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Knochenheilung gestört bei CP?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von silvimaus1970, 13. Januar 2007.

  1. silvimaus1970

    silvimaus1970 Neues Mitglied

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    Hallo ihr lieben,
    lange war ich schon nicht mehr hier, da ich leider das letzte Jahr mehr im KKH war als zu Hause!
    Ich habe mir im Juni 2005 wahrscheinlich bei einem Sturz einen Haarriß im Oberschenkelknochen zugeszogen, hatte dolle Schmerzen die ganze Zeit bis dann im Dez.2005 der Oberschenkelknochen richtige durch war, dann kam die erste OP, da haben sie das mit dem Haarriß dann festgestellt, den der Knochen zeigte eine Veränderung, also hatte angefangen zu heilen. Dann kam ne Reha und ich dachte alles war gut, habe bei der OP ne Platte mit Schraube und 8 Nägeln bekommen.
    Leider durch Fehlbehandlung durch Krankengymnastik ist diese Abstützplatte gebrochen, also 8 Wochen später wieder ne OP, alles samt REHA von vorne.
    Seit dem gehe ich regelmäßig zum Röntgen aber der Konochen heilt nicht richtig. 2 drittel sind geheilt 1 drittel fehlt, laufe mit Stützen, mein anderes Knie gibt auch den Geist auf. Jetzt hat der Arzt gesagt es handelt sich um Pseudarthrose... und ich muß erneut auf den OP Tisch. Er sagt durch das Rheuma , ich habe es seit 12 Jahren und nehme MTx, Arava als Basistherapie und MST 100 und Cortison 11,5 mg am Tag sowie Mobec und jede noch so das ein oder andere:)
    Meine Frage, kennt jemand das Problem der erschwerten Kochenheilung unter diesen Medis??? und was kann man da machen?
    Ich soll jetzt kommende Woche zu einem anderen Spezialisten und dann in den OP damit sie da mit Drähten und Fräsen die Heimung wieder ankurbeln und der Konchen wieder anfangt sich selbst zu erneuern und zusammen zu wachsen.
    Danke für eure Antworten..
    Ein schönes WE wünscht
    Silvia
     
    #1 13. Januar 2007
    Zuletzt bearbeitet: 13. Januar 2007
  2. grummelzack

    grummelzack Barbara

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    Hallo silvimaus,

    Methotrexat wird eingesetzt um eine krankhafte Überaktivität des Immunsystems zu unterdrücken. Unter anderem blockiert Methotrexat die Zellteilung.Es greift aktiv in die Autoimmunität ein.
    Möglicherweise ist eine aktive Zellteilung zum Knochenaufbau erforderlich die durch die Gabe von Methotrexat medizinisch gewollt unterdrückt wird . Nähere Auskünfte könnte ein Internist, dessen Schwerpunkttherapien auf Osteoporose und ähnlichem liegt, liefern.

    Bei Autoimmunkrankheiten verhalten sich körpereigene Zellen entgegen ihrer Natur. Anstatt eindringende Fremdkörper abzuwehren, greifen sie körpereigene Strukturen an. Organe werden als fremd empfunden, die lebensnotwendig für den Organismus und das Immunsystem sind. Das Immunsystem richtet seine ganze Abwehrstärke gegen diese Organe was zur Folge hat, dass diese Organe im Laufe der Zeit ihre Funktion aufgeben müssen.Um diesen Zustand zu stoppen wird Methotrexat eingesetzt.(Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Autoimmunkrankheit)

    Ein Gespräch mit deinem Rheumatologen, ob es ratsam sei, Methotrexat zur Knochenheilung vorrübergehend abzusetzen ist zu empfehlen.
     
    #2 24. Januar 2007
    Zuletzt bearbeitet: 24. Januar 2007
  3. Mücke

    Mücke Guest

    ...

    hallo silvimaus,

    ich hatte eine pseudoarthrose am schienbeinkopf, nach op. diese hatte sich bei mir wohl durch zu wenig ruhigstellung und einen infekt an der stelle gebildet. ich bekam über 4 mon antibiotika...allerdings keiner der deinigen medis dazu, eine weitere op in der zeit um die schrauben zu wechseln, dabei wurde dann festgestellt, dass sich eben eine pseudoarthrose gbildet hatte, alles nochmal angefrischt ( wohl dass, was die bei dir auch vorhaben, um die heilung anzuregen)und neue schrauben rein..später,dann noch eine op um die schrauben wieder herauszuholen und da wurde dann eine sogenannte knochennaht ( was auch immer das sein mag, hab damals gefragt , aber ist ja schon soooooo lange her, gg)gemacht, da der knochen noch nciht ganz stabil war.
    hm hat leider nicht soviel gebracht der infekt war dann schon chr und nur durch antibitiotika unterdrückt und brach nach der op wieder voll aus
    ich durfte nach der op nur im roilli fahren was aber alle patienten der station mussten war , glaub 1-3 x am tag.."drücken" sprich zur kg die hatten da ihre liegen auf die wir mussten, an der wand war ne waage und da musten wir 10 kg drücken, dass sollte die knochenheilung anregen...ob das immer noch gemacht wird weis ich nciht, ob du dass darfst weis ich auch nciht..aber viell mal informieren.
    lg, viel glück und gute besserung mücke
     
  4. silvimaus1970

    silvimaus1970 Neues Mitglied

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    Hallo Ihr zwei,
    danke erst mal für die Antworten, das mit der Belastung von du sprichst, das sollte ich auch die ganze Zeit machen, ich laufe jetzt schon fast ein Jahr an den Gehstützen und darf auch fast 100 % belasten.
    Das mit der zellteilung habe ich nicht gewußt, aber es würde ja einiges erklären. Sicher wird die Zellteilung zum Aufbau des Knochens gebraucht, Knochen besteht doch aus Zellen...denke ich.
    Ich werde auf jeden Fall bevor ich nochmal in den OP muß mit dem Arzt darüber sprechen, mein Rheumatologe hat geraten das MTX eine Woche vor OP und zwei danach abzusetzen, und durch irgendein Pulver, leider habe ich den Namen vergessen, zu ersetzen.
    Wahrscheinlich ist das mit den Zellen der Grund.
    Naja.. auf jeden Fall bin ich jetzt etwas schlauer...
    DANKE

    Silvia
     
  5. Chipsy

    Chipsy Neues Mitglied

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    Hallo Silvia,
    vor einigen Jahren bin ich im Haus gestürzt und habe mir einen kompletten Waden- und Schienbeinbruch eingehandelt. Besonders kompliziert dabei war, dass ich eine Knieprothese habe. Zum Glück war die nicht kaputt. Wegen meiner Medikamente, körperlichen Situation und der Zustand der Haut wurde ich nur konservativ behandelt sprich: die Bruchstellen wurden gerichtet und ich bekam ein dickes Gipsbein verpasst. Es hat über 4 Monate gedauert, bis der Bruch verheilt war und ich wieder angefangen habe das Bein zu belasten.
    Die Heilung wurde durch das Mtx und Cortison massiv verhindert.
    Damals war ich die ganze Zeit im Krankenhaus, weil ich nicht auf Krücken gehen kann und auf Hilfe angewiesen bin. Ich fürchte heutzutage wäre das für mich der Supergau. Kein Krankenhaus könnte sich das mehr leisten.
    Ich wünsche Dir gute Besserung.
    Chipsy:)