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Knie-Op,wer hat Erfahrung ?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von bernd51, 6. Februar 2012.

  1. bernd51

    bernd51 Neues Mitglied

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    hallo an die Gemeinde ;),
    ich soll in 10 Tagen am rechten Knie operiert werden (wenn mein Herzstolpern noch vorher abgeklärt werden kann).Die Gelenkinnenhaut soll radikal entfernt werden weil mein Knie seit ca 2 Jahren
    permanent mit Gelenkflüssigkeit gefüllt ist und Gehprobleme macht.Außerdem hatte ich vor 26 Jahren schon eine OP wegen einer Sportverletzung(??Innenmeniskus und Innenband gerissen).
    Es soll 5 Tage stationär dauern und 14 Tage Krücken.
    Kommt das hin?:confused:
    Vielleicht hat jemand noch irgendwelche Tipps.

    Vielen Dank im Voraus und noch allen einen schönen und schmerzfreien Tag wünscht bernd51:)
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hallo Bernd,
    ja das kann ungefähr hinkommen. Ich habe am Tag nach der OP Treppensteigen trainieren dürfen mit Krücken. Insgesamt war ich drei Wochen ausser Gefecht gesetzt. War auch eine Synovektomie plus Meniskus Teilresektion, war leider eingerissen :(

    Gruß Kuki
     
  3. Luzey

    Luzey Neues Mitglied

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    Mir wurde davon abgeraten eine Gelenkhautentfernung durchführen zu lassen und statt dessen wurde eine RSO gemacht. Denn es kann vorkommen, dass es ohne die Gelenkhaut noch schlimmer wird als es vorher war. Das würde ich mir also an deiner Stelle ganz genau überlegen..wurde eine RSO schonmal probiert? Da wird nur das entzündete Gewebe zerstört.
     
  4. bernd51

    bernd51 Neues Mitglied

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    hallo luzey,
    bei mir wurde im Okt.2010 eine RSO gemacht,die aber garnichts gebracht hat.Der Arzt der Klinik hat sich die Röntgenaufnahmen und das Mrt angesehen und deswegen eine Synovektomie angeraten.
    In einer anderen Klinik wollte man zusätzlich noch eine Schlittenprothese einbauen.
    Wahrscheinlich ist mein Knie schon zu geschädigt um nur eine erneute RSO zu machen. Nach der OP soll sowieso noch eine zusätzliche RSO gemacht werden.
    Außerdem ist eine RSO auch nicht ohne Nebenwirkungen,sagt mein Rheumadoc.

    Gruß von bernd51
     
  5. Luzey

    Luzey Neues Mitglied

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    Hm gut, das ist wohl war. Ich konnte allerdings noch keine Nebenwirkungen feststellen. Ich habe aber auch keine Gelenkschädigungen vllt wurde mir daher zur RSO geraten. Dann hoffe ich für dich dass die OP gut verläuft und danach Besserung eintritt. Du kannst auch bestimmt, wie der Vorposter schon sagte, damit rechnen, 3 Wochen "außer Gefecht" zu sein.
    Liebe Grüße
     
  6. bernd51

    bernd51 Neues Mitglied

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    Bin zurück,hallo an alle Forumsteilnehmer.

    bin am Freitag operiert worden(Synovektomie) und seit gestern wieder zu Hause.Die OP wurde unter einer Spinalanästesie durchgeführt und ich konnte auf einem Monitor zuschauen.

    Es sah für mich auf dem Monitor sehr chaotisch aus,habe aus meiner Sicht stalaktitartige Formen gesehen die vom Operateur "erased" wurden.

    Der Krankenhausaufenthalt war für mich sehr entspannend(soweit das überhaupt möglich ist).Alle haben sich sehr viel Mühe gegeben,Wünsche wurden wenn möglich alle erfüllt.

    Den Operateur habe ich allerdings erst vor der Entlassung nach mehrerem Nachfragen zwischen zwei OP´s für drei Minuten zu sehen bekommen.

    Die Entzündung der Gelenkinnenhaut war schwächer als vermutet,die Arthrose(Innenmeniskusresektion durch Sportverletzung 1985)stärker als gedacht.

    Dazu kommt die Diagnose Chondrocalzinose(Pseudogicht). Ich selbst und auch unser jüngerer Sohn haben immer erhöhte Harnsäürewerte(7-12) und meine Tanten hatten sowohl Rheuma

    als auch Gicht.Die Frage ist, ob die gefundenen Kristalle aus Harnsäure(Gicht),oder Kalzium(Pseudogicht) bestehen.Die eingeschickten Proben werden es zeigen.

    Auf jeden Fall sind meine Kniebeschwerden laut Operateur zu 80% auf die Arthrose zurückzuführen.

    Da kaum noch Knorpel vorhanden ist lautet die Diagnose Oberflächentotalprothese innerhalb von fünf Jahren,wobei durch die rheumatoide Arthritis von weniger als fünf Jahren auszugehen ist.

    Euch allen eine möglichst schmerzfreie Zeit wünscht bernd51:)
     
  7. Mimmi

    Mimmi Kleine Naschkatze

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    Hallo Bernd,
    danke für Deinen Bericht. Und wie geht es Dir schmerzmässig und so? Kannst Du gehen? Darfst/kannst Du das Knie belasten?
    Ich frage deshalb, weil mir etwas Ähnliches mit meinem re. Knie bevorsteht. D.h. der Meniskus ist lädiert und der Knorpel kräftig abgenutzt. Ich warte auf 1 Besprechungstermin bei Chirurgen. Jedoch dauert das alles sehr lange hier. Deshalb werde ich wohl die Sache bis zum Herbst aufschieben....
    Ich habe von Jemanden in Deutschland gehört, dass man auch viele kleine Löcher in das betroffende Gelenk bohren lassen kann. Dann soll sich eine neue Knochen/Knorpelschicht bilden, die sehr viel härter ist. Hast Du schon mal davon etwas gehört? Ich möchte gern mein "altes" Knie behalten....

    Liebe Grüsse

    Mimmi
     
  8. bernd51

    bernd51 Neues Mitglied

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    hallo Mimmi,

    habe nur Schmerzen wenn ich das Knie mehr als in Sitzposition nach innen ziehe.Umso mehr ich beuge,desto stärker wird der Schmerz,aber man muß ja nicht übertreiben.Nur wenn ich das Knie drehe

    (z.B. wenn ich mich im Liegen auf die Seite drehe) reißt es auf der Innenseite als würde jemand an einer Sehne ziehen,aber das hatte ich auch vor der OP.

    Es ist zwar etwas mehr geschwollen als bei der Entlassung,aber das ist noch nicht weiter tragisch.Ansonsten darf ich mit Gehhilfen gehen und das Knie bis 20 kg belasten.Geht gut bis auf die

    Treppen (das ist das Problem bei Reihenhäusern).Ich kühle das Knie,mache aber keine Gymnastik weil man mir nicht genau gesagt hat,was ich genau machen soll außer "bewegen"

    Schmerzmittel brauche ich bis jetzt keine,also alles gut. Am Montag habe ich das erstemal Krankengymnastik (Physiopraxis ist nur wenige hundert Meter weg,werde versuchen den Weg mit dem

    Auto zu fahren). In der Verordnung steht "schmerzadaptierte Vollbelastung",was immer das heißt.

    Zu deiner Frage mit dem Knorpelaufbau habe ich gegoogelt (was für ein Wort). Weiß leider noch nicht wie das mit dem link geht.Versuch es mal bei www.knorpelschaden-berlin.de

    Da wird auch unter den einzelnen Punkten einiges gesagt,lese es dir mal durch. Auf einer anderen Seite heißt es treffend, sich ausführlich beraten zu lassen und mit der Diagnose,wenn du sie

    in der Hand hast, eine Zweit- oder Drittmeinung einzuholen. Wer läßt sich schon freiwillig etwas künstliches einbauen,wenn es vielleicht nicht nötig ist.Was weg ist,kommt nicht wieder.

    Ich hoffe,ich konnte dir weiterhelfen und wünsche dir meine schmerzhafte Zeit.

    liebe Grüße bernd51:)
     
  9. Mona-Lisa

    Mona-Lisa habe RA seit 2011

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    Hallo Mimmi,

    von dieser OP habe ich schon mal gehört. Schau mal hier, hab ich bei google gefunden:

    Bewährt hat sich auch ein reparatives Verfahren, bei dem körpereigene Regenerationsprozesse angeregt werden: Bei der sogenannten Mikrofrakturierung wird der Knochen unterhalb des geschädigten Knorpels angebohrt. Durch die Eröffnung des Knochenmarkraumes wird ein Reparaturprozess eingeleitet, bei dem faseriger Knorpel zur Deckung des defekten Gelenkknorpels gebildet wird. (Quelle: knorpelschaden-berlin.de)

    Liebe Grüße,
    Mona-Lisa

    PS: Okay, Bernd war schneller wie ich...! *lach*
     
    #9 23. Februar 2012
    Zuletzt bearbeitet: 23. Februar 2012
  10. bernd51

    bernd51 Neues Mitglied

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    hallo Mimmi,Mona-Lisa,

    ich habe meine Antwort zwar nochmal durchgelesen damit ich keine Fehler mache,aber den dicksten:eek::confused: habe ich doch übersehen,kann aber trotzdem drüber lachen.Ich wollte bei der Sache mit dem link

    eigentlich schreiben das ich zwei linke Hände und zwei rechte Gehirnhälften habe (lach).Hätte es tun sollen!.Der link hat automatisch funktioniert,wieder was gelernt(www.?).

    Wollte natürlich Mimmi eine schmerzfreie Zeit wünschen,das andere war wohl eine "Freudsche Fehlleistung?".Glücklicherweise für mich wird die Seite nicht oft besucht.

    nochmal liebe Grüße von bernd51:)