Knochenmarksödem HWS unter Humira

Dieses Thema im Forum "Biologika und niedermolekulare Wirkstoffe" wurde erstellt von sisu-natascha, 12. Juli 2018.

  1. sisu-natascha

    sisu-natascha Was würde die Liebe tun?

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    Hallo ihr Lieben,

    mein aktueller MRT-Bericht ist da. Ich habe nach wie vor (10/2016) ein Knochenmarksödem am Kopfgelenk, das weder unter Enbrel (bis Februar 2017) noch unter Humira (seit März 2017) wirklich weggegangen ist.

    Kennt das jemand von euch? Ist das tolerierbar, oder "droht" mir die nächste Therapie-Veränderung?

    Meinen übrigen Gelenken geht es unter der aktuellen Therapie (Lefon 20mg + Humira alle 2 Wochen) sehr gut. Auch ist meine HWS stabil, trotz starker Veränderungen durch das Rheuma. Details aus dem MRT-Bericht anbei:

    Keine Skoliose. Streckfehlstellung. Kein Nachweis suspekter knöcherner Herde. Kein Frakturnachweis.
    Regelrechtes Myelonsignal. Nachweis eines kleinen Hämangioms in BWK 2.
    lm Bereich der beidseitigen Atlantoaxialgelenke Gelenkspaltverlust, kortikale Erosionen, initiale
    Osteophytenbildung und deutliches subkortikales Knochenmarksödem. Linksseitig auch Ödemausdehnung in den Dens axis. Linksseitig mäßig angrenzendes Weichteilödem.
    Die densassoziierten Bänder erscheinen intakt. Keine Zeichen einer Luxation oder Subluxation.
    Keine Auffälligkeiten von C2/3 bis C7/TH1.
    Keine Bandscheibenprotrusion.
    Keine Myelon- oder Nervenwurzelkompression.

    Beurteilung:
    Deutliche arthritische Veränderungen im Bereich der beidseitigen Atlantoaxialgelenke, linksseitig mit angrenzendem Weichteilödem.
    Kein Nachweis ligamentärer Destruktionen.
    Keine Luxation oder Subluxation.


    Liebe Grüße
    Natascha
     
  2. teamplayer

    teamplayer Registrierter Benutzer

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    Das kenne ich schon und würde darüber mit einem rheumatologischen Orthopäden sprechen, der in der Behandlung dieser Erkrankung erfahren ist. (Neben den entzündl. Ödemen war Pannusgewebe mein Hauptproblem und davon lese ich hier nichts. Wie gut)

    Solange die Kopfgelenke stabil sind, würde ich persönlich wissen wollen, ob die Gefahr der Pannusbildung und Zerstörung des Gelenks durch eine solche Entzündung besteht. Die Kopfgelenke können viel Einfluss auf das Körpergeschehen haben, weshalb ich sehr gut auf sie aufpassen würde, zur Not auch mit Umstellung der Medikation.

    Insgesamt liest sich dieser MRT Befund aber so, dass ich ganz entspannt da ran gehen würde.
     
  3. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Da wo die Schnepfen hausen......
    Naja, das muss Dein Rheumatologe entscheiden; eine deutliche Arthritis ist eine deutliche Arthritis - und am Atlantoaxialgelenk ist die eben sehr genau zu beachten und manchmal mehr, insbesondere im Hinblick auf die Ausdehnung des Pannus.

    Ob Deine HWS (auch zukünftig) stabil ist, kann hier niemand beurteilen.
    Ob Du eine andere Therapie brauchst, ergibt sich aus eben dieser notwendigen Beurteilung.
     
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