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Knorpeltransplantation???

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Sooonnenschein, 21. Januar 2004.

  1. Sooonnenschein

    Sooonnenschein Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    weiss jemand von Euch bescheid über Knorpeltransplantation?? Ich habe nächste Woche einen Termin bei meinen Orthopäden. Ich habe seit frühester Kindheit PCP und dementsprechend sind eine Gelenke nicht mehr soooo fit. Ich habe schon zwei künstliche Hüften und ein Kniegelenk. Mit denen bin ich sehr zufrieden. Vor was ich aber ehrlich gesagt angst habe ist die Haltbarkeit dieser Gelenke. Bei meinem letzten Termin in der Rheumatologie wurde mir gesagt,dass man heutzutage eher auf die Transplantation ausweicht, und nicht gleich das ganze Gelenk austauscht. Da ich noch ziemlich jung bin (27) würde ich es gerne mit dieser Methode versuchen. Damit ich bei meinem Arzttermin schon ein bisschen was weiss, würde es mich freuen wenn ihr mir weiterhelfen könnte. Wie funktioniert das, wielange dauert es bis man wieder fit ist? Wird das nur bei Gelenken gemacht, die noch ziemlich in Ordnung sind?

    Also ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.

    Bis denne
    Andrea
    :confused:
     
  2. Edmund

    Edmund Neues Mitglied

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    Re:

    Hallo Andrea,
    im Forum www.kuenstliches-gelenk-forum.de
    habe ich zu diesem Thema diese Beiträge gefunden.
    Vielleicht können sie Dir nutzen?
    Gruß
    Edmund
    -------------------------

    hallo
    wer hat erfahrung mit künstlichen knorpel. oder ob es nicht doch direkt ein künstliches gelenk sein soll. bin 23jahre und bin zur zeit schwanger. bisher wurde immer etwas ins gelenk gespritzt was so ca 6monate hielt.jetzt sagte mir ein arzt das eine op am besten schon gestern nötig ist weil keinerlei knorpel mehr vorhanden ist. deshalb meine frage kennt sich jemand aus und wie geht man bei einer op vor
    gruß sabsislucky

    Hallihallo,
    also bei mir wurde eine sogenannte ACT durchgeführt. ACT heißt Autologe Chondozythen Transplantation. AM besten informierts Du Dich im Internet, wie die OP abläuft. Die Kosten bewegen sich zwischen 5000 und 7500 Euro. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen das normalerweise nicht. Aus meiner Sicht ist das begründet.
    Ich verfluche noch heute den Tag, an dem ich mich darauf eingelassen habe. IcCh wurde nämlich nicht darüber aufgeklärt, dass bei Misserfolg das Knie wesentlich schneller Richtung Prothese marschiert. Außerdem kann ich das BEin seitdem nur noch bis ca 100 Grad beugen. Vorher waren es mindestens 140 Grad.
    Die OP ist jetzt 27 Monate her. Der Zustand hat sich seither dramatisch verschlechtert! Ich kann nur raten: Lass es.
    Das ist übrigens auch der Rat eines Freundes von mir, der früher selbst jahrelange Knieprothesen eingebaut hat. Auf ihn hätte ich besser gehört. Er sagt: warte, bis es nicht mehr geht, dann lass Dir eine Prothese einbauen.

    Falls Du es Dich doch für die ACT entscheidest, drücke ich Dir die Dauem. Such Dir eine gute Klinik aus, wo das sehr oft von erfahrenen Ärzten gemacht wird, am besten mit Reha Anschluss, damit sich an gleicher Stelle kompetente Reha Leute um Dich kümmern. Daran mangelt es nämlich auch, da die Methode ja nun nicht gerade verbreitet ist.

    Hi lieber Gast (Sabsislucky),
    auch wenn verspätet ,evtl. doch noch hilfreich einige Infos:
    1)Bitte kläre erst einmal ab, wo im Gelenk der Knorpelschaden ist(welche Gelenkfläche-Kondylen oder hinter der Kniescheibe,Meniskus )?
    2)Wie stark ist er ausgeprägt und gibt es noch andere Möglichkeiten der konservativen Behandlung ?(Knorpelaufbaustoffe,Physiotherapie,Nahrungsumstellung z.B. )
    3)In der allerletzten Phase würde erst ein künstliches Gelenk infrage kommen !!!
    4)Schau doch mal bei www.codon.de oder www.ars-arthro-ag.de vorbei.
    Es tut mir sehr leid ,dass der Gast vom 14.Jan. solche schlechten Erfahrungen mit der ACT gemacht hat ,esgibt auch sehr gute Erfahrungen.
    Eine schöne Schwangerschaft ,ein gesundes Kind und einen "guten Verlauf der Knorpelschädigung " wünscht
    Dr.Klaus Zentek
    _________________
    Die Therapie leistet der Patient.
    Der Therapeut sorgt nur für das Klima, für das Wetter.
    Das ist alles. Die ganze Arbeit muss der Patient leisten.

    Milton H. Erickson
     
    #2 22. Januar 2004
    Zuletzt bearbeitet: 25. Januar 2004
  3. Sooonnenschein

    Sooonnenschein Neues Mitglied

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    Hallo Edmund,

    danke für Deinen Tipp (kommt zwar verspätet - *g* aber war wieder ein stressiges WE). WErde mir gleich noch die Seiten ansehen.

    Für mich kommt früher oder später sowieso nur noch ein künstliches Gelenk in Frage. Also wieso sollte ich es vorher nicht mit etwas anderem probieren. Jetzt bin ich erstmal gespannt, was meine Orthopäden zu diesem Thema meinen.

    Wünsch Dir noch einen schöne Sonntag
    tschüssiii
    andrea
     
  4. ElkeSt

    ElkeSt die Sonnensüchtige

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    Hallo Andrea,

    ich hatte vor ca. einem Jahr eine ACT. Der Knorpel ist recht gut wieder angewachsen.

    Soweit wie ich weiß, ist eine ACT bei rheumatischer Arthritis nicht angebracht. Wie es bei anderen Rheumaarten ist, weiß ich nicht. Weiterhin wird, bevor die Züchtung gemacht wird, man auf Hepatitis und Aids getestet.

    Die Ersatzgelenke haben heute schon eine sehr lange Haltbarkeit. Das Problem ist nur, das die Verbindung Knochen - Ersatzgelenk gerne "ausleiert". Das habe ich in einem Vortrag über Arthrose gehört, welcher von einem kompetenden Chirurgen gehalten wurde.