß ich nun selbst nicht recht. Aber irgend etwas muss ich doch tun.
Was ich ansonsten für mich tue ist: Massage 2 mal die Woche, Ergotherapie und normalerweise schwimmen 2 - 3 mal die Woche ( fällt aber jetzt leider schon länger aus wegen der schlimmen Hautstellen) und natürlich das Leben genießen!
Also kurz war das jetzt wohl nicht so ganz - aber ich hab´s versucht........!
Was würdet ihr mir denn jetzt im Moment raten?
Bin ich etwa schon so wehleidig geworden und sollte mich mal mehr zusammenreißen?
Was würdet ihr an meiner Stelle tun und denkt ihr, es wäre vielleicht eine Hilfe, wenn man z.B. eine private Zusatzversicherung hätte? (falls die einen überhaupt nehmen würden....)
Über Antworten würde ich mich sehr freuen!
An alle hier eine gute Nacht und liebe Grüße!
Kikisvat